Alles anzeigenHeute früh auf dem Weg ins Büro lief eine Frau mit ihrem kleinen Pekinesen-Malter-Mix hinter uns. Lilli erspähte ihn und wollte - wie immer, wenn sie andere Hunde sieht - zu dem Hund hin. Auch wenn viele sagen, Aussies sind nicht verträglich mit anderen Hunden, Lilli ist da wohl im Moment noch eine Ausnahme. Total toll sozialisiert, spielt mit allen anderen Hunden und wundert sich, wenn sie von anderen Hunden angekeift wird. Ich hoffe, das bleibt auch so mit der Verträglichkeit - warten wir es ab.
Aber zurück zu der Dame hinter uns. Ich musste Lilli regelrecht ziehen und weiter laufen, weil sie hüpfte und jaulte und zu dem Hund wollte. Ich selbst merkte, dass die Frau zurück blieb und eben keine Begegnung wollte. Was soll ich auch tun? Meine Schulter war schon fast ausgekugelt. Also habe ich Lilli sitzen lassen und mich in ihr Blickfeld gestellt. Was macht das Luder? Guckt links an mir vorbei - guckt rechts an mir vorbei. Aber sie bleibt sitzen.
Die Frau traute sich dann näher und sagte: mein kleiner hat Angst, der wurde mal gebissen. Mit Katzen kann er, mit Menschen auch. Aber mit Hunden gar nicht. Selbst der Arzt sagte - meine Tochter hat 600,- € bezahlt - wenn mal jemand von einem Hund gebissen wurde, hat er immer Angst.
Meine Antwort: meine will spielen, aber wir lassen es nicht, wenn ihrer Angst hat.
Meine Erwartung: ich bleibe mit Lilli an der kurzen Leine stehen/sitzen und lasse sie an uns vorbei laufen. Kein Kontakt außer Sichtkontakt.
Was macht sie?nimmt ihren Hund auf den Arm.
Und jetzt mal eine persönliche Frage:
Ist es wirklich so? Sollte der Hund um des Hundes Willen nicht mit anderen verträglichen Hunden besser sozialisiert werden, um seine Angst zu verlieren? Was ist das für ein Spießroutenlaufen für den kleinen süßen Hund, wenn er auf der Straße 1000 Tode stirbt, weil ihm ein anderer Hund begegnet? Und das ist ja wirklich oft, dass er anderen Hunden begegnet. Ist das nicht unverantwortlich?Wenn ich vom Fahrrad falle, steige ich wieder drauf. Ich hatte mal einen Unfall - mir ist jemand hinten rein gefahren. Ich hatte bestimmt über 1 Jahr noch Probleme, wenn mir einer zu schnell hinten dicht aufgefahren ist. Mit der Zeit legt sich das. Aber ich musste ja wieder Auto fahren. Ich weiß, sind blöde Beispiele, aber ich mache mir Sorgen, was ist, wenn es Lilli mal so gehen würde?
Ich denke, wenn Lilli Angst vor anderen Hunden hätte, würde ich wirklich versuchen, ihr zu helfen, diese Angst wieder wegzubekommen.
Aber diese Hundehalterin zeigte keinerlei Anstalten. Die hat die Angst akzeptiert und trägt Fifi eben immer schön auf dem Arm. Der Kleine hat allerdings auf dem Arm nur geschaut, nicht gebellt oder gezittert. Er hat nur geschaut.
naja bei einem 5 Monate alten Hund kannst du nicht wissen ob er ein verträglicher Hund sein wird.
in dem Alter sind die wenigsten unverträglich. meiner war auch bis er ca. 10 Monate war komplett verträglich, dann kam es schleichend und jetzt habe ich einen unverträglichen Hund. und auch wenn du als Außenstehende keine Anzeichen siehst - meist "guckt" er nur zum anderen Hund. ich kenne ihn aber und weiss dass der nächste Schritt ist drauf zu springen. was meinst du wie oft ich chon Besserwisser hatte die mir erklären wollten wie MEIN Hund tickt.