Beiträge von Avocado

    meine Frage war ja eher ob sich das nicht schon wie eine Zwangsstörung anhört wenn der Hund eigentlich nicht schnüffelt oder irgendwas anderes tut als Zapfen sammeln.Für meine Hunde soll Gassi ja auch entspannt sein und da verlange ich nix. Weder von Hecci noch von Ziva. (Also in der Zeit im Wald, aufm weg hin und zurück verlange ich schon was, was aber eher mit Hecci zu tun hat). Gemeinsam machen wir trotzdem was, sei es nur über baumstämme hüpfen.

    Ziva ist ein Balljunkie. Kicke ich ihr das Teil weg bekommt sie den Adrenalinkick den sie will. Und das brauchen wir beide nicht. Ein Hund der danach einen enormen Stress hat und Stunden braucht zum runter fahren ist alles andere als ok...

    Ich habe es versucht sie andere Sachen suchen zu lassen, macht ihr nur bedingt Spass. Zapfen die ich in der Hand gehalten habe findet sie schon, lässt sie aber liegen und sucht sich neue.
    Sonst machen wir beim Gassi immer etwas gemeinsam. Viele balance Übungen, tricksen, hüpfen gemeinsam über Baumstämme, legen mal einen Sprint als Wettrennen ein, usw.

    Sie bekommt wie auch Hecci Einzelzeit mit mir.

    das hat sie auch schon gemacht bevor Hecci da war. Eigentlich immer schon. In Wien hat sie Kastanien rumgetragen/gesammelt. Nur da wir in der Stadt waren hatte sie nicht so oft die Gelegenheit dazu xD
    Ich werde es echt mal wieder mit Mauli versuchen und halt an der Schlepp. Ihr Hauptziel ist dass man ihr das Ding wegkickt. Macht man das nicht wirft sie es selber durch die Gegend oder einen Hang runter oder legt es Hecci vor die Nase, der beisst meistens drauf rum.

    Wie lange macht sie das denn schon und wann hat das begonnen ? Klingt schon irgendwie Zwanghaft. Es gibt ja viele verschiedene Arten und Gründe einer Zwangsstörung. Manche Hunde sind da z.B. extrem mit Steinen. :???:

    schon immer. nur gab es in Wien nicht so oft Tannenzapfen, wie hier. hier wohnen wir ja direkt im Wald.

    @Avocado Das mit Ziva ist blöd, da weiß ich auch keinen Rat. Aber nicht nur schüchterne Leute werden gemobbt, wobei einmaliges Anpöbeln von Fremden, die den Weg versperren für mich kein Mobbing ist.

    anpöbeln von Fremden ist natürlich kein mobbing. es ging mir um die Opferrolle. es gibt einfach Menschen die durch ihr ganzes Auftreten "Opfer" schreien. und die werden angepöbelt. ist ja in der Hundewelt nicht viel anders.

    ich wurde jahrelang übelst gemobbt in der Schule und in meinem Auslandsjahr in Deutschland. und ja, ich denke wenn ich das Selbstbewusstsein von heute gehabt hätte, wäre es garnicht so schlimm gewesen.
    (deshalb finde ich es immer toll wenn Eltern ihre Kinder so erziehen dass sie eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein bekommen. ich habe mir das als Erwachsener selber aufbauen müssen. )

    und eigentlich hatte ich ja eine Frage - und zwar können Hunde sowas wie Zwangsneurosen entwickeln?
    ich mach mir Sorgen um Ziva. bei jedem Spaziergang ist sie eigentlich gänzlich damit beschäftigt "perfekte" Tannenzapfen zu finden. es können 20 rumliegen, sie verschwindet irgendwo und bringt einen "passenden". ich werfe ihr die nicht oder sonstwas. manchmal bringt sie sie mir oder Hecci, manchmal trägt sie sie nur rum, lässt sie fallen und sobald sie keinen mehr hat geht sie wieder suchen.
    sie beschäftigt sich eigentlich nur damit. schnüffeln tut sie selten. sie haut zb auch ins tiefste Unterholz ab (ich dachte sie geht jagen und regte mich schon auf jetzt 2 Jagdsäue zu besitzen) und bringt einen Zapfen. da kann 2m vor ihr ein Reh weg rennen, der Zapfen ist wichtiger.
    letztens habe ich mich mit den Hunden auf eine Wiese gesetzt, bissi Sonne tanken. Ziva hat in einer halben Stunde einen ganzen Haufen Zapfen eingesammelt. sie rennt dann kreuz und quer und sucht die "perfekten" Tannenzapfen. da können 10 Stück vor ihr liegen, sie rennt trotzdem rum und sucht und sammelt.

    ist ja recht niedlich, aber langsam sorge ich mich, erinnert mich bisschen an eine Zwangsstörung.
    Maulkorb drauf damit sie sie nicht sammeln kann bringt nix denn sie sucht sie dann halt nur ohne sie zu tragen. Leine auch nur bedingt da die Dinger sich ja überall befinden.
    würdet ihr das unterbinden? und wenn ja, wie?
    Dummys oä. trägt sie nicht mit beim Gassi.

    "Eure Einstellung entscheidet. Die meisten Angreifer nehmen Zufallsopfer und wenn ihr dann kleine liebe Mädchen seit, dann seit ihr dran.

    DAS ist mir auch aufgefallen.
    ich war früher (von daheim aus halt so geprägt) eher der Typ schüchternes Mädchen. meine Mutter ist sehr ängstlich und hat mich damit erzogen dass quasi alles da draussen voll gefährlich ist. jö, wer wird wohl von der Gruppe testosterongesteuerter Teenies als erster angepöbelt? das Mädchen das mit gesenktem Blick hastig dran vorbei geht. also ich. meistens. ich war immer Mobbingopfer, wurde angepöbelt, usw.
    wie der Wandel kam weiss ich nicht, aber letztens musste ich schon schmunzeln. ich hatte einen Kurs im örtlichen Weiterbildungszentrum. da finden auch Berufsschulkurse statt und da war eine Gruppe ausländischer Jungs die quasi blockierend vor der Treppe standen. ich bin erhobenen Hauptes drauf zu und siehe da, wurde gegrüsst und mir wurde die Türe geöffnet und einen schönen Tag gewünscht. noch vor 2-3Jahren in derselben Situation wäre ich wohl zitternd und gesenkten Blickes drauf zu gegangen und wäre gemobbt geworden.

    es kommt wirklich immer drauf an was man ausstrahlt. ich beobachte das sehr gerne. gerade wenn jemand in einen Raum kommt kann man schon so viel erkennen an der Art wie die Person es tut.

    btw - meine Mutter bekommt heute noch einen Herzkasper wenn ich sage dass ich gerade 2 Std im tiefsten Wald war und keinen getroffen habe. herrje, da kann doch so viel passieren.

    das einzige Problem welches ich noch nicht ganz beseitigt habe ist die Angst im Dunkeln.

    ich drücke mich anscheinend etwas undeutlich aus :tropf: ich hoff der nächste kaffee wirds richten
    "fertige mischungen", menüs ... nicht 1,2kg fleisch!

    das ist trotzdem eine ziemliche Menge. entweder da ist viel Wasser dabei oder irgendwelche Füllmittel die da nicht rein gehören.