meinen ersten eigenen Hund bekam ich mit 16 und wie @Dackelbenny auch mit den Worten "wenn du dich nicht um den Hund kümmerst kommt er wieder weg".
Ziva zog ein als mein damaliger Ex noch selbstständig war. Sie hätte ihn mit ins Büro und zu Kunden begleiten dürfen. kurz darauf bzw. fast gleichzeitig bekam er einen Burnout und war nurmehr daheim. perfekte Voraussetzungen für den Welpen. ich trennte mich und da er nicht mehr in der Lage war sich um sich selber zu kümmern, dennoch um den Welpen, kam Ziva mit. Betreuungsmöglichkeiten hatte ich in Wien damals genug für sie.
Hecci kam als Zweithund dazu. mein ehemaliger Verlobter wollte ihn, wir einigten uns dass ich die Erziehung übernehme, er die Finanzen. Betreuungsmöglichkeiten waren durch Familie und Freunde gegeben. Tja, dann wurde der Hund zunehmend schwieriger, Betreuung durch andere wurde unmöglich. Bei der Trennung nahm ich ihn mit da mein Ex so oder so nicht mehr mit Hecci klar kam. So war das nicht geplant. das Leben spielt nur manchmal anders als erwartet.
was ich sagen will - man kann noch so gut alles durchplanen - aber das Leben ändert sich. manchmal schlagartig von einem Tag auf den anderen. was bringen mir 10 Betreuungsmöglichkeiten im Umfeld wenn der Hund plötzlich alles angeht. obwohl er die Leute kennt, obwohl er Kinder gewöhnt war, usw. dann steht man plötzlich da und kann den Hund nicht betreuen lassen. was bringt mir die finanzielle Absicherung durch 2 Gehälter wenn man sich trennt/scheiden lässt. man kann (ausser man lebt ein vollkommen durchgeplantes Leben und verliebt oder trennt sich nie) nie wirklich voraus planen.