bei Hecci halte ich es so dass er an der kurzen Leine die Regel hat dass er mich nicht überholen darf. er hat neben mir zu gehen.
ich habe jedes ruhige Verhalten bei Hundebegegnungen gemarkert. für jedes "schlechte" Verhalten gab es eine Korrektur.
er darf und soll sich mit dem Hund auseinandersetzen - früher lag der Fehler darin dass ich ihm beigebracht hatte mich anzustarren. also haben wir auch eine Weile das bewusste Wahrnehmen von anderen Hunden gemarkert, und eben nicht den Blick zu mir bestätigt.
mittlerweile kann ich sagen dass 80% der Hundebegegnungen ruhig ablaufen. gockelnde Jungrüden und überdrehte Hunde sind noch zu viel für ihn. aber es wird langsam besser.
unsere Trainingsgruppe hat mich diesbezüglich weit gebracht, weil da einfach durch die Vielzahl an Hunden möglich ist Begegnungen jeder Art zu trainieren. das ist bei den 2-3 Leinenbegegnungen die wir hier am Dorf in der Woche haben fast nicht möglich.
wir hatten gerade auch ein richtig doofes Erlebnis. Abendrunde durchs Dorf, Nachbars Boxer-Pit-Mix (ca 14Monate, macht gerade auf dicke Eier) stürmt aus dem Garten raus und direkt auf den angeleinten Hecci drauf. wir hatten kurz ein Knäuel, er lag unter Hecci und ist dann abgehauen. Nachbar hat sich entschuldigt, unnötig war es allemal... Blocken liess der sich null. naja, shit happens.