Beiträge von Avocado

    als mein Hund unter dem riesigen Hund lag der ihn angegriffen hat hätte ich garnicht gewusst wo genau ich nun rein stechen soll + ist die Chance selber gebissen zu werden riesig.

    Luft abdrehen bleibt letzten Endes die sicherste und zielführendste Variante. Wer keinen Sauerstoff bekommt kann auch nicht halten. Ziehen und zerren wie in dem Video auf keinen Fall, wenn die Bisse den kleinen Hund nicht umgebracht haben dann das...

    bei uns hat bis jetzt immer der Mann Kindkrank genommen. Das wurde auch von einer Bekannten - die witzigerweise immer jammert wie wenig sich ihr Typ in der Kindererziehung einbringt - negativ kommentiert.

    Selbe Bekannte fand es lustigerweise krass dass ich mehr Stunden arbeite als mein Mann.

    Ich sehe hier in Slowenien, ländlich, übrigens sehr oft dass Väter sich ganz normal einbringen, die Kinder zum Tanzen bringen, KiGa bringen/holen, zum Geburtstag bringen, usw.

    Nächstes Jahr wird der Vaterschaftsurlaub der jedem Mann zusteht von 4 Wochen (kann man bis zur Einschulung nutzen, mind 2 Wochen am Stück) auf glaub 7 Wochen erhöht.

    Mental load bleibt bei uns aber auch an mir hängen. Aber das war klar. Der Mann ist (schon immer) niemand der gross planen kann und ich mache das gerne (und verbringe auch meinen Arbeitsalltag mit planen und koordinieren, würde sagen dass ich das recht gut kann xD). Dafür kann er andere Sachen tausend Mal besser als ich und ist für diese zuständig.

    In den letzten Tagen kursieren 2 Videos auf Insta/Threads aus einem Dog Park in London.

    Eine alte Frau mit zwei kleinen Wuscheln und ein DSH der erst den einen dann den anderen angreift und eine handvoll Leute die versuchen die Hunde zu trennen.

    Die arme Halterin der kleinen Wuschels hat vermutlich beide Hunde verloren.

    Wieso der angreifende Hund den zweiten auch noch packen konnte???

    Hab in den Medien nix davon gelesen, sehe es nur ständig auf social media.

    Achtung! Videos von Hundeattacken

    ob ich mein Kind während der Arbeit nicht vermisse (ehrlich? Hat das jemals jemand einen Vater der Vollzeit arbeitet gefragt?)

    Ich war letztens paar Tage ohne Mann und Kinder weg.

    Habe weder Mann noch Kinder, noch Hunde vermisst.

    Während der Arbeit vermissen? Wie soll das denn gehen?

    (Aber passend zum Frauenbild. Ich habe letztens eine entfernte ältere Verwandte nach über 10 Jahren wiedergetroffen. Sie war erst geschockt dass ich mit 2 Kindern überhaupt arbeiten gehe weil wer kümmert sich um Kinder, Mann, den Haushalt und ums Kochen? Meinte dann aber zu mir "ja ist ja schön wenn man sich etwas Taschengeld dazu verdient und dem Mann nicht immer auf der Tasche liegen muss". Wäre der Grund des Aufeinandertreffens nicht eine Beerdigung gewesen hätte ich vermutlich einen Monolog gestartet... Taschengeld???? Ich meine die Verwandte war schon älterer Generation aber es gibt sicher genug jüngere Leut die so ein Weltbild haben. Frau muss daheim in der Rolle als Ehefrau und Mutter aufgehen und sich maximal ein bissle Taschengeld dazu verdienen)

    Ich finde dass einem auch teils komplett unrealistische Erwartungen ans Muttersein vermittelt werden.

    Ich habe gemerkt dass mich Muttersein an und für sich weder erfüllt, noch glücklich macht. Ich liebe meine Kinder sehr, es sind zwei wundervolle Menschen, aber diese Erfüllung die man angeblich dadurch spürt habe ich - fernab der Hormone in der Babyzeit - nie gespürt.

    Ich gehe gerne auswärts arbeiten, habe eigene Hobbies und Interessen und freue mich wenn ich denen nachgehen kann.

    Ich hab das Mal mit meinen (jüngeren) männlichen Kollegen besprochen, die waren alle irgendwie der Meinung dass Frau ja im Muttersein aufgehen muss, sieht man ja überall im Netz so. Nö, ist nicht so.

    Mit anderen Müttern drüber redend kam auch oft raus dass man sich das ganze doch anders vorgestellt hat.

    ich kenne so einige Mütter die ehrlich sagen - wenn ich gewusst hätte wie es ist Kinder zu haben, wäre ich lieber kinderlos geblieben.

    Finde ich auch legitim, also dass man die Kinder zwar wollte aber mit dem Wissen wie es eigentlich ist sagt "würd ich nicht nochmal so machen".

    Wie habt ihr für euch generell gewusst, dass ihr Kinder haben wollt?

    Ich wusste es garnicht. Denke das kommt dann wenns soweit ist.

    Ich wollte in einer früheren Beziehung Kinder aber nach einer Fehlgeburt und dadurch gescheiterten Beziehung stand für mich fest: keine Kinder. Habe das auch meinem Mann so gesagt als wir uns kennenlernten (was er schade fand aber es hinnahm). Mit der Zeit aber kam der Wunsch doch wieder. Und ab da stand fest dass es wenn überhaupt dann 2 sein sollen.

    Ich hatte zwischen K1 und K2 wieder eine FG, dadurch sind sie knapp 2 Jahre auseinander.

    Sie sind jetzt fast 6 und 4, spielen täglich miteinander. Natürlich streiten sie auch aber generell finde ich schon dass sie was voneinander haben. sie spielen auch oft jeder für sich aber eben oft Sachen gemeinsam. Bauen Parcours, Höhlen, fahren mit den Rädern um die Wette, etc.

    Hätte auch anders sein können, klar, vermutlich eh wie beim Hund denn mein Ersthund kann auch nach knapp 10 Jahren noch immer ganz gut auf den Zweithund verzichten und wäre am allerliebsten Einzelhund. Denke dass es da bei Kindern ähnlich sein kann.

    Ich bin Einzelkind und wollte das für mein Kind absolut nicht haben. Die alleinige Verantwortung für die Eltern zu haben, die „einzige Sonne zu sein, um die die Elternplaneten“ kreisen, empfand und empfinde ich als sehr belastend und einschränkend. Mein Mann hat Bruder und Schwester und irgendwann, ziemlich am Anfang unserer Beziehung, haben wir drei Kinder „beschlossen“.

    Ziemlich genau so - nur eben 2 statt 3.

    Ich Einzelkind, Mann hat einen Bruder der nur bissi über 1 Jahr jünger ist.

    Schon ganz zu Anfang stand fest - wenn dann 2 und nah beinander.

    Ich persönlich empfand die Baby und Kleinkindzeit am einfachsten bzgl möglicher Einschränkungen. Schwierig wird es ja erst später wenn die Kinder eigene Interessen und Hobbies haben die nicht mit denen der Eltern übereinstimmen.

    Wir arbeiten beide und haben neben den Kids noch Hunde und Pony und das alles geht nur weil die Grosseltern und der Onkel sehr präsent sind und viel mit den Kindern unternehmen

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    Einem jungen Hund könnten wir zur Zeit zB garnicht gerecht werden. Und ich sehe da auch die nächsten paar Jahre eher schwarz. Unsere "alten" Hunde sind soweit gefestigt dass nichts trainiert werden muss und man sie auch einfach nur mitnehmen kann ohne gross was um sie herum zu organisieren. (Und das Pony auch, sie ist der Star des KiGa Festes gewesen)

    Das grosse Kind wird im September eingeschult. Beide Kinder haben an einem Tag die Woche auswärts Training. Ca 1x im Monat hat einer von ihnen irgendwo eine Veranstaltung am Wochenende. Der Grosse wünscht sich ab nächstes Jahr auch ein Instrument zu spielen (seine Kumpels spielen ein Instrument) was eben wieder Termine Nachmittags/am WE bedeutet. Die Kleine will weiterhin tanzen. Also auch da weiterhin immer Mal Veranstaltungen.


    Auf der anderen Seite haben wir Freunde die aktiv im Hundesport sind mit 2 kleinen Kindern. Die haben halt keine anderen Freizeitaktivitäten und fahren schon seit Babyalter an auf alle Seminare und Turniere mit.