Beiträge von pardalisa

    Dann solls so sein. Deswegen ändert sich auch nichts an meiner Einstellung und Persönlichkeit .. :mute:

    Schade. Ich denke, in einigen Punkten ist durchaus was dran an deinen Argumenten (z.B. dass Neuhundehalter vielleicht etwas vorschnell zur Box greifen, weil ihnen das von einem inkompetenten Trainer als Allheilmittel präsentiert wird – und dass solche Hundebesitzer da vielleicht erst mal nach anderen Lösungen suchen sollten), aber das hilft ja nix, wenn du in so einer Diskussion deinen Standpunkt nicht vernünftig, ohne "Ich mach es eh besser"-Attitüde und platte, nichtssagende Sätze wie "wenn man nur will.." 'rüberbringen kannst.

    Und in der Hinsicht kamen hier wirklich einige schöne, hilfreiche Beispiele und Anregungen, woran die Kommunikation gescheitert ist. Aber wenn du meinst, dass sich daran sowieso nix ändert und das eben "deine Persönlichkeit" ist, kann man sich jeglichen Austausch und Diskussions-Verbesserungsvorschläge natürlich sparen...

    Mhm, interessant. :smile: Bei meinen beiden Jungs könnte das theoretisch hinkommen: der ältere hat komplett schwarze Ballen und hatte in seinen dreizehneinhalb Jahren bislang zweimal eine Pfotenverletzung, der jüngere hat hell-dunkel-gepunktete Ballen und hatte mit seinen noch-nicht-ganz fünf Jahren schon mehr als doppelt so oft was an den Pfoten.

    Allerdings ist bei mir der ältere, gut pigmentierte Hund auch derjenige, der im Allgemeinen sein Hirn anknipst, bevor er die Pfoten irgendwo hinsetzt ;) , und der jüngere derjenige, der sich jauchzend vom 2m-Holzstapel schmeißt, mit Vollspeed durch den Bachlauf fegt und bei dem ich manchmal den Eindruck habe, dass da außer "Wheeeeheee, Speeed!" gerade nix zwischen den Ohren abläuft... xD Ich weiß also nicht, inwiefern das mit der Ballenfarbe bei meinen Hunden wirklich aussagekräftig ist oder ob das hier nicht eventuell doch am Charakter liegt.

    Wenn ich abergläubisch wäre, würde ich mich fragen, ob ich das hier durch meinen Beitrag heraufbeschworen hätte... ;) |)

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    Herr von und zu Bruchpilot mit den teilweise hellen Ballen hat sich heute mal wieder die Pfote (an)geritzt. Bei 34°C im Schatten natürlich eine super Idee, das Baden heute Abend fällt also aus. :roll:

    Lies dir meinen letzten Beitrag durch und meinen vorletzten. Ausnahmen gibt es mit Sicherheit, aber all unsere OPs waren ohne Box erledigt.

    Hab' ich, dankeschön. :smile:

    Hast du deine Beiträge, die ich erwähnt habe, auch noch mal durchgelesen? Vielleicht ist das ein Problem der schriftlichen Kommunikation und einfach ein Missverständnis, aber fällt dir nicht auf, dass solche Sätze wie "wenn man nur genug Zeit investiert, findet sich schon eine Lösung ohne Box", "wenn man will, geht alles", etc. einfach sehr, sehr naiv und ein wenig überheblich klingen? Und dass es mit 'ganz doll Wollen' und 'wir machen das schon möglich' bei manchen Sachen eben nicht getan ist?

    Ich freu' mich ganz ehrlich und unironisch für dich, dass deine Hunde bisher noch keine OP in diesem Ausmaß gebraucht haben – aber warum ist das für dich so schwer, einfach zu sagen, dass du da in deinem Eifer anfangs vielleicht ein bisschen über's Ziel hinausgeschossen bist und das zurücknimmst? Offensichtlich bist du jetzt ja schon der Meinung, dass eine Box in Einzelfällen okay ist.

    Dann sollte man keine Dinge erfinden die so nicht stimmen, nur um jemanden bloßzustellen.

    Sowas ekelt mich echt an.

    Moment mal!

    Du warst diejenige, die mehrfach im Brustton der Überzeugung verkündet hat, dass sich eine Box nach OP definitiv umgehen ließe (Beitrag #153), dass es dafür eine andere Lösung gäbe (selber Beitrag), und dass sich eine Box vermeiden lässt, "wenn man nur will" (Beitrag #191). Die Erklärung dazu bist du leider schuldig geblieben – ich verlink' dir jetzt nicht noch mal mein Beispiel mit der OP-Nachsorge, offensichtlich fällt dir dazu ja nix ein ;) –, aber dann wundere dich doch bitte nicht, wenn jemand dich auf Ungereimtheiten in deinem eigenen Argument aufmerksam macht.

    Nicht nur große Hunde ...

    Auf jeden Fall – Krankheitsbetreuung ist immer eine kniffelige Sache, wo man sich natürlich Sorgen macht!

    Ich betone das mit dem großen Hund nur deshalb, weil ja weiter vorne jemand geschrieben hatte, dass man den Hund nach einer OP auch einfach in einen Welpenauslauf setzen oder vor Sofa & Co ein Gitter stellen könnte – dann bräuchte man ja keine böse Box. Ja, bei einem kleinen Hund sind das sicher gute Lösungen, aber wenn mein Hund sich auf die Hinterbeine stellt, reicht der mir locker bis hoch zu den Schultern... das Kindergitter möchte ich sehen, das da nicht umkippt, das gleichzeitig ausbruchsicher ist und von dem ein Hund in der Größe dann nicht torkelig und verwirrt mit den Pfoten abrutscht, falls er sich daran hochziehen sollte (und sich dabei wieder verletzt!). Daher die Erwähnung der Hundegröße. :smile:

    Eine Ausnahme ist eventuell noch eine Operation, wo der Hund sich keinen mm bewegen darf. Aber auch dort lässt es sich vermeiden, indem ich Gegenstände entferne wo er hochspringen kann, oder ich selbst ein Auge drauf werfe. Wenn man will geht alles!

    Schade, dass du meine Frage zu der OP-Situation von vor ein paar Seiten ignorierst und stattdessen wieder mit Platitüden wie "wenn man will, geht alles" kommst...

    Hätte mich wirklich interessiert, wie man deiner Meinung nach einen großen Hund nach einer schweren OP und mit tierärztlich verordneter Ruhigstellung nachts so beaufsichtigen soll, dass eine Box überflüssig ist und eine Selbstgefährdung des Hundes ausgeschlossen. Aber es spricht Bände für diese drastische Ablehnung, wenn sowas dann geflissentlich überlesen wird.

    Auch bei OPs war es noch nie einen Option meine Hunde wegzusperren. Gerade da suchen sie die Nähe zu den Bezugspersonen. Was soll das?

    Es gibt für alles eine Lösung, wenn man sich damit befasst und ZEIT nimmt.

    Ach so, und Nachtrag hierzu: Ich nehm' dann gerne Vorschläge von dir an, was ich besser hätte machen können... :roll: Die Eckdaten: großer Hund (> 60cm Schulterhöhe), mehrstündige, komplizierte OP (kein Routine-Eingriff, sondern etwas, wo die Tierärzte vorher sagten: "Wir geben unser Bestes, aber versprechen können wir nichts..."), anschließender Aufenthalt in der Tierklinik, lange Naht an einer Stelle, die bei plötzlichen Bewegungen des Hundes strapaziert wird und dazu Verwirrung beim Hund, der nach dem Klinikaufenthalt verständlicherweise noch nicht ganz 'zurechnungsfähig' ist und sich ev. unvorhersehbar verhält.

    Die operierenden Tierärzte haben dringend betont, wie wichtig es ist, den Hund in den ersten Tagen zu Hause in der Bewegung einzuschränken, ruhig zu halten und ihn von sämtlichen 'Gefahrenquellen' wie Sprünge auf's Sofa, Treppensteigen, Gelegenheiten zum Stolpern, etc. fern zu halten.

    Welpenauslauf fiel aus, da hätte er die Vorderpfoten auf das Gitter stellen können, also war er tagsüber im Wohnzimmer und durchgehend unter Aufsicht und nachts in der Box im Schlafzimmer direkt neben dem Bett.

    Aber hey, das wäre ja bestimmt auch anders gegangen, wenn ich nur "ZEIT" investiert hätte und mich mal mit meinem Hund befasst hätte. :muede: Also: Vorschläge?

    Ich weiß nicht, ob ich überhaupt gemeint bin, weil ich die Box z.B. nicht zum Alleinbleibtraining, zum Üben der Stubenreinheit, für Läufigkeiten oder so benutze – bei uns dient die nur dazu, den Hund nach einer OP vor verwirrtem Herumlaufen/Gefahr der Selbstverletzung zu schützen (war bisher 1x nötig) oder um Hund und unliebsame Besucher voneinander zu trennen, damit's keinen Stress gibt (kommt vielleicht 1-2x im Jahr vor), aber trotzdem hierzu:

    Mal ohne provozieren zu wollen an die Boxennutzer. Wieso Box und keinen ordentlichen Zwinger mit vernünftigen Maßen für den Hausgebrauch , bei denen wo es möglich wäre?

    Hier scheitert das mit dem Zwinger auch nur an der Möglichkeit – wenn ich die räumlichen Gegebenheiten dafür hätte, hätte ich einen 'Zwinger', d.h. ein Zimmer mit Hundeklappe nach draußen und einem bombensicher eingezäunten Außenbereich, wo die Hunde dann auch buddeln, in der Sonne liegen, sich den Wind durch's Fell pusten lassen könnten, wann immer sie möchten.

    Und für sowas wie den Handwerkerbesuch, den ich hier ganz zu Anfang als Beispiel für die Verwendung der Box bei uns genannt habe, kämen sie dann stattdessen da rein, ja. Aber da sich leider noch niemand gefunden hat, der mir ein Haus in Ortsrandlage mit schönem großen Grundstück schenken möchte ;) , müssen die Hunde halt ab und an mal in nicht-alltäglichen Situationen für 20 Minuten in die Box, statt auf ihren eigenen Ländereien herumzuliegen... ;) :lol:

    (Für den Fall mit der OP hätte ich trotzdem eine Box gebraucht: die OP war kompliziert und mein älterer Rüde dann, als ich ihn mit nach Hause nehmen durfte, immer noch ein bisschen 'durch den Wind' und unter strenger Order der TÄ, dass er auf keinen Fall irgendwo hochklettern, sich dran schubbern, hüpfen, etc. durfte. Der war nachts direkt neben dem Bett in einer Box, damit er sich in seiner Verwirrung nicht selbst verletzt, indem er versucht, auf's Sofa oder Bett zu kommen, während ich schlafe. Und für solche Situationen finde ich es super praktisch, wenn Hund und Halter kein großes G'schiss um so 'ne Box machen, sondern im Einzelfall halt geguckt wird, ob der Einsatz gerade sinnvoll sein könnte, und der Hund die Box als positiv verknüpften Ruheort schon kennt.)