Beiträge von pardalisa

    Ich habe keine Box und ich möchte auch keine haben. Bisher haben wir auch schwere OPs gut ohne geschultert bekommen.
    Das ist bei mir aber eine völlig gefühlsbetonte Entscheidung; wenn es meinem Hund nicht gut geht, er Schmerzen oder Stress, oder Angst hat, dann möchte ich bei ihm sein. Für mein Gefühl würde eine Box dazwischen sein.
    Gerade bei der OP, wo ich nicht wusste, ob meine Hündin das überlebt.... ich hätte mir nie verziehen, dass mein Hund alleine in der Box womöglich stirbt.

    Auch von mir nur zur Klarstellung: der Hund war nach der OP nicht einfach irgendwo alleine, wenn er nachts in der Box war – da lag immer jemand im Bett direkt daneben.

    Er konnte nur nicht frei im Raum sein, während ich im Bett schlafe, weil die Gefahr bestand, dass er versucht, zu mir ins Bett zu krabbeln (= keine gute Idee mit der großen, frischen Naht) und ich konnte anfangs auch nicht mit ihm auf einer Matratze auf dem Boden schlafen, weil er sich dann zu mir gelegt hätte, und die Gefahr zu groß gewesen wäre, dass ich ihn beim unruhigen Schlafen angestoßen und ihm das wehgetan hätte bzw. der Naht zu nah gekommen wäre. Deswegen Hund in der Box neben dem Bett und eingermaßen ruhiger, gefahrloser Schlaf für alle Beteiligten. Ich hätte ehrlich nicht gewusst, was es in so einer Situation für andere Möglichkeiten gegeben hätte – außer vielleicht, die ganze Nacht aufzubleiben und Krankenwache zu halten, aber das macht man vielleicht zwei Tage mit ohne völlig auf dem Zahnfleisch zu gehen, nicht zehn am Stück...

    (Und sobald die Heilung etwas vorangeschritten war und das 'Okay' nach dem ersten TA-Kontrolltermin kam, hab' ich dann mit ihm auf einer Matratze auf dem Fußboden geschlafen bis wieder alles in Ordnung war. :smile: )

    Gute Besserung

    bei dem Wetter nicht ins Wasser zu können ist für uns gerade die größte Qual

    Ja, das ist echt Mist. Ich musste sogar das Planschbecken auf dem Balkon gerade ausleeren, weil er daraus nicht nur trinken oder den Kopf kühlen, sondern komplett reinhüpfen wollte und das natürlich nicht geht. :verzweifelt:

    Und gute Besserung auch an Alice! (Weiß gar nicht, ob ich das vorher schon geschrieben hatte? :ops: ) Daumen und Pfoten für schnelle Genesung sind fest gedrückt!

    Dann solls so sein. Deswegen ändert sich auch nichts an meiner Einstellung und Persönlichkeit .. :mute:

    Schade. Ich denke, in einigen Punkten ist durchaus was dran an deinen Argumenten (z.B. dass Neuhundehalter vielleicht etwas vorschnell zur Box greifen, weil ihnen das von einem inkompetenten Trainer als Allheilmittel präsentiert wird – und dass solche Hundebesitzer da vielleicht erst mal nach anderen Lösungen suchen sollten), aber das hilft ja nix, wenn du in so einer Diskussion deinen Standpunkt nicht vernünftig, ohne "Ich mach es eh besser"-Attitüde und platte, nichtssagende Sätze wie "wenn man nur will.." 'rüberbringen kannst.

    Und in der Hinsicht kamen hier wirklich einige schöne, hilfreiche Beispiele und Anregungen, woran die Kommunikation gescheitert ist. Aber wenn du meinst, dass sich daran sowieso nix ändert und das eben "deine Persönlichkeit" ist, kann man sich jeglichen Austausch und Diskussions-Verbesserungsvorschläge natürlich sparen...

    Mhm, interessant. :smile: Bei meinen beiden Jungs könnte das theoretisch hinkommen: der ältere hat komplett schwarze Ballen und hatte in seinen dreizehneinhalb Jahren bislang zweimal eine Pfotenverletzung, der jüngere hat hell-dunkel-gepunktete Ballen und hatte mit seinen noch-nicht-ganz fünf Jahren schon mehr als doppelt so oft was an den Pfoten.

    Allerdings ist bei mir der ältere, gut pigmentierte Hund auch derjenige, der im Allgemeinen sein Hirn anknipst, bevor er die Pfoten irgendwo hinsetzt ;) , und der jüngere derjenige, der sich jauchzend vom 2m-Holzstapel schmeißt, mit Vollspeed durch den Bachlauf fegt und bei dem ich manchmal den Eindruck habe, dass da außer "Wheeeeheee, Speeed!" gerade nix zwischen den Ohren abläuft... xD Ich weiß also nicht, inwiefern das mit der Ballenfarbe bei meinen Hunden wirklich aussagekräftig ist oder ob das hier nicht eventuell doch am Charakter liegt.

    Wenn ich abergläubisch wäre, würde ich mich fragen, ob ich das hier durch meinen Beitrag heraufbeschworen hätte... ;) |)

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    Herr von und zu Bruchpilot mit den teilweise hellen Ballen hat sich heute mal wieder die Pfote (an)geritzt. Bei 34°C im Schatten natürlich eine super Idee, das Baden heute Abend fällt also aus. :roll:

    Lies dir meinen letzten Beitrag durch und meinen vorletzten. Ausnahmen gibt es mit Sicherheit, aber all unsere OPs waren ohne Box erledigt.

    Hab' ich, dankeschön. :smile:

    Hast du deine Beiträge, die ich erwähnt habe, auch noch mal durchgelesen? Vielleicht ist das ein Problem der schriftlichen Kommunikation und einfach ein Missverständnis, aber fällt dir nicht auf, dass solche Sätze wie "wenn man nur genug Zeit investiert, findet sich schon eine Lösung ohne Box", "wenn man will, geht alles", etc. einfach sehr, sehr naiv und ein wenig überheblich klingen? Und dass es mit 'ganz doll Wollen' und 'wir machen das schon möglich' bei manchen Sachen eben nicht getan ist?

    Ich freu' mich ganz ehrlich und unironisch für dich, dass deine Hunde bisher noch keine OP in diesem Ausmaß gebraucht haben – aber warum ist das für dich so schwer, einfach zu sagen, dass du da in deinem Eifer anfangs vielleicht ein bisschen über's Ziel hinausgeschossen bist und das zurücknimmst? Offensichtlich bist du jetzt ja schon der Meinung, dass eine Box in Einzelfällen okay ist.

    Dann sollte man keine Dinge erfinden die so nicht stimmen, nur um jemanden bloßzustellen.

    Sowas ekelt mich echt an.

    Moment mal!

    Du warst diejenige, die mehrfach im Brustton der Überzeugung verkündet hat, dass sich eine Box nach OP definitiv umgehen ließe (Beitrag #153), dass es dafür eine andere Lösung gäbe (selber Beitrag), und dass sich eine Box vermeiden lässt, "wenn man nur will" (Beitrag #191). Die Erklärung dazu bist du leider schuldig geblieben – ich verlink' dir jetzt nicht noch mal mein Beispiel mit der OP-Nachsorge, offensichtlich fällt dir dazu ja nix ein ;) –, aber dann wundere dich doch bitte nicht, wenn jemand dich auf Ungereimtheiten in deinem eigenen Argument aufmerksam macht.

    Nicht nur große Hunde ...

    Auf jeden Fall – Krankheitsbetreuung ist immer eine kniffelige Sache, wo man sich natürlich Sorgen macht!

    Ich betone das mit dem großen Hund nur deshalb, weil ja weiter vorne jemand geschrieben hatte, dass man den Hund nach einer OP auch einfach in einen Welpenauslauf setzen oder vor Sofa & Co ein Gitter stellen könnte – dann bräuchte man ja keine böse Box. Ja, bei einem kleinen Hund sind das sicher gute Lösungen, aber wenn mein Hund sich auf die Hinterbeine stellt, reicht der mir locker bis hoch zu den Schultern... das Kindergitter möchte ich sehen, das da nicht umkippt, das gleichzeitig ausbruchsicher ist und von dem ein Hund in der Größe dann nicht torkelig und verwirrt mit den Pfoten abrutscht, falls er sich daran hochziehen sollte (und sich dabei wieder verletzt!). Daher die Erwähnung der Hundegröße. :smile:

    Eine Ausnahme ist eventuell noch eine Operation, wo der Hund sich keinen mm bewegen darf. Aber auch dort lässt es sich vermeiden, indem ich Gegenstände entferne wo er hochspringen kann, oder ich selbst ein Auge drauf werfe. Wenn man will geht alles!

    Schade, dass du meine Frage zu der OP-Situation von vor ein paar Seiten ignorierst und stattdessen wieder mit Platitüden wie "wenn man will, geht alles" kommst...

    Hätte mich wirklich interessiert, wie man deiner Meinung nach einen großen Hund nach einer schweren OP und mit tierärztlich verordneter Ruhigstellung nachts so beaufsichtigen soll, dass eine Box überflüssig ist und eine Selbstgefährdung des Hundes ausgeschlossen. Aber es spricht Bände für diese drastische Ablehnung, wenn sowas dann geflissentlich überlesen wird.