Ich habe keine Box und ich möchte auch keine haben. Bisher haben wir auch schwere OPs gut ohne geschultert bekommen.
Das ist bei mir aber eine völlig gefühlsbetonte Entscheidung; wenn es meinem Hund nicht gut geht, er Schmerzen oder Stress, oder Angst hat, dann möchte ich bei ihm sein. Für mein Gefühl würde eine Box dazwischen sein.
Gerade bei der OP, wo ich nicht wusste, ob meine Hündin das überlebt.... ich hätte mir nie verziehen, dass mein Hund alleine in der Box womöglich stirbt.
Auch von mir nur zur Klarstellung: der Hund war nach der OP nicht einfach irgendwo alleine, wenn er nachts in der Box war – da lag immer jemand im Bett direkt daneben.
Er konnte nur nicht frei im Raum sein, während ich im Bett schlafe, weil die Gefahr bestand, dass er versucht, zu mir ins Bett zu krabbeln (= keine gute Idee mit der großen, frischen Naht) und ich konnte anfangs auch nicht mit ihm auf einer Matratze auf dem Boden schlafen, weil er sich dann zu mir gelegt hätte, und die Gefahr zu groß gewesen wäre, dass ich ihn beim unruhigen Schlafen angestoßen und ihm das wehgetan hätte bzw. der Naht zu nah gekommen wäre. Deswegen Hund in der Box neben dem Bett und eingermaßen ruhiger, gefahrloser Schlaf für alle Beteiligten. Ich hätte ehrlich nicht gewusst, was es in so einer Situation für andere Möglichkeiten gegeben hätte – außer vielleicht, die ganze Nacht aufzubleiben und Krankenwache zu halten, aber das macht man vielleicht zwei Tage mit ohne völlig auf dem Zahnfleisch zu gehen, nicht zehn am Stück...
(Und sobald die Heilung etwas vorangeschritten war und das 'Okay' nach dem ersten TA-Kontrolltermin kam, hab' ich dann mit ihm auf einer Matratze auf dem Fußboden geschlafen bis wieder alles in Ordnung war.
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