Beiträge von pardalisa

    Und ja ich finde Peta auch wortwörtlich bescheuert leider exestiert kein Video bei YouTube

    Das Video ist bei YouTube (klick), man muss also nicht zu der grausigen Peta-Seite verlinken...

    (Und das Ganze ist von 2016. Kann man mal wieder hochholen, aber der Sinn dessen erschließt sich mir auch nicht so richtig. Dass CM weder fachlich auf der Höhe ist, noch nach deutschem Recht TS-konform arbeitet, sollte sich doch langsam echt herumgesprochen haben – und ist auch aus so ziemlich allen anderen seiner Bücher/TV-Folgen/etc. ersichtlich.)

    Ich kann den Zwiespalt zwischen (Wander-/Alpen-)Tourismus und Herdenschutz da ein bisschen verstehen - für mich sind Gebiete, in denen HSH frei an Herden laufen und das Mitführen eines eigenen Hundes beim Wandern verboten ist (oder wo stark davon abgeraten wird), als Urlaubsziel auch gegessen. Ganz platt gesagt: Ich fahr' nicht mit meinen sparsam bemessenen Urlaubstagen irgendwohin, um meinen Hund dann in der Ferienwohnung sitzen lassen zu müssen, während ich wandern gehe. Dass es da Spannungen gibt und z.B. Tourismusverbände aus diesem und anderen Gründen da auch skeptisch mit Herdenschutz-Maßnahmen sind, kann ich vom Grundgedanken her schon verstehen.

    Aber auf der anderen Seite sehe ich mit zunehmendem Wolfsaufkommen da auch einfach keine tierfreundlichen Alternativen zu genau solchen Maßnahmen. Ich will beispielsweise Fleisch und andere tierische Produkte aus artgerechter Haltung und nicht aus Massentierhaltungshallen kaufen - dann müssen diese Schafe, Kühe, etc. aber auch irgendwo draußen stehen - und entsprechend geschützt werden.

    Und für mich heißt das dann konsequenterweise eben, dass ich mich informiere, wie ich mich mit meinem Hund beim Spaziergang richtig verhalte, wenn auf den Flächen hier in der Umgebung HSH im Einsatz sind. (Jetzt hab' ich das Glück, dass wir in Nds. ja keine frei agierenden HSH vergleichbar mit so einer Alm haben und die "Einschränkung" meinerseits ja wirklich nur aus der Beachtung von ein paar vernünftigen Verhaltensregeln besteht, man aber die Wanderwege z.B. ganz normal weiter nutzen kann.)

    Aber, wie gesagt, auch wenn ich Skepsis ggü. HSH verstehen kann - langfristig sehe ich da einfach keine Alternative und die Menschen werden lernen müssen damit umzugehen und ihr Verhalten (hoffentlich) entsprechend anpassen müssen. Wenn's nur noch kommerzielle Tierhaltung in (wolfssicheren, weil dauerhaft 'indoor') Massenbetrieben und Hobbyhaltung gar nicht mehr gäbe, fände ich das wirklich übel.

    Ich finde Vorkontrollen tuen einfach nicht weh und wer sich davon abschrecken, hat selbst schuld. :ka:

    Den genau diese Tiere aus Heimen haben ganz viel Liebe zu verteilen! Und sind sehr dankbar.

    Oha. Ganz ehrlich - wenn bei mir jemand vom TS bei einer Vorkontrolle am Küchentisch sitzen würde und mir erzählen würde, dass die zu Vermittlung stehenden Hunde ganz doll "dankbar" sind, dann würde ich a) hart kämpfen müssen, dass ich nicht loslache, und b) denjenigen höflich bitten, jetzt zu gehen. Solche unrealistischen, gefühlsduseligen Aussagen wären für mich definitiv ein Ausschlusskriterium.

    Und was die Nachkontrollen angeht: da hab' ich den Sinn immer noch nicht ganz verstanden... Sobald der Hund dem neuen Besitzer gehört, kann der TS-Verein bestenfalls noch Gesprächsangebote machen. Aber 'Kontrolle' mit Konsequenzen ist dann nicht mehr, wenn nicht ein echter Verstoß gegen das TSchG vorliegt. Selbst, wenn sich herausstellt, dass beispielsweise der Hund, der auf jeden Fall in ein Einfamilienhaus mit Garten vermittelt werden sollte, jetzt in einer Wohnung ohne Garten wohnt und die neuen Besitzer vorher gelogen/Dinge absichtlich falsch dargestellt haben - was soll da passieren? Den Hund wieder einkassieren kann der TS-Verein aus solchen Gründen nicht. Welchen Zweck hätte da eine 'Nachkontrolle'?

    Schöner Satz heute morgen... xD

    Ich war extra früh im Wald, weil hier spätestens ab mittags im Moment ziemlich viel los ist mit Leuten, die extra rausgefahren kommen, und ich die Ruhe vorher genießen wollte.

    Mir kommt ein Paar mit einem großen, kräftigen Golden-Retriever-Rüden entgegen; ich leine meinen Hund an, die ihren auch (was ich klasse finde!), ich geh' ein Stück an den Wegrand und mache ihnen Platz, weil deren Hund, sobald er uns gesehen hat, das volle Programm abzieht: fiepen, winseln, ruckartige Sprünge nach vorne, stranguliert sich fast im Halsband. Der Mann hat Probleme, den überhaupt zu halten.

    Die Frau kommt ein Stückchen auf uns zu, deutet auf meinen Hund und fragt: "Darf Ihrer nicht spielen?"

    Ich antworte: "Dürfte schon, aber der mag nicht spielen, wenn er den anderen Hund nicht sehr gut kennt."

    Das Paar geht weiter und ich hör' noch, wie die Frau zu ihrem Mann sagt: "Der wurde bestimmt ganz falsch sozialisiert."

    Jupp, das wird's sein. :lol: Mein ruhig, entspannt, an durchhängender Leine neben mir stehender Rüde ist derjenige, der "falsch sozialisiert" ist und in Hundebegegnungen noch Trainingsbedarf hat. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin.

    Jeden guten Moment zu genießen ist im Moment auch unser Motto.

    Und manchmal nimmt das ein wenig... seltsame? Züge an mit der Hundeverwöhnung hier, muss ich ehrlich zugeben. :ops: Der Opi hat früher Essen geklaut – nix war vor ihm sicher, sobald man einen Raum verlassen hat, sollte man sämtliche Lebensmittel besser richtig hoch oder hinter verschlossenen Türen verstaut haben, wenn man wollte, dass sie bei Rückkehr noch da sind und nicht im Hund verschwunden. Ich hab' oft halb-scherzhaft gesagt, dass das seine einzige 'Macke' und er ansonsten perfekt ist.

    Jetzt ist er schon seit einiger Zeit nicht mehr so beweglich, dass er sich an Stühlen, Tischen, Ablagen, etc. hochziehen könnte, um auf 'Diebestour' zu gehen – prima, sollte man da denken, dann ist das Essen jetzt ja sicher.

    ... öhm, nun ja. Ich hab' angefangen, ihm kleine Dinge zum 'Klauen' dorthin zu legen, wo er noch gut drankommt. :ops: :ops: Ein halber Toast mit Leberwurst auf dem niedrigen Couchtisch "zufällig vergessen", wenn ich kurz aus dem Zimmer gehe, ein paar frisch geknackte Walnüsse, die "unbeobachtet" auf der tiefen Fensterbank liegen, ein paar richtig gute Leckerli, die mir "zufällig aus der Tasche gefallen sind", nachdem ich auf einem Stuhl gesessen habe, usw.

    Das klingt bestimmt hoffnungslos bescheuert von mir, aber es ist so schön zu sehen, wie er sich freut, wenn er was 'erbeutet' hat, wie die Ohren gespitzt werden, wie der ganze Schalk wieder in seinen Augen aufblitzt. :herzen1:

    Zur unangekündigten Nachkontrolle - was bringt mir denn eine angekündigte? Da wird der Hund mal eben gebürstet, weitere Tiere und Kinder verschwinden, Gefahrenquellen werden schnell beseitigt... Da brauch ich nicht mehr vorbeikommen.

    Eben. ;)

    Ich hätt's vielleicht deutlicher schreiben sollen, aber was bringt denn so eine Nachkontrolle generell, egal ob angekündigt oder unangekündigt? Aus oben genannten Gründen kann man dabei eventuell feststellen, dass irgendwas nicht optimal läuft – aber wenn die neuen Besitzer das nicht hören wollen/anders sehen/absichtlich verschwiegen haben/etc., kann man doch eh nichts machen, oder? Wozu also die Kontrolle?

    Dass man sich als Verein/Pflegestelle über einen Austausch mit den neuen Besitzern freut, vielleicht auch mal ein paar Bilder per Mail bekommt oder – bei besonderer Sympathie – auch mal zusammen einen Kaffee trinkt oder einen Spaziergang macht, mein' ich damit nicht. Natürlich ist das nett und es ist auch klasse, wenn man als "Ex-Pflegestelle" weiter Ansprechpartner bei Problemen ist, die eventuell auftauchen. :gut:

    Mir geht's um die tatsächlichen "Kontrollen", die von manchen Vereinen angekündigt/durchgeführt werden. Was verspricht man sich davon? Was passiert konkret, wenn man dabei einen Missstand entdeckt oder feststellt, dass die Angaben vorher nicht korrekt waren?

    Ich finde sowohl VK als auch und vor allem unangekündigte NK sinnvoll. Da gibt es mit Sicherheit Optimierungsmöglichkeiten und vielleicht gäbe es eine bessere Möglichkeit aber ich finde die Kontrollen aus mehreren Punkten gut.

    ...

    2. Es gibt ein runderes Bild und lässt manches auffliegen: Hey, Bewerber können bei mir im Wohnzimmer sitzen und mir das Blaue vom Himmel runterlügen. Manche machen das richtig, richtig gut. Superfreundliche Gegend, total tolle Wohnung, Garten vor der Tür etc. Natürlich können diese dann mal eben für einen Tag ein Haus leihen, wenn es ne VK gibt. Bei uangemeldeter NK fliegt sowas auf.

    ...

    Andererseits kann eben auch auffallen, dass das Tier mit angeblich stetigem Gartenzugang, das in jedes Zimmer darf, auf einem Flur haust, gestresst ist, vernachlässigt wirkt und keine Bindung zu den Menschen hat.

    Mal eine doofe Frage... :ops: (Ich hab' deinen Beitrag zitiert, weil er der aktuelleste dazu ist, darf sich aber jeder gern angesprochen fühlen, der "Pro-Nachkontrolle" ist. :smile: )

    Nehmen wir mal an, solche Dinge fallen erst im Nachhinein auf, wenn das Tier schon vermittelt ist und im neuen Zuhause lebt: der Hund hat nicht so viel Gartenzugang wie vorher versprochen, die Leute sind umgezogen oder haben gleich ganz über ihre Wohnsituation gelogen, die Nichten und Neffen kommen doch ständig zu Besuch, obwohl vorher die Rede von einem "kinderfreien Haushalt" war, etc. pp.

    Was bringt einem da die Nachkontrolle? Natürlich kann man auf die Leute einreden – aber faktisch hat man doch nix in der Hand? Solange es nicht komplett tierschutzwidrig ist, was die neuen Besitzer da machen (und da liegt die Messlatte für ein Einschreiten ja ziemlich hoch) sind dem Verein/der Orga doch eh die Hände gebunden, oder? Und bei Leuten, die vorher absichtlich die tatsächlichen Umstände verschleiert haben, um den Hund zu bekommen, würde ich jetzt auch nicht davon ausgehen, dass man da mit Reden irgendeine Änderung hervorruft...

    Mal abgesehen davon, dass für mich ganz persönlich das Auftauchen von "unangekündigten Nachkontrollen" in irgendwelchen Verträgen ein absoluter Ausschlußgrund wäre, der dafür sorgen würde, dass ich mich woanders nach einem Tier umschaue; der wirkliche Sinn und Nutzen einer Nachkontrolle erschließt sich mir bislang so überhaupt nicht.

    Wie viele Hunde hast du denn? Kannst du die bei so einer Begegnung auf den Arm nehmen?

    Wenn ja – und falls ein weiteres Gespräch mit der Besitzerin des Hundes nichts bringt und der Hund beim nächsten Mal wieder so reagiert –, würde ich die eigenen Hunde einfach hoch nehmen und die Besitzerin möglichst ruhig (... dass das in so einer Situation schwerfällt, weiß ich, aber ich würd's versuchen) darauf hinweisen, dass du beim kleinsten Kratzer, den ihr Hund an dir verursacht, Ordnungsamt, etc. einschaltest. Erfahrungsgemäß bewegen sich die anderen Hundehalter dann flugs und sammeln ihr Tierchen ein, weil sie sich ausrechnen können, dass das Konsequenzen haben wird.

    Je nachdem wo du wohnst, kannst du auch einen Blick ins jeweilige Hundegesetz werfen – da steht meist sinngemäß drin, dass schon das "gefahrdrohende Anspringen einer Person" eine ÜBerprüfung von Hund und Halter nach sich ziehen kann. Über den Sinn von solchen Regelungen kann man streiten, aber als Argument für rücksichtslose Hundehalter ist das ganz gut zu wissen.

    Sag mal, hat irgendjemand Erfahrung ob ein Hund sich aus dem AnnyX herauswinden kann?

    Mein jüngerer Rüde (der sonst definitiv nicht die hellste Kerze auf der Torte ist... :hust: oder irgendwie zum Ausbrechen neigt) kommt aus dem normalen AnnyX-Geschirr raus.

    Haben wir unfreiwillig ausprobiert, als ihn beim Turnier kurz eine gute Bekannte halten sollte, während ich zum Klo wollte – und er der Meinung war, dass er da dringend mitkommen muss und auf gar keinen Fall bei 'wildfremden Menschen' bleiben kann. ;) Das war bislang aber auch das einzige Mal und die Motivation seinerseits entsprechend hoch.

    Bei einem Hund, der zum Ausbrechen neigt und/oder nicht mehr ansprechbar im Freilauf ist, würde ich sicherheitshalber die Safety-Variante des Geschirrs (oder ein ähnliches Sicherheitsgeschirr) nehmen.

    Unsere Abby kommt aus Bulgarien, also Züchter ist eine gute Idee, leider nicht bei uns.Familie und Freunde kommen NICHT in Frage. Wir brauchen eine Alternative.

    Wurde sie über eine Tierschutzorganisation vermittelt? Habt ihr zu der noch Kontakt? Wenn ja, würde ich mich mal an die wenden, ob sie im Notfall eine Pflegestelle hätten und helfen könnten. :smile:

    Falls das nicht gegeben ist, würde ich die Tierschutzvereine bzw. Tierheime bei euch in der Nähe mal anfragen – ob es einen Ansprechpartner für solche Fälle gibt, ob es Stellen gibt, wo ein Hund unter solchen Bedingungen kurzfristig untergebracht werden könnte, etc.

    Und dann die Nummer von dem Ansprechpartner auf ein kleines Kärtchen schreiben, Vermerk dazu "Achtung, Hund zu Hause! Im Notfall bitte anrufen: ..." oder so, und das dann ins Portemonnaie zu den eigenen Ausweisdokumenten tun. Ich denke, so hat man im Notfall die größten Chancen, dass der Hund gut versorgt ist.