Beiträge von pardalisa

    Wenn ich den Hund schon kennen würde und dazu irgendwie einen "emotionalen Bezug" hätte (z.B. Abgabe im Bekanntenkreis oder so), würde ich eventuell auch einen frühkastrierten Hund übernehmen. Unter allen anderen Bedingungen würde ich's mir nicht 'antun'.

    Ich mag ernsthafte Hunde und ich kann schon mit Rassen, die züchterisch gewollt lebenslang in infantilem Verhalten hängen bleiben, nicht viel anfangen, da würde ich das erhöhte Risiko, bei einem Frühkastraten sowas zu bekommen, nicht eingehen wollen. (Und da die Schnittmenge der TS-Vereine, die alles so früh wie möglich kastrieren, und derjenigen, die in meinem Augen ziemlich unseriös arbeiten, mir auch verdammt groß zu sein scheint ;), würde ich auch da doppelt genau hinschauen und allerhöchstens einen älteren Hund mit gefestigtem Verhalten übernehmen, wenn ich einen Hund aus dem TS wollen würde. Garantiert niemals nie einen frühkastrierten Junghund.)

    Drei Wurfgeschwister, hier geboren und aufgewachsen.

    Oha, Respekt! Züchtest du? :smile: Und sorry für die doofe Frage vielleicht :ops:, aber war das geplant, dass gleich drei Welpen aus dem Wurf bei euch bleiben, oder hat sich das spontan ergeben?

    Das Konfliktpotential ist dabei natürlich je nach Rasse auch unterschiedlich, ich bin da halt ein wenig "terriergeprägt". Aber mir wäre das auf Dauer einfach zu heiß.

    Yep, geht mir auch so. Bei 'meiner' Rasse kenne ich mittlerweile mehrere Fälle, wo die Konstellation "Wurfgeschwister im selben Haushalt" mächtig schief gegangen ist, inkl. üblen Beißereien, Notfall-Besuchen in der TK, um die Hunde wieder zusammenflicken zu lassen, strenge Trennung im Haus hinterher (= das ganze Haus in mehrere Bereiche mit 'Sicherheitsschleusen' aufgeteilt, sodas sich die Hunde unter gar keinen Umständen begegnen), und schließlich, im besten Fall, Abgabe eines Hundes... Ich würde so nicht leben wollen und find's auch für die Hunde kein schönes Dasein – und bei Rassen, die mit dem Erwachsenwerden zu Unverträglichkeit neigen können, potenziert sich genau dieses Risiko bei Wurfgeschwistern natürlich noch, gerade bei gleichgeschlechtlichen.

    Und dem Risiko gegenübergestellt seh ich auch echt keine wirklichen Vorteile bei zwei gleichalten Hunden im Haushalt. In jungen Jahren gucken sie sich gegenseitig bloß Blödsinn ab |) und im Alter kann's richtig teuer werden (mit zwei Senioren können solche Sachen wie geriatrischer Check, Blutbilder, Physiotheraphie, OPs, etc. ja noch mal geballt auftreten). Und die emotionale Belastung, dass man sich darauf einstellen muss, in kurzer Zeit gleich zwei Hunde gehen zu lassen, wäre für mich auch zu heftig. :/

    pardalisa : Solltet ihr euch für ein Gassi im Deister entscheiden, so wären wir auch interessiert. Lexa bellt zwar erst einmal bei fremden Hunden, aber das stört hoffentlich nicht.

    Würde mir gar nix ausmachen – Anfang Juli ist ja eh noch offiziell Leinenpflicht in der BuS, da könnte man prima mit ein bisschen Abstand ganz entspannt losgehen, bis die Hunde sich "akklimatisiert" haben. :smile:

    Aber der Mensch will ja dauernd der Natur ins Handwerk pfuschen und irgendwas "spektaluär" aussehen lassen, was es gar nicht ist.

    Ist jetzt vielleicht ein bisschen kleinkariert ;), aber bei Hunden würde ich da weder gestellt noch ungestellt von 'natürlich' sprechen... Die Rassehunde und Mischlinge, die hierzulande so herumlaufen, haben mit Natur nix mehr zu tun, die sind schon ewig lange vom Menschen geformt und beeinflusst.

    Ich weiß leider auch noch nicht, wie meine Arbeitszeiten im Juli aussehen, aber falls das passen sollte und du z.B. Lust hättest, ein Stück südlich außerhalb der Stadt zu gehen, Landlue , könnte ich 'ne Runde durch den Deister oder so raussuchen. :smile: Ist zwar ein Stück zu fahren vom Messegelände, dafür mit schattigen Waldwegen und Bächen für die Hunde.

    Hat jemand ein Geschirr von Blaire oder das zumindest mal getestet?

    Yep, an mehreren unserer Hunde mal gehabt. Ich war aber leider nie so richtig zufrieden mit den Geschirren :/ (im Gegensatz zu den Halsbändern, die sind auch nach Jahren noch top).

    "Sie wissen schon, dass man Hunde im Sommer nicht ins Auto tun darf, oder?", bläkte mich eine Frau vor der Tierklinik an als ich den Hund ins Auto geladen habe.

    Auf meine Aussage, dass ich ihn schlecht die 40 Km bis nach Hause laufen lassen kann, moserte sie rum, dass man den Termin dann halt anders legen muss. Bei Sonnenschein im Sommer darf kein Hund im Auto sein, punkt, aus, fertig. :klugscheisser:

    Okay, läuft er halt das nächste Mal neben dem Auto her. :ka:xD

    Schlag ihr, falls ihr euch noch mal seht, vor, dass du ihn auf dem Dachgepäckträger festbindest – ist ja nicht im Auto, müsste nach der Logik ja okay sein. ;):D