Beiträge von pardalisa

    Zähne, Ohren und Krallen kontrollieren gehört für mich bei jedem Hund regelmäßig dazu, da denk ich gar nicht groß drüber nach, das läuft 'automatisch' nebenbei ab – und da kann man ja beim normalen Kraulen/Kuscheln auch einen Blick drauf werfen.

    Was die Frage nach 'übertrieben/zu viel' angeht: Ich hab einen Hund, an dem ich gar nichts machen müsste. Er haart für eine Rasse mit Stockhaar echt moderat, das Fell filzt nicht und ist wunderbar wetterfest, die Krallen werden ab und zu mal geknipst, aber mehr zu Gewöhnungszwecken. (Mein Seniorhund hat sich jahrelang selbst die Krallen auf ein vernünftiges Maß abgelaufen und dann im Alter nicht mehr, der kannte das Schneiden also nicht und musste sehr spät dran gewöhnt werden – das will ich bei dem jüngeren Rüden jetzt vermeiden, deshalb knipse/dremel ich ab und zu ein bisschen an den Krallen herum.)

    Das regelmäßige Bürsten mache ich auch nur, weil's mir Spaß macht :ops: (Hörbuch oder Podcast einschalten und einmal über'n ganzen Hund striegeln ist tatsächlich totale Entspannung für mich) und das Baden und Blowern ca. einmal im Quartal ist, streng genommen, nicht für den Hund, sondern für mich: Er darf auf's Sofa und auf's Bett, liegt ständig mit Körperkontkt zu Menschen, die er gerne mag, herum, darf mit ins Büro kommen... da finde ich es einfach angenehmer, wenn ab und zu gebadet wird. Ist aber reine Geschmackssache.

    Wichtig finde ich immer nur, dass man sich schon bei der Anschaffung Gedanken macht, auf wie viel Pflege man Lust hat. Wenn ich mir angucke, in welchem Zustand teilweise Hunde im Hundeverein bei uns aufgetaucht sind, die deutlich mehr Pflege benötigt hätte, wo die Besitzer das aber immer mit "ach, der läuft sich die Krallen schon ab/Baden ist eh nicht gesund/ne, also bürsten mag der nicht" abgetan haben... :schweig: Warum solche Leute dann ausgerechnet eine kleine Begleitrasse, die Schneidfell hat, gewählt haben oder einen Doodle mit total pflegeintensiven Mischfell oder ähnliches, ist mir ein Rätsel. Und ich find's gut, wenn man für solche Pflegethemen auch ein bisschen sensibilisert – auch in Welpenstunden und so –, denn bei vielen Leuten ist sowas einfach gar nicht auf dem Schirm, hab ich das Gefühl.

    @Rübennase Ich hatte mal diesen "klassischen" Pflock mit dem roten Griff, den man in den Boden drehen kann. Mein 26kg-Hund hat den mit einem beherzten Ruck und ohne größere Mühe aus dem Boden gezogen (was ein bisschen ungünstig war, weil er in dem Moment gerne einen betrunkenen, gröhlenden Fußball-Fan vermöbeln wollte, der mir zu nahe kam |)).

    Insofern – hundertprozentig würde ich mich auf die Stabilität von dem Pflock bei mittelgroßen bis großen Hunden nicht verlassen. Von Besitzern kleinerer Hunde (unter 10kg) hab' ich aber schon öfter gehört, dass das Teil auch bei plötzlichen Hüpfern hält. Scheint also ein bisschen auf den Hund bzw. dessen Gewicht und 'Sprungkraft' anzukommen. :smile:

    Eher aus der Kategorie 'Wunschtraum', zumindest im Moment noch: Ich würde gerne viel regelmäßiger und gezielter ZHS machen – gerne mit Dogscooter, am liebsten mit zwei Hunden, am allerliebsten in wechselnden Gebieten und auf unterschiedlichen Strecken.

    Im Moment läuft mein Hund vor'm Fahrrad und macht das auch wirklich schön, aber zur Umsetzung des Wunschtraums fehlt mir a) das Kleingeld für einen Scooter und einen passenden Gepäckträger an meinem Auto, um nicht nur die Runden von der Haustür aus, sondern auch die weitere Umgebung zu erreichen, und b) ein zweiter Hund. :D

    Finde es dennoch schade in MANCHEN Situationen wo offensichtlich sich die Hunde freundlich beschnuppern wollen gleich das grosse Galama veranstaltet wird als ginge es um Leben oder Tod.

    Ohne das jetzt zu sehr dramatisieren zu wollen, aber – tut es manchmal aber tatsächlich. Ich bin letztes Jahr monatelang mit meinem Hund im Seniorenalter extra aufmerksam spazieren gegangen/weiträumig ausgewichen/etc., damit mir da bloß kein fremder, ungestümer Hund in meinen Opi kracht.

    Der Opi hatte über 60cm Schulterhöhe, sah auf den ersten Blick auch nicht total gebrechlich aus, war mit anderen Hunden prima verträglich – aber er hatte altersbedingt wackelige Hinterbeine und war zusätzlich gesundheitlich so angeschlagen, dass er eine OP/Narkose schlicht nicht mehr überlebt hätte. D.h. ein kräftiger Schubser von einem Der-will-nur-spielen-Hund, ein Junghund, der als Übersprungsreaktion bei ihm aufreiten will, o.ä. und ein deshalb gerissenes Kreuzband, eine Hüftverletzung, ein oberflächlicher Biss, etc. und das wär's für meinen Hund gewesen. :( : Ich hab' da bei Begegnungen immer erst auf Entfernung höflich darum gebeten, den fremden Hund nicht zu uns zu lassen, aber wenn das ignoriert wurde und vom anderen Hundehalter so Sätze wie "aber meiner ist doch gaaanz lieb!"/"meiner beißt nicht" kamen, bin ich auch recht schnell recht deutlich und letzlich auch unfreundlich geworden.

    Ich weiß nicht, ob es so schwer ist, sich in so einer Situation mal in solche Hundehalter, die einen ängstlichen/alten/kranken Hund haben, hineinzuversetzen, aber ich würde mich wirklich freuen, wenn es mehr Hundehalter von jungen/spielfreudigen/großen und schweren Hunden wenigstens mal versuchen würden... :/

    @Vakuole Weiß nicht, ob du's schon gesehen hast – bei den Ruffwear-Packtaschen sind "Wassertanks" integriert, die an der Hund-zugewandten Seite sind: die funktionieren also auch ein bisschen als Kühlung bei warmem Wetter. Dass der Hund sein Wasser – und ev. einen kleinen Beutel mit Verbandszeug, seine Liegedecke oder ähnliche, leichte Kleinigkeiten – mit ein bisschen Gewöhnung/Übung selbst trägt, wird bestimmt gut klappen. :smile:

    Dein Hund hat glaub ziemlich exakt dieselbe Statur und Größe wie Elin. Wie viel Gewicht packst du denn rein und wie gestaltest du die Gewöhnungsphase?

    Ich hab's so angefangen, dass ich erstmal nur Handtücher in die Packtaschen getan habe und damit ein paar kleinere Touren gelaufen bin, damit sich der Hund daran gewöhnen kann, dass da "was ist" auf dem Rücken, und dann bei folgenden Touren nach und nach ein bisschen mehr Gewicht dazu getan, bis wir bei dem waren, was er für längere Strecken auch brauchte – Wasser, Erste-Hilfe-Täschchen, Ersatzleine, kleine Liegedecke, abgepackte, eingeschweißte Futterrationen.

    Edit:

    Wie viel das gewogen ist, müsste ich tatsächlich mal genau nachmessen, hab' ich noch nie. :ops: Weniger als 25% seines eigenen Gewichts auf jeden Fall; ich will, dass er trotzdem noch 'wendig' und flott beweglich auf unseren Touren ist und auch knifflige Stellen selbst und ohne meine Hilfe meistern kann, deswegen versuche ich, das Gewicht so gering wie möglich zu halten und eher leichte, sperrige Dinge wie die lange Ersatzleine und die Decke für Übernachtungen (+ im Winter den Mantel und die Pfotenschuhe und so'n Zeug) in den Hunderucksack zu packen. Das wiegt nicht viel, nimmt bei mir im Rucksack aber Staufläche weg.

    [...] wenn auch das alte Model. Ich glaube, dass ist nach den Bildern, dass selbe Model, wie bei pardalisa auf den Fotos.

    'Altes Modell' kommt hin :lol: – bin mir ziemlich sicher, dass ich das 2008/2009 ca. gekauft habe. :smile:

    Edit:

    Die Tour wird frühstens im August (und je nach Wetter auch erst im Sept.-Okt.) statt finden, ich hab als Zeit.

    Denk nur dran, dass du den Hund ev. auch an die Packtaschen gewöhnen musst und auf jeden Fall nur langsam und Stück-für-Stück Gewicht 'zuladen' kannst. :smile: (Gewöhnung brauchte meiner nicht, der fand die Taschen von Anfang an okay, aber es dauert eine Weile, bis man die wirklich so beladen kann, wie man es für eine längere Tour braucht – ist vielleicht offensichtlich und deshalb überflüssig als Tipp, aber der Hunderücken muss sich da ja auch erst dran gewöhnen, dass da mehr Gewicht drauf ist.)

    Wenn der Preis nicht so zum :( wäre ... günstig sind die ja nicht gerade |)

    Falls es ein wenig tröstet ;) – dafür halten die auch ewig. Ich hab' unseres jetzt seit Jahren im Einsatz und das sieht immer noch gut aus – Reißverschlüsse sind prima, Gurte stabil, wasserdicht ist's auch noch.

    (Fotos vom Winter, also nicht total aktuell, aber ich hoffe, man kann's einigermaßen erkennen. :smile:)

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    Hat jmd von euch eigentlich einen Wanderrucksack für den Hund?

    Noch eine Stimme für das "Ruffwear Palisades Pack" :smile: – die abnehmbaren Packtaschen sind super praktisch; ich klick die z.B. auch für das Einsteigen in öffentliche Verkehrsmittel schnell ab (hatte anfangs, als ich den Rucksack gekauft habe, noch kein eigenes Auto und musste immer mit Bus & Bahn zum Startpunkt der Wandertour), wenn wir unterwegs in einer Gaststätte einkehren, an schmalen (Kletter-)Stellen zwischen Felsen, etc. damit der Hund in Situationen, wo's eng werden kann, nicht so 'breit' ist, aber trotzdem noch sein Geschirr zur Sicherung anhat.

    Aussie-Rüde, fünfeinhalb Jahre alt: An komplett fremden Hunden hat er überhaupt kein Interesse; wenn die ihn in Ruhe lassen, werden sie ignoriert, wenn einer zu aufdringlich wird, würde er sich deutlich selbst Wohlfühl-Abstand verschaffen (wenn ich ihn ließe). "Aufdringlich" findet er: permanent verfolgt werden, mit den Pfoten bepatscht werden, wenn der fremde Hund ohne Abzubremsen frontal auf ihn zurast, oder mit der Nase halb in den Hintern kriechen will. ;) Ob er fixiert wird oder aus der Entfernung angepöbelt oder so, ist ihm egal, das blendet er einfach aus.

    Spielen würde er mit fremden Hunden gar nicht, mit bekannten Hunden schon noch (aber nicht so häufig). Bekannte Hunde dürften sich bei ihm auch so ziemlich alles erlauben, was er bei fremden Hunden aufdringlich finden würde – sobald ein Hund mal von ihm als "gehört dazu, kenn ich, mag ich" gespeichert wurde, bleibt das so und dann hat er einen ziemlich langen Geduldsfaden. (Bei komplett fremden Hunden ist der merklich kürzer... |))

    Generell schätzt er ein ruhiges Kennenlernen – Hunde, mit denen er mal ein Stück zusammen spazieren gegangen ist, ohne Trubel, ohne 'Spielen', speichert er sehr schnell unter "ist okay, ist ein potenzieller Kumpel, gehört dazu" ab. Klassische Nur-mal-Hallo-Sagen-Hunde findet er dagegen echt überflüssig – er 'erträgt' das unter den passenden Umständen, wenn's nicht anders geht, aber sowas hat für ihn einfach keinen Mehrwert.

    Geändert hat sich das mit dem Erwachsenwerden nicht wirklich – er hatte als Junghund etwas mehr Interesse an fremden Hunden, aber man hat schon sehr früh gesehen, wie er ungefähr sein wird, wenn er erwachsen ist, und ich hab' ziemlich genau so auch damit gerechnet. :smile:

    Mein Mann muss nächste Woche mit einer Kollegin auf Dienstreise. Jetzt war er so am überlegen, ob er an einem Tag hin und zurück fährt oder doch eine Nacht im Hotel übernachtet. Eben hat er sich fürs übernachten entschieden und teilte mir das mit dem folgenden Satz mit:

    "Ja, dann schlafe ich halt irgendwo mit der Alexandra."

    Ich: :shocked: "Aber Danke fürs Bescheid sagen."

    Das Wichtigste an einer offenen Beziehung ist klare Kommunikation. :D:D

    (Ist doch eigentlich sogar ganz praktisch: Ehemann hat einen mauligen Tag? Kann man gleich mit "och nö, heute kann sich da Alexandra drum kümmern!" weiterleiten... ;):p)