Beiträge von pardalisa

    Eher aus der Kategorie 'Wunschtraum', zumindest im Moment noch: Ich würde gerne viel regelmäßiger und gezielter ZHS machen – gerne mit Dogscooter, am liebsten mit zwei Hunden, am allerliebsten in wechselnden Gebieten und auf unterschiedlichen Strecken.

    Im Moment läuft mein Hund vor'm Fahrrad und macht das auch wirklich schön, aber zur Umsetzung des Wunschtraums fehlt mir a) das Kleingeld für einen Scooter und einen passenden Gepäckträger an meinem Auto, um nicht nur die Runden von der Haustür aus, sondern auch die weitere Umgebung zu erreichen, und b) ein zweiter Hund. :D

    Finde es dennoch schade in MANCHEN Situationen wo offensichtlich sich die Hunde freundlich beschnuppern wollen gleich das grosse Galama veranstaltet wird als ginge es um Leben oder Tod.

    Ohne das jetzt zu sehr dramatisieren zu wollen, aber – tut es manchmal aber tatsächlich. Ich bin letztes Jahr monatelang mit meinem Hund im Seniorenalter extra aufmerksam spazieren gegangen/weiträumig ausgewichen/etc., damit mir da bloß kein fremder, ungestümer Hund in meinen Opi kracht.

    Der Opi hatte über 60cm Schulterhöhe, sah auf den ersten Blick auch nicht total gebrechlich aus, war mit anderen Hunden prima verträglich – aber er hatte altersbedingt wackelige Hinterbeine und war zusätzlich gesundheitlich so angeschlagen, dass er eine OP/Narkose schlicht nicht mehr überlebt hätte. D.h. ein kräftiger Schubser von einem Der-will-nur-spielen-Hund, ein Junghund, der als Übersprungsreaktion bei ihm aufreiten will, o.ä. und ein deshalb gerissenes Kreuzband, eine Hüftverletzung, ein oberflächlicher Biss, etc. und das wär's für meinen Hund gewesen. :( : Ich hab' da bei Begegnungen immer erst auf Entfernung höflich darum gebeten, den fremden Hund nicht zu uns zu lassen, aber wenn das ignoriert wurde und vom anderen Hundehalter so Sätze wie "aber meiner ist doch gaaanz lieb!"/"meiner beißt nicht" kamen, bin ich auch recht schnell recht deutlich und letzlich auch unfreundlich geworden.

    Ich weiß nicht, ob es so schwer ist, sich in so einer Situation mal in solche Hundehalter, die einen ängstlichen/alten/kranken Hund haben, hineinzuversetzen, aber ich würde mich wirklich freuen, wenn es mehr Hundehalter von jungen/spielfreudigen/großen und schweren Hunden wenigstens mal versuchen würden... :/

    @Vakuole Weiß nicht, ob du's schon gesehen hast – bei den Ruffwear-Packtaschen sind "Wassertanks" integriert, die an der Hund-zugewandten Seite sind: die funktionieren also auch ein bisschen als Kühlung bei warmem Wetter. Dass der Hund sein Wasser – und ev. einen kleinen Beutel mit Verbandszeug, seine Liegedecke oder ähnliche, leichte Kleinigkeiten – mit ein bisschen Gewöhnung/Übung selbst trägt, wird bestimmt gut klappen. :smile:

    Dein Hund hat glaub ziemlich exakt dieselbe Statur und Größe wie Elin. Wie viel Gewicht packst du denn rein und wie gestaltest du die Gewöhnungsphase?

    Ich hab's so angefangen, dass ich erstmal nur Handtücher in die Packtaschen getan habe und damit ein paar kleinere Touren gelaufen bin, damit sich der Hund daran gewöhnen kann, dass da "was ist" auf dem Rücken, und dann bei folgenden Touren nach und nach ein bisschen mehr Gewicht dazu getan, bis wir bei dem waren, was er für längere Strecken auch brauchte – Wasser, Erste-Hilfe-Täschchen, Ersatzleine, kleine Liegedecke, abgepackte, eingeschweißte Futterrationen.

    Edit:

    Wie viel das gewogen ist, müsste ich tatsächlich mal genau nachmessen, hab' ich noch nie. :ops: Weniger als 25% seines eigenen Gewichts auf jeden Fall; ich will, dass er trotzdem noch 'wendig' und flott beweglich auf unseren Touren ist und auch knifflige Stellen selbst und ohne meine Hilfe meistern kann, deswegen versuche ich, das Gewicht so gering wie möglich zu halten und eher leichte, sperrige Dinge wie die lange Ersatzleine und die Decke für Übernachtungen (+ im Winter den Mantel und die Pfotenschuhe und so'n Zeug) in den Hunderucksack zu packen. Das wiegt nicht viel, nimmt bei mir im Rucksack aber Staufläche weg.

    [...] wenn auch das alte Model. Ich glaube, dass ist nach den Bildern, dass selbe Model, wie bei pardalisa auf den Fotos.

    'Altes Modell' kommt hin :lol: – bin mir ziemlich sicher, dass ich das 2008/2009 ca. gekauft habe. :smile:

    Edit:

    Die Tour wird frühstens im August (und je nach Wetter auch erst im Sept.-Okt.) statt finden, ich hab als Zeit.

    Denk nur dran, dass du den Hund ev. auch an die Packtaschen gewöhnen musst und auf jeden Fall nur langsam und Stück-für-Stück Gewicht 'zuladen' kannst. :smile: (Gewöhnung brauchte meiner nicht, der fand die Taschen von Anfang an okay, aber es dauert eine Weile, bis man die wirklich so beladen kann, wie man es für eine längere Tour braucht – ist vielleicht offensichtlich und deshalb überflüssig als Tipp, aber der Hunderücken muss sich da ja auch erst dran gewöhnen, dass da mehr Gewicht drauf ist.)

    Wenn der Preis nicht so zum :( wäre ... günstig sind die ja nicht gerade |)

    Falls es ein wenig tröstet ;) – dafür halten die auch ewig. Ich hab' unseres jetzt seit Jahren im Einsatz und das sieht immer noch gut aus – Reißverschlüsse sind prima, Gurte stabil, wasserdicht ist's auch noch.

    (Fotos vom Winter, also nicht total aktuell, aber ich hoffe, man kann's einigermaßen erkennen. :smile:)

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    Hat jmd von euch eigentlich einen Wanderrucksack für den Hund?

    Noch eine Stimme für das "Ruffwear Palisades Pack" :smile: – die abnehmbaren Packtaschen sind super praktisch; ich klick die z.B. auch für das Einsteigen in öffentliche Verkehrsmittel schnell ab (hatte anfangs, als ich den Rucksack gekauft habe, noch kein eigenes Auto und musste immer mit Bus & Bahn zum Startpunkt der Wandertour), wenn wir unterwegs in einer Gaststätte einkehren, an schmalen (Kletter-)Stellen zwischen Felsen, etc. damit der Hund in Situationen, wo's eng werden kann, nicht so 'breit' ist, aber trotzdem noch sein Geschirr zur Sicherung anhat.

    Aussie-Rüde, fünfeinhalb Jahre alt: An komplett fremden Hunden hat er überhaupt kein Interesse; wenn die ihn in Ruhe lassen, werden sie ignoriert, wenn einer zu aufdringlich wird, würde er sich deutlich selbst Wohlfühl-Abstand verschaffen (wenn ich ihn ließe). "Aufdringlich" findet er: permanent verfolgt werden, mit den Pfoten bepatscht werden, wenn der fremde Hund ohne Abzubremsen frontal auf ihn zurast, oder mit der Nase halb in den Hintern kriechen will. ;) Ob er fixiert wird oder aus der Entfernung angepöbelt oder so, ist ihm egal, das blendet er einfach aus.

    Spielen würde er mit fremden Hunden gar nicht, mit bekannten Hunden schon noch (aber nicht so häufig). Bekannte Hunde dürften sich bei ihm auch so ziemlich alles erlauben, was er bei fremden Hunden aufdringlich finden würde – sobald ein Hund mal von ihm als "gehört dazu, kenn ich, mag ich" gespeichert wurde, bleibt das so und dann hat er einen ziemlich langen Geduldsfaden. (Bei komplett fremden Hunden ist der merklich kürzer... |))

    Generell schätzt er ein ruhiges Kennenlernen – Hunde, mit denen er mal ein Stück zusammen spazieren gegangen ist, ohne Trubel, ohne 'Spielen', speichert er sehr schnell unter "ist okay, ist ein potenzieller Kumpel, gehört dazu" ab. Klassische Nur-mal-Hallo-Sagen-Hunde findet er dagegen echt überflüssig – er 'erträgt' das unter den passenden Umständen, wenn's nicht anders geht, aber sowas hat für ihn einfach keinen Mehrwert.

    Geändert hat sich das mit dem Erwachsenwerden nicht wirklich – er hatte als Junghund etwas mehr Interesse an fremden Hunden, aber man hat schon sehr früh gesehen, wie er ungefähr sein wird, wenn er erwachsen ist, und ich hab' ziemlich genau so auch damit gerechnet. :smile:

    Mein Mann muss nächste Woche mit einer Kollegin auf Dienstreise. Jetzt war er so am überlegen, ob er an einem Tag hin und zurück fährt oder doch eine Nacht im Hotel übernachtet. Eben hat er sich fürs übernachten entschieden und teilte mir das mit dem folgenden Satz mit:

    "Ja, dann schlafe ich halt irgendwo mit der Alexandra."

    Ich: :shocked: "Aber Danke fürs Bescheid sagen."

    Das Wichtigste an einer offenen Beziehung ist klare Kommunikation. :D:D

    (Ist doch eigentlich sogar ganz praktisch: Ehemann hat einen mauligen Tag? Kann man gleich mit "och nö, heute kann sich da Alexandra drum kümmern!" weiterleiten... ;):p)

    Ich würde keinen Hund aus Privathand kaufen, fände es aber gut, wenn man abmacht, dass der Kaufpreis direkt ans Tierheim gespendet wird.

    Geht mir genauso. :smile: Ich wäre als Interessentin nicht bereit, für einen erwachsenen Hund von Privat einen "Kaufpreis" an der Vorbesitzer zu bezahlen, weil da bei 'meiner' Rasse keine jungen/gesunden/fitten/unkomplizierten Hunde angeboten werden, sondern halt die, die entweder älter oder gesundheitlich angeschlagen sind – oder, salopp gesagt, einen kräftigen Hau weg haben. ;) Dementsprechend dringend ist das dann mit der Vermittlung meistens auch – und ich bezahle sicher nicht noch dafür, dass ich jemandem, so fies es auch klingt, "ein Problem abnehme".

    Ich wäre allerdings sofort bereit, statt des Kaufpreises einen Beitrag ans Tierheim (oder 'ne andere wohltätige Organisation wie's Kinderhospiz oder so) zu spenden. Gerne dann auch in der Höhe daran orientiert, wie die normalen Vermittlungsgebühren so wären, wenn man den Hund aus dem TH hätte (hier in der Gegend so um die 350€, ich würd' auch noch was drauflegen, wenn's für einen guten Zweck ist).

    Ich mag es den Alltag mit meinen Hunden zu erleben, sie dabei zu haben und mag mir nicht den Hund zur Lebensaufgabe machen.

    Das fasst es in einem Satz viel besser zusammen als ich gerade versucht habe, in einem ganzen Absatz zu beschreiben. :smile:

    Ich hab' ja nicht mal selbst einen wirklich unverträglichen Hund und erlebe das "nur" beim Sitterhund mit, aber das hat schon enorm geholfen, um meine Prioritäten für die Zukunft ein bisschen genauer zu sortieren:

    Einen Hund, der 'normal erwachsen wird', nicht jeden fremden Artgenossen cool findet, ab und zu vielleicht auch mal angeleint werden muss, tendenziell eher wenig Interesse an fremden Hunden hat, und wo man bei bestimmten Konstellationen mal ein Auge drauf haben, sich aber nie ernsthaft Sorgen machen muss? Jederzeit gerne (wieder)!

    Einen Hund, der wirklich Beschädigungsabsicht hat, das bitterernst meint, der draußen Dauer-MK-Träger ist, weil ein kurzer Moment der Unachtsamkeit schon übleste Konsequenzen haben kann, wo bei jedem Spaziergang die Umgebung sorgfältigst gescannt und jeder Ausflug, jede Wanderung minutiös geplant werden muss oder eben ohne Hund stattfindet? Das könnte ich mir nicht vorstellen, die Einschränkung im Alltag wäre mir zu groß.