Beiträge von pardalisa

    Das nächste Mal einfach die Situation umdrehen. Arme hochreißen und schreiend vor den Leuten (die doof reagieren) mit dem eigenen Hund weggehen und dabei laut rufen: Alles schlimme böse Menschen hier, komm ... wir gehen ! :lol:

    Meine Schwester hat tatsächlich mal den Großspitz meiner Eltern auf den Arm genommen und ist vom Weg runter gegangen, als ein Jogger trotz unseres angeleinten Hundes und deutlichem, mehrfachen Ausweichen unsererseits auf dem breiten Weg immer wieder direkt auf uns zugehalten hat und "auf Kollisonskurs" gegangen ist... |) Sah ein bisschen lustig aus, wie sie da mit 15 Kilo schwarzem Plüsch auf dem Arm in der Wiese stand. :lol:

    Der Jogger hat uns dann blöde angemacht, was das Hochnehmen soll; aber meine Schwester war genial und hat bloß freundlich lächelnd "Och, ich dachte, sie wären betrunken, weil Sie so viel Schlangenlinien gelaufen sind. Und ich wollte ja nicht, dass sie über den Hund stolpern" erwidert. xD

    Ich wollte als Kind immer einen Berner Sennenhund – einen richtig gelassenen, großen Kumpeltyp-Hund. :herzen1: Als ich den Hundewunsch dann irgendwann nicht mehr durch die rosa-rote Kinderbrille ;), sondern ein bisschen sachlicher angeguckt habe, war ziemlich schnell klar, dass ein Berner für mich viel zu groß ist, zu schwer für meinen Alltag, und eigentlich auch etwas 'spritzigeres', sportlicheres, mit mehr Kooperationsbereitschaft viel besser hierher passt.

    Die miserable Gesundheit/geringe Lebenswerwartung der Rasse zu dem Zeitpunkt hat dann noch zusätzlich deutlich dazu beigetragen, dass ich mich von dem Wunsch nach einem Berner verabschiedet habe und bei einer ganz anderen Rassegruppe gelandet bin. (Aber wer weiß, wie mein Leben in 10 Jahren aussieht – so ganz los bin ich von dem Gedanken an einen tiefenentspannten Hofhund-Charaktertyp irgendwann als Zweit-/Dritthund noch nicht. :ops:)

    Oder es hängt mit der LKW Zulassung zusammen, die der Pick-up hat :ka:

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es daran liegt. :smile: Als ich mal wegen Sitzbankausbau, Gurte abnehmen, etc. wegen meines Polos gefragt hatte, hab' ich vom TÜV-Mitarbeiter die gleiche Antwort bekommen, die auch Zucchini schon geschrieben hat – bei meiner Bekannten dagegen, die irgendwas Kleinlaster-mäßiges mit LKW-Zulassung fährt, gab's die gleiche Info wie bei dir. Scheint da wirklich Unterschiede zu geben. :smile:

    KiraTheMittelspitz Ja stimmt, da müsste man dann wohl sehr auf die Linie schauen. Aber was ich von Aussies mitbekommen habe, sind sie je nach Linie im Charakter sehr unterschiedlich, so dass vom sturen Arschkopf zum immer freundlichen Streber alles dabei ist. Oder, vielleicht liege ich da falsch?:ka:

    Das stimmt schon :smile:, aber selbst innerhalb eines Wurfs kann die Spannweite da verhätnismäßig groß sein und selbst, wenn man genau Linien studiert und sich gut informiert, kann's immer mal sein, dass der Wurf vom Charakter her eine breite Palette abdeckt. Mein Rüde ist z.B. ziemlich unerschrocken, dass der Rückwärtsgang auch existiert, musste er erst lernen ;), dafür hat der aber bombenfeste Nerven – sein Bruder dagegen ist ein total deeskalierendes Schätzchen, für einen Aussie seeehr weich, dafür aber mit Tendenz zu 'Huschigkeit'. Wenn man also wegen schon vorhandener Hunde auf Deeskalation 'angewiesen' ist, würde ich beim Aussie eher nach einem erwachsenen Hund gucken (... was aus anderen Gründen wieder schwierig ist, leider) – sonst bekommt man unter Umständen einen, der mit "Hallo, was kostet die Welt?"-Mentalität unterwegs ist. :D (Ich liebe solche kleinen Arschgeigen ja, aber das muss man mögen.)

    Ehrlich, grad sowas wie Slangbezeichung "Fanny" ist ja nun nicht allgemeingebräuchlich. Soll man nun alle Sprachen durchforsten um sicherzugehen das der Hund garantiert keinen anstößigen Namen kriegt?

    Beim Hund wär's mir egal (es sei denn, ich wäre Spitzensportler, würde jedes Wochenende auf Turniere gehen und hätte vor, mit dem Hund auch international zu starten – dann würde ich da auch mal vorher gucken xD), aber bei einem Kind würde ich die in Frage kommenden Namen schon mal vorher in eine Suchmaschine kloppen und sichergehen, dass der Name auch außerhalb des deutschen Sprachraums nicht negativ besetzt ist, ja.

    Ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Menschheit immer mehr verblödet. :fear:

    Och, seltsame Namen sind auch bei Kindern nix Neues... xD Hast du mal Listen von (echten, tatsächlich vergebenen) puritanischen Namen gesehen? Da finden sich so Schätze wie "Sorry-for-sin Coupard" oder "Nicholas If-Jesus-Christ-Had-Not-Died-For-Thee-Thou-Hadst-Been-Damned Barbon" oder "NoMerit Vynall". Andere 'schöne' Vornamen, die man auf kirchlichen Listen aus der Zeit findet: Humiliation, Maybe, Helpless, Reformation, Handmaid, Joy-in-sorrow, Kill-sin, Thanks, What-God-will.

    Als Vornamen. Für Kinder. Im Vergleich dazu ist Nutella doch fast harmlos. :lol:

    Alkohol, Waffen und Drogen finde ich als Namensthema auch ein bisschen... naja. :hust: Ich hab' eine Zeitlang ganz gerne die Flickr-Seite von jemandem geschaut, die ihre Hunde alle nach Drogen benannt hatte (die Rufnamen, nicht die Papiernamen) – die Bilder waren schön, aber die Hundenamen wirkten immer arg gekünstelt und sehr nach "uhu, schaut her, was für krasse Gebrauchshunde ich habe!" :roll: Wenn einem die Außenwirkung, die man hat, so wichtig ist...

    Was ich dagegen schon wieder cool fand: einen Windhund-Wurf, wo die Welpen mit ihren Papiernamen nach verschiedenen berühmten Wind- und Wetterphänomenen benannt wurden; und einen Aussie-Wurf, wo die Welpen alle lateinische Blumennamen aus der gleichen "Familie/Gruppe" (sorry, hab' keine Ahnung von Botanik :ops:) bekommen haben.

    Habt ihr euch darüber schon mal Gedanken gemacht?

    Jain. ;) Solchen "Artikeln" schenke ich nullkommakein Gehör, das ist i.d.R. Panikmache mit bloßem Hörensagen ("Ich kenne aber wen, dem das passiert ist!" – und dann war's der Schwippschwager der Arbeitskollegin der Cousine und man hat die Geschichte nach jeder Menge Stille-Post-Weitergabe auf Umwegen gehört...) und ohne vernünftige Quellenangaben.

    Vor einem Supermarkt o.ä. würde ich allerdings auch keinen Hund unbeaufsichtigt warten lassen – bei einem netten Hund hätte ich auch vage Sorge, dass den jemand losmacht/mitnimmt; bei einem, der sich von fremden Menschen garantiert nicht mitnehmen lässt (= meinem z.B. |)), hätte ich Sorge, dass der sich wehrt, wenn ihn jemand ärgert, und es dann Stress mit dem OA gibt.

    Aber dass jemand meinen Hund beim Spaziergang irgendwie 'anlocken' und klauen könnte? Nö, da würde ich mir keine Sorgen machen.

    Ich hab' mir vor einigen Jahren zu meinem neunjährigen Ersthund einen Welpen als Zweithund gesetzt und würd' die Kombination wieder haben wollen – wenndie Umstände passen.

    Was man bei so einem Altersunterschied auf jeden Fall beachten sollte: der jüngere Hund wird, wenn er erwachsen ist, mehr und weiter laufen wollen als der ältere, der ältere dafür eventuell häufiger und kürzer rausgehen wollen/müssen – hat man die Zeit, öfter getrennt mit den Hunden spazieren zu gehen? Dann die Kostenfrage: mit dem jüngeren will man vielleicht irgendeine Art von Sport/Beschäftigung machen (= kostet Mitgliedsbeiträge, Anschaffung von Zubehör, ev. Turnierkosten/Meldebeiträge), gleichzeitig kann ein alter Hund einiges mehr kosten (Physiotherapie, zusätzliche Blutbilder beim TA, Futterzusätze, ...), sowas würde ich vorher immer mal durchrechnen.

    So ganz generell: Wenn ich mir nicht absolut sicher wäre, dass ich die Haltung von zwei Hunden mit so deutlich unterschiedlichen Bedürfnissen finanziell, zeitlich und emotional packe und wirklich will, würde ich drauf verzichten. Der ältere Hund hat's verdient, rundum umsorgt und versorgt zu werden, und selbst der netteste, anpassungsfähigste Welpe ist erst mal Trubel im Alltag des älteren Hundes.

    Wenn man das geschickt lenken kann und die nötigen Kapazitäten und einen Plan B hat? Prima. :smile: Wenn nicht, dann lieber im Interesse des Seniorhundes auf einen Zweithund verzichten.