Beiträge von pardalisa
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Jedem seins, auch wenn man über Zuchtziele wie "wenig Jagdtrieb" und "familiengeeignet" und was die überhaupt konkret bedeuten, natürlich vortrefflich diskutieren kann. Ich hab' ja auch nur gesagt, dass ich es nicht verstehe – muss ich ja auch nicht.
(Größe fällt für mich z.B. größtenteils unter Optik.
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Zitat
Wie sieht es aus, fährt noch jemand regelmäßig nach Dänemark oder schreckt die Gesetzeslage sehr ab?
Wir überlegen ob wir im März mal hochfahren, da es nicht so weit ist wie Norwegen oder Frankreich für uns.
Wenn man einen Hund hat, der einreisen darf, ist Dänemark wunderschön. Ich fahre seit ca. 10 Jahren mit meiner Familie, die Hunde sind immer dabei – Probleme hatten wir noch nie. Wir fahren allerdings auch immer in ruhige Ecken und nie in der Hauptsaison, da ist's am Strand herrlich leer.März finde ich ideal, warme Klamotten mitnehmen und ab an den windigen Strand!
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Zitat
Naja, weil sich die Zucht eben mit den Bedürfnissen der Menschen ändert. Werden Herdenschutzhunde gebraucht, werden solche Hunde gezüchtet... Wäre ja auch irgendwie schade oder doof, wenn die Zucht total was anderes hervorbringt als die Menschen "wollen"
Schon klar, aber warum nehme ich eine Rasse, die so gar nicht zu meinen Bedürfnissen passt, versuche ihr all das "abzuzüchten", was als typische Eigenschaften in langer Zucht hervorgebracht wurde, und erhalte dabei sehr viel "Ausschuß" an Nachzucht (ganz hart gesagt), der meinem Ideal (noch) nicht entspricht, sich aber auch nicht mehr für die ursprüngliche Arbeit eignet – während es gleichzeitig schon Rassen gibt, die genau das mitbringen, was ich möchte?Wenn es so eine Rasse noch nicht gäbe, wäre das ja noch irgendwie sinnvoll – schließlich müssen die heutigen Begleithunderassen ja auch aus irgendwas entstanden sein – aber es ist ja nicht so, als ob es in dem Bereich nicht schon genug Auswahl gäbe. Vielleicht habe ich irgendwo einen Denkfehler, aber außer der Optik fällt mir das wirklich kein Grund ein.
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Weil Nightstalcer schon die Koppelgebrauchshunde angesprochen hat: Beim Border Collie ist der Unterschied auch deutlich zu merken. Ursprünglich waren die als Rasse ohne Aggressionspotenzial gegenüber Menschen gedacht und wurden gezielt daraufhin selektiert (mit u.U. wenig netten Methoden...). Seit es eine "Showlinie" gibt, die mit "familienfreundlichen, nicht jagenden Hunden" wirbt, häufen sich die Fälle, wo Border Collies in der Vermittlung auftauchen, weil sie zugebissen haben.
Insofern: Weg von der Arbeitslinie muss nicht automatisch "unnormal" im Verhalten heißen (zumal es für einen völlig unterbeschäftigten Hund, der zwar arbeiten will, aber meistens nicht mal mehr kann, aus seiner Sicht auch ganz normales Verhalten ist, seinem Frust Ausdruck zu verleihen...), aber die Tendenz ist – bei den ursprünglichen "Arbeitsrassen" – wirklich erschreckend.
Edit: Warum man auf Teufel komm raus die ursprüngliche Aufgabe aus einer Rasse rauszüchten möchte, wo es doch so viele tolle Hunde gibt, die als Begleiter viel angenehmer und einfacher sind, erschließt sich mir sowieso nicht, aber das steht ja auf einem anderen Blatt. :/
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ja, ich hebe die Hunde in die oberen Boxen. Beim Rausnehmen gehen sie mit der Vorderhand auf meine Schulter und ich heb sie am Po dann raus ...
Klasse, jetzt habe ich Kopfkino wie die beiden da stehen, majestätisch gucken und sich den Wind um die Nase wehen lassen.Tolle Bande hast du!
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Wow!
Wer fährt denn darin alles mit und wie bekommst du die Hunde in die oberen Boxen? Einfach hochheben?
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Hallo erst mal.
Ich bin auch Studentin mit zwei Hunden, ich kann also gut verstehen, dass du einen Zweithund möchtest. Trotzdem würde ich dir empfehlen, erst noch eine Weile abzuwarten, bevor du dich auf die Suche machst. Es gibt eine ganze Menge Dinge, die mit Hund im Studium zu organisieren sind – und der Aufwand und die Kosten sind mit zwei Hunden natürlich größer. Ich versuche mal, alles aufzulisten, was ich mir so überlegt habe, bevor meine Nummer 2 eingezogen ist...
1) Du brauchst einen sehr, sehr hundefreundlichen Vermieter. Die meisten Makler/Vermieter gucken schon skeptisch, wenn man als Student anfragt, mit Hund ist's noch schwieriger, mit zwei (großen) Hunden muss man unter Umständen sehr lange suchen und großes Glück haben. Ich würde mir die Hundehaltung immer (!) schriftlich erlauben lassen.
2) Selbst wenn dein Unistundenplan sich prima mit zwei Hunden machen lässt, gibt es später bestimmt mal Praktika, Blockseminare oder lange Tage – was machst du in der Zeit mit den Hunden? Einen bekommt man schneller untergebracht als zwei – und wenn man auf eine Hundetagesstätte/-pension zurückgreift, verdoppeln sich mit zwei Hunden die Kosten.
3) Überhaupt, die Kosten: Die Hundesteuer macht den geringsten Teil der Kosten aus. Guck mal hier im Forum, für einen mittelgroßen Hund kalkulieren die meisten ca. 100€ pro Monat für alle laufenden Kosten ein. Das wären dann bei dir schon 200€/Monat, plus ev. größere Tierarztkosten. Es gibt wenige Studenten, die das Geld einfach so "über" haben, diejenigen, die ich kenne, gehen für den Hund arbeiten und/oder werden von ihrer Familie unterstützt. Auch darüber musst du dir vorher Gedanken machen.
4) Ein zweiter Hund kostet nicht nur mehr, er braucht auch mehr Zeit. "Nur" als Spielpartner für den ersten Hund einen zweiten anzuschaffen, kann ganz schön nach hinten losgehen. Was machst du, wenn deine Hunde sich nach einer Zeit nicht mehr vertragen und du viel Zeit investieren musst, um sie wieder aneinander zu gewöhnen? Oder wenn sie sich zwar mögen, aber nicht viel miteinander anfangen können und z.B. nicht zusammen spielen? Gerade bei Hunden aus dem Tierheim kann sich das Verhalten nach ein paar Monaten, wenn sie sich richtig eingewöhnt haben, noch mal stark ändern.
Deshalb meine Empfehlung: Zieh erst mal zu Hause aus, such dir eine Wohnung, in der die Hundehaltung erlaubt ist und probier mal ein Semester lang aus, ob du wirklich genug Zeit für den Hund hast. Gerade am Anfang will man ja auch mal was mit Kommilitonen unternehmen, abends mal weggehen, etc.
Wenn dein Hund mehr Sozialkontakte braucht, such dir eine Hundeschule oder einen Verein in der Nähe, die meisten bieten Spielstunden an. Vielleicht hat dein Hund auch Spaß an ein bisschen Nasenarbeit oder ähnlichem und du lernst jemanden kennen, mit dem man sich regelmäßig zum Spaziergang treffen kann, damit die Hunde toben können.
Wenn das alles gut klappt und du das entsprechende "Kleingeld" übrig hast, kannst du dich immer noch auf die Suche nach einem zweiten Hund machen.
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Wie du schon sagst, es kommt natürlich darauf an, was ich vom Hund erwarte bzw. unter "fertiger Erziehung" verstehe. Für mich fällt darunter folgendes (immer vorausgesetzt, dass ich den Hund als Welpen bekommen habe und nicht als älteren Notfall): Der Hund kann entspannt ein paar Stunden alleine bleiben, ist im Haus ruhig, fährt problemlos im Auto mit, ist im Freilauf abrufbar, zieht nicht an der Leine, kennt ein Stopp-/Wartekommando, ignoriert fremde Menschen und begegnet anderen Hunden neutral bis freundlich.
Ich kann hier natürlich nur von den Hunden ausgehen, die ich bisher (mit-)erzogen habe (Dackel, Australian Shepherd, Golden Retriever, Großspitz), die alle viel Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Menschen mitgebracht haben (ja, auch die Dackeldame
) und deshalb verhältnismäßig einfach zu erziehen waren. Bei anderen Rassen hätte ich vielleicht andere Erwartungen.
Den ungefähren Zeitrahmen von 2-3 Jahren für die Erziehung würde ich auch veranschlagen, manche sind flotter, andere langsamer (die Dackeline war mit 1,5 Jahren "fertig", mein erster Aussie hat knapp drei Jahre gebraucht, bis er verstanden hatte, dass man mich nicht vor Kindern beschützen muss), aber als Richtwert kommt das schon hin.
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Puh, schwierige Situation. Ich würde auch den Pudel oder Spitz vorschlagen. Hast du schon mal bei der Spitz-Nothilfe geguckt? Die haben häufig viele kleine Spitze und Spitzmischlinge auf Pflegestellen, da kann man vorher bestimmt mehr über Charakter, Gesundheit, etc. erfahren und – wenn's für deine Schwiegermutter nicht zu weit ist – sogar vorher ein paar Mal zum Kennenlernen hinfahren.