Einen Fragebogen musste ich für den Kontakt zu einem Züchter bisher noch nie ausfüllen – aber wenn dem Züchter eine schriftliche erste Kontaktaufnahme lieber ist (was ich gut verstehen kann
, ich bin auch eher Telefon-Muffel), würde ich 'ne kurze Email schreiben: Sich selbst kurz vorstellen, was man für einen Hund sucht, was man mit dem Hund machen will, wie man den Züchter gefunden hat/warum man genau bei dem Züchter gelandet ist. Bislang hat sich da bei meinen Kontakten zu Züchtern immer entweder eine Verabredung für ein Kennenlern-Treffen oder ein nettes Telefonat draus ergeben. 
Eure Rassewahl finde ich allerdings auch interessant und würde dringend empfehlen, einige Mini-Aussies vorher mal 'live' kennenzulernen (wichtig – erwachsene Hunde! Aussies sind tendenziell eher Spätentwickler, die erst so mit drei bis vier Jahren charakterlich wirklich 'fertig' entwickelt sind).
So grundsätzlich sollen Aussies fremden Menschen gegenüber distanziert sein. Viele haben den Teil ihrer Rassebeschreibung aufmerksam gelesen
und ignorieren fremde Menschen einfach/haben kein Interesse an ihnen, einige finden fremde Menschen (und fremde Hunde) wirklich aktiv blöd und würden ihren gewünschten Individualabstand notfalls auch mit den Zähnen einfordern.
Ein Züchter, der damit wirbt, dass seine Hunde also eine "Therapielinie" seien/immer nett zu Menschen sind/sich grundsätzlich alle super im therapeutischen Bereich eignen würden, wär mir seeehr suspekt, um's mal höflich auszudrücken.
Ich will nicht abstreiten, dass es durchaus auch gute Therapiehunde unter Aussies gibt, aber so nah liegt das jetzt bei dem eigentlichen Zuchtziel der Rasse nicht – und wenn man vorhat, seinen Hund in die Richtung auszubilden, sollte man sicherheitshalber einen Plan B haben, was man macht, wenn sich der Hund nicht für die Arbeit eignet.