Ich fühl' mich grundsätzlich mit solchen Begriffen wie "Herzenshund/Seelenhund" ziemlich unwohl, aber natürlich gibt's Tiere, zu denen ich eine innigere Beziehung habe als zu anderen.
Als unser allererster Familienhund z.B. starb, war das furchtbar traurig und zu dem Zeitpunkt hatte ich mehr als die Hälfte meines Lebens mit diesem Hund verbracht, aber ich konnte absolut verstehen, dass meine Eltern sich nur ein paar Monate später wieder einen Hund gekauft haben, das war 'ne gute Entscheidung.
Den Tod meines älteren Rüden vor anderthalb Jahren dagegen hab' ich (immer noch) nicht wirklich verarbeitet und er fehlt mir furchtbar. Das ist auch einer der Gründe, warum ich im Moment Einzelhundehalter bin, obwohl ich Mehrhundehaltung eigentlich viel schöner finde – einen Welpen hier einziehen zu lassen, der ihm auch nur vage ähnlich ist, würde sich wie "ersetzen" anfühlen. (Ich weiß, ich weiß, es ist eigentlich Blödsinn, so zu denken.)
Mal schauen, was die nächsten Jahre so bringen; ich bin auf jeden Fall sehr froh, das kleine Unfug hier bei mir zu haben, ganz ohne Hund möchte ich nicht sein.