Beiträge von pardalisa

    Mia hat ca 58cm mit 23kg (gut, aktuell fast 24, aber wir streben die 23 wieder an) und Leevje hat ca 55cm mit 18,5kg.

    Noch eine Stimme pro Doppelbox. :nicken:

    Meine Rüden mit ähnlichen Maßen (der eine sogar noch ein Tick größer und schwerer) hatten 'ne Box mit 95cm Breite und 105cm Tiefe, das ging super. Für längere Aufenthalte, während das Auto stillstand (Wartezeiten bei Seminaren oder so) hab' ich die Trennwand rausgenommen, beim Fahren war die drin. Viel größer würde ich den Platz für zwei Hunde in der Größe auch nicht planen, sonst wird's bei 'nem Unfall mit der 'Flugbahn' wieder unschön.

    Einen Fragebogen musste ich für den Kontakt zu einem Züchter bisher noch nie ausfüllen – aber wenn dem Züchter eine schriftliche erste Kontaktaufnahme lieber ist (was ich gut verstehen kann :ops:, ich bin auch eher Telefon-Muffel), würde ich 'ne kurze Email schreiben: Sich selbst kurz vorstellen, was man für einen Hund sucht, was man mit dem Hund machen will, wie man den Züchter gefunden hat/warum man genau bei dem Züchter gelandet ist. Bislang hat sich da bei meinen Kontakten zu Züchtern immer entweder eine Verabredung für ein Kennenlern-Treffen oder ein nettes Telefonat draus ergeben. :smile:

    Eure Rassewahl finde ich allerdings auch interessant und würde dringend empfehlen, einige Mini-Aussies vorher mal 'live' kennenzulernen (wichtig – erwachsene Hunde! Aussies sind tendenziell eher Spätentwickler, die erst so mit drei bis vier Jahren charakterlich wirklich 'fertig' entwickelt sind).

    So grundsätzlich sollen Aussies fremden Menschen gegenüber distanziert sein. Viele haben den Teil ihrer Rassebeschreibung aufmerksam gelesen ;) und ignorieren fremde Menschen einfach/haben kein Interesse an ihnen, einige finden fremde Menschen (und fremde Hunde) wirklich aktiv blöd und würden ihren gewünschten Individualabstand notfalls auch mit den Zähnen einfordern.

    Ein Züchter, der damit wirbt, dass seine Hunde also eine "Therapielinie" seien/immer nett zu Menschen sind/sich grundsätzlich alle super im therapeutischen Bereich eignen würden, wär mir seeehr suspekt, um's mal höflich auszudrücken. ;) Ich will nicht abstreiten, dass es durchaus auch gute Therapiehunde unter Aussies gibt, aber so nah liegt das jetzt bei dem eigentlichen Zuchtziel der Rasse nicht – und wenn man vorhat, seinen Hund in die Richtung auszubilden, sollte man sicherheitshalber einen Plan B haben, was man macht, wenn sich der Hund nicht für die Arbeit eignet.

    Ich hatte für meinen Welpen das 4LazyLegs-Tragetuch, das ist vom Hersteller als "bis 15kg" tauglich beschrieben.

    Das Tuch ist super verarbeitet und mein Welpe hat da auch öfter für kurze Strecken drin gesessen und sich ziemlich wohl gefühlt. Ob man allerdings dauerhaft das Gewicht so einseitig-schräg über die Schulter verteilt haben will, muss man sich gut überlegen |), da kann man sich wahrscheinlich ganz hervorragend den eigenen Rücken mit kaputt machen. Für mich war bei knapp 10kg Hundegewicht Schluss :ops:, sobald er schwerer wurde, hab' ich mir einen Fahrradanhänger geliehen. Für Wanderungen würde ich wahrscheinlich eher nach einem Rucksack gucken, da verteilt sich das Gewicht besser auf Hüfte/beide Schultern. :smile:

    Oder wenn es dem Hund ein Bedürfnis ist ein brennendes Kind zu maßregeln?

    Sorry für's OT, aber: Kopfkino! :lol::lol::lol:

    (Warum hab' ich jetzt ein Sirenengeräusch im Kopf? *tatüüüü, tataaaaa* Und daneben 'nen Welpe, der, wenn er sprechen könnte, "Frauchen, wenn ich groß bin, will ich auch Feuerwehrmann werden!" sagen würde. xD)

    Oh, und apropos Grundbedürfnisse... Wenn man damit schon argumentieren will, würde ich ja eher damit anfangen, dem Hund rund um die Uhr Zugang zu einer Lösemöglichkeit und Futter zu verschaffen. Nahrung zu sich nehmen und Verdauungsendprodukte loswerden sind nämlich tatsächliche Grundbedürfnisse.

    Seltsamerweise finden die Leute, die sonst sooo gerne mit "der muss aber jagen dürfen, alles ganz naturnah, sind ja 'nur' Mäuse, bliblablubb" argumentieren, es aber häufig völlig okay, dass der Hund zum Lösen auf ihre Spaziergangszeiten und zum Fressen auf ihre Fütterungszeiten angewiesen ist... Aber dann beim Jagen mit der bedinungslosen Erfüllung von Grundbedürnissen um die Ecke kommen, sowas liebe ich ja. :hust:

    Ich find's bei beiden Tierarten falsch, sein eigenes, gut versorgtes Haustier einfach machen und jagen zu lassen. :ka: Mein Hund darf nicht jagen, auch keine Mäuse o.ä., und ne Katze – wenn ich eine hätte – dürfte das genauso wenig. Wenn andere Leute meinen, ihr Haustier, das sie sich zu ihrem eigenen Vergnügen angeschafft haben, müsse (unbeaufsichtigt) draußen herumlaufen, sich und andere gefährden, und Kleintiere töten, finde ich das ausgesprochen schade – aber ich werd' da sicher nicht mitmachen, nur "weil XY macht das ja auch".

    (Hier bei uns dürfen wildernde Katzen übrigens vom Jäger geschossen werden, sofern sie mehr als 200m von einer geschlossenen Ortschaft unterwegs sind. Und die Jäger hier ziehen das in dem Rebhuhn-Schutzgebiet, was hier in der Nähe liegt, auch ziemlich klar durch...)

    Ich fühl' mich grundsätzlich mit solchen Begriffen wie "Herzenshund/Seelenhund" ziemlich unwohl, aber natürlich gibt's Tiere, zu denen ich eine innigere Beziehung habe als zu anderen.

    Als unser allererster Familienhund z.B. starb, war das furchtbar traurig und zu dem Zeitpunkt hatte ich mehr als die Hälfte meines Lebens mit diesem Hund verbracht, aber ich konnte absolut verstehen, dass meine Eltern sich nur ein paar Monate später wieder einen Hund gekauft haben, das war 'ne gute Entscheidung.

    Den Tod meines älteren Rüden vor anderthalb Jahren dagegen hab' ich (immer noch) nicht wirklich verarbeitet und er fehlt mir furchtbar. Das ist auch einer der Gründe, warum ich im Moment Einzelhundehalter bin, obwohl ich Mehrhundehaltung eigentlich viel schöner finde – einen Welpen hier einziehen zu lassen, der ihm auch nur vage ähnlich ist, würde sich wie "ersetzen" anfühlen. (Ich weiß, ich weiß, es ist eigentlich Blödsinn, so zu denken.)

    Mal schauen, was die nächsten Jahre so bringen; ich bin auf jeden Fall sehr froh, das kleine Unfug hier bei mir zu haben, ganz ohne Hund möchte ich nicht sein.

    (ja, mit nachts am Buchladen anstehen, um das vorbestellte Exemplar abzuholen und so

    Ach, Du warst das- unter anderen?:lol::smile:

    Falls du in den 90ern Buchhändlerin in der Nähe von Hannover warst und da so'ne halbe Portion von blassem Mädel regelmäßig ihr Taschengeld in deinem Laden ausgegeben hat, nur um direkt vor der Tür schon im Gehen anzufangen, das neue Buch zu lesen, und dabei unelegant in die ein oder andere Hecke gestolpert ist – yep, dann war ich das. :ops:|):lol:

    Meine Hunde heißen/hießen nach Tolkien.

    naja.

    Tolkien ist doch super :gut:; da steht 'n beeindruckend ausgearbeitetes literarisches Universum hinter – und Tolkien ist ja schon lange tot, der kann also auch nicht mehr durch Verschlimmbesserungen seines Werks oder dämliche Kommentare auffallen... xD

    Ich gehör' ja zu denjenigen, die als Kind die Harry-Potter-Hochphase so richtig mitgenommen haben (ja, mit nachts am Buchladen anstehen, um das vorbestellte Exemplar abzuholen und so |)), und natürlich wollte ich immer einen großen, schwarzen Hund namens Sirius haben. Rückblickend bin ich nicht böse, dass das nicht geklappt hat :lol:; wenn man sich anguckt, was die gute JKR danach so verzapft hat – sowohl literarisch als auch mit ihren aktuellen, saudummen Äußerungen –, hätte ich mich vermutlich doch leicht geärgert.

    (Wenn man zwischen Autor und Werk besser trennen kann, mag das gehen, ich kann's nicht. Aber ich bin generell sooo pingelig mit Namen :ops:, ich brauche wirklich immer ewig, bis mir einer für meine eigenen Tiere gefällt.)