Beiträge von pardalisa

    Das werde ich auf alle Fälle mal probieren. Man hört ja oft, dass Hundebesitzer es schwierig haben mit der Wohnungssuche

    Je nachdem wie alt du bist (Ich dachte, ich hätte was von "erste eigene Wohnung" gelesen? :smile: ) : Falls du noch im Azubi-/Studentenalter bist, hilft es meistens auch, wenn du gleich mit angibt, dass deine Eltern eine Mietbürgschaft übernehmen würden. Die meisten Vermieter werden da plötzlich seeehr viel interessierter.

    Darf ich kurz darauf hinweisen, dass es gem. §§23 und 23 StVO verboten ist, Hunde ungesichert in Fahrzeugen zu transportieren? :smile: Kann ja jeder halten wie er möchte, aber vielleicht sollte man das hier nicht noch öffentlich empfehlen/kundtun.

    In meiner aktuellen Lebenssituation und bei "meiner" Rasse habe ich ziemlich genaue Vorstellungen, wie, wann und von wem ein zusätzlicher Hund einziehen würde. :smile: Beim Einzug meines Zweithundes im letzten Jahr waren das hier meine Bedingungen/Anforderungen/Wünsche:
    - auf jeden Fall ein Welpe
    - Garten beim Züchter muss vorhanden sein und Dinge wie Gewöhnung ans Autofahren, Kontakt zu anderen Menschen und Hunden, Erkundung verschiedener Untergründe und Konfrontation mit normalen Haushaltsgeräuschen sollten ebenfalls stattfinden
    - die erwachsenen Hunde des Züchters leben im Haus und werden rassegerecht beschäftigt (Womit sich auch die Frage nach einer ev. Zweitrasse des Züchters erledigt: Wer so viele Aussies hält, dass er regelmäßig Welpen hat, und alle seine Senioren, Nachwuchshunde und "aktiven" Zuchthunde alters- und artgerecht beschäftigt, hat keine Zeit mehr für eine zweite Rasse. ;) )
    - den Züchter selbst muss ich nicht übermäßig sympatisch finden (Ich will da schließlich einen Hund kaufen und keine Freundschaft für's Leben schließen. ;) Dass ich Myrddins Züchterin trotzdem wirklich nett finde, ist aber ein schöner Bonus.)
    - eine preisliche Obergrenze hatte ich nicht – Aussiewelpen kosten zwischen 900 und 1500€, darauf hatte ich mich eingestellt
    - eine maximale Entfernung hatte ich mir schon eher gesetzt, weil ich es mag, die Welpen zwischendurch zu besuchen, aber wenn ich den absoluten Traumwurf entdeckt hätte, wäre ich dafür auch weiter gefahren
    - womit ich nicht leben könnte, wäre ein Züchter, der versucht seinen Welpenkäufern genaue und weitreichende Vorschriften zu machen: dass später ev. Gesundheitsuntersuchungen gefordert werden, finde ich völlig okay und dem Wohl der Rasse zuträglich, aber ich lasse mir nicht vorschreiben, ob ich eine Welpenschule besuche, ob ich den Hund später ausstelle, ob ich Trainingsstunden beim Züchter nehme, wie ich den Hund ernähre, etc. (Wenn ein Hund in Co-Ownerschaft abgegeben wird und später zur Zucht eingesetzt werden soll, mag das noch mal anders aussehen, aber für einen "normalen" Welpen geht das den Züchter m.M.n. nix mehr an.)

    Die Frage mit den Papieren finde ich in diesem Fall am schwierigsten zu beantworten: der aktuelle Trend in der (VDH-) Aussiezucht gefällt mir überhaupt nicht und die Erfindung einer "Showlinie" ist m.M.n. so ziemlich das Dümmste, was man der Rasse antun konnte. Ich kenne einige (wenige) sehr, sehr coole Aussies mit VDH-Papieren, die mehr nach dem ursprünglichen Rassestandard gezüchtet wurden, aber gerade beim Australian Shepherd würde ich mich nie auf einen Hund mit VDH-Papieren versteifen, sondern bewusst bei der Dissidenz gucken. Ein Rassehund völlig ohne Abstammungsnachweis "vom liebevollen Hobbyzüchter ohne Papiere" würde hier aber nicht einziehen, dann schon eher (später, wenn ich nicht mehr von der Akzeptanz meines Vermieters abhängig bin :smile: ) ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz.

    Funktionieren Zeckenketten wirklich oder ist das nur nette Deko? :???:

    Die schönste Reaktion, die ich auf Mittel wie Bernsteinketten, Kokosöl, Schwarzkümmelöl und sonstige "Hausmittel" zur Zeckenabwehr kenne, stammt aus dem Blog von Dr. Rückert:

    Das Problem ist, dass bisher absolut keine der üblicherweise propagierten Alternativmethoden weder einer wissenschaftlichen noch einer der diversen praktischen Überprüfungen standhalten konnte.

    Daran ändern enthusiastische Meinungsäußerungen auf Facebook oder in Diskussions-Foren nicht die Bohne. Einlassungen wie "ich reibe meine Hunde immer mit Kokosfett ein und hatte dieses Jahr bisher nur 12 Zecken" oder "mit der Bernsteinkette / dem Tic Clip / dem Keramik-Halsband habe ich beste Erfahrungen gemacht" helfen da einfach nicht weiter.
    Es steht ja jedem frei, bei seinem Hund im Sinne eines netten, kleinen Tierversuchs alles mögliche zu testen, aber erstens wird das - wie weiter oben erläutert - von Jahr zu Jahr riskanter, und zweitens haben solche Einzelfallberichte - und ich werde nicht müde, das zu erwähnen - keinen wissenschaftlichen, sondern nur anekdotischen Wert.


    (Überhaupt ist der Artikel ziemlich lesenswert.)

    Kennt ihr das auch, wenn euch einer fragt wie viele Hunde ihr habt und ihr antwortet, dass ihr euch dann fühlt als hättet ihr gesagt ihr hättet zehn Kinder?

    Manchmal schon. :D Als Studentin mit zwei Hunden gibt's ab und zu mal schiefe Blicke, besonders von den Kommilitonen, aber da hab' ich mich längst dran gewöhnt.

    Was ich allerdings manchmal echt schräg finde, ist, wenn die zweifelnden Nachfragen dann von jungen, ebenfalls noch studierenden Eltern kommen. ("ZWEI Hunde gleich? Ist das nicht teuer? Und dann kannst du ja abends gar nicht weggehen." Ähm, doch. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass meine beiden Hunde zusammen nicht so viel kosten wie ein Kindergartenplatz hier bei uns. :lol: )

    Oh, ein eigenes WoMo! Ich laufe hier gerade vor Neid blassgrün an... ;)

    Wie macht ihr Wohnmobilisten das mit Euren Tieren??

    Wir (bzw. meine Eltern) sind öfter mit dem WoMo unterwegs, das nächste Mal diesen Herbst. Der Dackel saß früher in der Box, die unterm Tisch eingeklemmt und befestigt wurde, und ich hoffe, dass das für Myrddin genauso funktioniert. (Auch wenn die Box dafür natürlich größer ist. :D )

    Bekannte von uns haben ihren Hund (Golden Retriever) im Autogeschirr angeschnallt und ebenfalls unter dem Tisch untergebracht.

    (Und wenn ich das richtig im Kopf habe, ist @Lucy_Lou auch regelmäßig mit Hunden und WoMo unterwegs, vielleicht hat sie noch 'nen Tipp? :smile: )

    Sollte man überhaupt auch die Rasse mit Anmerken?

    Wenn der potenzielle Vermieter damit was anfangen kann, vielleicht. ;) Den meisten sagt so eine Hunderasse ja erst mal nix, die sind eher an der Größe des Hundes interessiert.

    (Ich hab' auch zwei Aussies, hab' am Telefon immer "Hütehunde, ungefähr kniehoch" gesagt. Den bisherigen Vermietern hat das völlig gereicht. :smile: )

    Kontrolliert wurde ich auch noch nie. Bei uns steht in der Satzung der Stadt, dass die Hundesteuermarke "gut sichtbar" am Halsband befestigt sein muss. :hust:

    Tja, da das bei der "Plüschmähne", die mein älterer Rüde besonders im Winterfell trägt, eh unmöglich ist, habe ich alle Marken am Schlüsselbund. Ohne den geh' ich nicht aus dem Haus und jemand Fremdes hat sowieso nicht an meinen Hunden herumzugrabbeln und irgendwelche Marken zu suchen, der kann mich bitte vorher fragen.

    Ich bin in den letzten paar Jahren mehrfach mit Hund(en) umgezogen - wildes Studentenleben halt... ;) Meine beiden hatten da bislang nie Probleme mit. Am eigentlichen Räumtag habe ich sie außerhalb von jemand anderem betreuen lassen, allerdings hautpsächlich, damit sie nicht im Weg stehen und keiner drüber fällt. :D Das anschließende chaotische Wohnen zwischen halb ausgepackten Kisten für ein paar Tage fanden sie eher lustig, glaube ich - Myrddin hat mir nach dem letzten Umzug mit bemerkenswertem Eifer die Werkzeugtasche hinterhergetragen und den Aufbau der Möbel überwacht und Shawnee musste selbstverständlich überprüfen, ob das Sofa in der neuen Wohnung noch genauso bequem ist. :lol:

    Ich frage mich beispielsweise, ob es besser ist, den Vermieter gleich zu fragen, ob Hunde erlaubt sind oder ob man es erst bei der Besichtigung der Wohnung machen sollte?
    Wie ist es mit dem " eingewöhnen" in die neue Wohnung? Schon vorher immer mal in die noch nicht 'fertige' Wohnung mit nehmen? Oder erst komplett eingerichtet? Brauchen Hunde überhaupt so eine 'Eingewöhnungszeit?

    Ich habe immer schon beim ersten Telefonat bzw. in der ersten Mail angegeben, dass ich Hunde habe. Der Gedanke "Naja, der Vermieter will eigentlich keine Hunde, aber wenn er meine erst sieht, lässt er sich vielleicht doch überzeugen" ist zwar verlockend, geht aber meistens leider an der Realität vorbei. Den vergeblichen Aufwand und die "verschwendete" Zeit wollte ich dem Vermieter und mir immer ersparen. Was allerdings gut geholfen hat, war gleich anzusprechen, dass der Hund selbstverständlich haftpflichtversichert ist, nie länger als X Stunden alleine bleibt und dabei ruhig ist. (Die größten Vermietersorgen sind, zumindest meinem Eindruck nach, dass der Hund ewig alleine ist, in der Wohnung randaliert und sich die anderen Mieter beschweren.)

    Eine besondere Eingewöhnungszeit haben meine beiden nie gebraucht. :smile: