Beiträge von pardalisa

    Hamburger Ecke. Allerdings hätte ich kein Problem, für einen passenden Hund weit zu fahren, aber schöner wärs natürlich, hier oben was zu finden.

    Das macht die Sache schon mal einfacher. :gut:

    Ich dachte nur, zum Kennenlernen von möglichst vielen verschiedenen Züchtern/Linien wäre es praktisch, erst mal zu gucken, wer so in der Nähe ist. Ich komme aus NIedersachsen - wenn du magst, schicke ich dir per PN die Züchter, die in der engeren Auswahl waren, als letztes Jahr Myrddin bei mir eingezogen ist?

    (Meine Kriterien waren ähnlich wie deine: klar im Kopf, kein Hibbel, moderater Körperbau + Fell, Hunde beim Züchter vernünftig beschäftigt, Wach- und Schutztrieb willkommen, für verschiedene Sportarten zu haben, aber kein Action-Junkie.)

    Daher meine Frage,und ich denke die ist durchaua berechtigt, was machen andere Hundebesitzer?!

    Andere Hundebesitzer arbeiten halbtags, machen Homeoffice, arbeiten im Schichtdienst, haben einen Partner/eine Partnerin, mit der sie sich die Betreuung teilen können, können ihre Arbeitszeiten nach Gleitzeit anpassen, nehmen den Hund mit zur Arbeit, sind selbstständig und arbeiten komplett von zu Hause... Es gibt so viele Möglichkeiten, Hund und Beruf miteinander zu vereinbaren, aber 11 Stunden weg sein und dann den Hund als "besten Freund" haben wollen, ist die denkbar schlechteste Startvoraussetzung. :/

    Wie hier schon gesagt wurde: Hunde schließen sich meist demjenigen an, der viel für sie da ist und das meiste mit ihnen unternimmt. Das wärst in diesem Fall nicht du, sondern deine Eltern.

    Sie gehen nich spazierrn, machen keinen Sport, sondern laufen nur im eigenen Garten rum. Die Hunde scheinen aber nicht unterentwickelt oder vernachlässigt.

    Ja, so kann man Hunde halten. Allerdings frage ich mich dann, wozu man einen Hund überhaupt braucht. Was hat man davon, dass da ein Hund auf dem Hof/im Garten herumläuft, wenn man kaum Zeit hat, um sich mit ihm zu beschäftigen?

    Dazu kommt, dass die meisten Hunde (und besonders der Boxer, den du angesprochen hast) bei einer solchen Haltung ihre Langeweile kompensieren, indem sie sich andere Beschäftigung suchen, d.h. Einrichtung zerstören, unterm Gartenzaun durchbuddeln, am Zaun Passanten verbellen, etc. Das muss nicht passieren, kann aber. Fast jeder Hund freut sich über ein bisschen alters- und rassegerechte Beschäftigung - und wenn ich von Anfang an weiß, dass ich meinem Hund nichts derartiges bieten kann, würde ich auf einen Hund lieber ganz verzichten.

    Shawnee ist generell sehr wählerisch, mit welchen Personen er Körperkontakt haben mag, aber die handvoll Leute liebt er dann auch richtig - da gehören Umarmungen, in die er sich begeistert "reindrückt", Bauchkraulen, Kontaktliegen, etc. auf jeden Fall dazu. :smile: Ich finde das großartig bei ihm und da er mittlerweile in die Kategorie "Hundesenior" gehört und ich ihm eh nur selten einen Wunsch abschlagen kann, bekommt er seine Spontan-Kuscheleinheiten dann auch. ;)

    Myrddin mag alles und jeden, lässt sich auch von fremden Menschen eher anfassen als Shawnee, aber bei Umarmungen macht er Unterschiede - das "dürfen" tatsächlich nur Familienmitglieder, sonst windet er sich aus den Armen. Und selbst bei denen ist ihm das manchmal zu viel, er kuschelt sich dann lieber ganz eng an ohne einen Arm ungelegt zu bekommen.

    Ich habe auch lieber Rüden, obwohl wir in der Familie bislang schon alle Varianten hatten (Hündinnen und Rüden, sowohl kastriert als auch unkastriert). Ich mag bei meiner Rasse die kräftigere Kopfform und das Fell - und charakterlich komme ich mit Rüden auch besser klar. Die sind halt leicht grobmotorisch, prollen gerne mal und brauchen länger zum Erwachsenwerden, aber dafür sind sie auch herrlich treudoof und meistens ziemlich coole Socken. ;)

    Nun habe ich aber festgestellt, dass Rüden während der Pubertät deutlich anspruchsvoller sind als Hündinnen.

    Finde ich gar nicht. :???:

    Gute Besserung für Henry!

    Falls ein weiterer Erfahrungsbericht dir hilft: Mein jetzt 10-jähriger Rüde hatte mit 7 Jahren ein ähnliches Problem – Prostatavergrößerung und daraus entstandene Veränderung des Darms. Leider hat er erst sehr, sehr spät "ernsthafte" Symptome gezeigt, als sich bereits Ausstülpungen im Darm gebildet hatten. Er wurde kastriert, um das Fortschreiten der Veränderungen aufzuhalten, aber das bis dahin beschädigte Darmgewebe musste leider später in einer zweiten OP gerichtet/entfernt werden.

    Rückblickend würde ich mit der Kastration nie wieder solange warten, sondern lieber (bei medizinischer Indikation) zeitig kastrieren. 11 Monate ist natürlich sehr jung, da kann ich deine Bedenken gut verstehen. :/

    Der einzige Tipp, den ich noch hätte: Meine TÄ hatte damals verschiedene Ernährungstipps bzgl. des Rohfasergehalts des Futters und möglicher Zusätze, um die Darmtätigkeit zu Unterstützen (mein Rüde hat auch "anfallsartig" Gras gefressen, das wurde damit sehr viel besser) – vielleicht hat deine Stamm-TÄ dazu auch Hinweise? :smile: Auf jeden Fall drücke ich euch fest die Daumen und Pfoten, dass ihr eine gute Lösung findet!

    ich muss sagen ich hab größten respekt vor allen hundehaltern, die es schaffen wieder vertrauen in ihr hundegerechtes handeln als auch zu ihren hund selbst aufzubauen, nachdem sie von ihm gebissen wurden.

    :gut:

    Da kann ich mich nur anschließen. Ich lese hier schon eine ganze Weile still mit und finde es wirklich bewundernswert, mit wie viel Mühe, Geduld, Training und Managment viele von euch den Umgang mit euren Hunden geregelt haben oder hatten.

    Bei uns, genauer gesagt beim ehemaligen Hund meiner Eltern, war unser Vertrauen in den Hund weg, nachdem er sowohl meine Mutter als auch meinen Vater am selben Tag "krankenhausreif" gebissen hat. Wenn er mit fremden Menschen oder anderen Hunden schwierig oder gefährlich gewesen wäre, hätten wir damit leben können, aber ein solcher Angriff innerhalb der eigenen Familie und die Sicherungsmaßnahmen, die danach nötig gewesen wären, war mehr als meine Eltern sich (und – berechtigterweise – mir) zugetraut haben.

    Insofern: Meinen ehrlichen Respekt allen, die das schaffen. :smile:

    Mich würde da die rechtliche Lage interessieren. Probewoche ist vorbei, Vermieter im Urlaub. Würde den Hund dann nun schon gerne bei der Stadt anmelden. Kann er mir das im Nachgang untersagen? obwohl er wie erwähnt selbst auch einen Hund besitzt?

    Ja, kann er. Google mal nach Kommentaren zu dem relativ neuen BGH-Urteil (vom 20.03.2013), da wird sehr gut erklärt, unter welchen Bedingungen ein Haltungsverbot rechtlich okay ist.

    So als Kurzfassung: ein generelles Haustierhaltungsverbot ist schwierig, wenn der Vermiter allerdings im Einzelfall gute Gründe nennen kann, ist ein Verbot rechtlich möglich. Zu diesen Gründen können z.B. Größe/Zustand/Lage der Wohnung, Größe/Anzahl/Verhalten der Tiere und anderer Tiere im Haus (also auch des Hundes deines Vermieters), Bedürfnisse der anderen Mieter, übermäßige Abnutzung des Mietobjekts, etc. zählen.

    Und selbst wenn du der Meinung bist, dass der Vermieter den Hund ungerechtfertigt verbietet, bleibt dir häufig nur eine Klärung vor Gericht – den Stress würde ich mir ersparen und lieber gleich in eine Wohnung ziehen, in der der Hund von Anfang an schriftlich (!) im Mietvertrag erlaubt ist.