Beiträge von pardalisa

    Myrddin macht mich heute kirre... Gestern Abend hatte sich eine Fliege ins Wohnzimmer verirrt und wurde mit 1x gezieltem Klatschen erledigt. Graf Unfug nahm das allerdings zum Anlass, panisch in den Keller zu rennen und sich dort auf dem Steinboden in die hinterste Ecke zu legen. Ich hab' ihn dann eingesammelt, damit er sich nicht verkühlt und niemand über ihn stolpert, aber seitdem schleicht er geduckt hinter mir her als würde ich ihn regelmäßig grün und blau schlagen...

    Der ist sonst total unerschrocken und sogar schussfest, ich hab' wirklich keine Ahnung, was er da plötzlich hatte. :???:

    Bzgl. Zeug machen, was sie nicht sollen, aber lustig ist:

    Ich bin krank und lieg flach. Fou ist gnadenlos gelangweilt und versucht krampfhaft etwas tun zu koennen. Nachdem sie alles an Spielzeug angeschleppt hat und ignoriert wurde, kam sie eben mit dem Staubauger an :lol:

    So nach dem Motto: "Hey, wenn du eh nur im Bett liegst, willst du dann nicht wenigstens meine Haare wegsaugen?" ;) :D

    Spannendes Thema!

    Mein älterer Rüde spielt überhaupt nicht mit Menschen, hat er auch noch nie gemacht (selbst als Welpe nicht). Verschiedene Leute auf dem HuPla haben sich an ihm die Zähne ausgebissen, er hatte eine ganze Reihe Spielzeuge und ich habe echt viel mit ihm ausprobiert, bis ich irgendwann akzeptiert habe, dass er Spielen schlicht und einfach doof findet.

    Der jüngere Rüde findet Spielen klasse, sogar noch besser als Futter. Mit ihm spiele ich im Training gezielt als Belohnung und sonst einfach, weil's uns beiden Spaß macht. :smile:

    Was wir machen, hängt stark von der Tagesform und dem "Zweck" ab: viele Suchspiele, Zergeln, ganz selten mal stumpfes Ballhetzen, Hobby-Apportieren. Zergeln ist mit Abstand sein liebstes (und der Grund, warum ich von Anfang an ein bombensicheres "Aus" geübt habe... Kann der Kraft entwickeln!).

    Das Einzige, was ich mit ihm nicht mache, sind sehr körperbetonte Spiele – ich bin eher dürr (hab' im Moment nicht mal Blutspendegewicht...), da mag ich nicht von einem ausgewachsenen Aussierüden angerempelt werden. Auch das Ballhetzen setze ich ganz sparsam und nur als wirklich außergewöhnliche Belohnung ein – sonst ist mir die Gefahr zu groß, aus ihm einen Balljunkie zu machen, der fährt nämlich auf Bewegungsreize voll ab.

    Schöne Begenung auf der Rückfahrt aus dem Urlaub: wir saßen an Deck der Fähre, mein einer Hund mit Maulkorb (weil's eigentlich Vorschrift ist und da ein paar Kinder herumturnten, die er nicht so klasse findet), der andere, kleine & "harmlos" aussehende ohne.

    Ein älterer Däne am Nebentisch fragte dann, total lieb und in etwas wackeligem Deutsch, warum der eine Hund denn einen Maulkorb trägt, obwohl er doch so brav aussieht. Meine Mutter hat's ihm erklärt und er meinte dann mit einem Augenzwinkern: "Oh, und der andere Hund ist ohne Vorschrift?"

    Yep, das ist ein Anarchist, für den gelten keine Vorschriften. :D

    @PÜPPYundHEIDI Ich weiß nicht, ob's allgemein früh ist, aber für meinen Hund fand ich das schon. :smile: Der war in dem Alter noch so spillerig und "unfertig" im Kopf, und dann Jagdambitionen entwickeln... ne, ne. :p

    Bei ihm passte einfach nix zusammen in der Pubertät – Jagen? Ja gerne; Rumprollen? Gar nicht und auch seitdem nie; Schutztrieb entwickeln? Joa, und zwar kräftig... Richtiges "Erwachsenenfell" bekommen? Erst viel, viel später, usw.

    Myrddin war ein totaler Spätzünder und hat sich erst mit weit über einem Jahr für duftende Hündinnen interessiert oder Ansätze von Jagdtrieb gezeigt.

    Pubertär war er sonst wenig – mit anderen Rüden testet er ab und zu mal, was er sich erlauben kann (die Phase klingt langsam ab; er ist jetzt fast 2 Jahre alt), und Kommandos hinterfragt er eigentlich gar nicht. Im Großen und Ganzen völlig normal und angenehm bei ihm. :smile: