Beiträge von pardalisa

    Wie habt ihr das denn angestellt mit dem allein lassen von zwei oder mehr Hunden?

    Mit dem Lütten hab' ich das Alleinebleiben Schritt für Schritt geübt und der Ersthund war einfach immer dabei. Da die beiden sich mögen und noch nie ernsthaft Zoff miteinander hatten, mache ich mir da gar keine Gedanken drum.

    Das einzige Mal, wo ich die beiden beim Alleinebleiben getrennt habe, war, als Shawnee sich an der Rute verletzt hatte, Schmerzmittel bekam und echt mies gelaunt war. Da hab' ich ihn in die Box gepackt, damit Myrddin ihn nicht (unabsichtlich) nervt, die beiden aber noch Sichtkontakt zueinander hatten.

    Öhm, wo wir gerade bei Hunden im Bett sind... Das, worauf Shawnee da sein graues Kinn bettet, ist mein Oberschenkel unter der Decke. Und so lässt es sich mit zwei Hunden eigentlich super schlafen. :ops:

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    Und das Weiß und die Augenfarbe und die Statur...jaja...ganz klar ein Labrador. Wie dämlich manche Leute sind...

    Eine einfache Verwechslung hätte ich jetzt ja von einem Nicht-HH nicht mal übelgenommen - aber dieser vorwurfsvolle Ton und das "Wie können Sie den armen Hund nur so hungern lassen!" hätte wirklich nicht sein müssen von der Frau.

    Und was mich immer wieder verwundert, ist diese Überzeugung. Ein Typ war mal der Meinung, dass der schwarze Großspitz meiner Eltern, mit dem ich unterwegs war, ein "Sheltie in Fehlfarbe" sein müsse. Und er ließ sich nicht davon abbringen - ja klar, als (Teilzeit-)Besitzer habe ich ja auch so gar keine Ahnung, was ich da an der Leine führe, das muss ich erst von Spaziergängern erfahren. :lol:

    Ab welchem Alter habt ihr aufgehört darauf zu achten, dass sie nicht zu viel laufen?

    Kam drauf an, wo und mit wem ich gelaufen bin. Auf befestigten Wegen & an der Leine habe ich mich bis ca. 'nem Dreivierteljahr an die 5-Minuten-Regel gehalten. Wenn er sein Tempo nicht selbst wählen kann und angeleint ist, zeigt Myrddin nullkommakeine Ermüdungserscheinungen, das war mir viel zu heikel.

    In Wald und Feld, wo er freiläuft, hüpft, das Tempo wechselt und bei Spaziergängen mit anderen Hunden waren wir auch schon mal länger unterwegs, notfalls halt mit Pausen.

    Ab wann ist für euch eigentlich ein Hund Senior? Klar ist das von Rasse zu Rasse unterschiedlich, aber wenn man wie ich 2 Mixe hat, wonach richtet ihr euch da?

    Shawnee habe ich irgendwann zwischen seinem 9. und 10. Geburtstag angefangen als "Senior" zu sehen – da fing er an, beim Spaziergang langsamer und gemütlicher zu werden und im Haus mehr zu schlafen, außerdem heilen kleine Verletzungen jetzt deutlich langsamer. Geistig ist er aber noch voll da, liebt das Tricksen, spielt mit dem Lütten und läuft unsere großen Runden ganz normal mit – als richtig alt würde ich ihn noch nicht bezeichnen. Er wird jetzt im Dezember 11.

    sagt mal wie handhabt ihr das bei Streitigkeiten im Rudel? was regelt Ihr und was machen die Hunde unter sich ab?

    Hier ist's zum Glück sehr harmonisch. Ab und zu grummelt Shawnee mal, wenn Myrddin in seinem Überschwang auf ihn draufzutreten droht, aber sonst gibt's zwischen den beiden keinen Zoff. So kleinere Dinge lasse ich die beiden untereinander klären, das klappt sehr gut hier.

    Was ich regeln würde, wenn es ein Thema wäre, wären Ressourcenstreitigkeiten: keiner von den Hunden hat zu entscheiden, wer z.B. bei mir auf dem Sofa liegen darf oder darf dem anderen das Futter klauen. Ich finde Hunde, die ständig andere Hunden kontrollieren, furchtbar nervig und will das bei meinen beiden absolut gar nicht.

    Ich fragte ja auch nicht nach Alltag, sondern wie ich gezielt diese Situation im Training entspannter für sie gestalten kann.

    Wenn's ausschließlich um's Training geht - was sagt denn der Trainer/die Trainerin dazu? Und warum wird der Hund gleich in so eine für ihn schwierige Situation geworfen? Man könnte doch z.B. erst mal mit einer fremden Person in Entfernung arbeiten und sich dann langsam an das "Herantasten", was für die Prüfung gewünscht ist.