Beiträge von pardalisa

    Ich hab' mal ein paar (vielleicht etwas doofe) Fragen an die Kaninchenexperten hier:

    Myrddin hat mir vorhin ein Kaninchen apportiert – lebend. Ich hatte den Futterbeutel ausgelegt und den Hund losgeschickt, er kam mit was flauschigem, schwarz-weiß gescheckten im Maul wieder. Ich dachte erst, er hätte ein Kinderspielzeug oder eine Kapuze (so'n Teil mit Kunstfellkragen) gefunden – aber nachdem ich das Aus-Kommando gegeben habe, hat das schwarz-weiße Plüsch die Ohren aufgestellt und ist ziemlich schnell davongehoppelt. Soweit ich das in den paar Sekunden beurteilen konnte, war's nicht verletzt.

    Ich hab' versucht es wiederzufinden, um es ev. einzufangen und im TH abzugeben, aber es war verschwunden. Kann man da noch irgendwas machen bzw. irgendwem Bescheid geben? Überlebt so ein Kaninchen überhaupt eine Nacht im Freien bei den aktuellen Temperaturen? Und wie große Strecken legt so ein "normales" Kaninchen zurück? Ich war ziemlich weit weg vom nächsten Ort – kann es sein, dass es aus einem Garten entflohen ist oder ist es wahrscheinlicher, dass es ausgesetzt wurde?

    Das Gewicht ist am Bauchgurt viel leichter zu halten, finde ich. Ich hab ein paar recht pfundige Gassihunde, die ich am Bauchgurt führe. In der Hand machen mir die Leinen da eher mal Probleme, wenn die voll in die Leine springen.

    Ja, finde ich auch. :smile:

    Und für mich ist der zusätzliche Vorteil, dass ich es einfach lästig finde, Leinen längere Zeit in der Hand zu halten – selbst wenn (wie bei meinen Hunden) kein Zug drauf ist, bewege ich den einen Arm dann einfach nicht so frei, was auf richtig langen Wanderungen zu verspannten Schultern führt.

    Und wenn die Hunde da reinbrettern? Also in den Bauchgurt?
    Ich habe 60+kg an der Leine, da hätte ich echt Bedenken :???:

    Meinst du mich? Wenn ja, das Zauberwort heißt hier "Ruckdämpferleine". Und ein bisschen Technik gehört auch dazu – je nachdem, wie ich stehe, kann ich ja den Schwerpunkt verlagern und plötzliche Hüpfer abfangen. Bislang hat das super geklappt, trotz Begegnungen mit aufspringendem Wild, heranstürmenden, freilaufenden Hunden, usw. :smile:

    Die gleichen Kräfte würden dir ja bei einem großen Hund auch in die normale Führleine knallen, das muss man ja auch halten können.

    Von daher ein paar Fragen an euch: benutzt jemand einen Bauchgurt?

    Ich habe einen Bauchgurt – ist ein großartiges Teil und übertrifft meine Erwartungen! Ich nutze den allerdings nur zum Wandern in Leinenzwanggebieten mit zwei erwachsenen Hunden, die zusammen über 50kg wiegen. Ob der "welpentauglich" ist, kann ich also leider nicht sagen. Aber die Hände hat man damit prima frei. :smile:

    @Niesy Was ist das denn für ein Aussie – vom Züchter? Wie alt?

    Wegen der Unsicherheit – grundsätzlich würde ich sagen, dass ein Aussie als "beruhigendes Element" in einem Haushalt eher eine schlechte Wahl ist. Gerade im ersten Jahr neigen die meisten dazu, vor Energie nur so zu sprühen, alles, aber auch wirklich alles mal auszuprobieren (inkl. andere Hunde mobben, rumhibbeln, usw.) und man hat gut damit zu tun, da Ruhe reinzubringen.

    Wenn man das mal geschafft hat, sind sie klasse, aber bis dahin ist's – je nach Hund – ein weiter Weg. :smile:

    Meine beiden dürfen untereinander auch so wild spielen wie sie wollen – Shawnee hängt sich z.B. gerne in Myrddins Halsfell und Myrddin lässt sich gerne aus vollem Lauf fallen, um Shawnee in ein "Los, wir kullern uns über den Boden!" - Spiel zu verwickeln. :D

    Mit anderen Hunden greife ich da vorher ein, weil die meisten es (verständlicherweise) bescheuert finden, wenn sie mit Highspeed vom Aussie überrannt werden... Und mit einigen Hunden dürfen meine einfach nicht spielen: alles, was nicht richtig atmen kann, ist tabu, sehr kleine und zerbrechliche Hunde auch, und Hunde, die im Spiel zu Dauerkläffern mutieren, nerven mich einfach, da bleibe ich auch ungern länger stehen. :hust:

    Wie viele Hunde habt ihr? Bevorzugt ihr gleiche/ähnliche Rassen? Meint ihr, dass bestimmte Konstellationen einfacher sind - also ist z.B. die Gruppe bei 4 oder 5 Hunden unkomplizierter als bei 2 oder 3 Hunden? Wie entwickelt sich bei euch der Arbeitsaufwand? Verbringt ihr trotzdem mit jedem Hund einzeln Zeit? Habt ihr das Gefühl, dass die Hunde weniger an euch gebunden sind, wenn sie mehrere Artgenossen zur Verfügung haben? Vielleicht mag ja jemand seine Erfahrungen dazu teilen. :)

    Ich habe zwei Hunde der gleichen Rasse. Die beiden unterscheiden sich innerhalb des rassetypischen Spektrums sehr stark (was ich vorher wusste und genau so geplant habe), sind sich aber im Vergleich zu anderen Hundetypen immer noch sehr ähnlich. Mir war's wichtig, dass ich bezüglich des Spielverhaltens, der Auslastung und der Alltagskompatibilität ähnliche Charaktere hier sitzen habe.

    Und ja, mir ist es wichtig, dass jeder Hund jeden Tag wenigstens etwas Zeit nur mit mir verbringt – das muss kein einzelner Spaziergang sein (ich gehe lieber gemeinsame Runden, wenn's möglich ist), aber solche Sachen wie Training, Bürsten, Kuscheln, Tricks üben sind für mich wichtig – den Hunden macht's Spaß und sie genießen ihre "Einzelzeit". Das ist auch genau der Grund, warum ich nicht 4, 5 oder sogar noch mehr Hunde haben könnte – ich hätte immer Sorge, dass ein Hund zu kurz kommt und nur so "mitläuft".

    Das Gefühl, dass meine Hunde weniger an mich gebunden wären, weil sie einen Artgenossen zu Hause haben, hatte ich noch nie. Shawnee ist noch genauso anhänglich wie vor dem Einzug von Myrddin und der kennt es zwar nicht anders, als mit anderen Hunden zusammen zu leben, orientiert sich aber trotzdem hauptsächlich an mir, nicht an dem, was andere Hunde so tun.

    Ich KANN und WILL nicht für alle Idioten dieser Welt mitdenken.

    Ich finde das Konzept der Tierhalterhaftung auch bescheuert in solchen Fällen, aber ist nun mal so, dass ein Hund, der ein Kind verletzt, Probleme bekommt oder zumindest bekommen kann. Ob das jetzt im Spiel war oder weil er sein Grundstück verteidigt hat, ist dafür erst mal völlig egal.

    Und deine Haftpflichtversicherung für den Hund kümmert sich da um den finanziellen Teil – dem Kind bzw. den Eltern das kaputte T-Shirt ersetzten, Arztkosten übernehmen, solche Sachen. Ob dein Hund hinterher zum Wesenstest muss oder irgendwelche Auflagen bekommt, ist nicht Sache der Versicherung.

    Wie gesagt, das ist alles mit ziemlich viel Was-wäre-wenn? behaftet – aber nur so zum im Hinterkopf behalten. :smile:

    Mein Hund ist ein JRT. Schutz- und Hütetrieb stehen nicht auf seiner Genanlagenkarte.

    Dein Hund ist noch kein ganzes Jahr alt, da würde ich noch kein definitives Charakterurteil abgeben wollen ;) – und das muss auch nix mit Hüte- und Schutztrieb zu tun haben. Ich kenne genug Terrier, die total auf Bewegungsreize anspringen und das "zappelnde Objekt" dann einfangen wollen. Das ist ja das Blöde daran: der Hund muss das nicht mal böse meinen oder ein Kind ernsthaft tackern wollen, aber "der wollte nur spielen" ist halt zu recht als Begründung völlig abgedroschen (und rechtlich nicht haltbar).