Beiträge von pardalisa

    Wenn es mein eigener Hund wäre, würde ich das trainieren, dass er alles, auch Spielzeug, auf Kommando zuverlässig abgibt.

    Bei einem Pflegehund würde ich mir die Mühe u.U. nicht machen, das käme darauf an, was der Besitzer möchte (und inwiefern der bereit ist, mitzuarbeiten/wie oft ich den Hund habe/etc.).

    Ich finde diese Schilder furchtbar (besonder "nett" sind ja die mit dem kackenden Hund und dem Zielfadenkreuz...) und pelle mir da ehrlich gesagt ein Ei drauf.

    Meine Hunde dürfen grundsätzlich keine fremden Grundstücke betreten und es ist für mich selbstverständlich, dass ich den Kot innerorts immer aufsammle und eintüte. Aber wenn jemand meint, er müsse auf dem Gemeindeeigentum (z.B. dem Grünstreifen zwischen Straße und Bürgersteig) Dorfsheriff spielen und solche Schildchen aufstellen – nö, die ignoriere ich.

    Flöhe helfen hier bei uns als "Abschreckungsgrund" leider gar nicht – es gibt tatsächlich ein paar Deppen, die dann "Macht nix, meiner hat Frontline drauf!" rufen und den Hund trotzdem laufen lassen. :roll:

    Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, ganz laut "Meine haben einen ansteckenden Hautpilz" zu sagen, wenn ich wirklich meine Ruhe haben will (z.B. wenn der Hundesenior schlapp ist und Abstand braucht). Für die ganz hartnäckigen HH setze ich dann noch ein "Die Laborergebnisse sind noch nicht fertig, aber eventuell ist der Pilz auch für Menschen ansteckend" drauf, damit ist dann Ruhe. :D

    Heute Mittag beobachtet: Es war seit Tagen mal wieder schönes Wetter, also war Gott und die Welt unterwegs, u.a. auch eine Frau mit braun-weiß geflecktem Wuschelhund. Die beiden wurden regelrecht von einer Familie "belagert" und beim Näherkommen hörte ich dann, wie der Familienvater die Hundebesitzerin anmaulte: "Aber warum dürfen meine Kinder den denn nicht streicheln? Die WOLLEN das aber!"

    Die Reaktion der Frau fand ich genial, die sagte nur ganz trocken: "Können sie gerne, aber das kostet dann 2€ pro Kind. Für 3 gibt's zusätzlich ein paar Leckerli zum Verfüttern und für 4 darf das Kind mal die Leine halten."

    (Der Vater war empört, murmelte "Halsabschneider!" – und packte seine Kinder, um weiterzugehen. :D )

    Ich bin mit einer Dackelhündin im Haushalt groß geworden, die war allerdings Familienhund und natürlich nicht von mir ausgesucht. Das war ein großartiger Hund – anhänglich, clever, selbstbewusst -, aber für meine "Ansprüche" an einen eigenen Hund wäre sie mir zu klein, zu jagdinteressiert und zu unsportlich gewesen.

    Mein erster ganz eigener Hund ist Shawnee, den ich bekommen habe, als ich 15 war. Er ist ein Aussie, für die Rasse habe ich mich bewusst entschieden und für mich ist er einfach perfekt. Meine zukünftige Rassewahl hat er auch beeinflusst – der Zweithund ist wieder ein Aussie geworden... :D Irgendwann könnte ich mir vorstellen, auch mal eine andere Rasse oder einen Hund aus dem TH zu haben, aber im Moment bin ich wunschlos glücklich mit meinen Hunden.

    Gute Besserung für deine Hündin!

    Als mein Rüde frisch operiert war und nur Mini-Runden laufen durfte, habe ich mit ihm ZOS (=Ziel-Objekt-Suche) angefangen. Dazu gibt's gute Anleitungen, der Hund muss sich anfangs kaum bewegen und man kann es mit wenigen Hilfsmitteln drinnen machen. Hier über die Forumssuche findet man auch Tipps dazu. :smile:

    Wirklich spannend zu lesen, wie unterschiedlich die "Besuchskonstellationen" so sind. :smile:

    Fremde Hunde dürften (nach kurzem Draußen-Kennenlernen) hier gerne vorbeikommen, da hätte keiner von meinen beiden was dagegen - dafür brauchen weder Shawnee noch ich Kinder im Haus; da wäre Myrddin der einzige, der das lustig fände. ;)

    Myrddin kennt den Clicker schon seit dem Welpenalter. Ich finde das Teil bei ihm total praktisch, da Myrddin dazu neigt, wahnsinnig motiviert zu sein (man könnte auch übermotiviert sagen... :hust: ) und ich ihn damit ganz genau bestätigen kann, bevor er gedanklich schon einen Schritt weiter ist und 'ne neue Problemlösung sucht.

    Ich nutze den Clicker für alles mögliche (Tricks, UO, schwierige Alltagssituationen), aber meistens gezielt, d.h. ich schleppe den nicht den ganzen Tag mit mir rum, sondern plane das Training im Voraus und "bewaffne" mich dann mit dem Clicker und kleinen, passenden Leckerli.

    Ich habe zwar "nur" zwei Hunde, aber die sind fast überall willkommen - auch bei Freunden, die selbst keine Hunde haben. (Zitat einer Kommilitonin, die leider keinen eigenen Hund haben kann: "Zum DVD-Abend bringst du aber deine Hunde mit, oder? Dafür musst du auch keine Getränke oder Chips kaufen!" :D )

    Musst du doch niemandem sagen ;). Würde ich jedenfalls nicht machen. Ich werde in meinem Verein auch nicht groß rumposaunen, wann ich wo starte. Das ist doch mein Privatvergnügen und geht niemanden etwas an.

    Wir sind 'ne kleine Truppe und hier auf den Turnieren der Umgebung trifft man jedes Mal die gleichen Nasen. ;) Und da die Starterlisten an alle vorher per Mail geschickt werden (inkl. Vermerk, ob man "für" einen Verein oder privat startet), würden das die Leute im Verein sofort mitbekommen. Und dann geht das Generve los. :roll:

    Ich würde ja gerne sagen, dass ich da ganz locker drüber stehe, aber im Moment bin ich so unzufrieden mit der ganzen Trainingssituation, da ist das bloß zusätzliche Zündstoff. Einfach blöd. :/