Beiträge von pardalisa

    Also entweder hast du dich verschrieben oder ich mich verrechnet. 10km in 15 Minuten macht stolze 40km/h Laufgeschwindigkeit...

    Ich nehme an, dass 5:15-5:30 die Pace ist, und keine Uhrzeitangabe im Sinne von 15 Minuten... ;)

    Edit: Mir käme bei dem angedachten Programm auch am passendsten ein Hund, der schon die Bewegung als Auslastung wahrnimmt, in den Sinn. Möglichst verträglich dabei, möglichst wenig Jagdtrieb, damit er gut und viel frei mittraben kann - mein ehemaliger Sitterhund, eine Dalmatinerhündin, hätte sich bei euch richtig, richtig wohlgefühlt, die wär für so ein Leben wie geschaffen gewesen. :smile:

    Der Kofferraum unseres Zweitautos hat eine hohe Ladekante, was unser Hund beim Reinspringen blöd findet. Hat jemand Ideen, wie ich das auf eine Ebene bringen kann? So ca. 10-15 cm muss ich ausgleichen. Ich hab schon überlegt, vielleicht Styroporplatten zuzuschneiden und ein Hundebett drauf :???:

    Je nachdem, was ihr für ein Auto fahrt und wie lange ihr das behalten wollt - man kann bei manchen Autos relativ gut einen Ladeboden nachrüsten lassen, den man dann mit 'ner Klappe öffnen und sogar als zusätzliches Stauraum-Fach nutzen kann. :smile:

    (Bei so'ner alten Karre wie meinem würde sich das jetzt z.B. nicht mehr lohnen xD, aber ich dachte, ich erwähn's mal.)

    Zitat

    Ich bin warlich kein Wahrsager, aber dass es irgendeinen Vorfall mit den Kindern gab springt einem mMn förmlich ins Auge.

    Ich will das keinesfalls ausschließen. Aber ist nicht genauso denkbar, dass zb das gemeinsam unbeaufsichtigt lassen usw. den Hund in eine Rolle drängte? Den des Aufpassers und Regelmentierers vielleicht.

    Der im Raum bestimmt, wer wo sein darf, der Nähe sucht um dann zu ordnen, was für ihn nicht passt.

    Das wollte ich auch gerade schreiben.

    Je nachdem, wie miserabel die Genetik ist (und davon würd ich hier mal ausgehen |); niemand, der noch alle sieben Sinne beisammen hat, kreuzt freiwillig Aussie x Labbi und erwartet dabei top Familienhunde...), kommen da ein paar doofe Erfahrungen mit körperlichen, unfairen Maßregelungen, eine sehr, sehr kurze Zündschnur und 'ne generell schwierige Tendenz, Probleme nach vorne zu lösen und dabei nicht lange abzuwarten, beim Hund sehr unschön zusammen. Dafür muss gar nichts "herausragend Schlimmes" wie Bedrängen/Ärgern des Hundes durch die Kinder vorgefallen sein.

    Was ich damit eigentlich sagen will: Man sollte sich vermutlich schon mal von dem Gedanken freimachen, dass man den Hund ab jetzt nur noch mit passenden Methoden erzieht, und das Verhalten dann dadurch verschwindet und der unkompliziert mit den Kindern wird. So einfach wird's höchstwahrscheinlich nicht laufen, der wird auf lange Zeit sehr viel Arbeit und Fingerspitzengefühl erfordern und den Alltag (gerade mit Kindern im Haushalt - ich würde da zum Beispiel garantiert keinen Kontakt zu Besuch/Freunden der Kinder zulassen) merklich einschränken.

    Brisante Mischung habt ihr euch da in's Haus geholt... :fear:

    Maulkorb drauf und kompetenten Trainer suchen wären auch meine ersten Schritte. Zusätzlich würde ich Hund und Kinder soweit es geht räumlich trennen (z.B. über Türgitter oder ähnliches), bis der Trainer bei euch zu Hause war - ein Maulkorb verhindert zwar Bisse, tut aber trotzdem sauweh, wenn ihn ein (kleines) Kind mit Schwung ins Gesicht bekommt.

    Und für die Zukunft: ihr könnt euch schon mal Gedanken machen, wie viel ihr bereit seid, um den Hund herumzuplanen, bzw. was bei euch im Alltag so an langfristigen Sicherungsmaßnahmen möglich ist und ob ihr damit umgehen könnt/wollt. Erfahrungsgemäß wird das kein locker-flockig mitlaufender Familienhund mehr; da wird 'nen hartes Stück Arbeit auf euch zukommen und der Hund vermutlich für die nächsten Jahre ständige Aufsicht, Wachsamkeit und enge Führung/Anleitung von eurer Seite aus erfordern.

    Meine beiden waren immer eher Team "kitschige Harmonie" xD - ein Mal wurde es laut, da hatte der ältere Rüde 'ne geprellte Rute und der jüngere ist beim Vom-Sofa-Hüpfen da aus Versehen drauf gelandet, aber außer einem beeindruckenden Geräuschpegel |) ist nix passiert.

    Wenn Hunde zu Besuch/zum Sitten da waren, hab' ich anfangs immer die sonst frei rumliegenden Ressourcen - Spielzeug, Knabberwurzel, etc. - weggepackt, aber nachdem meine beiden dazu übergegangen waren, Besuchshunde ohne mit der Wimper zu zucken beim Gruppenkuscheln ;) im Körbchen zu integrieren, hab' ich das auch gelassen. (Das waren allerdings auch immer bekannte Hunde von Freunden, die sich alle untereinander von Spaziergängen kannten.)

    Der jüngere Rüde, der hier im Moment leider als Einzelhund lebt, ist aber auch generell seeehr nachgiebig und nett mit bekannten Hunden und zieht sich bei Stress sofort raus/gibt nach.

    Woher kommt eig der Glaube den manche haben das man bestimmte Rassen nie baden darf oder scheinbar auch nicht ausbürsten? Gerade beim Collie hab ich das jetzt schon öfter gehört.

    Ich glaub, da kommen mehrere Sachen zusammen. Bei meinen Großeltern gab's früher zum Beispiel Spitze auf dem Hof, die haben hauptsächlich draußen gelebt, durften aber zu "besonderen Anlässen" auch mal ins Haus. Wenn die also vorher gewaschen wurden, dann mit Kernseife |) - und das hat dem Fell natürlich überhaupt nicht gut getan, deshalb war meine Oma auch ganz lange der Meinung "Hunde wäscht man nicht, das macht das Fell kaputt". (Mit vernünftigem Hundeshampoo ist das natürlich längst kein Thema mehr, aber ich kann mir vorstellen, dass sich der Glaube mit dem bloß-nicht-waschen daher gehalten hat.)

    Das mit dem nicht ausbürsten hab ich bislang nur von Besitzern von Rassen gehört, wo das Fell für Ausstellungen mega voluminös gewünscht ist. Vielleicht haben die Angst, dass das Fell zu platt anliegen würde, wenn man die ganzen toten Haare rausholt? :???:

    Mein Hund ist auch eines von diesen quasi selbstreinigenden Exemplaren, wo der Dreck einfach rausfällt – wenn man den mit Shampoo wäscht, ist das Wasser immer klar. Ich bin da sehr dankbar für seine Fellqualität und Hautbeschaffenheit; diese Talgschicht an den Händen, die man manchmal hat, wenn an einen Hund streichelt, find ich ein bisschen eklig :ops:, wenn der Hund auch auf's Sofa/ins Bett darf (bei Hauptsächlich-draußen-lebenden-Hunden ist das natürlich noch mal was anderes).

    Trotzdem wird mein Hund alle 3-6 Monate gewaschen und ausgeföhnt – zum einen bin ich absoluter Putzmuffel |) und find es genial, dass er nach einem ausgiebigen Bad wochenlang gar nicht mehr haart (besonders im Fellwechsel absolut Gold wert!), zum anderen ist natürlich auch nur ein Bruchteil des Schmutzes, mit dem so'n Hund in Berührung kommt, für das menschliche Auge sichtbar. Und da er mit ins Büro kommen und auf's Sofa/Bett darf, ist's mir schon wichtig, da regelmäßig mal 'ne Grundreinigung ;) vorzunehmen. Zum Glück findet er Baden und Föhnen total okay und macht da brav mit, obwohl er es als Welpe und Junghund nicht kannte – das macht's sehr einfach und unkompliziert. :smile: Der nächste Hund wird das auch von kleinauf kennenlernen.

    Sind Silken Windsprites eigentlich laut?!

    Frag mich grad, weil da ja wirklich konsequent Shelties eingekreuzt wurden.

    Die SiWi-Züchter, die ich bisher gesprochen hab (und die häufig vom Whippet "umgestiegen" sind), sagen: ja. Als Hüti-Besitzer |) find ich die jetzt trotzdem nicht besonders laut oder akustisch auffallend oder so – sie kommentieren manches mehr als "klassische" Windhunde (das übliche Seufzen, Grunzen, Brummeln, der ein oder andere Beller), aber als Dauerkläffer oder so hab ich sie nicht erlebt. :smile: Ich find die SiWis sehr angenehm im Umgang.

    Zu 1): Fehlverhalten ignorieren bringt natürlich nix, wenn das Verhalten für den Hund ansich schon selbstbelohnend ist. :smile: Ganz platt gesagt: Wenn der Hund zum Jagen durchstartet, lernt er ja auch nicht, das zu lassen, wenn man es einfach ignoriert... ;) Bei Verhalten, das der Hund gerne tut, das aber trotzdem "falsch"/unerwünscht ist, kann und soll man also auf jeden Fall irgendwie regulierend eingreifen. (Wie das dann genau aussieht, hängt vom Hund, dem generellen Erziehungsstil und der Situation ab, aber grundsätzlich zu sagen "Fehlverhalten ignorieren" ist kontraproduktiv, da hast du völlig recht.)

    Zu 3): Anstatt ein Verhalten wieder und wieder und wieder zu korrigieren und ein "Spiel" draus zu machen, würde ich zwei Schritte vorher ansetzen und - soweit möglich - verhindern, dass der Hund überhaupt den Fehler machen kann. Also z.B., wenn der Hund kurz 10 Minuten ruhig in seiner Box kauen soll, in der Zeit die Boxtür schließen. Sobald der Hund das verinnerlicht hat (Kauzeug = in der Box fressen), kann dann natürlich die Tür auch wieder offen bleiben, aber für den Lernprozess ist's viel, viel einfacher, wenn er gar nicht er die Chance hat, etwas wiederholt so zu machen, wie's nicht laufen soll.