Das mit den 16 Wochen fand ich gut, weil ich mir dachte, dass er dann vielleicht besser sozialisiert ist. Weil er ja mit vielen Hunden zusammen ist und er bei mir ja dann nicht mehr so viel Hundekontakt hat.
Wobei Sozialisierung ja nicht nur den Umgang mit Artgenossen einschließt.
Ich würde einen Hund nur dann länger beim Züchter lassen, wenn ich müsste (z.B. wegen Import-Regelungen, Urlaub/Betreuung für die erste Zeit nicht anders legbar, ...) und wenn der 'Hundealltag' und der Umgang mit den Hunden beim Züchter annährend so wäre wie bei mir. Mir ist es beispielsweise enorm wichtig, dass meine Hunde stressfrei im Auto mitfahren, dass sie gerade am Anfang nur ausgewählte Kontakte zu anderen Hunden haben, und dass sie bei nicht-alltäglichen Kommandos mitdenken und eigene Lösungen anbieten.
Bei einem Züchter, der zum Spaziergang nicht öfter mal rausfährt, sondern grundsätzlich zu Fuß die Straße runter ins gut besuchte Auslaufgebiet geht und Kommandos bei seinen Hunden immer prompt umgesetzt sehen möchte (mal überspitzt gesagt
), würde ich durchaus einen Welpen kaufen, wenn mir der Wurf zusagt – aber ich würde den dann mit 8-9 Wochen bei mir haben wollen, weil erst die Gewöhnung an den Züchteralltag und dann die Umstellung auf unseren Alltag nach ein paar Wochen für den Hund nur unnötig verwirrend ist. Ich leg' mir da die Grundsteine für das Zusammenleben lieber selbst.