solange es nicht sissi 1-x oder sonst was ist
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Ich dachte jetzt eher an alte Star-Trek-Folgen oder so... ![]()
solange es nicht sissi 1-x oder sonst was ist
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Ich dachte jetzt eher an alte Star-Trek-Folgen oder so... ![]()
Danke, aber er wird wahrscheinlich an mir kleben...
Da hilft nur, dass du dich dazusetzt und mit ihm einen Abend lang Filme guckst. Pyjamaparty mit dem Hund, sozusagen. ![]()
Aber wie mache ich das nun am besten mit Silvester wenn die Leute Böllern und die Kinder dann natürlich am Fenster stehen und schauen?
Ich würde dem Hund in einem anderen Zimmer eine ruhige Ecke einrichten, Vorhänge zuziehen, Radio oder Fernseher einschalten mit irgendwas Ruhigem ohne "Knalleffekte" (romantischer Film
, klassischer Musiksender), ev. einen gefüllten Kong oder was zu Knabbern anbieten, das beruhigt. Es gibt beim TA auch Medikamente für sehr ängstliche Hunde, aber da gehen die Meinungen auseinander, ob das sinnvoll ist oder nicht (könnte man ja aber als Option ansprechen, wenn ihr einen guten TA habt, der den Hund schon ein bisschen kennt).
Und ansonsten: ein paar Tage vorher und hinterher gut aufpassen und ev. nur mit Leine spazieren gehen - rund um Silvester gibt's jedes Mal wieder Meldungen von Hunden, die sich erschrocken haben und davongelaufen sind. ![]()
@Kleenes87 Hast du die Maschine schon mal mit hoher Temperatur (60° oder 90°), ohne Wäsche und nur mit diesen Reinigungs-Tabs durchlaufen lassen?
Und natürlich Flusensieb und so einmal überprüfen.
Meine Waschmaschine ist von 2009 und ich warte quasi bei jedem Mucken darauf, dass sie kaputt geht
, aber bislang hat sie sich damit jedes Mal wieder berappelt.
Edit: @Sacco war schneller. ![]()
Mache ich bei meinen beiden auch so: alles Mops- und Bulldoggenartige ist ihnen nicht geheuer. Ich weiß nicht, ob es das Röcheln, der seltsame, starre Gesichtsausdruck oder das steife Gangbild bei dem Hundetyp ist, aber 'gruselig' finden sie die schon, also sorge ich dafür, dass es da keinen direkten Kontakt gibt.
Ich hab' aber, ehrlich gesagt, auch nullkommakeine Lust, sie daran zu gewöhnen oder irgendwie den Umgang damit zu üben.
Die Spaziergänge meiner Hunde spielen sich zu 90% im Freilauf, mitten in der Pampa, in Wald und Feld ab – und 'komischerweise' treffen wir solche Hunde da schlicht nicht...
(Kein Wunder, würden fiese Zungen sagen, denn wie soll ein Hund, der nicht mal auf ebener Wiese rennen kann ohne massive Atemprobleme zu zeigen, eine Wanderung mit mehreren hundert Höhenmetern und durch unwegsames Gelände schaffen.)
Und wenn uns so einer hier im Wohngebiet begegnet, sind eh alle an der Leine und es gibt keinen Kontakt, fertig.
Und ganz wichtig ist es mir einen Hund aus der Not zu befreien, der aktuell im Tierheim oder schlimmer in einer Tötungsstation sitzt.
Für mich ist es z.B. auch unverständlich, dass sich die Leute Hunde von Züchtern holen, angesichts der vielen Hunde die in Not sind in Europa.
Wenn du das vorhast, lass' dir bitte bei der Auswahl auf jeden Fall von jemandem mit Hundeerfahrung helfen! Viele Hundeschulen bieten z.B. Beratung vor dem Kauf an, manchmal sogar kostenlos.
Einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause geben zu wollen, ist grundsätzlich klasse – aber es gibt ein paar Dinge, die man beachten sollte. Das fängt damit an, dass nicht jeder Rassemix für jeden Alltag geeignet ist (glaub mir, du möchtest als Hundeanfänger keinen fluffigen, netten Junghund haben, der sich dann ein paar Monate später als Herdenschutzhundmix entpuppt, 60kg schwer wird selbstständig Besucher und Kollegen stellt...), dass die Vermittlungstexte häufig sehr vage formuliert sind und man gut zwischen den Zeilen lesen können muss ("schüchtern" kann beispielsweise so ziemlich alles zwischen "ist nur ein bisschen zurückhaltend" und "pinkelt unter sich und bekommt regelmäßig Panikattacken" heißen) und dass man seine eigene Belastbarkeit ehrlich einschätzen können muss, weil viele Tierschutzhunde – besonders, wenn sie aus großen Auffangstationen kommen, wo sie in riesigen Gruppen gehalten wurden – häufig erstmal unter ("Kultur-")Schock stehen und erst nach und nach ihr richtiger Charakter zum Vorschein kommt.
Ich will damit nicht sagen, dass im Tierschutz nur komplizierte, "kaputte" Hunde sitzen – ganz im Gegenteil! Aber gerade Mitleid ist ein ganz, ganz schlechter Ratgeber bei der Hundewahl, das sollte man im Hinterkopf haben. Nicht jedem Hund, der laut Vermittlungstext angeblich kurz vor der Einschläferung steht, tut man einen Gefallen, wenn man ihn bei sich aufnimmt.
Was du auf jeden Fall tun kannst: mach dir mal eine Liste mit Dingen/Eigenschaften, die der Hund mitbringen sollte (z.B. max. Größe/Gewicht, Verträglichkeit mit anderen Hunden ja oder nein, aufgeschlossen ggü. Menschen, weil Mitnahme ins Büro, etc.) - und dann schau dich mal um, welche Hunde bei dir in der Gegend bei Pflegestellen untergebracht sind. Einen Hund 'blind' und quasi nur nach Vermittlungstext und Bild aus dem Ausland zu adoptieren ist relativ 'risikoreich' – aber viele dieser möglichen Probleme kann man ausschließen, wenn der Hund schon eine Weile in einem ähnlichen Alltag wie bei dir gewohnt hat und man ein bisschen mehr über sein Verhalten sagen kann.
Z.B. hab ich Hunde in Tötungsstationen gesehen, die haben noch 1-2 Monate dann werden sie wohl eingeschläfert, was wäre da nun besser, zu sagen ich lasse es und überlasse dem Hund seinem Schicksal oder Ihn zu adoptieren und bei mir in den Alltag mit aufzunehmen ?
Ist in bisschen am Thema vorbei, aber: Kommt im Einzelfall auf den Hund und den eigenen Alltag an. :/ Einem Hund, der wirklich draußen gelebt hat, nie an einer Leine war, nie in eine Wohnung gesperrt war, nie alleine bleiben musste, usw. – tut man dem wirklich etwas Gutes, wenn man ihn in eine Stadt verfrachtet und erwartet, dass er sich da unauffällig angepasst benimmt?
Meiner Erfahrung im Bekanntenkreis nach lässt die Begeisterung für den 'geretteten' Hund ganz schnell nach, wenn der jagt wie Sau (und deshalb nicht freilaufen darf), wenn er beim Alleinbleiben Dinge zerstört oder bellt (sodass man Stress mit dem Vermieter bekommt), wenn er wegen Mangelernährung im Welpenalter bleibende Knochenschäden hat und größere Tierarztrechnungen nötig werden, wenn er mit anderen Hunden doch nicht so verträglich ist, wie angepriesen (und man deshalb beim Spaziergang immer auf der Hut vor anderen Hunden sein muss), usw. usf.
Wie gesagt, es sind bei Weitem nicht alle Tierschutzhunde so – die netten, unkomplizierten überwiegen vielleicht sogar –, aber gerade, wenn im Vermittlungstext doll auf die Tränendrüse gedrückt, die Einschläferung angedroht wird und der Hund als ganz armes, nur dankbares, völlig problemloses 'Notfellchen' angepriesen wird, würde ich sehr, sehr misstrauisch werden. Das ist kein seriöser Tierschutz und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das auch kein 'dankbarer', einfacher Hund.
Ich weiß nicht wie man hier zitiert, die ganzen Funktionen sind mir leider zu wirr und unständlich
Edit: aber ein paar Beiträge über diesem und vor meinem davor steht es ja
Zitieren funktioniert, indem du entweder den Teil des Textes, den du zitieren möchtest, in dem Beitrag markierst, dann öffnet sich ein Feld mit der Auswahl "Zitat speichern", oder indem du in dem Beitrag unten rechts in der Ecke auf die Anführungszeichen klickst, das speichert den ganzen Beitrag als Zitat. Ist ganz einfach. ![]()
Und anscheinend haben wir ein völlig anderes Leseverständnis
– ich kann da nirgendwo erkennen, dass jemand unterstellt hätte, dass ein Hund, der mit 16 Wochen oder später einzieht, nicht "normal" sein kann. (Was auch immer das genau bedeuten soll...)
Es haben bloß ein paar Leute angemerkt, dass sie es praktischer finden, wenn der Welpe gleich von Anfang an ihren Alltag mitbekommt und sich nicht groß umgewöhnen muss.
Für meinen Ersthund sind wir 260km einfache Strecke gefahren: 1x zum Kennenlernen, 1x zum Besuchen (da allerdings mit Fahrgemeinschaft, da Bekannte eine Halbschwester zu dem Wurf hatten und eh hingefahren sind, um den Züchter zu besuchen und den Wurf zu sehen), und 1x zum Abholen. In Summe bin ich für den Hund also mehr als 1.500km durch die Gegend gekurvt (... was ich mir bis eben noch gar nicht so klargemacht hatte
).
Der Züchter meines Zweithundes wohnt 180km von mir entfernt, aber nur 40km von meinen Eltern – da habe ich die Besuche beim Welpen mit Familienbesuchen verbunden und bin deshalb gefühlt viel weniger gefahren und kann das nicht klar auseinanderechnen.
Bei beiden Hunden ist beim Abholen jemand anderes gefahren (beim Ersthund hätte ich auch gar nicht gedurft, da ich da noch zu jung für den Führerschein war
) und ich hatte den Welpen auf dem Schoß. Beide waren total unkompliziert und kannten das Autofahren schon vom Züchter – die haben kurz geguckt, sich ein bisschen kraulen lassen und sind dann eingepennt. Mini-Pausen haben wir gemacht, um den Welpen kurz auf's Gras zu setzen und die Menschen mit Kaffee zu versorgen, aber ansonsten sind wir in einem Stück durchgefahren.
Das mit den 16 Wochen fand ich gut, weil ich mir dachte, dass er dann vielleicht besser sozialisiert ist. Weil er ja mit vielen Hunden zusammen ist und er bei mir ja dann nicht mehr so viel Hundekontakt hat.
Wobei Sozialisierung ja nicht nur den Umgang mit Artgenossen einschließt.
Ich würde einen Hund nur dann länger beim Züchter lassen, wenn ich müsste (z.B. wegen Import-Regelungen, Urlaub/Betreuung für die erste Zeit nicht anders legbar, ...) und wenn der 'Hundealltag' und der Umgang mit den Hunden beim Züchter annährend so wäre wie bei mir. Mir ist es beispielsweise enorm wichtig, dass meine Hunde stressfrei im Auto mitfahren, dass sie gerade am Anfang nur ausgewählte Kontakte zu anderen Hunden haben, und dass sie bei nicht-alltäglichen Kommandos mitdenken und eigene Lösungen anbieten.
Bei einem Züchter, der zum Spaziergang nicht öfter mal rausfährt, sondern grundsätzlich zu Fuß die Straße runter ins gut besuchte Auslaufgebiet geht und Kommandos bei seinen Hunden immer prompt umgesetzt sehen möchte (mal überspitzt gesagt
), würde ich durchaus einen Welpen kaufen, wenn mir der Wurf zusagt – aber ich würde den dann mit 8-9 Wochen bei mir haben wollen, weil erst die Gewöhnung an den Züchteralltag und dann die Umstellung auf unseren Alltag nach ein paar Wochen für den Hund nur unnötig verwirrend ist. Ich leg' mir da die Grundsteine für das Zusammenleben lieber selbst.