Beiträge von pardalisa

    Ich bin auch großer WoMo- oder "Auto mit Schlafgelegenheit"-Fan. :smile: Bei unseren Reisen in Norwegen und Schweden war das herrlich - einfach am See oder am Wanderparkplatz für die geplante Bergtour parken und am nächsten Morgen gleich mit den Hunden ins Wasser hüpfen oder auf dem Wanderpfad unterwegs sein.

    Ich denke auch,dass man das in den Griff kriegen kann und der Hund sich ja langsam dann an das Kind gewöhnen wird und es bestenfalls nicht als Feind sondern anerkanntes Rudelmitglied wahrnimmt .

    Auf jeden Fall. Wobei man bedenken sollte, dass der Hund ein Kind als Familienmitglied voll akzeptieren und wirklich gerne haben kann – und ihm gegenüber trotzdem Ressourcen wie Futter oder Spielzeug verteidigen kann. Das schließt sich gegenseitig nicht aus und heißt ja nicht, dass er das Kind nicht 'mag', sondern bloß, dass er dieses Futter/diesen Gegenstand jetzt in dem Moment nicht teilen oder abgeben will.

    (Und auch das ist völlig normal – natürlich muss man da als Erwachsener ein Auge drauf haben und nötigenfalls rechtzeitig eingreifen, aber nur, weil das Kind aus Hundesicht dazugehört, muss er das noch lange nicht "als Autorität anerkennen", auf die er irgendwie hören muss. Solche Späße wie "das Kind muss dem Hund jederzeit den Futternapf weggnehmen können", werden manchmal noch als Training empfohlen, sind aber wirklich kritisch zu sehen und ich würde da nicht unnötig Stress und Druck reinbringen. Aber ich hab' auch keine eigenen Kinder und hier im Forum gibt's, glaub ich, einen extra Austausch-Thread für das Alltagsleben mit Kindern und Hund, wenn du da ein bisschen querlesen willst, kannst du ja da mal vorbeischauen. :smile: )

    Ich würde mich einfach nicht verrückt machen, mit dem Hund gelegentlich üben, dass das Herausgeben von Dingen auf Kommando eine völlig entspannte, alltägliche Sache ohne 'Kampf' und Stress ist – aber auch Orte schaffen, an die er sich mit 'seinem Krams' zurückziehen kann und dort nicht gestört wird.

    Und wenn dann irgendwann ein Kind zur Familie gehört, würde ich diese "meins/deins"-Trennung von Spielzeug, Liegeplätzen, etc. von Anfang an einplanen und dann mal schauen, wie's läuft.

    Okay,sehe das eigentlich ähnlich und habe normal mit so etwas auch kein Problem, aber wenn dann doch bei anderen Leuten spontan ein anderer Hund zu Besuch kommt und sich Oskar dann so divenhaft verhält und da Streit wegen des Knochens anfängt,ist es schon sehr unangenehm.

    Ich finde das gar nicht divenhaft, sondern, wie gesagt, völlig normales Verhalten. Vielleicht liegt das an der Art 'Hundetyp', die ich mag und in meinem Umfeld viel habe, aber ich kenne wirklich deutlich mehr Hunde, die mit fremden Artgenossen kein Futter teilen möchten, als welche, die völlig entspannt was von ihrer 'Beute' abtreten oder beim Fressen unbekannte Hunde in ihrer Nähe haben wollen würden.

    Wenn ihr bei Bekannten seid und ein anderer Hund spontan dazustößt, einfach "Hey, lass' uns kurz gucken, ob irgendwo Futter rumliegt und das wegräumen, nicht, dass es unnötig Stress gibt" sagen und die Situation gar nicht erst entstehen lassen. Wäre jetzt zumindest meine Vorgehensweise. :smile:

    Wenn irgendwann mal Nachwuchs ins Haus kommt und der Hund da auch Dinge für sich in Anspruch nehmen will,wie würdet ihr das handhaben?Ich meine,Babies können da natürlich erstmal nichts Wildes in den ersten Wochen und Monaten anstellen,aber denkt ihr,beim eigenen Rudel könnte er da auch so ein Verhalten zeigen?

    Mit (Krabbel-/Klein-)Kindern würde ich da auch feste Regeln einführen, aber das wäre dann ja bei euch zu Hause, also viel besser plan- und überschaubar. Solche Sachen wie "der Hund bekommt seinen Knochen auf seinem Platz und man achtet darauf, dass das Kind in der Zeit da nicht hinkommt" sind bestimmt ganz sinnvoll und mit Türgittern o.ä. einfach umzusetzen. Da muss man sich ja keinen Stress machen – weder den Zwei-, noch den Vierbeinigen Familienmitgliedern. ;)

    Bei Hunden, die sich nicht länger kennen, nur zum Besuch sehen und wo nicht geplant ist, dass sie länger zusammen wohnen sollen, würde ich da, ehrlich gesagt, gar nix trainieren. Futter wegräumen und gut isses.

    Dass Hunde gegen fremde Artgenossen ihr Futter verteidigen, ist völlig normal – und euer Hund macht das doch eigentlich ziemlich gut: er warnt sogar durch Knurren vor, dass er da 'Besitzansprüche' erhebt, anstatt dem anderen Hund gleich im Gesicht zu hängen, was er ja auch tun könnte. ;)

    Insofern: Wenn ihr jetzt einen Zweithund planen würdet, würde ich da für den eigenen Haushalt Regeln aufstellen, Ressourcen/Kaukrams zuteilen und über sowas wie feste Plätze nachdenken, wo der Hund dann bleiben muss, bis er fertig gefressen hat und wo er umgekehrt dann aber auch in der Zeit seine Ruhe hat, das entspannt die Lage und den Stress um den Futterneid meist enorm. Aber bei "nur" locker bekannten oder sogar völlig fremden Hunden würde ich da, wie gesagt, nicht groß herumprobieren oder trainieren.

    Das klingt toll bei euch, @Elzbeth! :smile:

    Für ausdauerndes Raufen sind meine vom Alter zu weit auseinander (... der ältere wird morgen 13, der jüngere ist gerade 4 geworden), aber was ich total schön bei ihnen finde, ist, dass das Kuscheln und Kontaktliegen immer intensiver und häufiger wird.

    Am Anfang fand der ältere den hüpfigen, abenteuerlustigen Junghund zwar okay, aber für längeres Gemeinsam-Herumliegen fehlte ihnen beiden die Geduld, das waren immer nur kurze Momente. Mittlerweile schlafen sie ganz häufig die ganze Nacht aneinandergekuschelt und suchen auch tagsüber viel öfter Kontakt zueinander. Hat mich echt positiv überrascht, weil der Ersthund sonst eigentlich seeehr wählerisch ist, wen er länger in seinem 'Dunstkreis' haben mag und sonst schnell weggeht, wenn's ihm zu viel wird. Aber wie du auch schon bei deinen beiden sagst: so langsam scheint er zu finden, dass mit dem Lütten was anzufangen ist... und wenn's nur als Wärmflasche und Ohrenputzer ist. ;) :D

    Tauschgeschäfte sind kritisch zu sehen. Ich zitiere mal den Baumann:


    [...]

    Video hier: 841909009252298 (geht auch ohne FB-Konto anzusehen)

    Sorry für's OT, aber ist das Video und der Text wirklich von Baumann selbst zusammengeschnitten/geschrieben? Oder hat das jemand anders gemacht? (Tut mir Leid, wenn die Frage vielleicht doof ist :ops: , ich kenn' mich mit FB gar nicht aus und kann schlecht erkennen, wer der "Urheber" des Beitrags und Videos hinter dem Link ist.)

    Was ich bisher von Baumann gelesen habe, fand ich eigentlich ganz interessant und ein Seminar in seinem Hundezentrum in Berlin steht auch schon ewig auf meiner Wunschliste, aber das Video und der Text sind ja ausgesprochen ... seltsam. :/

    Genau, nix gegen schlumpfblaue Autos! ;) :D

    Ich hab' gerade gestern die Vorher-Nachher-Bilder vom Autokauf in diesem Jahr gefunden... (Unter'm Spoiler, weil ich die Bilder gerade nicht vernünftig verkleinert bekomme.)

    Spoiler anzeigen

    Vorher: schwarzer Polo, Baujahr 2006, Hundeunterbringung in einer (kleinen) Doppelbox ohne Trennwand

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    Nachher: grellblauer Roomster |) , Baujahr 2010, Hundeunterbringung in einer größeren Doppelbox mit Trennwand

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    Der "neue" ist laut, sicher kein Rennwagen und die Farbe gewöhnungsbedürftig, aber ich mag ihn. :ops:

    So eine Sauerei... mal gucken, ob ich was unternehmen kann.

    Blöde Frage vielleicht, aber ist das denn überhaupt verboten?

    Dass Welpenhandel in der Form moralisch daneben ist, ist klar – aber wenn die Welpen vorher erst mit acht Wochen bei der "richtigen" Mutterhündin weg sind, jetzt mit neun Wochen bei diesem eventuellen Zwischenhändler sitzen und die Mindestanforderungen für die Haltung gegeben sind – dann ist das zwar übel und stressig für die Kleinen, aber hat man da überhaupt was in der Hand, rechtlich gesehen?

    Ich mein', die Leute kaufen ja aus den seltsamsten Quellen Hunde – aus miserabler Aufzucht, schenken dabei irgendwelchen windigen Erklärungen der 'Züchter'/Vorbesitzer Glauben, zahlen Welpen an, die sie noch nie gesehen haben, übernehmen von völlig Unbekannten Hunde an irgendwelchen Raststätten, kaufen erwachsene Hunde nach einer Viertelstunde Kennenlernen und vertrauen darauf, dass das schon gutgeht, ... Je nach Einzelfall ist das völlig problemlos oder man will nur noch die Hände über'm Kopf zusammenschlagen, aber rechtswidrig ist es halt meistens nicht.

    Ich könnte selbst meinem Rüden immer wieder Welpen unterjubeln...

    Vielleicht sollte ich das mal probieren, die Leute sehen ja eh nur das, was sie sehen wollen ;)

    Same here. Mein Rüde wird, wenn er sein rot-pink gemustertes Halsband trägt, eh öfter für eine Hündin gehalten und mag Welpen – dem könnte ich so einen Knirps sofort unterjubeln und die beiden dann als 'Mutterhündin mit Welpe' ausgeben, wenn die potenziellen Interessenten nicht zu genau hingucken... :hust:

    Edit: @Theobroma, ich nehme mal an, dass der Verkäufer in keinem Verband organisiert ist? Bei einigen gibt's da die Möglichkeit, hinterlegte DNA abzufragen und so zweifelsfrei Elterntiere und Welpen zuordnen zu können – aber zwingen kann man dazu natürlich niemanden.

    Bei uns hat mal jemand versucht, betrunken die Regenrinne direkt neben dem Schlafzimmerfenster hochzuklettern, weil er im zweiten Stock zu einer Party wollte... :ugly: Das war einer der ganz wenigen Momente, wo die Hunde mal ernsthaft gezeigt haben, dass ein bisschen Wachhund in ihnen steckt – so tief grollen hab' ich die vorher noch nie gehört und die Kombination aus "aufgestelltem Nackenfell/im Dunkeln blitzendes Gebiss", verteilt auf zwei fuchsteufelswütende Aussies war auch beeindruckend. :D