Beiträge von pardalisa

    @pardalisa: du hattest doch den Skoda oder? :ugly:

    [...]

    Stehen also vereinsamte Autos aufm Parkplatz- muss man schon genau zu diesen Autos laufen und gucken...
    Stehen Autos nebeneinander geparkt, kann eigentlich nur der direkte Autonachbar in den Kofferraum gucken, auf dem Weg zu seinem Auto...

    Ich frage mich also gerade ernsthaft, wie man einen liegenden Hund im Auto sieht,
    - wenn man nicht direkter Parkplatznachbar ist
    - oder ich mich nicht zufällig durch parkende Autos durchschlängle (warum auch immer)
    -oder das Auto nicht an nem Fußweg geparkt ist

    Genau – die hinteren Scheiben sind eh leicht abgedunkelt, das Auto stand mitten in der Nacht weit weg von irgendwelchen Laternen auf einem ziemlich leeren Privatgelände (Mitarbeiterparkplatz) abseits der Straße und das Einzige, was man von Weitem eventuell erahnen kann, ist die obere Kante der Hundebox hinter der Scheibe. Einen Hund würde man auf die Entfernung von der Straße gar nicht darin sehen, nicht mal, wenn er sitzt.

    Ich fand's auch total seltsam; die Frau muss wirklich gezielt über den Parkplatz gelaufen sein und sich die Nase quasi an der Scheibe plattgedrückt haben... (So gesehen hatte sie Glück, dass keiner meiner Hunde drin saß xD – das wäre dann nämlich mal kurz so laut geworden, dass ihr vermutlich die Ohren geklingelt hätten.)

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    Zum Bemerkenswerte-Sätze-Thema: Mein dreizehnjähriger Seniorhund hat im Moment Probleme mit seinem einen Hinterbein und trägt deswegen ein ziemlich auffälliges Geschirr mit großer Auflagefläche und mehreren Gurten, mit dem ich ihn (besonders im Treppenhaus) stützen kann, wenn er ins Staucheln gerät.

    Er und ich treffen heute morgen vor der Tür also die liebe, aber völlig hundeunerfahrene Nachbarin, schnacken kurz, sie lockt den Hund ein bisschen, der Morgenmuffel-Grummelopa ignoriert sie :ops: und es ergibt sich folgendes Gespräch:

    Nachbarin: Hast du schon gesehen? Im Wetterbericht kam, dass es den ganzen Tag eine Warnung vor Orkan-Böen gibt.

    Ich: Ja, ich muss auch die Wäsche noch reinholen.

    Nachbarin: Aber der Shawn ist ja schon vorbereitet. *deutet auf den Hund* (Ich muss ein bisschen verständnislos geguckt haben.) Na, mit den Gurten! Damit du ihn greifen kannst und er nicht umgeweht wird.

    ... hab' dann kurz erklärt, dass das gesundheitliche Gründe hat und mein 24kg-Hund nicht direkt in Gefahr ist, vom Wind davongetragen zu werden. :lol:

    Solche Brausebirnchen, die wenig Ahnung haben, nicht genau hingucken und nicht zuhören wollen, aber hinter jeder Ecke lautstark Tierquälerei wittern, haben wir hier leider auch. :/

    'Schönes' aktuelles Beispiel (passt auch zu den bemerkenswerten Sätzen :pfeif: ) : Ich sitz bei meinem Nebenjob, weit nach Mitternacht (ich arbeite hautpsächlich Nachtschichten) kommt eine völlig aufgelöste Frau ins Gebäude und fordert mich auf, sofort die Polizei zu rufen, denn "in einem der Autos auf dem Parkplatz ist ein Hund! Und dem ist so kalt, der bewegt sich schon gar nicht mehr! Auch nicht, wenn man ganz laut gegen die Scheibe klopft!"

    Ich frage also, ob sie das grell türkisfarbene Auto meint, sie sagt ja. Ich erkläre ihr, dass das mein Auto ist und dass da zwar eine große Hundebox im Kofferraum steht, da aber garantiert kein Hund drin ist. Sie besteht darauf – doch, da ist ein Hund drin und der erfriert gleich! (An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir im matschig-nassen Norden Deutschlands wohnen. Hier hat's nachts noch nicht mal Minustemperaturen und von richtigem Winter können wir nur träumen... Selbst wenn da ein Hund wäre, wäre der bestimmt nicht spontan zum Eisblock gefroren.)

    Weil ich keine Lust auf längere, hysterische Diskussionen habe, gehe ich also mit raus auf den Parkplatz, öffne die Heckklappe, öffne die Hundeboxtür und schüttele die Kuscheldecken aus, die in der Boxhälfte des Opi-Hundes liegen. Tadaaa, Überraschung, kein Hund in der Box. Hinter mir ertönt ein kleinlautes 'Oh' und dann ein schnippisches 'hätte aber sein können!'

    Ich freue mich ja wirklich, wenn jemand Zivilcourage zeigt, lieber hin- als wegguckt und mal den Mund aufmacht, ehrlich. Aber genau wegen solcher Pseudo-Tierschützer, die eine freundliche Erklärung nicht gelten lassen und sich in irgendwelchen Phantastereien versteigen, werde ich mittlerweile super genervt und misstrauisch, wenn mir jemand was von 'Rettungsaktionen' auf Parkplätzen erzählt. Dass es auch vernünftige Leute gibt, die wirklich mit Bedacht vorgehen und nur dann einschreiten, wenn wirklich eine Notsituation besteht, weiß ich und für die tut mir das immer Leid, aber ich hatte bislang wirklich nur mit solchen Spinnern zu tun.

    Hier in Bayern gibt es das Betretungsrecht...ich weiß nicht genau, ist es in der Verafssung oder im Forstrecht geregelt. Das heißt, wir dürfen zum Zwecke der Erholung tatsächlich außerorts querbeet gehen.
    Aber mit Einschränkungen. Es darf keine Nutzungseinschänkung die Folge sein. Also nicht durch hohes Gras, nicht durch frisch gesäte Felder, usw.
    Ich weiß auch nicht, ob das im Norden auch so gilt.

    Yep, zumindest hier in Niedersachsen ist das genauso und in §23 NWaldLG geregelt. :smile: Dort, wo nix anderes vorgeschrieben ist (also z.B. im Nationalpark oder anderen Arten von speziellen Schutzgebieten), darf man sich "zum Zweck der Erholung", wie der Kommentar zum Gesetz so schön sagt, frei bewegen, solange man nichts zerstört und die Nutzung der Flächen nicht beeinträchtigt, d.h. nicht im frisch bestellten Acker herumstapft, nicht während der Wildaufwuchszeit durch Wiesen latscht, usw. Alles Sachen, die also eigentlich selbstverständlich sein sollten.

    Zum eigentlichen Thema: Wenn ich mit den Hunden nur eine kleine Runde durch's Dorf gehe, werden die hündischen Hinterlassenschaften eingetütet und per Hand zum nächsten Mülleimer getragen. Netterweise stehen davon hier ziemlich viele herum, sodass man eigentlich nie länger als 5-10 Minuten bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit läuft.

    Wenn ich länger unterwegs oder woanders bin, habe ich i.d.R. meinen kleinen "Wald- und Wiesenrucksack" dabei – da ist das Handy, die Autopapiere, manchmal die Kamera, ab und zu eine Tafel Schokolade für mich oder ein Rinderohren-Pausensnack für die Hunde drin – und der hat außen so eine Netztasche, wo man die vollen Beutel hervorragend versenken kann, bis man zum nächsten Mülleimer kommt. Hände frei, kein eventuelles Müffeln in irgendwelchen geschlossenen Taschen und ich brauche keine extra Box mitzunehmen, wo ich Schussel die Tüte sonst bestimmt drin vergessen würde. :ops: Ist für mich ideal so und passt bei zwei Hunden vom Platz her prima.

    Frage an die Pferdebesitzer und Reiter: gibt es eine gute Bezugsquelle für diese Paddockmatten (mit Löchern, damit das Wasser abfließen kann), die man an Reitställen/in Offenställen öfter sieht, im Internet?

    Ich bräuchte nur was für eine ganz kleine Fläche von wenigen Quadratmetern, deswegen fällt der lokale Landhandel aus (die bestellen verständlicherweise erst, wenn man größere Mengen für 'nen ganzen Stall abnimmt).

    Nachtrag, weil ich nicht mehr editieren kann:

    Meinen Hunden hat es geholfen, für solche Situationen ein Alternativverhalten zu lernen, das dann natürlich fürstlich belohnt wird. Wie @wildsurf schon sagt, gibt hervorragende Clickervideos dazu – z.B. unter "kikopup" bei YouTube (auf Englisch). Und es hat den netten Nebeneffekt, dass die Aufmerksamkeit des Hundes automatisch zu dir wandert und der Druck "OHA, fremder Mensch! Muss hin und Hallo sagen!" beim Hund rausgenommen wird.

    Das dauert (und ist beim Labrador sicher mehr Arbeit als bei einer weniger... kontaktfreudigen/distanzlosen Rasse ;) ), aber es lohnt sich, weil fremde Menschen irgendwann gar nicht mehr so spannend und im wahrsten Sinne des Wortes 'verlockend' für den Hund sind.

    Mein Hund ist sowieso an der Leine. Aber die Leute rennen ja auf ihn zu und er freut sich und wenn er dann springt bin ich die dumme weil er es noch nicht perfekt beherrscht. Sorry, aber das find ich dann auch nicht so prickelnd.

    Wenn dein Hund in solchen Situationen (jemand lockt, animiert den Hund zum Anspringen, etc.) eh an der Leine ist, ist doch super! :gut:
    Du könntest ihm z.B. beibringen, dass er sich auf Kommando nur neben oder hinter dir aufhalten soll (nicht vor dir), und wenn dann jemand lockt, kannst du dich entspannt zwischen deinen Hund und die Person bringen und das Anspringen und dass überhaupt Kontakt zwischen dem Hund und der anderen Peron entsteht so schon im Ansatz verhindern. Je weniger er damit Erfolg hat, desto einfacher ist es, es abzugewöhnen.

    Ich würde einen fremden, anscheinend freundlichen Hund auch nicht gleich schlagen oder wegtreten, aber ich würd's auch überhaupt nicht witzig finden, wenn so'n junger Labrador an mir (oder noch übler: an meinem momentan gesundheitlich eh schon angeschlagenen, 13-jährigen Seniorhund) hochspringt und der Besitzer dazu sagt, dass der Hund ja noch jung ist und man ihn einfach ignorieren sollte.

    Da erwarte ich dann schon, dass der Besitzer des Jungspundes sich kümmert und dem Hund das Verhalten abgewöhnt oder ihn an der Leine behält, solange andere Personen/Hunde in der Nähe sind.

    Und noch eine Stimme für 'nein!'.

    Zum einen, weil ich die verwendeten Methoden zum deutlich überwiegenden Teil furchtbar finde, und zum anderen, weil mir die Grundeinstellung zum Tier absolut zuwider ist. Selbst, wenn man über das Gerucke, Geknuffe und Gewürge als 'ist halt Amerika bzw. für's Fernsehen gemacht' hinwegsieht (was ich nicht tue), dann werden da immer noch Hunde als permanent nach "Dominanz" strebende Wesen, die man irgendwie "beherrschen" muss, präsentiert.

    Keiner der Hunde, die ich kenne, bastelt heimlich an der Weltherrschaft oder zeigt irgendein 'Fehlverhalten' nur um seinen Menschen zu ärgern – und ich find's absurd, ein denkendes, fühlendes, soziales Wesen, das im besten Fall ein langjähriges Familienmitglied sein soll, so zu behandeln als ob es das tun würde.

    (Und das Argument, das er gerne bringt, dass er sich um angebliche "red zone" Hunde kümmern würde, die ansonsten eingeschläfert würden, ist zwar ein schönes Totschlagargument, um die Kritik an den Methoden abzuwürgen, aber letztendlich völlig sinnentleert. Um das gelten zu lassen, müsste er erst mal den Beweis erbringen, dass sein Training bei einer signifikanten Mehrheit der vorgestellten Hunde wirklich langfristigen Erfolg gehabt hat – und die Hunde nicht doch nach ein paar Monaten im Shelter, Zwinger oder auf dem Tierarzt-Tisch gelandet sind. Und der Nachweis steht, soweit ich weiß, noch aus...)

    Normalerweise hab' ich die Beutel in der Jacken-/Hosen-/Gassitasche und nix an der Leine.

    Aber wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin und da eine Runde im Dorf gehe, dann knote ich ein-zwei Beutel demonstrativ sichtbar an die Leine - weil da in einer der Straßen ein Ehepaar wohnt, dass seit Jahren einen Kleinkrieg gegen sämtliche Hundehalter führt. :roll: So richtig mit "hinter der Küchengardine lauern & brüllend rausschießen, wenn man mit dem Hund vor ihrem Grundstück auch nur kurz verharrt", motzigen Leserbriefen an die Lokalzeitung, Beschwerden bei der Gemeindeverwaltung über angebliche "Heerscharen von Hunden", die ihre Beete verwüsten würden...

    Ich hab' keine Lust mit solchen Leuten auch nur eine Sekunde meiner Lebenszeit zu verschwenden und die Erfahrung zeigt, dass man mit Beutel an der Leine von ihnen in Ruhe gelassen wird, also spar ich mir den Stress so.

    (Wegen den umgegrabenen Beeten war dann anscheinend mal der Förster da – das Grundstück liegt relativ nah am Wald –, guckte sich das an, und meinte dann ganz trocken: "Gute Frau, wenn Sie da Hunde gesehen haben, brauchen Sie eine Brille. Das waren die Wildschweine." xD So hat's zumindest der Nachbar berichtet und seitdem ist's da merklich ruhiger...)