Beiträge von pardalisa

    Ich finde ja auch, dass die Decke, in der meine Hündin schläft, diesen Butterkeksgeruch hat. Soll ich Dir die mal zuschicken, damit wir einen Wahrnehmungsableich machen können? :D :D :D

    Gute Idee! ;) :D

    (Wie verpacke ich die Pupse meines Hundeseniors, um sie zu verschicken? Vielleicht riechend die für jemand anderen ja auch nach Butterkeks. :lol: )

    Geht es Euch auch so?

    Nicht ganz - ich finde schon, dass meine Hunde nach einem Schlamm-Spaziergang z.B. deutlich nach Hund riechen... aber ich mag den Geruch. :ops: Irgendwas ist da anscheinend in meinem Gehirn falsch verknüpft. :lol:

    (Butterkeks-Geruch wäre aber auch toll! Wie bekomme ich das hin? ;) )

    Edit: Liken und Antworten - Multitasking ahoi! :p

    @Mapeleca Ich weiß nicht, ob dich das tröstet, aber mir geht's mit meinem Senior (13 Jahre alt) ähnlich... Er ist soweit fit, jedes Mal ist das geriatrische Blutbild unauffällig, die Zähne sind mehrfach vom TA kontrolliert & für gut befunden und völlig unabhängig vom Futter hat er trotzdem Mundgeruch – mal stärker, mal weniger stark.

    Laut TA kann es bei alten Hunden einfach sein, dass sich die Bakterienzusammensetzung im Maul und im Magen leicht ändert und dadurch der Geruch zustande kommt. :/

    Was ich jetzt öfter gelesen habe, ist, dass es helfen soll, das Futter auf mehrere kleine Portionen pro Tag aufzuteilen (weil dann die Magensäure irgendwie "besser arbeitet") und dass man Petersilie oder Chlorophyll-Tabletten ins Futter tun kann, die den Geruch neutralisieren. (Beides natürlich nur, wenn eine krankheitsbedingte Ursache für das Müffeln ausgeschlossen wurde!)

    Ich hab' das selbst noch nicht ausprobiert, weil ich unsere TÄ erst mal dazu befragen wollte (mein Senior ist mit der Ernährung etwas speziell und ich will nix aus dem Gleichgewicht bringen), aber vielleicht wäre das für deinen Hund einen Versuch wert? :smile:

    Weil jetzt schon öfter der Einwurf mit dem "es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde..." kam: das Witzige ist ja, dass sich die Wirkung von Tierkommunikation sogar ganz simpel wissenschaftlich erklären lässt. ;) (Edit: Ich pack's mal in den Spoiler, ich will ja kein Spielverderber sein. Wer's nicht lesen will, einfach weiterscrollen. Ich find's tatsächlich spannend, wie solche Eindrücke zustande kommen und vielleicht geht's ja noch jemandem so.)

    Spoiler anzeigen

    Zum einen ist das menschliche Gehirn quasi dafür gemacht, Muster zu erkennen. Aus evolutionsbiologischer Sicht ist es ein Wahnsinnsvorteil, Regelmäßigkeiten schnell zu begreifen und ebenso schnell darauf reagieren zu können. Dementsprechend tief ist das im Gehirn verankert. Eine Unterart dieses 'Programms' im Gehirn ist z.B. das Phänomen der 'Pareidolie' – die Fähigkeit, Gesichter in eigentlich komplett unbelebten Sachen zu sehen, beispielsweise in Fotos von Marsgestein oder Toastscheiben. Das Gehirn vervollständigt sozusagen automatisch ein Bild (oder hier eben einen Sachverhalt) mit Dingen, die es kennt und die ihm passend erscheinen.

    Das Problem dabei ist, dass diese Funktion manchmal über's Ziel hinausschießt und Zusammenhänge dort sieht, wo eigentlich gar keine sind. Um bei dem genannten Beispiel zu bleiben: man schläft schlecht, tut das sonst eigentlich nie, und in derselben Nacht stößt einem Familienmitglied etwas Tragisches zu. Ein Kausalzusammenhang besteht da nicht, aber das Gehirn ist so sehr darauf ausgelegt, Muster zu erkennen, dass es das tragische Ereignis mit der vorherigen Unregelmäßigkeit (= schlechter Schlaf) in Verbindung bringt.

    Und zum anderen neigen wir Menschen dazu, dass wir Dinge, die unserer Sichtweise entsprechen und unseren Blick auf die Welt bestätigen, stärker wahrnehmen als Dinge, die unserem Weltbild widersprechen. Es gab da z.B. einen schönen Versuch, bei dem einer Gruppe Leute ein Fachtext zum Thema 'gun control' in den USA vorgelegt wurde. Die Leser sollten nach der Lektüre schätzen, ob der Text mehr Pro- oder Contra-Argumente enthielt. Die Menschen, die von sich sagten, für gun control zu sein, sahen in dem Text mehr Pro-Argumente; diejenigen, die gegen gun control waren, sahen in dem Text mehr Contra-Argumente. Tatsächlich enthielt der Text exakt gleich viele Pro- und Contra-Argumente...

    Das Gleiche lässt sich auch bei Tierkommunikation und vielen anderen, angeblich 'übersinnlichen' Dingen beobachten – Sitationen, in denen Erwartungen und Ergebnis zufällig zusammenpassen, werden stärker wahrgenommen und sind in der Erinnerung präsenter als Situationen, in denen nix Nennenswertes passiert ist. Jemand 'redet' mit dem vernachlässigten, traurigen Hund und am nächsten Tag frisst er wieder? Das brennt sich ein. Der entflogene Wellensittich 'kommuniziert' mit jemandem und sitzt am nächsten Tag wieder auf dem Fensterbrett? Zack, Muster erkannt und abgespeichert. Die Liste könnte man ewig so weiterführen und man könnte ihr eine mindestens ebenso lange Liste mit vergleichbaren Situationen gegenüberstellen, wo nix passiert ist – mit dem kleinen Unterschied, dass das Gehirn bei der zweiten Liste zum Vergessen neigt, weil eben das Muster/die erfüllte Erwartung fehlt.

    Wie gesagt, wer sich damit wohl fühlt oder für sich und seine Tiere daraus irgendeinen Nutzen zieht – kein Problem, wenn man niemandem damit wehtut. Aber bevor man auf solche Phänomene irgendwelche weitreichenden Entscheidungen aufbaut (wie z.B. das Beispiel von der Einschläferung eines Pferdes weiter vorne im Thread), sollte man sich halt klar machen, dass man gerade, platt gesagt, Opfer eines hochtourig laufenden Hirnprozesses wird, der mal einen klaren biologischen Vorteil mit sich gebracht hat, aber manchmal eben etwas 'übereifrig' ist und dafür sorgt, dass man vom eigenen Gehirn veräppelt wird.

    Ich hab' mich studiumsbedingt mit Sprache und Kommunikation beschäftigt (beschäftigen müssen ;) ) – mit dem Spracherlernen bei Kleinkindern, wie Kommunikation überhaupt funktioniert, was eine Grammatik ausmacht, welche kulturellen Unterschiede es in der (Bild-)Sprache und im Verständnis von ganz grundlegenden Prinzipien gibt, usw. usf.

    Das Erste, was man dabei lernt, ist, dass Sprache ein hochkomplexes Gebilde ist, das sich ständig verändert und weiterentwickelt, und dass es trotzdem immer wieder zu Missverständnissen kommt, obwohl wir als Menschen sehr stark auf verbale Kommunikation geprägt und damit quasi von Geburt an umgeben und lange, lange Zeit geübt sind. (Im Gegensatz z.B. zu Hunden, bei denen stimmliche Kommunikation durch Bellen/Knurren/etc. längst nicht den Stellwert einnimmt, den Sprache bei Menschen hat... Das sind völlig unterschiedliche Schwerpunkte.)

    Und all das – die Übung, die Entwicklung von Sprache, das Lernen und Deuten – bezieht sich auf den sprachlichen Austausch innerhalb unserer Spezies! Die Vorstellung, dass ein Hund nicht nur so ein komplexes Gebilde begreifen, sondern selbst anwenden und in den gleichen Bildern/Kategorien wie wir denken würde, ist für mich völlig absurd. Warum sollte er? Nix an ihm ist darauf ausgerichtet und allein in unserer Wahrnehmung und unserer Sicht auf die Welt unterscheiden sich Menschen und Hunde so massiv, dass eine gemeinsame Sprache, ein gemeinsames Wertesystem und ein speziesübergreifender Austausch in Worten oder Bildern keinen Sinn ergibt.

    Insofern halte ich es mit Tierkommunikation wie mit allen esoterisch angehauchten Dingen, die man "einfach so glauben muss" und die logischen Erklärungen und Erkenntnissen widersprechen ;) : Wenn's jemandem mit der Vorstellung, dass er mit Tieren 'sprechen' kann oder dass mit seinem Tier 'gesprochen' wurde, besser geht und er niemandem damit schadet – prima, dann hat's seinen Zweck ja erfüllt. Ich persönlich halte mich davon fern und würde in solche Dinge weder Zeit noch Geld investieren.

    Ich würde da auch mit einer kurzen Leine arbeiten.

    Oder den Hund zu Hause in kleinen Schritten an eine Faltbox als Rückzugsort gewöhnen, dass er sich darin entspannen kann – und die Box dann mitnehmen, wenn du länger irgendwo zu Besuch bist. (Guck mal in die Forensuche, da gibt's x-verschiedene Anleitungen zu, wie man das am besten aufbaut.)

    Zu Hause ist der Hund aber ganz 'normal' aktiv bzw. ein generelles Stressproblem besteht nicht? Sonst würde ich nämlich erstmal da ansetzen, in fremder Umgebung ist ja alles doppelt schwierig für so einen Knirps.

    Hier werden auch kräftig Daumen & Pfoten gedrückt!

    Habt ihr den Sturm alle gut überstanden? Bei uns war's heftig, aber der Senior hat den Nachmittag – und damit Sturmhöhepunkt – fast komplett auf dem Sofa verschlafen:

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    (... und er hat sich zu dem Zweck meine Kuscheldecke geklaut, der Frechdachs. Es sei ihm gegönnt. :herzen1: )

    Hier gibt's auch nur Sparprogramm heute. Ich war früh morgens eine kleine Gassi-Runde am Feld; bevor der Sturm richtig losgelegt hat, hab' ich die Hunde noch mal in den Garten gelassen und jetzt surfe ich im Forum herum, drücke mich vor meinen Aufgaben am Schreibtisch :ops: , und die Hunde pennen auf dem Sofa. (Wir machen sozusagen gemeinsam 'sturmfrei'... xD )

    Vielleicht clickere ich nachher noch mit ihnen oder hole die Bürsten und die Krallenschere für ein bisschen "Pflegezeit" raus, aber mehr ganz sicher nicht. Hier geht alle halbe Stunde die Feuerwehrsirene oder das Martinshorn eines Krankenwagens, und es fliegen jetzt schon eine Menge Äste und so herum, obwohl die dollste Phase noch kommen soll, also bleiben wir im Haus.