Beiträge von pardalisa

    Stehen da auch die Preise der Rücksitzboxen drauf? Würde mich wirklich mal interessieren, was die so kosten :D

    Bei dem Stiftung-Warentest-Bericht, um den's hier vor einigen Seiten ging, standen die Preise für die Rücksitzbox sowohl von Schmidt als auch von Kleinmetall dabei.

    Für die Rücksitzbox mit den Maßen 49 x 90 x 63 (BTH) waren das bei Kleinmetall 675€ und bei Schmidt 595€.

    @Elin. Klingt genau nach @pardalisas jüngerem Aussie :bindafür:

    Ja, das klingt ziemlich nach ihm. :D

    Er ist 55cm hoch, wiegt 22kg, ist motiviert ohne Ende und macht so ziemlich alles mit, was man ihm anbietet. Jagdtrieb hat er ein bisschen, ist aber sehr gut kontrollierbar (zeigt lange an und falls ich richtig dämlich bin und das verpasse, dreht er auf Pfiff sofort ab). Er ignoriert fremde Menschen bis sie ihn ansprechen und ist dann freundlich, aber nicht aufdringlich. Fremde Hunde braucht er nicht unbedingt und findet sie ziemlich furchtbar, wenn sie frontal, starrend und mit großer Geschwindigkeit näher kommen – da muss ich eingreifen, sonst erklärt er kurz & knapp selbst wie unhöflich er das findet und welchen Wohlfühlabstand er gerne hätte |) –, aber Spaziergänge mit befreundeten HH oder ein ruhiges Kennenlernen mit bisher fremden Hunden und dann gemeinsames Gassi sind überhaupt kein Problem und macht er gerne. Ich mache Rally-O und ZHS mit ihm, das findet er beides klasse; zwei seiner Geschwister sind in Rettungshundestaffeln aktiv und machen ihre Sache da, soweit ich weiß, richtig gut. Der Rest seiner näheren Verwandschaft ist von der Grundeinstellung her ziemlich ähnlich.

    Wenn der Aussie bei dir in die nähere Wahl kommt, @Elin., würde ich bei der Züchterwahl bzw. beim konkreten Wurf ganz genau hingucken. Die charakterliche Bandbreite beim Aussie ist ernorm – mein älterer Rüde (auch ein Aussie, aber ganz anderer Typ) ist z.B. schon immer eher 'sportmuffelig' und würde mir einen Vogel zeigen, wenn er länger beim Joggen oder Radfahren mitlaufen sollte, seine Motivation für Sport allgemein hat Grenzen und er würde selbstständig fremde Leute auf dem Grundstück und im Büro stellen, wenn ich ihn ließe, dafür wäre er 'hundewiesentauglich' (... ich bin's nicht xD ) und hat mit Artgenossen einen ewig langen Geduldsfaden.

    Allgemein ist da beim Aussie viel Spielraum – vom hibbeligen Hüpfer bis zum ernsthaften Arbeiter, vom Ich-liebe-alles-Hund bis zum nur sehr selektiv verträglichen Exemplar, vom jagdlich interessierten bis zum Wild-ist-mir-Wurscht-Hund ;) – und man sollte vorher genau nachfragen, sich für die Züchterwahl/Wahl des passenden Wurfes ruhig ein bisschen mehr Zeit lassen und möglichst viele erwachsene Rassevertreter kennenlernen, damit man abschätzen kann, was einem selbst liegt und bei welchen Eigenschaften man Schwerpunkte legt bzw. womit man gar nicht leben könnte.

    Wie sichert ihr eure Autos, wenn ihr Heckklappe und/oder Fenster offen habt? Mein Auto lässt sich auch bei offener Heckklappe und Fenstern abschließen, aber wäre es sinnvoll weitere Maßnahmen zu ergreifen? Ich überlege ein Lenkradschloss anzuschaffen.

    Wenn meine Hunde bei warmem Wetter kurz im Auto warten müssen, parke ich im Schatten, mache die Heckklappe auf und schließe das Auto dann ab. Ein Lenkradschloss o.ä. hab' ich nicht; bei mir füllt allerdings die Box auch den Kofferraum so gut aus, dass da niemand so einfach dran vorbei in den Rest des Autos kommt – das wäre bei einem kleineren Hund vermutlich anders.

    Wenn ich in Sichtweite bin (z.B. nur kurz auf der anderen Straßenseite von einem Stand ein paar Erdbeeren kaufen oder so), reicht das völlig aus. Wenn ich außer Sichtweite gehe (z.B. bei einem Turnier schon mal Klappstuhl & Co vom Parkplatz zum Gelände tragen oder kurz bei der Meldestelle anstehen), schließe ich zusätzlich die Box ab, damit niemand auf die 'witzige' Idee kommt, die Tür aufzumachen.

    Bei anderthalb Stunden außer Sicht mit teilweise offenem Auto hätte ich allerdings echt Bauchschmerzen, muss ich zugeben. :/ Besonders, dass das dann in der Öffentlichkeit stehen würde – auf einem schattigen, geschlossenen Mitarbeiterparkplatz, wo nicht jeder Depp einfach mal so dran vorbeilaufen, ins Auto gucken und schlimmstenfalls was Fressbares reinwerfen kann, ginge das sicher, aber selbst bei einer ruhigen Seitenstraße würde ich damit rechnen bzw. mich darauf einstellen, dass jemand anderes seinen Hund ans Auto lässt/jemand näher rangeht, um zu gucken, ob alles okay ist/Nachbarn, Passanten o.ä. gucken gehen, warum bei dem Auto Heckklappe oder Fenster offen sind/usw. – meine Hunde würden das furchtbar finden und ich hätte wirklich Sorge, dass da jemand auf dumme Ideen kommt.

    Die Heyermannboxen sehen echt gut aus! Kann man bei denen bei einer Maßanfertigung die Türen auch umgekehrt, also dass die nach außen aufgehen, anbringen lassen?

    @Jeanie, eine Freundin von mir sucht gerade was für zwei Hunde in ungefähr der Größe von deinen beiden – weißt du aus'm Kopf, welche Grundfläche die Box ca. hat? :smile:

    Hier hat auch jeder Hund seinen eigenen Napf. Gemeinsam aus einem zu fressen ist tabu, aber den leeren Napf des anderen nach dem Fressen, wenn er 'freigegeben' ist, zu kontrollieren ist okay.

    Bei uns hat das mehrere Gründe, dass ich auf der Getrennt-Fütterung bestehe: zum einen haben meine beiden Hunde einen großen Altersabstand, sind dementsprechend unterschiedlich aktiv und haben einen unterschiedlichen Energiebedarf - da will ich wissen, wie viel Futter tatsächlich in welchem Hund gelandet ist, und die Kontrolle hätte ich nicht, wenn sie aus einem Napf fressen würden; zum anderen finde ich es wirklich wichtig, dass sich jeder Hund beim Fressen absolut sicher fühlt. Futteraufnahme als Grundbedürfnis sollte m.M.n. ohne Hektik, ohne Drängen, ohne erzwungenes Schlingen und erzwungene Nähe zu 'Konkurrenten' passieren. Auch, wenn meine beiden glücklicherweise kein Problem mit Ressourcen haben und sich gerne mögen - ich muss ja keinen Konfliktherd schaffen, wenn's nicht nötig ist...

    (Und ich wüsste auch gar nicht, was der Vorteil daran wäre, mehrere Hunde zu einer Fütterungszeit aus dem gleichen Napf fressen zu lassen? Außer Bequemlichkeit für den HH? :???: )

    Edit: Wenn ein Napf mit Trockenfutter den ganzen Tag zur freien Verfügung steht und sich mal der eine, mal der andere Hund einen Happen bedient, ist das natürlich was anderes. Das ginge hier aber so gar nicht, das Futter wäre in Sekundenschnelle inhaliert. :lol:

    Ich kann nur immer wieder den Tipp geben, sich vom Vormieter bescheinigen zu lassen, das es keine Probleme mit dem Hund in der alten Wohnung gab. Das beruhigt die ungemein.

    Das hab' ich auch gemacht, nachdem die ersten Anfragen mit "ein Hund? Wie groß isser denn? Bellt der?" zurückkamen. Nettes, kurzes Anschreiben zusammengestellt, Bescheinigung vom ehemaligen Vermieter, dass der Hund nie Probleme gemacht hat und völlig unauffällig ist, angehängt, beides per Mail hingeschickt und dann zum Besichtigungstermin mit sauberem, angeleinten, höflich Abstand haltenden Hund aufgekreuzt. (Wirkt wahrscheinlich aber nur bei Vermietern, die einem Hund gegenüber mindestens neutral eingestellt sind, 'bekehren' tut man damit jemanden, der grundsätzlich und kategorisch keinen Hund in seiner Wohnung haben will, vermutlich nicht.)

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    ... und ich hab' mir gerade mal den Spaß gemacht und bei den beiden großen Immobilienportalen verglichen: für das, was hier eine 3-Zimmer-Wohnung in grässlicher, hässlicher Hanglange ohne Garten im "angesagten Eck" der Stadt an Kaltmiete kosten soll, würde man bei meinen Eltern in der Gegend (immerhin Einzugsgebiet von Hannover!) ein kleines Haus mit großem, eingezäunten Garten gemietet bekommen. Wahnsinn. :shocked:

    @pardalisa In den letzten 3, 4 Jahren hat das leider unglaublich angezogen.

    Ja, übel, oder? :/ Ich hatte bei der Wohnungsbesichtigung auch ein bisschen das Gefühl, dass der Vermieter (der selbst nicht hier in der Gegend wohnt und nicht mit so einer professionellen Hausverwaltung zusammenarbeitet, sondern alle Abrechnungen selbst macht...) gar nicht weiß, dass er für die Wohnung locker 100-200€ mehr nehmen könnte und sie trotzdem sofort los werden würde.

    Oder er hat ein ausgeprägtes soziales Gewissen und gibt gerne armen Studenten mit mittelgroßen Hunden bezahlbaren Wohnraum. |) Eins von beidem. ;)

    Bei uns ist das auch total Glückssache: Im Moment bezahl ich 350€ kalt für ~50qm, der Vermieter ist nett, die Hunde sind schriftlich erlaubt und die Lage ist ziemlich ruhig – obwohl das Viertel offiziell zum Stadtgebiet einer 120.000-Einwohnerstadt gehört, ist hier ab 18 Uhr komplett 'tote Hose' draußen, die Straße vor'm Haus ist 'ne 30er-Zone und ich stehe nach fünf Minuten Fußweg im Feld, wo die Hunde freilaufen können. (Viele Studenten schreckt das ab und die Gegend hat den Ruf, das "reinste Rentnerviertel" zu sein; ich mag's xD und es hat die Wohnunggssuche für hiesige Verhältnisse echt erleichtert.)

    Ich hab' allerdings trotzdem mehr als ein halbes Jahr gesucht, bevor ich die Wohnung gefunden hatte, und wahnsinniges Glück gehabt, dass der Vermieter so hundefreundlich ist.

    Wir werden im Laufe des Jahres vermutlich auch umziehen (müssen). :muede: Ich hab' jetzt schon keine Lust auf den ganzen Stress und die Suche, aber ich hoffe, dass es sich für meinen Hundesenior nach dem Umzug ein bisschen netter gestalten lässt: Aktuell wohnen wir im 1.OG mit Gemeinschaftsgartennutzung; ich hätte gerne was im Erdgeschoss mit – wenn's irgendwie möglich ist – eigenem, nur von uns genutztem Garten.

    Wäre toll, wenn er abends keine Treppen mehr steigen müsste, wenn er müde ist, und einfach mal so bei schönem Wetter einen Nachmittag auf der Terrasse verpennen könnte. Mal gucken, was sich da machen lässt; die Tendenz geht auf jeden Fall auch eher Richtung Dorf/"ab ins Grüne", also bin ich mal gaaanz vorsichtig optimistisch, dass das klappen könnte.

    "Schlafgäste" sind in dem Zusammenhang ein spannendes Thema.

    [...]

    Kennen die "der Hund schläft im Bett"-Menschen hier das Phänomen auch?

    Yep. :D

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    Ich hab' mal einem Bekannten von 'nem Kumpel angeboten, bei mir auf dem Sofa zu pennen, weil er den letzten Zug verpasst hatte. Hat er auch dankbar angenommen, das Angebot, fand sich dann aber nachts unglaublich lustig damit, auf dem Rückweg vom Klo einen nassen Waschlappen zu nehmen und den mir auf's Gesicht zu werfen. (Keine Ahnung, was ihm dabei durch den Kopf geschossen ist oder ob's der Restalkohol war, der seine Hirnfunktionen ausgeknipst hat – für solche Späße kannten wir uns eigentlich nicht gut genug.)

    Auf jeden Fall hat er nicht damit gerechnet, dass da ja noch der Hund in meine Kniebeuge eingekuschelt lag (das war vor meinen Zweithund-Zeiten). Und der das mal so überhaupt gar nicht witzig fand, dass jemand im Dunklen an seine Besitzerin herankam und die dann plötzlich aufschrie.

    ... Ende vom Lied war, dass mein harmlos-plüschig aussehender 25kg-Aussierüde den Kerl ausgesprochen ernsthaft an die Wand gestellt und ihm gerade noch so das Atmen erlaubt hat, bis ich das Licht angeknipst hatte und den Hund da weggenommen habe. Die anschließende Diskussion war kurz und knackig ("Sperr' den Köter woanders ein!" - "Nö." - "Dann geh' ich jetzt!" - "Dann geh' doch."), der Typ verschwand ziemlich flott, und anschließend haben Hund und ich uns wieder gemütlich ins Bett gekuschelt.