Uns wurde das in unserer ersten Hundeschule angeraten. Heißt, wir hatten die klare Anweisung, nur noch Futter bei ordentlicher und richtiger Mitarbeit zu geben. Sollte sich der Hund weigern, gibts nichts. Gar nichts. Sie könnte ja mitmachen und wenn sie ordentlich Hunger hat, macht sie dann schon mit. Mir hat das ordentlich Bauchweh bereitet. Ich habe das recht flott abgebrochen, wenn man es ganz genau nimmt, habe ich mich von Anfang an nicht daran gehalten. Fand ich unmöglich. Ich mag meinen Hund so nicht unter Druck setzen und denke auch nicht, dass Nahrungsentzug dem Vertrauensverhältnis zuträglich ist.
Nahrung ist doch ein Grundbedürfnis und sollte nicht als Druckmittel eingesetzt werden. Es ist was ganz anderes, wenn ich die beim Training gegebenen Kekse von der täglichen Gesamtmenge abziehe. Das ist dann ja kein Druck, sondern beugt einfach nur dem Hüftgold vor.