Beiträge von tinkar

    Das hat mich gestern auch schwer beeindruckt! :nicken:

    Ich hatte hier gelesen, dass viele mit dem Portraitmodus fotografieren. Bisher habe ich das nämlich nie gemacht und hab’s einfach versucht. Dann mit dem Foto rumprobiert und beim Bühnenlicht hat’s schon fast genauso ausgesehen :shocked: Hat das Handy quasi fast alleine gemacht. Ich wusste gar nicht, dass sowas möglich ist. |)

    Das ist eines der schönsten Fotos die ich jetzt von Emmi habe. :herzen1:

    Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob ich das jetzt richtig gemacht habe :tropf:

    Ich versuche mich trotzdem mal

    Location:

    Im Garten

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    Fertiges Foto:

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    Fotografiert mit dem iPhone 11, Portraitmodus, nachbearbeitet im handyeigenen Bearbeitungs Dingsbums

    Passt das so?

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    Tolles Bild, das würde ich mir sofort im Wohnzimmer an die Wand hängen!

    :smiling_face_with_hearts:

    Ich mags auch sehr gerne, es hat so eine tolle Stimmung an dem Tag gehabt. :herzen1:

    Sollte ich eigentlich wirklich an die Wand hängen, es ist viel zu schön um irgendwo zu verstauben. :nicken:

    Ich nutze eigentlich nur das Handy. Das ist eh immer dabei und schön handlich.

    Da ich mit der Kamera sowieso nicht wirklich umgehen kann, reicht mir das völlig und würde wohl bei mir keinen großen Unterschied machen. Bin aber immer wieder begeistert. Das Handy macht heute wesentlich bessere Fotos als unsere Kameras vor 15 Jahren.

    Ich nutze das iPhone 11.

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    Ich habe heute endlich mal wieder ein Dinkel-Roggenbrot gebacken

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    Wie bekommt ihr denn so eine Kruste hin?

    So schön wird sie nur bei diesem Brot.

    Aber keine Ahnung 🤷‍♀️ Vielleicht liegt es am Falten, ich falte das Brot vor dem backen und diesmal habe ich es noch 3x angeritzt.

    Ich backe in einem Brottopf, nehme 10 Minuten vor Ende den Deckel ab und spritze ein wenig Wasser drauf. Und nochmal rein in den Ofen.

    Das klappt aber bei anderen Brotrezepten nicht so gut 🙈

    Ganz ganz lieben Dank dir tinkar für diese ausführliche Beschreibung!! Es hilft voll von anderen zu hören, wie sie Lösungen gefunden haben. Und ich musste auch etwas schlucken bei deinem Bericht, ich hab auch manchmal so Gedanken bei Potato, wenn der zitternd neben mir liegt...

    Keine schönen Gedanken :no: Sie tun furchtbar weh, aber ich hatte mich gefragt, für den Fall, dass es schlimmer wird oder wir es nicht in den Griff kriegen, mit welchem Recht ich sie in so ein Leben zwingen darf.

    Ich denke aber auch, es war meiner nervlichen Erschöpfung geschuldet, denn eigentlich gibts irgendwie für alles eine Lösung oder zumindest einen annehmbaren Weg.

    Zu den bewussten Erinnerungen … Emmi wurde mit ca. 3 Monaten aufgesammelt. Was davor war, weiß keiner.

    Aber sie hat klaustrophobische Anwandlungen. So kann sie zwar mit mir zusammen in einem kleinen engen Zelt schlafen, sogar ausgesprochen gut, aber nicht in unserem Bus, wenn 3 Menschen dabei sind.

    Ganz schlimm ist das in südländischen Häusern, also diese wunderschönen Steinhäuser. Keine Chance, sie dreht völlig durch. Schmeißt Fell ab, zittert, speichelt, versucht unter der Türe durchzukommen, aus dem Fenster, … Beim ersten Mal mussten wir den Urlaub abbrechen und in einem anderen Urlaub, schlief sie 2 Wochen im Freien.

    Bei uns hat sie definitiv nie so eine Situation erlebt. Unsere Vermutung ist, dass sie als Welpe in irgendeinem Verschlag nichts Gutes erlebt hat und sich das eingebrannt hat. Weiß sie sicher nicht bewusst, sie war zu klein, aber im Unterbewusstsein ist diese Angst da.

    Noch ergänzend - ist zwar an sich kein Thema fürs Forum, aber für den Fall, dass der ein oder andere doch etwas beunruhigt beim Thema Medikation ist: Trazodon habe ich selbst über einen längeren Zeitpunkt hinweg eingenommen. Bei mir hat es schon beim Einschlafen geholfen, es wirkte milde sedierend, aber machte nicht stumpf, unempfänglich oder uninteressiert. Ich fand es interessant zu lesen, dass es beim Hund als Anxiolytikum eingesetzt werden kann. Die Nebenwirkungen hielten sich in engen Grenzen, da war ein anderer SSRI deutlich schlimmer.

    Für meine Lilly wäre es kontraindiziert gewesen, sie hatte ja keine andere Reaktionsmöglichkeit in petto als blinde Panik. Da gings darum, erstmal andere Verhaltensmöglichkeiten aufzubauen.

    Aber wenn durch eine traumatische Erfahrung und Fehlverknüpfung anlassbezogen so eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt wird, da würde ich auch versuchen, medikamentös den Fuß in die Tür zu bekommen.

    Vielen Dank, dass du deine eigene Erfahrung mit Trazodon hier teilst.

    Ich finde es interessant, dass sich die Wirkung beim Menschen und beim Hund so sehr ähneln, zumindest was ich an Emmi beobachten konnte.

    Sie wirkte auf mich den ersten Tag und vielleicht auch noch den zweiten, sehr schläfrig und stand ein wenig neben sich. Wenn man aber bedenkt, wie angeschlagen und fertig sie war, welchen Schlafmangel sie hatte, scheint mir das völlig in Ordnung.

    Nachdem sie sich ausgeschlafen hatte, war das weg.

    Sie ist völlig klar im Kopf. Wüsste man nicht, dass sie zur Zeit Trazodon bekommt, würde man an ihr nichts bemerken.

    Für uns war es Glück und genau das richtige Medikament, zum Stoppen oder durchbrechen.

    Ich denke aber auch, es ist weder ein Allerweltsmittel noch ein Wundermittel für jeden bzw. für jede Art von Ängsten. Bei uns hat es glücklicherweise gepasst und ich bin sehr dankbar dafür.

    Falls sich jemand eine Studie zum Trazodon durchlesen möchte

    Vergleichsstudie zur Prophylaxe der akuten Geräuschangst beim Hund

    Weil wir natürlich auch probieren wollten, ob der Teelichtofen was bringt :sweet:

    Das läuft hier unter Jugend Alter forscht

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    Es hat an der Raumtemperatur nichts geändert, aber direkt davor wars warm, mit nur 2-3 kleinen Teelichtern kann man sich schön die Hände wärmen =) und der Kopf sagt: Es ist dunkel, ein warmes Licht erhellt die Dunkelheit … eigentlich ists ganz kuschelig! =)

    Das Teil wurde mehrere Abende mit verschiedenen Teelichtern und Mengen, über viele Stunden getestet.

    Das Haus steht auch noch.

    Weiter gehts mit Teil 2

    Nach bereits ein paar Tagen konnte man die ersten Veränderungen sehen.

    Das fing schon beim Fell an. Ihr Fell war grauenvoll und nun wieder wunderbar fluffig und weich. Sie roch wieder, wie sie selbst, einfach nach Leder und nicht mehr muffig. Sie wurde wieder zu sich selbst. Nahm am Leben teil, lag hinter mir in der Küche, ging wieder ihrer "Arbeit" nach und bezog strategisch äußerst wichtige Posten im Garten. Wachte wieder. Das mag jetzt vielleicht für einige seltsam sein, aber für Emmi ist das ein extrem wichtiger Teil ihrer Persönlichkeit. Sie darf und soll wachen dürfen, das gehört einfach zu ihr dazu.

    Sie kam um sich Streicheleinheiten abzuholen, schmuste. Sie freute sich, wenn wir morgens aufstanden und das allerbeste: Sie schlief. Nachts! Ich konnte sogar wieder das Licht ausmachen, wenn ich ins Bett ging (ich konnte auch wieder in meinem Bett schlafen, nicht mehr auf dem Sofa), sogar den Fernseher konnte man ausschalten. :hurra:Sie lachte und war wieder aufnahmefähig.

    Finger bitte wegdenken. :hust:

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    Ich konnte sogar mit dem Dampfstrahler herumhantieren und sie lag irgendwann ganz in der Nähe und sah mir zu. Keine Angst.

    Es ging eigentlich stetig bergauf. Sie war ganz die alte. Es war so schön das zu sehen, wie sie sich stetig ihr Leben vor dem Knall zurückerobert. Trazodon hatte bei Emmi keinerlei Nebenwirkungen, kein Bauchweh, keine seltsamen Persönlichkeitänderungen, nichts.

    Das Trazodon sollten wir jetzt für 4 Wochen geben, in der gleichen Dosis und dann langsam ausschleichen lassen. Ziel war ja, irgendwann wieder ohne zurecht zu kommen.

    Es kam irgendwann zum Angstgegner Gewitter. Sie fands nicht toll, das muss man schon sagen, das wird sie auch nie. Muss sie auch nicht, solange sie nicht in Panik gerät. Sie wollte eigentlich lieber raus, lag dann vor der Terrassentüre und das sah so aus

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    Kein Vergleich!

    Dann ging es nach diesen Wochen ans Ausschleichen. Die einzelne Tablette ist in 4/4 aufgeteilt, sie bekam zu dem Zeitpunkt 2/4 morgens und 4/4 abends.

    Jetzt sollte ich reduzieren auf 2/4 morgens und 2/4 abends.

    Und das ging ordentlich in die Hose. :verzweifelt:

    Sie hatte Rückfälle. Unterwegs brach sie plötzlich in Angst aus. Nicht auf unbekannten Runden, sondern auf gut bekannten und auch auf ihren Lieblingsrunden. Ich brach die Gassirunden jedesmal ab. Das machte für mich überhaupt keinen Sinn, sie mit Ängsten zum gehen zu zwingen. Einmal lief sie direkt weg, hat die Flucht ergriffen, weil hinter uns ein Mädchen ging, welches Musik hörte. Wäre sie nicht an der Schlepp gewesen, wäre die bis nach Hause gelaufen vermutlich.

    Also wieder Rücksprache mit dem Arzt. Auch er meinte, so macht das keinen Sinn weiter zu reduzieren. Alles auf Anfang.

    Erstmal bekam sie auf einen längeren Zeitraum die volle Dosis, 1:1, also mehr als die Zeit davor.

    Und zack, gings ihr wieder gut.

    Mittlerweile lassen wir wieder ausschleichen, aber diesmal kleinschrittiger, in 1/8 Schritten. Das Achtel nehme ich von der Morgendosis, Tage sind leichter zu bewältigen. Jeweils für mindestens 8 Tage. Ich kann das selbst mehr oder weniger entscheiden. Habe ich das Gefühl, sie braucht noch ein paar Tage, dann reduziere ich nicht. So klappt das bisher sehr gut.

    Aktuell sind wir bei (wenn man jetzt von Achteln ausgeht, die Tablette jeweils in 8 Teile rechnet) 5/8 morgens und 8/8 abends.

    Es gab seitdem keinerlei Angstanfälle mehr. Weder unterwegs, noch nachts, noch sonst. Ich hoffe, es bleibt jetzt dabei und wir sind auf einem guten Weg.

    So, jetzt habt ihr das überstanden :pfeif: ;)

    Vielen Dank für euer Durchhaltevermögen,

    liebe Grüße von Tine mit Emmi, die jetzt ganz eigene Methoden und Wege findet, sich ihr Leben, auf ihre Weise, zurück zu erobern.

    Das sieht dann manchmal auch so aus:

    :herzen1:

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