Beiträge von Zodiac01

    Zu meinem Verständnis, du hast sie im vollen Rennen am Bein gepackt und ausgebremst, sie hat gejault und du denkst der Magen hat sich gedreht?

    Mein erster Gedanke wäre eher, du hast ihr Bänder oder Sehnen gerissen.

    Abgesehen davon: beim kleinsten Verdacht einer Magendrehung packt man den Hund sofort ins Auto und fährt in die Klinik. Da zählt jede einzelne Minute.

    Nein, nicht beim vollen rennen…ich stellte mich in den Weg und sie musste bremsen, sprang dann an mir vorbei. Ihr Bein ist mit 4 Schrauben fixiert, weswegen ich sie beim Ansturm aufs Hoftor abbremsen wollte - das kam überraschend als ich mich mit jemandem unterhielt.

    Magendrehung ist nur meine Worst Case Szenario und man sagte mir mal, dass sowas auch von plötzlichen stops kommen kann.

    Das Jaulen kann Schmerz und einfach der Schreck sein.

    Eine Magendrehung kommt nicht von plötzlichen Stopps. Der Magen dreht sich einmal um die Längsachse und verschließt dadurch die Ausgänge zu Darm und Speiseröhre. Dadurch gast er auch auf.

    Das kann beim Spiel, Liegen, normalen Gassi usw. passieren, aber ist tatsächlich seltener als man immer meint.

    Wenn du den Verdacht hattest, hätte dich dein Weg eher zum Tierarzt/Notdienst/Tierklinik führen müssen als hier her ins Forum.

    Und den Hund noch füttern wäre auch der falsche Weg gewesen.

    Das nicht aufnehmen vom Futter wäre auch der sofortige Grund gewesen in die Tierklinik zu fahren ;)

    Hi Leute … mir tut meine Mali-Oma jetzt schon wieder leid. Ihr bei ist eingeschränkt und sie rannte mit höherem Tempo Richtung Hoftor. Ich wollte sie bremsen und Sie sprang an eine Engstelle an mir vorbei. Quasi zwischen meinem Bein und Auto. Ich drückte sie mit meinem Körper leicht ans Auto und griff ihr an der Flanke ans Hinterbein - hatte quasi den Oberschenkel kurz in der Hand. Merkwürdigerweise jaulte Sie und wenn ein Mali mal jault, dann muss echt was sein.

    kann bei einem abrupten Stop der Magen drehen?

    Sie ist 11 und da ist sicher nimmer alles so straff wie es mal war, auch innen.

    30 min nach dem Vorfall bekam Sie wie gewohnt Futter und fraß auch wie gewohnt. Wäre bei einer Magendrehung theoretisch nicht mehr möglich, oder ?

    Gruß

    Ich drucke hier gerade den Forumsverlauf für das Gericht aus, bevor dieser vllt irgendwo in den Weiten des Internets verschwindet. Der aktuelle Stand ist:

    Hund: benutzt das kaputte Bein wieder weitestgehend mit, aber humpelt stark. Max 45min Spaziergang möglich… einmalig. Vertritt Sie sich irgendwo, muss ich sie tragen. Dadurch jetzt zwei Banscheibenvorfälle.

    Versicherung/Tierklinik:

    Die erste Versicherung zahlte die OP des Bruches komplett, aber nicht mehr, da Behandlungsfehler von Tierklinik 1 (ausgekugelter Ellbogen übersehen).

    Die Versicherung von Tierklinik 1 behauptet, die Tierklinik wollte den ausgekugelten Ellbogen noch beheben und ich wäre dem Rat der Tierärzte zur weiteren Untersuchung nicht weiter nachgekommen. Das ist absoluter Quatsch. Fraglich wird jetzt nur, wie das mit Zeugen aussieht. Es war Corona-Zeit und man durfte nur allein in den Behandlungsraum . Die Versicherung sagte mit 1500€ zu um das Verfahren zu beenden - ein Witz im vergleich zu 5000€.

    Ein Gericht wird entscheiden. Bedauerlich, dass niemand mehr seine Fehler zugeben kann.

    https://youtube.com/shorts/OzHNHywDEcI?feature=share

    So, um euch auf den laufenden zu halten …

    6500€ ärmer und gerade mal 1000 von der Versicherung bekommen, kämpfe ich tagtäglich darum, meinem Hund das laufen wieder zu ermöglichen. Mit Hilfe der Physio haben wir schon ein wenig geschafft. Das Bein steht ab und an mal auf dem Boden und die ersten Schritte hat sie damit auch gemacht. In dem Video ist die tägliche Bewegungsart zu sehen und das Bein kommt nicht ab (vorerst). Tatsächlich muss ich nun echt nen Anwalt ins Boot holen. Das Forum kann ich zum Glück als eine Art „Tagebuch“ gegen die Klinik sehen :nerd_face:

    Das Problem sind häufig nicht nur die Knochen... irgentwie fühlt sich immer kaum jemand für den Muskel/Bandapparat zuständig. Weder in der Tier, noch in der Humanmedizin.

    Eine Sehne kann nur dann ihre Arbeit tun, wenn sie in ihrer Sehnenscheide gut gleiten kann.

    Habe ich einen Schraubenkopf, oder eine Metallplatte, kann dies die Funktion massiv einschränken und schmerzen bereiten, und schmerzen schränken die Bewegung auch ein.

    Wenn die Streckung funktioniert, ist es doch super, die Beugung erarbeitet man sich dann nach und nach , wenn das Metall weg ist.

    Ich kann wie gesagt nur aus meiner Erfahrung aus dem Humanberreich schöpfen... aber ich würde vor einer amputation erst das Zeug rausnehmen, und nochmal 3 Monate trainieren.

    Er hat es mir so erklärt, dass das Metall nicht das Problem wäre, und von „raus machen“ war erst mal nicht die Rede, was mich verwunderte :thinking_face: hätte den Kram schon gerne draußen … aaaaaber. - ich werde mir in Ettlingen auch noch einen Termin holen

    Ich bin mir nicht sicher ob es Schmerz, oder nur ein unangenehmes Gefühl ist. Der Arzt meinte, rein vom Röntgenbild her sehe alles ganz gut aus. Der Bruch ist gut verheilt und beim Ellbogen ist es "den Umständen entsprechend gut". Es lässt sich nur nicht wirklich bewegen weil Steif. Also die Mechanische Bewegung/das anwinkeln des Ellbogens blockiert. Strecken geht relativ gut und sie gibt mir auch die Pfote - nur das anwinkeln funktioniert garnicht. Ich stelle sie jetzt jeden Tag auf das kaputte Bein, bis sie kapiert, dass sie es ja benutzen kann. Die Physio hat letztens auch irgend nen Nerv getestet durch hineindrücken ... gejault hat sie mal und ich bin erschrocken ohne Ende. Jedenfalls verschiebt die Physio Termine, ihren Urlaub und drückt uns nur rein wo sie kann weil ihr der Hund furchtbar Leid tut. Dafür bin ich ihr mega dankbar, so dankbar war ich schon lange nicht mehr! Sie sagt es sind zu viele Hunde die sie nach einer Behandlung der ersten Klinik behandeln muss.

    Man könnte natürlich versuchen verschiedene (Alternativen) Möglichkeiten auszuschöpfen zb Akupunktur, Reizstrom, Nahrungsergänzungsmittel, pflanzliche Sachen … ob man dran glauben kann/will oder nicht, würde ich persönlich wohl alles ausschöpfen wollen vor einer so großen OP.

    Tatsächlich wurde Reizstrom schon angewendet. Es stand nur die Frage im Raum, ob es bei nem blockierten Gelenk was hilft.

    Mein Hass auf den anderen Hund steigt von Woche zu Woche mehr

    Kenne ich :streichel:

    Amputieren wollte ich eigentlich auf keinen Fall

    ich täte mich da auch sehr schwer .... aber vielleicht gilt für den Hund "besser ab, als Aua"

    Ich glaube ich muss mich im Kopf einfach damit abfinden, dass ich keine Bergtouren mehr, keine langen Wanderungen mit Übernachtung im Wald machen kann. Es fällt mir nur schwer, wenn ich sehe wie schnell das jetzt ging und wie lange wir noch hätten