Beiträge von Jackyfan

    Das finde ich etwas übertrieben, aber nach Leine kommt bei mir erst Führleine, und Leine weg gibt es erst, wenn er leinenführig ist

    Verstehe ich das richtig, dass du planst deinen Hund erst abzuleinen wenn er leinenführig ist? Freilauf schadet doch der Leinenführigkeit nicht. Wenn du als Argument angeführt hättest, dass dir der Rückruf wichtig ist und du nicht möchtest dass der Hund auch nur einmal nicht kommt wenn du ihn rufst das hätte ich nachvollziehen können. Das muss man einfach mit Schleppleine üben.

    Bei einem Welpen würde ich die Welpenbindung nutzen und ihn dort wo es möglich ist ohne Leine laufen lassen. Und abwarten ob er den Garten überhaupt kontrollieren möchte.

    Und zu dem "Rudelführer" sage ich mal nichts. ;) Oft ist das ja "nur" ein Begriff. Ich sehe mich eher als Erziehungsbeauftragte für meine Hunde und sie dürfen an der Leine vor mir laufen solange die Leine dabei nicht auf Spannung ist und locker durchhängt.

    Meinen Mogli hat das Geschirr anfangs auch gestört und er hat sich gekratzt. Ich habe es tagsüber mal für ein paar Stunden am Hund gelassen, nachts zum schlafen war er nackig.

    Du kannst das Pipi und Häufchen machen draußen mit einem Wort belegen wie z.B. „fein Pipi“ oder „fein Häufchen“. Manche Hunde (meine nicht) machen dann irgendwann Pipi wenn du „fein Pipi“ sagst.

    Gerade bei Welpen ist es aber so, dass sie abgelenkt sind durch die Welt draußen und das Pipi machen entweder vergessen oder unsichere Hunde trauen sich nicht sich draußen zu lösen und pinkeln dort wo sie sich sicher fühlen und das ist im Haus.

    Ich habe bei meinen beiden Welpen alles kommentarlos im Haus entfernt und draußen gelobt und sie waren mit 5 – 6 Monaten zuverlässig stubenrein.

    Welpen hilft es manchmal wenn ihre „Lösestelle“ schon nach Pipi riecht. Dafür führst du den Welpen immer an die gleiche Stelle.

    Und sonst hilft nur Geduld. Ich kenne keinen Hund der nicht irgendwann stubenrein war.

    Zum Labrador wurde ja schon etwas geschrieben. Bei der Rasse muss man das manchmal etwas distanzlose Verhalten was Menschen und andere Hunde angeht mögen.

    Der Entlebucher stand auch auf meiner "könnte mir mal einziehen"-Liste bis ich die Hündin im Rally Obedience Kurs von meinem Mogli erlebt habe. Sehr aufgedreht (beißt häufig in das Gras beim spielen), sehr laut (hohes, schrillen bellen). Eine andere Hündin bei mir im Dorf ist bei Menschen sehr unsicher und versteckt sich immer hinter ihrem Menschen. Eine solche Rasse wäre mir zu unsicher.

    Der Beagle gefällt mir als Rasse aber man muss mit dem Jagdtrieb, der Eigenständigkeit und dass die Rasse futterorientiert ist (ich kenne eine sehr dicke Beagle-Hündin bei mir Dorf) umgehen können.

    Den Cocker Spaniel kenne ich als bellfreudig mit Jagdtrieb.

    Mops und französische Bulldogge haben oft Atemprobleme und müssen aufgrund dessen operiert werden.

    Eine Rasse, die ich interessant finde ist der Dansky (Gardhund I Wesen). Jagdtrieb ist vorhanden, der Hunde möchte aber mit seinem Menschen zusammenarbeiten.

    Wenn ich nach einer sportlichen Hunderasse suchen würde dann würde mir eine französische Bulldogge nicht in den Sinn kommen sondern eher ein Jack Russell Terrier. Klein, sportlich, haben aber Jagdtrieb. Meiner ist ein "Allrounder", der für`s Dummytraining, Rally Obedience, Mantrailing und Agility geeignet ist.

    In Moglis Mantrailing-Kurs ist eine französische Bulldogge die man schon vom weitem hört weil sie röchelt.

    Die Hunde in der Anzeige sehen unnatürlich muskulös aus.

    Mein Balou ist auch so ein Hund der absolut keinen Kontakt auf Fremdhunde legt und das auch durch Pöbeln an der Leine zeigt.

    Ich blocke Fremdhunde indem ich mich groß mache und "hau ab" rufe. Bei "Tut Nixen" hat das bis jetzt immer geklappt. Hartnäckige Hunde Hunde mache ich nass. Ich habe immer einen Honigspender mitWasser dabei. Das klappt bei mir ganz gut, auch mit drei Hunde an der Schlepp-bzw. Führleine.

    Ich habe auch schon den Tipp bekommen die aufdringlichen Hunde mit einer Wurfdisc zu bewerfen. Das würde ich tun sobald eine nasse Dusche nicht mehr hilft.

    Ich bin mit Balou gerade in einer Rüpelgruppe und er pöbelt nicht mehr sobald ich sicherstelle, dass es zu keinem Kontakt kommt. In der Gruppe sind natürlich alle Hunde angeleint und ich führe ihn an der abgewandten Seite bzw. stelle mich vor ihn wenn wir im Kreis stehen und etwas besprechen.

    Vorab: Deine Probleme hatte fast jeder Hundehalter in der einen oder anderen Form. Dein Junghund pubertiert vor sich hin und da werden selbst Hunde die als Welpen keine Probleme gezeigt haben mal schwierig.

    Einfach dran bleiben, tief durchatmen, in einem Jahr lachst du über die Probleme die du jetzt hast. Du hast ja auch schon Tipps bekommen.

    Mir fällt grad noch was ein.

    Und zwar, kapiert ein Hund es, dass er z.B. nur auf Kommando aufs Sofa darf und sonst nicht?
    Und wie mach ich ihm das dann klar?

    Du könntest deinem Hund beibringen auf die Couch zu springen in dem du auf die Couch zeigst oder klopfst und den Hund freundlich motivierst hochzuspringen. Wenn dein Hund so gar keine Vorstellung hat was du von ihm möchtest kannst du ein Leckerchen auf die Couch legen. Sobald du das Gefühl hast dein Hund bekommt eine Ahnung was du von ihm möchtest kannst du ein Wort (z.B. "hopp") einführen.

    Ich persönlich würde mich aber nicht darauf verlassen, dass dein Hund nicht auf die Couch springt wenn er allein ist.

    Meine Hunde dürfen zuhause auf die Couch und wollten auch mal bei Freunden auf die Couch springen. Mein Dackel-Mix brauchte drei Ansagen ("runter" und Finger auf den Boden zeigen) bis er verstanden hat, dass die Couch dort tabu ist.

    Ich würde es damit versuchen abends Nassfutter zu füttern und den Napf in einen anderen Raum stellen. Ihr den Zugang zum Wasser zu verwähren finde ich nicht okay.

    Daran wann du das letzte Mal fütterst musst du dich rantasten. Wenn bei mir die Zeit zwischen letzter Fütterung abends und erster morgens zu lang ist (mehr als 8 - 9 Stunden) bekommen zwei meiner Hunde leererbrechen.

    Ganz ehrlich... Ungefragt anfassen mag ich schon nicht aber meine Hund ins "platz" drücken geht gar nicht und dann wäre es mit meiner Höflichkeit auch vorbei.

    Da würde ich deutlich werden und die Leute wegschicken. Ich würde auch sagen, dass der Hund gern gestreichelt werden darf aber leider gerade Flöhe hat. ;)

    Mal überlegen was ich NICHT mag: Aufdringliche Charaktere, die permanent in Action sind und mit einem scheinbaren Dauergrinsen im Gesicht mit Jedem und Allem spielen wollen und durch diese Wesensart auf mich penetrant und trampelig wirken. Nein danke!

    Da bevorzuge ich viel eher das genau Gegenteil davon: Freundliche aber zurückhaltende Persönlichkeiten, die nicht grundsätzlich Alles und Jeden sofort in ihr Herz schließen, sensitiv durchs Leben gehen und niemals aufdringlich sind.

    Nicht umsonst haben es mir schon von jeher Collies und collieartige Hunde ganz besonders angetan und falls ich mal als Hund zur Welt kommen sollte, wäre ich sehr wahrscheinlich auch einer.

    Das entspricht auch meinem Charakter. Ich wäre auch ein Collie.