Hallo Liese
,
kann gut verstehen, dass Du Dir Gedanken machst.
Grosser Hund, Töchterchen, Angst ...
Doch überlege ... wer kann was dafür?
-Du, bzw. ihr, weil Ihr Euch nicht richtig informiert habt?
-Das Tierheim, weil es versehentlich/absichtlich falsche Angaben
gemacht hat?
Die Tiertrainerin, weil sie den Hund nicht unter Kontrolle gebracht hat
und er Dich gebissen hat?
Wer auch immer.
Einer davon hat den schwarzen Peter.
-Nur einer nicht.
DER HUND! :runningdog:
Er ist nur das Produkt dessen, was aus ihm gemacht wurde.
Aus Bosheit, Interesselosigkeit oder falschem Tierverständnis? Wer weiß?
Soll auch nicht Thema sein.
Du hast die Möglichkeit, dem Tier eine Chance zu geben. Vielleicht die
Chance seines Lebens. Nutze diese Möglichkeit. Ihr mögt den Hund doch,
sonst hättet ihr ihn nicht mitgenommen.
Ihn zurückgeben? Zu Menschen, die ihn nicht einmal richtig einschätzen können?
Er vertraut Euch. Ihn wegstossen? Sich seiner entledigen?
Mit was für einem Gewissen?
Unser verstorbener Dino war soo ein Brummsack, zu Anfang so ein bissiges Biest, dominant, frech, unbelehrbar.
Fünfzehn Jahre und sechs Monate war er bei uns.
Wir haben nicht aufgegeben.
Ihn erzogen.
Ihn verzogen.
Ihn geliebt.
Er gab uns alles zurück.
Es braucht nur Zeit. Guten Willen und etwas Mut.
Entäusche Gissy nicht. Hilf ihr. Trainiere mit ihr. Mache sie zu einem Mitglied in Eurer Familie.
Lasse Dich nicht entmutigen. Du wirst sehen es wird machbar sein.
Liebe Grüsse, und viel Erfolg wünscht ... Patrick