Hallo, Ihr Lieben...
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Das Holunderle hat's erwischt.
Vor einem Jahr hatte sie eine Milteforan-Kur wg. der Leishmaniose in Verbindung mit ihrem Augenleiden (Glaukom).
Dazu kam, dass sie zunehmend Probleme mit der Atmung bekam.
Darum bin ich mit ihr nach Baden-Baden in die Tierklinik am Rollfeld gefahren. Wollte wissen, was da mit dem Rüsselchen
los ist und gleichzeitig nachsehen lassen, wie sich die Blutwerte entwickelt haben.
Das Ergebnis war, dass sie wieder (zum dritten Mal) eine Zahnsanierung braucht. Übelst Zahnstein.
Die Blutwerte sind in den Keller gegangen.
Ein MRT und eine Spiegelung der Nase notwenig erscheint...
Vorrangig. wurde eine weitere Chemo mit Glucantime empfohlen...
F*ck. 
Wir haben das dann besprochen und abgemacht, dass die Zahnsanierung als Erstes gemacht wird.
Dabei wird erneut eine Blutuntersuchung gemacht und mittels einer Urinuntersuchung, die Nierenwerte
bestimmt werden.
Danach sehen wir weiter.
Alleine, die Holinde hatte eigene Pläne. 
Während der Zahnsanierung, stellte sich heraus, dass ein Zahn entfernt werden musste.
Dabei kam es zu Blutungen, die nur sehr schwer zu stoppen waren.
Dann begann die Holinde, aus der Nase an zu bluten.
Unaufhaltsam und stetig.
Zum Glück, war ein Neufundländer mit einer Kreuzband-OP vor Ort.
Mit Einwilligung der Besitzer, wurde eine Blutspende abgenommen und dem Holunderle gegeben.
Ihre Gerinnungswerte sind eigentlich gut, aber die Leishmaniose verhindert dass die Gerinnung einsetzt.
Ohne die Blutspende, wäre sie verblutet..
Gestern Abend um 21.32 Uhr, rief man uns an und bat um die Einwilligung, sie einschläfern zu lassen,
falls über Nacht, keine Besserung eintritt.
In diesem Fall, würden Sie uns vorher informieren.
Dementsprechend, haben das Fraule und ich -mit dem Telefon neben dem Bett- kein Auge zugemacht.
Gegen 11 Uhr heute Morgen, bekamen wir die Mitteilung, dass die Blutung steht, sie am Tropf hängt und
einen guten Eindruck macht.
Wir haben mit der TÄ ausgemacht, dass wir heute um 13.30 Uhr hinfahren, ihr Futter und ihre Medikamente
mitbringen und das weitere Vorgehen besprechen.
Die Linde, hat sich gefreut, wie Bolle, uns zu sehen, hat ein mitgebrachtes Stück Käse inhaliert und wollte
eigentlich nur noch heim.
Wir durften 15 Minuten mit ihr Spazieren gehen, dann kam sie wieder an den Tropf.
Sie bleibt bis voraussichtlich Samstag in der Klinik.
Heute wurde eine Glucantime-Kur begonnen. Leishgard folgt im Nachgang.
Wir werden sehen, was passiert.
Aufgerufen, werden 6 - 8.000 Euronen. Zu den gut 15.000, die sie uns bereits gekostet hat. 
Ja, sie war so fröhlich, so frech, so liebevoll, (lt. Ärztin, eine Traumpatientin), wir haben entschieden, dass wir
das machen.
Das ist sie uns wert.
Sollte aber nochmals so ein Schub kommen, werden wir die Reißleine ziehen.
Nicht wg. den Kosten, nur wegen ihrer Lebensqualität. Sie soll sich nicht quälen, nicht verbluten.
Die Sieger (die Leishmanien) stehen eh schon fest.
Die Freude, sie nicht nur zu besiegen, sondern sie auch noch zu quälen, werden wir den Banditen nicht
gönnen. 
Wir hoffen, dass sie noch eine gute, lebenswerte Zeit, hier bei uns hat.
liebe Grüsse ... Patrick