Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo zusammen :hallo: ,

    Habe da mal eine Frage:

    Unsere beiden vorigen Hunde, der Dackel Snoopy :snoopy: und Dino der Mix :runningdog: hatten nach unten hängende Ruten.
    Problemlose Staubwedel.

    Unser Jimmy trägt die Rute nach oben, wie man es von Huskys oder z.B. von Silkes Akitas kennt.
    Der Schwanz ist am Ansatz sehr stark und fest. Er ist fast kreisrund gebogen und liegt mit der Spitze auf dem Rücken auf.
    Bildet quasi ein 'O' (oh.)

    Vor kurzem hat sich Jimmy beim Spazierengehen an ein paar Enten erschreckt und hat einen Satz nach hinten gemacht. Dabei ist er mit seinem Hinterteil gegen mein Bein geprallt.
    Hat gefiepst und sich die Rute am Ansatz geleckt. Hat den Schwanz auch eine ganze Zeit 'eingeklemmt' so gut er dies kann.
    Gestern Abend haben Jimmy und ich bissle gebalgt.
    Dabei ist er dann nach hinten umgekippt und auf die Rute gefallen.
    Hat gefiepst, eingeklemmt, mich beleidigt angeguckt und ist schnell zur 'Mama' ins Bett gesaust.
    Wahrscheinlich hat er mich verpetzt. :zunge:

    Nun zur Frage:

    Ist so ein hochgetragener Schwanz (...sagt man so?) empfindlicher als eine hängende Rute?
    Anfällig für Torsionen, weil er so dick und am Ansatz so steif ist?
    Gibt es da was Spezielles zu beachten?

    Wer kennt sich da aus?

    liebe Grüsse ... Patrick

    P.S. Ich habs so gut beschrieben, wie ich's konnte. Natürlich beziehen sich alle Fragen auf den hinten angebrachten Schwanz.
    Nur damit mir keine anzüglichen Antworten kommen, schliesslich ist Jimmy noch Welpe und darf so'n Zeugs nicht lesen. :lach:

    Hallo,

    Unglaublich.
    Wenn eines unserer Haustiere auch nur einen krummen Pups im Hintern hat, machen wir uns schon die grössten Gedanken und gleichzeitig entscheiden deutsche Gerichte in des Volkes Namen für die tausendfache Tierquälerei.

    Wegen Religion. Mittelalterlich. Undemokratisch.

    O.K. Demokratie gibt es in Deutschland eh nicht. Gab's nicht. Wird's nie geben.
    Trotzdem erschreckend zu sehen wie weit sich Deutschland von all seinen Grundwerten und Traditionen entfernt.
    Ein Land ohne Selbstachtung.

    resignierende Grüsse ... Patrick

    Hallo Hundfreunde :hallo: ,

    als ich gestern Morgen unsere Tageszeitung aufschlug, verging mir schon beim Frühstück der Appetit.

    Die Stadt Achern will zum 01.Januar 2007 die Hundesteuer erhöhen.
    Na ja, eigentlich nix neues, dass alles teurer wird.
    -Die Erhöhung ist soo hoch auch nicht.

    Der Verwaltungs-, Kultur-, und Sozialausschuss empfiehlt eine Anhebung des Steuersatzes von bisher 60 auf nunmehr 75 Euro für den Ersthund. Für den zweiten und jeden weiteren Hund verdoppelt sich der Steuersatz. 'Kampfhunde' (wusste gar nicht, dass in Achern Hundkämpfe ausgetragen werden) sind mit 504 Euro dabei.

    So weit dieses.

    Doch jetzt kommt die Begründung, gefolgt von einigen hanebüchenen Tiefschlägen:

    Die Stadtverwaltung erwartet sich dadurch Mehreinnahmen von rund 15.000 Eoro jährlich. Doch die Steuererhöhung werde keinesfalls ob ihres finanziellen Ertrages erhoben.

    Nein, nein!

    O-Ton:

    Sondern nur unter dem Aspekt der: 'Eindämmung der Hundehaltung!'

    'Insbesonders der Verschmutzung von Gehwegen, Kinderspielplätzen, Parkanlagen und landwirtschaftlichen Grünflächen, aber auch der Gefährdung von Kindern, Fußgängern und Radfahrern durch die Vierbeiner gelte es gegenzusteuern. Ebenso der Lärmblästigung durch Gebell insbesonders in Wohngebieten.'

    Auf den Einwurf eines Gemeinderates, es sei nicht gewährleistet, dass alle Hundehalter in Achern auch ihre Hundesteuer entrichten, kam dann der Vorschlag, die städtischen Politessen sollten ihr Augenmerk darauf richten.

    Sondierung von spazierengehenden Bürgern durch Politessen? :shock:

    Das hat der OB dann aber abgelehnt, die hätten genug zu tun mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs. :zunge:

    Sattdessen wurde geäussert, dass 'eine Organisation vergleichbar mit der GEZ' für die Beitreibung nicht entrichteter Hundesteuer benötigt würde.

    Bodenlos, Gnadenlos, Unverschämt! :aerger:

    Übrigens sei natürlich die Steuererhöhung kein Freibrief für die Tierhalter, ihre Hunde Gehwege und Vorgärten verschmutzen zu lassen.

    Meine persönliche Sicht der Dinge:

    Die Steuererhöhung dient einzig und allein der Erhöhung der Einnahmen.
    Ein Hund kackt nicht weniger und bellt nicht leiser, wenn es mehr kostet.
    Ein Listenhund -so er denn böse sei, und ich kenne keinen- wird nicht zum Steiff-Teddy, wenn man seinen Besitzer schröpft.

    Und man hofft damit einige unverantwortliche Tierhalter dazu zu bringen ihre Tiere 'abzuschaffen'.

    Wenn die Stadt besorgt um die Reinhaltung der Strassen und Plätze wäre, würden Kackbeutelautomaten aufgestellt.
    Gegen geringes Entgelt, könnte man dann das Häufchen mittels Beutel entfernen und entsorgen. Erst die Zuwiderhandlung wird gebührenpflichtig geahndet. (nix dagegen)

    Leute wie wir, die das eh machen, werden durch die Steuererhöhung nur zusätzlich bestraft.

    Ich habe einfach nur den Eindruck, unsere Stadt ist Hundefeindlich. :flop:

    Sollen die Herren Stadträte lieber mal eine McDonald's-Steuer einführen. Aber gegen die unzähligen Macky-Dee-Tüten voller unverrottbaren Abfalls, welche die wohlerzogene Jugend überall aus den Autofenstern wirft, hat anscheinend niemand was.

    Wie seht ihr die Situation?
    Wie ist das in Eurer Stadt geregelt?

    Würd' mich mal interessieren.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    Du hast doch einem 'armen Hund' im wahren Wortsinn, endlich ein
    schönes Zuhause gegeben.
    Wie Du schreibst seid ihr mit ihm und er mit Euch zusammen glücklich.
    Ist doch was sehr schönes, wenn so eine 'verlorene Seele' endlich seinen Platz hat und dieses auch dankt.

    Du weisst aber, dass er sozial unvertäglich mit anderen Hunde ist.

    Trotzdem willst Du Dir einen Welpen holen.
    Weil es Deine letzte Chance ist diesen Wunschhund zu bekommen.

    Welche Chance gibst Du dem Welpen?
    So ein Zwerg braucht alle Liebe und Zuwendung, wenn er in die neue Familie kommt.
    Stell Dir den Stress vor den er bekommt, wenn er in ein Zuhause kommt, wo er von dem 'alten' Hund nicht akzeptiert wird.
    Das wird sich sicherlich nicht besonders gut auf seine Sozialverträglichkeit auswirken. Er wird ängstlich sein und gestresst.
    Was will der arme Welpe die ganze Zeit 'zum Schutz' in der Transportbox hocken. Der braucht Wärme, Anleitung und Liebe. Nicht Verwahrung.

    Einer der beiden Hund wird auf jeden Fall der Hauptleidtragende sein.
    Dies zu wissen und sich trotzdem den Welpen zu holen finde ich nicht zu verantworten.

    Mal ganz abgesehen von den Aufregungen und Ängsten, die auf Dich und Deine Familie zukommen.

    Denke bitte weiter und vor allem an das Wohl beider Tiere.
    Man merkt aus dem Geschriebenen, dass Du Dir selbst sehr unsicher bist.

    Schau, ich hab' im Leben auch schon viel wollen.
    Es ist aber nicht alles möglich und machbar. So what?
    Wer weiss für was es gut ist?!

    Überlege gut und überstürze nichts.
    Meine Meinung: Persönlich würde ich Dir abraten.

    schöne Grüsse ... Patrick

    Hallo zusammen :hallo: ,

    Fisch bringt es auf den Punkt. :gut:

    Schön für Kane. Eine (letzte?) Chance.

    Doch die Verantwortung -eine sehr grosse- liegt nun bei den Menschen, die ihn aufgenommen haben.
    Hoffentlich sind sie sich dessen bewusst und dem auch gewachsen.

    Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles Gute.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo zusammen :hallo: ,

    ...ähem... nur so am Rande bemerkt... :rolleyes:

    Was mich an der ganzen Geschichte so stört:

    Warum fährt jemand, der einen vier Monate alten Welpen hat in Urlaub und überlässt den kleinen Hund anderen Leuten.

    Entweder ich bleib zuhause, oder der Welpe geht mit.
    Haben wir mit unserem Jim auch so gemacht. Der war zu der Zeit auch vier Monate alt.
    Das ist doch die ideale Zeit, sich aneinander zu gewöhnen und mit der Erziehung des jungen Burschen zu beginnen.
    Um so leichter hat man's dann später zuhause.

    No, sorry ... kein Verständnis für die Hundebesitzer. :nein:

    maria: Lad' Dir nicht zu viel auf. Denk' an Tom O'Toole!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo :hallo: ,

    nach Dinos Tod wollten wir eigentlich keinen Hund mehr.

    Doch schon am nächsten Tag sassen wir vorm PC und schauten uns durch die Sites der regionalen Tieheime.

    Da sahen wir plötzlich das Bild eines Hundes vor uns auf dem Bildschirm, der unserem Dino wie auf's Haar glich. Wir fuhren gleich nach dem Mittagessen nach Betschdorf im Elsass, wo dieser Hund lebt.

    Die Enttäuschung war gross. Der Hund, er heisst Flic-Flac, ist schwerstens verhaltensgestört. Er lässt sich von keinem Menschen anfassen. Er liess sich von uns noch nicht mal berühren. Hat gefletscht und geknurrt, was der kleine, magere Hundekörper nur so hergegeben hat. Auch seine sozialen Kontakte zu den andern Hunden sind eher rudimentär. Lediglich einer ebenfalls dort lebenden Husky-Mischlings-Hündin ist er verfallen und begleitet diese auf Schritt und Tritt.
    Doch sie nimmt kaum Notiz von ihm.
    Durch seine Scheu fehlt es ihm natürlich auch an Pflege. Er lässt ja keinen an sich ran.

    Ich muss oft an ihn denken, an diesen armen, kleinen Kerl, der zwischen gut zwei Dutzend Hunden und doch mutterseelenalleine in seiner eigenen, winzigen Welt zu leben scheint. Struppig, einsam und traurig.

    Doch die Frau Merklinger, die dieses private Tierasyl führt, hat ein grosses
    Herz. Es gibt mehrere solcher 'hoffnungsloser Fälle' wie den Flic-Flac bei ihr.

    Eine schöne Grosse Hündin ist darunter. Sie geht unentwegt, rastlos über den Hof des Anwesens. Immer den selben Weg, die gleiche Runde. Jeden Menschen, den sie auf ihrer 'Tour' antrifft, begrüsst sie schwanzwedelnd und setzt dann ihre endlose Reise fort.

    Ein wunderschöner Staff-Mix ist darunter. Ein Welpe noch. Klein, kompakt mit bildhübschem Fell. Anthrazit. Eine Schmusebacke. Darf sie aber nicht vermitteln.

    Und einige betagte Hunde, am Ende ihres nicht immer schönen Lebens angelangt, die aufgrund ihres Alters nicht mehr vermittelbar sind.

    Doch sie lacht nur. 'die gehören mir' sagt sie, 'die geb' ich nicht her!'
    Und sie und ihr Mann wohnen wiklich mit all diesen Hunden -Welpen, Junghunde, Alte und Behinderte- in ihrem privaten Wohnhaus.

    -Unglaublich.
    -Bewundernswert.
    -Vorbildlich.

    Plötzlich kam ein schlacksiger, schlappohriger, gefleckter Kläff auf uns zugerast. Hat uns freudig beschnaupt.

    Sich vor meine Tochter geschmissen.
    Die Oma geküsst.
    Mit meiner Frau geflirtet.
    Ach ja, mich nahm er auch mit dem linken Auge zur Kenntnis.

    Ein griechischer Asylant sei er. Aus Kreta. Mit seinen Schwestern seit
    zwei Wochen im Elsass.

    Nett wäre er.
    Hübsch.
    Lieb.

    Hmm... Na ja... :love: :love: :love:

    Auf der Heimfahrt sass dann einer mehr im Auto.
    Grieche.
    Ausgerechnet.

    So kamen wir zu unserem Jimmy Jazz, dem Präzisions-Welpen.

    -Bereut? -Nein!
    -Hergeben? -Niemals!

    Der gute Jimmy. Ist doch Prädikat 'beonders Wertvoll' :gut:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Julchen :hallo: ,

    da ihr ja bald in ein Einfamilienhaus zieht, erledigt sich die Problematik demnächst von selbst.
    Treppensteigen ist jedoch ein nicht zu unterschätzendes Problem, gerade
    bei kleineren Hunderassen mit langen Rückenpartien, wie Dackeln oder Bassets.

    Gibt es eigentlich auch Fotos von Nelly? :lupe:
    Würd' mich mal interessieren, da unser Jimmy auch so ne wilde Mischung aus Kreta ist. :runningdog:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo :hallo: ,

    Offenburger hat's jetzt auch hier! :bindafür: Liegt ja grad' mal ums Eck.

    Dann mal herzlich willkommen hier! :blume:

    Tu bei Gelegenheit auch mal paar Bilder von Deinem RR hier reinstellen.
    Lass' Dir mal gelegentlich n' paar Jimmy-Bilder zukommen.

    Ausdrucksverhalten hat der mehr als genug, die olle Schnaup-Nase. :lach:

    Viel Spass im Forum wünscht ... Patrick

    Hallo zusammen :hallo: ,

    dieses Jahr sehen wir rein hundetechnisch, recht gelasen dem Jahreswechsel entgegen.
    Unser alter Dino hatte solche Angst vor dem Geböllere! Tagelang
    hat der gezittert, wenn die Kinder mit den Krachern gespielt haben und
    an Silvester selbst, war's ganz aus mit ihm. Den hätte man als Plattenrüttler an eine Baufirma vermieten können, so hatte der Schiss.

    Als er dann taub wurde, war es an Silvester zwar erträglich, dafür aber das ganze Jahr über bissle traurig. :(

    Dem Jimmy dagegen scheint die Knallerei nix auszumachen.
    Am WE waren wir auf dem Hundplatz mit ihm. Da haben die dann mit
    ner Spielzeugpistole geschossen.

    Allgemeiner Angsthasen-Test. :lach:

    Ausgerechnet der wuchtige Rotti-Bube war gaanz dicht am Herzkasper.

    Bei Jimmy Jazz hingegen hat's anscheinend ganz woanders geknallt.
    Unser Riesenbaby hat sich von einer kleinen süssen Beagle-Hündin sowas von dominieren lassen...
    Ich glaube der olle Fetischist steht da drauf.

    Die Schüsse hat er jedenfalls nicht beachtet. Das lässt doch hoffen.

    Übler sieht's da für unsere Katzen aus. Die werden wieder draussen rumhuschen wie Falschgeld. Tief geduckt, kaum höher als ihr eigener Schatten. Bei Herrn Ballmann, dem Kater wird das Herz wieder bis zum
    Drehzahlbegrenzer hochdrehen, dass die Herzklappen rasseln. :shock:

    Da kommt auch wieder die Katzentoilette zu neuen Ehren. Tja, unter Beschuss kackt es sich halt nicht so gemütlich. :mrgreen:

    Was soll's? Geht auch vorbei. Wenn wir alle und unsere Pelzgesichter
    nur schön sauber und glatt ins neue Jahr reinrutschen.

    Dann passt's! Glück-auf!

    liebe Grüsse ... Patrick