Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo zusammen :hallo: ,

    Oje oje...

    Damit kann ich nix anfangen. :nein:

    Elvis war für mich schon schwer zu ertragen.

    Aber... der Hund ist ja echt ein armer Hund!

    Ob der nicht von einer schönen schlammigen Pfütze träumt?
    Nem stinkenden Fisch zum drauf Wälzen?
    Und paar leckern Pferdeäppeln gegen Mundgeruch?

    Ich tät's ihm gönnen!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Ela :hallo: ,

    ...nur Geduld, das wird schon.

    Als wir unseren Jimmy aus dem Tierheim holten, war es ganz ähnlich.
    Er war extrem ruhig. Setzte sich immer igendwo hin und beobachtete das ganze Treiben. Legte sich ganz brav in sein Körbchen. Jaulte nicht, knurrte nicht. Er liess sich streicheln, knuddeln, füttern, aber er zeigte dabei niemals eine Gefühlsregung.
    Nur mit den Katzen wollte er spielen. -Die aber nicht mit ihm. :zunge:

    Nur vier Tage war er bei uns, da ging es schon ans Meer, in Urlaub.
    Elf Stunden Fahrt. Keine Regung. Schlaf. Zum Gassi musste man ihn tragen.
    Die ersten Tage, perfektes Benehmen für einen unerzogenen Tierheim-Kläff. Ganz rasch Stubenrein.
    Viel Leckerli, viel Lob. -Aber kaum eine Reaktion, fast nie ein Schwanzwedeln. :nein:

    Nach einer Woche im Urlaub, brach er sich einen Hinterlauf. Zwei Tage war er in der Tierklinik, getrennt von uns. Die Trennung schien ihm gar nichts auszumachen und als wir ihn wieder holen konnten, nur ganz dezente Freudenregungen.

    Zuhause fing er dann ganz langsam an 'aufzutauen', blieb aber immer etwas abwartend, misstrauisch?, zögerlich.

    Auch als ihm unser TA nach fünf Wochen den Gips abnahm verhielt er sich unerwartet. Die Prozedur war recht schmerzhaft. Die Beinschiene war mit einem Pflaster an seinem Bein fixiert. Das Pflaster hatte eine mehrreihige Klebung. Bei der Abnahme wurde Jimmy an dem Bein das Fell in Streifen mit der Klebung runtergezogen. Sah nachher aus wie die Furchen auf einem Acker. Ausserdem war die Wolfskralle mit der Spitze in sein Bein eingewachsen, die Stelle war ganz entzündet.
    Und Jim? Kein Geschrei, kein Zappeln, kein Fletschen. Er schaute sich das alles mit grossen Augen an, blieb ganz emotionslos.
    Hinterher wurde er geröntgt. Ohne Narkose oder Beruhigungsmittel. Er liess sich einfach hinlegen, Bein fixiert und -klack. Geröntgt.

    Inzwischen ist er jetzt sieben-einhalb Monate alt.
    Jimmy hat sich vollständig eingelebt. Er freut sich, er spielt, ärgert die Katzen und holt sich Ohrfeigen vom Kater ab. Man merkt, er ist daheim.

    Überschwänglich ist er aber bis heute nicht.
    Dezentes Wedeln, ehrliche aber verhaltene Freude.
    Ein Schatz! :love: Ein Schmuser.
    Und trotzdem hat man hin und wieder den Eindruck, er ist ganz weit weg. In einer eigene Welt. Irgendwie entrückt.

    Wir wissen nicht was er alles erlebt hat, bis er zu uns kam. Er braucht die Zeit um uns zu akzeptieren, die bekommt er auch. Und das wird! Ganz sicher!

    Derweil schläft er auch schon mal zu uns ins Bett und liebt es zu kuscheln.
    Ganz schön eng, mit dem Riesen-Kamel :lach:
    Dann legt er sich auf seinen Platz und ratzt selig.

    Hunde können soo verschieden sein.
    Unser Dino, den wir vor Jim hatten, hat sich bei der Begrüssung fast überschlagen. Bissle schneller gewedelt, und der wär abgehoben, wie ein Helikopter. Frech war er. Vorwitzig. Überall die Nase vorne. Und weeehleidig! Oje-oje! Und gekuschelt und geschmust.
    Aber! Nur so lange er wollte. Reihenfolge: Gefreut... gewedelt... geknurrt und wehe, wenn man die Pfoten dann nicht wegnahm... geschnappt!
    Ein grantiger Wasen war dass! Ständig schlecht gelaunt und brummig. Dann wieder der kleine Schatz. ...und schon knurrt er wieder...

    Und trotzdem -ich hab's in der 'Regenbogenbrücke' schon beschrieben- was habe ich diesen kleinen Teufel geliebt.
    Trotz (oder wegen) seiner Eigenheiten.

    Und genau so lieben wir jetzt unseren Jim. Das wird ein ganz prima Hund. Wie der Dino. Einer mit Charakter!

    Lass Deinem Schatz Zeit. Betüddle ihn, beziehe ihn in Euer Familienleben voll mit ein. Und lass ihm auch seine Eigenheiten.
    Er wird es Dir danken. Erzwingen lässt sich nicht.

    liebe Grüsse und viel Spass mit Deiner Maus wünscht ... Patrick


    P.S.

    Jimmy's coming home.

    Da wird er von meiner Tochter geherzt, nachdem er sie einige Zeit nicht mehr gesehen hatte.
    Schau ihm in die Augen... diese Freude (gähn)
    Die aufgeregt aufgestellten Ohren (häng, häng)
    Die freudige erregte Körperhaltung (schlaff, schlaff)

    Soo isser halt. :rolleyes:

    Katzenbilder? Null Problemo :)

    Lucy Lou und Herr Ballmann bei der Korbbesetzung

    Heute Waschtag! Komm, der Schwanz muss auch noch rein!

    Tochter Karin mit Herrn Ballmann, Lucy Lou, Fidolin (schwarz) und
    Emily

    Der Chef der wilden Müllplatz-Katzen

    Der kleine Kater ohne Name kurz vor seinem Tod. ;(

    Moritz-Theo Ballmann, der Halunke. :bandit:

    Herr Bilbo Ballmann in der Ruhephase.

    Vorweihnachtsstimmung mit Moritz-Theo Ballmann. Oder: Auch Verbrecher lieben ein Frohes Fest. :angel:

    Als wir Moritz-Theo vermittelt hatten, hab ich eine Gebrauchsanleitung für
    ihn geschrieben. Die neuen Besitzer hatten noch nie eine Katze. Und dann ausgerechnet Moritz-Theo (kurz: der MoTzt)
    Die Leute hatten dann wenigstens beim Lesen bissle was zum Lachen. Hat aber geholfen und heute ist er Hauhaltsvorstand und regiert seine Familie mit eiserner Pfote.

    Hoffe Euch gefallen die Pics.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo zusammen :hallo: ,

    wenn ich mir das alles so durchlese... hätt' ich von Euch auch Haue bekommen.

    Zurecht!

    Aber, dürft nicht so streng sein.
    Manchmal tut man Dinge, einfach weil man es nicht besser weiss.
    Die Situation nicht kennt.

    Null Katzenerfahrung.
    Nicht mal so recht gemocht hab ich die Pelzgesichter.
    Nie darum gekümmert.

    Wir waren draussen mit Dino. Pipi machen. (der Hund)
    Plötzlich flitzte was schwarzes heran.
    Winzig klein. Gesträubtes Fell. Auf Zehenspitzen. Bestand nur aus Katzenbuckel und einer Portion Frechheit.

    Ein Katzenwelp. Pechschwarz.
    Wir kannten die Mama. Grau.
    Und die Oma. Schneeweiss. (eine sprechende Katze übrigens!)

    Und wir wussten, dass die Besitzerin die Tiere nicht anständig versorgt. Desshalb hatten wir die Beiden auch immer mitversorgt und später auch in gute Hände vermittelt. (mit Einverständnis der Besitzerin)

    Wir nahmen das schwarze Etwas bei uns auf. Und nannten sie Felini Fee. Plötzlich hatten wir ne Katze. Und alle mochten sie. Sogar unser Oberbrummbär Dino.
    Sie wuchs und gedieh. Wurde schön und genau so brummig und launisch wie unser Hund.
    Wir mochten sie so sehr, dass wir beschlossen Babys von Felini zu bekommen. -Haut mich!

    Vier Stück kamen zur Welt.
    Drei graue Tiger. Und in Rabenschwarzer.

    Hach wie Süss!

    Hier zu sehen: Die drei Tiger Lucy Lou, Emily, der Kater Herr Ballmann und der schwarze Fridolin auf dem Schoss von Brit. (glücklich, dümmlich lächelnd. Ich steh hinter der Kamera und guck mindestens genau so doof.)

    Alle vier Babes waren vermittelt:
    Fridolin ist bei der Familie von meiner Tochter sein Ex jetzt der Haushaltsvorstand.
    Emily ist bei Brit's Onkel (Jungeselle) die Faru im Haus. Und er gehorcht!

    Herr Ballmann und Lucy Lou waren an Töchterchens Chefin vergeben.
    Doch deren Erst-Katze drohte mit der Ermordung der Kleinen. Oh-oh, dass
    war was, als wir mit den Beiden ankamen.
    Also nahmen wir die Zwei wieder mit.

    Sind jetzt bei uns. -Gott sei Dank!

    Inzwischen hatten wir uns auch mit dem thema Katze genauer beschäftigt und die Problematik erkannt. Drum sind alle drei Katzen jetzt kastriert, geimpft, laufend entwurmt und ... verwöhnt!

    Als Dank bringen Lucy und Herr Ballmann ab und an Geschenke mit.

    So was:

    Lecker!

    Und, ich gestehe eine weitere Missetat:

    Wir sind jedes Jahr im Urlaub in Barneville in Frankreich. Dort gibt es neben Meer und Urlaubsidylle auch eine 'Dechetterie'. Ein Müllplatz. Dort lebt ein Rudel wilder Katzen. Und vermehrt sich.
    Ab und an kommt ein Jäger...

    -Kann auch nicht s dafür.

    Die Katzen leben aus den Mülleimern und von dem, was die Leute ihnen hinstellen. Brit füttert alljählich wie bekloppt.
    Da fiel uns eine kleine weiss/gefleckte Katze auf. Zu klein um den bevorstehenden Winter zu überleben. Brit wollte sie mit nach Hause nehmen.

    Niemals!! :bindagegen:

    Am vorletzten Tag des Urlaubs schaute mich das Kleine an und wollte 'Miau' sagen. Es kam nur ein heiseres Krächzen. Rotz blubberte aus dem Näschen. Die verschnupften Aüglein sahen aus, als wolle der Atlantik überlaufen.

    Also. Katzenkiste gekauft. Katze geschnappt. Zum Veterinaire. Untersucht. Entfloht (teilweise) und gegen Katzenschnupfen erstversorgt. Der Doc hat noch ne Bescheinigung für die Grenzer ausgestelt. für alle Fälle.
    Dreizehn Stunden sass Brit mit der Katzenkiste auf dem Schoss da, auf der Heimfahrt und hat die Kleine betüddelt. Die war soo brav!
    Wir hatten das Kätzel bereits telefonisch an unsere Nachbarn vermittelt. Und je näher wir der Deutschen Grenze kamen, um so öfter kamen die SMS'. Wo seid ihr? Was macht unser Baby?

    Was soll ich sagen. Zuhause angekommen ist die Kleine (sie heisst Mini) unserer Nachbarin in die Arme gesprungen :love: Das war's.
    Heute ist sie die Königin bei Nachbars.

    Haben wir das ganz schlimm verkehrt gemacht?

    Mini (weiss) und die Müllplatz-Katzen.

    Mini frisst aus der Futterbox. Voll reingehopst. :)

    Auch wir haben Fehler gemacht. Doch ich denke, ganz falsch war es im Ergebnis denn doch nicht. Oder?

    Zum Schluss noch vorweihnachtliche Grüsse. (Siehe oben) :)

    liebe Grüsse ... Patrick und Brit

    Hallo Maria,

    ich hatte Dir schonmal in diesem Thread geraten, Dir nicht zuviel aufzuladen.
    Und genau diesen Eindruck machen Deine Posts auf mich.

    Du willst helfen. Aber anscheinend um jeden Preis.
    Und Du scheinst Dir selbst dabei alles Andere als sicher zu sein.

    Es kann ja bei einem so brisanten Thema nicht Sache sein zu glauben, die nächsten elf Tage überstehen zu können!
    Aus Dir spricht Unsicherheit und Angst.

    Und wenn ihr es 'überstanden' habt, ohne dass Duke wieder zugebissen hat, gibst Du den Welpen an Leute zurück, die bei mir nur Ablehnung ob ihres Verhaltens hervorrufen.
    Solche Leute brauchen vieles... nur keinen Hund.

    Überlege bitte erst, was für die Tiere das Beste ist und handle dann.
    Und übernimm Dich nicht. Dann ist nämlich keinem geholfen.

    Verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dich nicht angreifen. Engagement ist eine bewundernswerte Sache.
    Aber wenn ich hier mitlese, kommt es mir immer ein wenig so vor, als ob du bei Sturm im offenen Meer auf einer Planke stehst und versuchst Ertrinkende zu retten. Und das obwohl Du selbst nicht schwimmen kannst.

    Hoffe die Sache geht gut für Euch alle aus.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Silke,

    ...ich ahnte doch, dass das Thema einen seltsamen Verlauf nimmt. :lol:

    Also ich hab ... ähem ... Jimmy's Schwanz natürlich abgetastet. :wink:

    Konnte nicht feststellen, dass da irgend eine besonders empfindliche Stelle ist. Allerdings, so lieb der Kerle sonst auch ist, mit dem kannste jeden Blödsinn machen ohne dass er auch nur muxt, hab ich den Eindruck, dass es ihm unangenehm ist, wenn man seinen... äh die Rute, anfasst. Er weicht dann immer aus.

    Mal beobachten.

    Denke ich lass beim nächsten Besuch mal den TA drübergucken.

    Bei ihm ist übrigens das Haarkleid, besonders im unteren Drittel des Schwanzes ebenfalls sehr dicht. Auch an den Hinterbeinen kriegt er richtige 'Hosen'. Sieht lustig aus. :)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo zusammen :hallo: ,

    Habe da mal eine Frage:

    Unsere beiden vorigen Hunde, der Dackel Snoopy :snoopy: und Dino der Mix :runningdog: hatten nach unten hängende Ruten.
    Problemlose Staubwedel.

    Unser Jimmy trägt die Rute nach oben, wie man es von Huskys oder z.B. von Silkes Akitas kennt.
    Der Schwanz ist am Ansatz sehr stark und fest. Er ist fast kreisrund gebogen und liegt mit der Spitze auf dem Rücken auf.
    Bildet quasi ein 'O' (oh.)

    Vor kurzem hat sich Jimmy beim Spazierengehen an ein paar Enten erschreckt und hat einen Satz nach hinten gemacht. Dabei ist er mit seinem Hinterteil gegen mein Bein geprallt.
    Hat gefiepst und sich die Rute am Ansatz geleckt. Hat den Schwanz auch eine ganze Zeit 'eingeklemmt' so gut er dies kann.
    Gestern Abend haben Jimmy und ich bissle gebalgt.
    Dabei ist er dann nach hinten umgekippt und auf die Rute gefallen.
    Hat gefiepst, eingeklemmt, mich beleidigt angeguckt und ist schnell zur 'Mama' ins Bett gesaust.
    Wahrscheinlich hat er mich verpetzt. :zunge:

    Nun zur Frage:

    Ist so ein hochgetragener Schwanz (...sagt man so?) empfindlicher als eine hängende Rute?
    Anfällig für Torsionen, weil er so dick und am Ansatz so steif ist?
    Gibt es da was Spezielles zu beachten?

    Wer kennt sich da aus?

    liebe Grüsse ... Patrick

    P.S. Ich habs so gut beschrieben, wie ich's konnte. Natürlich beziehen sich alle Fragen auf den hinten angebrachten Schwanz.
    Nur damit mir keine anzüglichen Antworten kommen, schliesslich ist Jimmy noch Welpe und darf so'n Zeugs nicht lesen. :lach:

    Hallo,

    Unglaublich.
    Wenn eines unserer Haustiere auch nur einen krummen Pups im Hintern hat, machen wir uns schon die grössten Gedanken und gleichzeitig entscheiden deutsche Gerichte in des Volkes Namen für die tausendfache Tierquälerei.

    Wegen Religion. Mittelalterlich. Undemokratisch.

    O.K. Demokratie gibt es in Deutschland eh nicht. Gab's nicht. Wird's nie geben.
    Trotzdem erschreckend zu sehen wie weit sich Deutschland von all seinen Grundwerten und Traditionen entfernt.
    Ein Land ohne Selbstachtung.

    resignierende Grüsse ... Patrick

    Hallo Hundfreunde :hallo: ,

    als ich gestern Morgen unsere Tageszeitung aufschlug, verging mir schon beim Frühstück der Appetit.

    Die Stadt Achern will zum 01.Januar 2007 die Hundesteuer erhöhen.
    Na ja, eigentlich nix neues, dass alles teurer wird.
    -Die Erhöhung ist soo hoch auch nicht.

    Der Verwaltungs-, Kultur-, und Sozialausschuss empfiehlt eine Anhebung des Steuersatzes von bisher 60 auf nunmehr 75 Euro für den Ersthund. Für den zweiten und jeden weiteren Hund verdoppelt sich der Steuersatz. 'Kampfhunde' (wusste gar nicht, dass in Achern Hundkämpfe ausgetragen werden) sind mit 504 Euro dabei.

    So weit dieses.

    Doch jetzt kommt die Begründung, gefolgt von einigen hanebüchenen Tiefschlägen:

    Die Stadtverwaltung erwartet sich dadurch Mehreinnahmen von rund 15.000 Eoro jährlich. Doch die Steuererhöhung werde keinesfalls ob ihres finanziellen Ertrages erhoben.

    Nein, nein!

    O-Ton:

    Sondern nur unter dem Aspekt der: 'Eindämmung der Hundehaltung!'

    'Insbesonders der Verschmutzung von Gehwegen, Kinderspielplätzen, Parkanlagen und landwirtschaftlichen Grünflächen, aber auch der Gefährdung von Kindern, Fußgängern und Radfahrern durch die Vierbeiner gelte es gegenzusteuern. Ebenso der Lärmblästigung durch Gebell insbesonders in Wohngebieten.'

    Auf den Einwurf eines Gemeinderates, es sei nicht gewährleistet, dass alle Hundehalter in Achern auch ihre Hundesteuer entrichten, kam dann der Vorschlag, die städtischen Politessen sollten ihr Augenmerk darauf richten.

    Sondierung von spazierengehenden Bürgern durch Politessen? :shock:

    Das hat der OB dann aber abgelehnt, die hätten genug zu tun mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs. :zunge:

    Sattdessen wurde geäussert, dass 'eine Organisation vergleichbar mit der GEZ' für die Beitreibung nicht entrichteter Hundesteuer benötigt würde.

    Bodenlos, Gnadenlos, Unverschämt! :aerger:

    Übrigens sei natürlich die Steuererhöhung kein Freibrief für die Tierhalter, ihre Hunde Gehwege und Vorgärten verschmutzen zu lassen.

    Meine persönliche Sicht der Dinge:

    Die Steuererhöhung dient einzig und allein der Erhöhung der Einnahmen.
    Ein Hund kackt nicht weniger und bellt nicht leiser, wenn es mehr kostet.
    Ein Listenhund -so er denn böse sei, und ich kenne keinen- wird nicht zum Steiff-Teddy, wenn man seinen Besitzer schröpft.

    Und man hofft damit einige unverantwortliche Tierhalter dazu zu bringen ihre Tiere 'abzuschaffen'.

    Wenn die Stadt besorgt um die Reinhaltung der Strassen und Plätze wäre, würden Kackbeutelautomaten aufgestellt.
    Gegen geringes Entgelt, könnte man dann das Häufchen mittels Beutel entfernen und entsorgen. Erst die Zuwiderhandlung wird gebührenpflichtig geahndet. (nix dagegen)

    Leute wie wir, die das eh machen, werden durch die Steuererhöhung nur zusätzlich bestraft.

    Ich habe einfach nur den Eindruck, unsere Stadt ist Hundefeindlich. :flop:

    Sollen die Herren Stadträte lieber mal eine McDonald's-Steuer einführen. Aber gegen die unzähligen Macky-Dee-Tüten voller unverrottbaren Abfalls, welche die wohlerzogene Jugend überall aus den Autofenstern wirft, hat anscheinend niemand was.

    Wie seht ihr die Situation?
    Wie ist das in Eurer Stadt geregelt?

    Würd' mich mal interessieren.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    Du hast doch einem 'armen Hund' im wahren Wortsinn, endlich ein
    schönes Zuhause gegeben.
    Wie Du schreibst seid ihr mit ihm und er mit Euch zusammen glücklich.
    Ist doch was sehr schönes, wenn so eine 'verlorene Seele' endlich seinen Platz hat und dieses auch dankt.

    Du weisst aber, dass er sozial unvertäglich mit anderen Hunde ist.

    Trotzdem willst Du Dir einen Welpen holen.
    Weil es Deine letzte Chance ist diesen Wunschhund zu bekommen.

    Welche Chance gibst Du dem Welpen?
    So ein Zwerg braucht alle Liebe und Zuwendung, wenn er in die neue Familie kommt.
    Stell Dir den Stress vor den er bekommt, wenn er in ein Zuhause kommt, wo er von dem 'alten' Hund nicht akzeptiert wird.
    Das wird sich sicherlich nicht besonders gut auf seine Sozialverträglichkeit auswirken. Er wird ängstlich sein und gestresst.
    Was will der arme Welpe die ganze Zeit 'zum Schutz' in der Transportbox hocken. Der braucht Wärme, Anleitung und Liebe. Nicht Verwahrung.

    Einer der beiden Hund wird auf jeden Fall der Hauptleidtragende sein.
    Dies zu wissen und sich trotzdem den Welpen zu holen finde ich nicht zu verantworten.

    Mal ganz abgesehen von den Aufregungen und Ängsten, die auf Dich und Deine Familie zukommen.

    Denke bitte weiter und vor allem an das Wohl beider Tiere.
    Man merkt aus dem Geschriebenen, dass Du Dir selbst sehr unsicher bist.

    Schau, ich hab' im Leben auch schon viel wollen.
    Es ist aber nicht alles möglich und machbar. So what?
    Wer weiss für was es gut ist?!

    Überlege gut und überstürze nichts.
    Meine Meinung: Persönlich würde ich Dir abraten.

    schöne Grüsse ... Patrick