Hallo
,
Denke Dobby trifft genau den Punkt.
Sehr wichtig ist einfach eine gute Beziehung zu seinem Tierarzt.
Ein vertrauensvolles Verhältnis.
Wir sind bei der Auswahl unseres Haus-TA genau so kritisch, wie
bei der Wahl unserer eigen Docs.
Dann geht man auch mal rein, wenn man eh grad am Spazieren
gehen ist, ist das bei uns z.B. gar kein grosser Umweg.
Der Doc guckt mal drüber und gut ist.
Man ist beruhigt und nicht versucht selber dran rumzudoktern.
Aber manche TA's sind halt einfach... bäh! :zunge:
Als unsere Tochter noch ein kleines Mädel war, ist sie mit ihrer Freundin zusammen zum TA. Der arme Hamster der Freundin hatte nur noch Zweiradantrieb und konnte nur noch Kreise laufen.
Der Doc nimmt den Zwerg hoch, guckt drüber und sagt: 'Schlaganfall. Muss eingeschläfert werden.' Dann zieht er im Beisein der beiden Pimpfe eine Spritze auf, nimmt den Hamster in die eine Hand und haut ihm die Nadel rein.
Den Kindern haut es fast die Augen aus dem Kopp. Da läuft dem TA doch tatsächlich die Brühe am Arm runter, während der Nager jämmerlich fiept.
Der Honk hatte das arme Viecherl glatt durchbohrt und die Injektion auf der anderen Seite rausgespritzt. :shock:
Beim zweiten Anlauf hat er es dann doch geschafft seinen Job zu machen.
Haut er dann doch den kaputten Hamster danach einfach in die Tonne. Rechnung tät er dem Papa schicken. Und Tschüss!
Die Kurzen kamen hier an und waren am Rande eines hysterischen Anfalls. Statt kompetenter und einfühlsamer Hilfe gab's voll die Live-Horrorshow!
Nach einigen deutlichen Worten in gepflegtem Konversations-Deutsch war dann das Thema mit diesem Doc für uns abgehakt.
Der Typ hat übrigens selbst zwei Kinder... Un-glaub-lich! :help:
liebe Grüsse ... Patrick