Beiträge von Jimmy Jazz

    bordy

    Hi Janina :hallo: ,

    100% erkannt! :gut:

    Hatte da auch so einen Kandidaten.
    Vor Jahren, als unser Dino noch sehen konnte, bin ich jeden Tag mit ihm nach Freistett an den Rhein gefahren. Dort hatten wir alle Kommandos geübt, dort konnte er frei laufen.

    Zwei-drei Mal die Woche trafen wir einen Herren, der dort mit einem Langhaardackel und einem Labrador spazieren ging. Immer wenn er mit seinen Hunden oben auf dem Rheindamm ging und wir unten am Seitenkanal, kamen zuerst der Dackel, dann der Labbi den Damm runter.
    Der Labbi stellte sich auf den Weg, der Dackel versuchte Dino zu beissen.

    Der Hundehalter ging derweil oben auf dem Damm weiter, als ob nichts wäre. Ich versuchte den Mann zur Rede zu stellen, aber er beachtete mich mit keinem Auge.

    Nachdem die Fusshupe Dino mehrfach angegangen hatte und der Labbi knurrend dabeistand wurd' es mir zu blöde.
    Durch paar gute Connections hab' ich über das Kfz-Kennzeichen den Namen und die Anschrift dieses Trottels erruiert. ;D

    Ich habe dann den Herrn F. aus D. beim nächsten Mal direkt angesprochen
    und ihm eröffnet, dass ich weiss wer er ist und ihm mit einer Anzeige gedroht, (ersatzweise einem Augenring, :zunge:) wenn er seine Hunde beim nächsten Mal nicht abrufen würde.

    Ich habe den Typen und seine Wuffs nie mehr dort gesehen.


    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo sun :hallo: ,

    Unser Dino hatte auf dem Rücken auch lauter kleine Krüstchen bekommen.
    Wenn man seinen Rücken kraulte, merkte man, dass es ihn an diesen Stellen auch juckte. Die Krüstchen gingen beim Kraulen auch weg und darunter war es feucht. Es roch bissle streng.
    Später breiteten sich diese Stellen auch auf dem Bauch aus.

    Er hatte eine Flohallergie entwickelt.

    Kann verschiedene Ursachen haben.
    Floh ist eine davon.
    Lass mal den TA drüberschauen. Solche Ekzeme können leicht chronisch werden.

    liebe Grüsse ... Patrick

    mad hat da völlig Recht. Die beiden werden sich nachdem sie ein Jahr alleine bei Euch waren nicht von heut auf morgen an die Situation gewöhnen.
    Das braucht Zeit und viel Geduld.

    Sakuru:
    ...sag ich doch. Wenn der Hund mal übel drauf ist und eine der Katzen zu fassen bekommt (wenn), dann hat die Puss schnell mal alle neun Leben aufgebraucht. :angel:
    Es bleibt schwierig.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Kat :hallo: ,

    ...schön, dass Du der älteren Lady nochmal ein schönes Zuhause bescherst. :gut:

    Wie hat sie denn bis heute gelebt, wenn sie weder erzogen ist, noch einen Namen hat, die Ärmste?
    Und ...wie heisst sie denn bis jetzt?

    Haste Mal n' Photo?

    Wünsche Euch Beiden viel Spass miteinander und viel Glück!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Warum "durchdrehen"?
    Entweder gewöhnen sich die Katzen an den Hund oder sie wandern ab.
    Ich verstehe das Problem nicht.

    Hi,

    ...warum sollen die Katzen verschwinden? Waren doch zuerst da.

    Und wohin? Nochmal zwei Pelzgesichter mehr im Tierheim?

    _____________

    Ihr habt einfach die Problematik nicht erkannt.
    Zwar habt ihr drauf geachtet, dass der Hund weitestgehend katzenverträglich ist. Aber umgekehrt, wie sehr waren die Katzen an einen Hund gewöhnt?

    Ich sag's immer wieder: Bei cat vs. dog würde ich mir erstmal keine Sorgen um die Katze machen.
    Es wird immer unterschätzt, dass die Katze viel flinker ist als der Hund und vor Allem ihre Krallen sehr zielgerichtet und wirksam einsetzt, wenn sie dieses für nötig erachtet.

    Wenn ein Hund auf eine Katze zustürmt, auch wenn er nur das Spiel sucht, bedeutet seine Mimik und Körperhaltung für die Katze: Angriff!
    Ist sie dieses hündische Verhalten nicht gewöhnt und sieht auch keine Möglichkeit zur Flucht, haut sie. Im Ernstfall auch gezielt in die Augen.

    Flüchtet sie hingegen, deutet der Hund dies als Aufforderung zum Spiel und setzt der entwetzten Katze nach.

    Hund und Katzen müssen begreifen, dass vom jeweils Anderen keine Gefahr ausgeht. Dieses geht in Euerm Fall nur langsam und schrittweise.

    Bei uns gab es auch die Problematik.
    Der Hund ist jetzt vier Monate im Haus und erst zwei unserer drei Katzen kommen weitestgehend klar mit ihm. Bei der Dritten wird es wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Erschwerend kommt bei Euch hinzu, dass ein Schäferhund, wenn er mal richtig gereizt ist und eine der Katzen tatsächlich mal zu fassen kriegt, durchaus kurzen Prozess mit der Samtpfote macht.
    Unser Kläff kriegt vom Kater ein, zwei Ohrfeigen wenn er zu wild macht (ohne Krallen, dafür kräftig und schnell). Dann setzt er sich verdutzt hin und guckt erstmal doof. Anschliesslich reibt sich der Kater an ihm und gut isses.
    Bei einem erwachsenen Schäferhund ist so eine Reaktion nicht zu erwarten.

    Also äusserst vorsichtige Annäherung und ruhig die Tiere mal machen lassen, ohne grosse Einmischung.
    Wichtig dabei: Die Katzen müssen immer die Möglichkeit zur Flucht haben.
    (Katzenklappe oder Fenster)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo :hallo: ,

    ...tja, die Katzen. Die Weltmeister im Stur sein und Leute verarschen. :rolleyes:

    Nehme mit der linken Hand einen Leopard-II-Panzer am Geschützrohr hoch, stelle diesen auf Deine Kinnspitze und jongliere dabei mit sieben Bällen und vier Kakteen. :juggle:

    Ist jedenfalls leichter, als einem Kater irgend etwas vorschreiben zu wollen.

    Wenn er weiterhin seine Geschäfte in Nachbars Rabatten und im Sandkasten des Spielplatzes abwickelt, ist das sein Problem. 'Risiko' heisst das Spiel und der Ausgang ist stark abhängig vom Goodwill der 'Mitspieler'. Wenn er hier oder da genügend schlechte Erfahrungen gesammelt hat, wird er es sich schon überlegen ob oder ob nicht...
    ...oder erst recht! -Katze halt! Da machste nix.

    Wir haben für unsere drei Pelzgesichter zwei Katzenklappen vorgesehen.
    Eine in der Wohnungstüre. Wenn jemand zum Glasabschluss rein oder raus geht, flitzen die oftmals mit rein und können dann in die Wohnung.
    Die zweite Klappe hat uns der Glaser direkt in das Küchenfenster gesetzt.
    So können die Katzen jederzeit in den Garten und wieder zurück in die Wohnung. Wir haben extra ein Brett an die Fensterbank angelegt.

    Aufgang zum Küchenfenster.

    Innenansicht mit Klappe im Fensterglas und Pflegekatze 'Baby'

    Da haben die Katzen immer die Gelegenheit jederzeit in die Wohnung zu gelangen und müssen niemals warten, bis jemand nach Hause kommt.
    So können sie bei Schlechtwetter immer rein und haben die freie Auswahl zwischen Inside- und Outside-Klo.
    Vor allem an Silvester wird die interne Methode sehr geschätzt. Unter 'feindlichem Beschuss' kackt es sich halt nicht soo gemütlich.

    Probiere sowas. Wenn er den Katzeneingang akzeptiert, O.K.
    Wenn nicht: Sein Pech. Darfst Du nicht so ängstlich sehen. Freigangkatzen sind Glücksspieler. Und diese kleinen Verbrecher lieben 'Deal or no Deal'.

    liebe Grüsse ... Patrick (der trotzdem immer Schiss um seine Bandidos hat.)

    sandra:

    ...ja, so wie Du das mit der Ombra schilderst, könnt' ich mir das auch mit Flic Flac vorstellen. Das wird bestimmt kein Knuddelbär, aber mit einer lieben, ruhigen Bezugsperson, wär das bestimmt ein feines Hundchen.

    Bissle hergerichtet, Vollwaschgang und frisch frisiert, würde er in etwa so wie Brinchens Chicco aussehen.

    So in der Masse zwischen den ganzen anderen Hunden, geht der Kleine einfach unter.
    So schade. Ich hoffe, mir fällt demnächst dazu eine Lösung ein.
    Je länger er dort bleibt, um so schwerer dürfte es werden, ihn aus der Reserve zu locken.

    Pebbles:

    Jimmy's Reaktion hat mich total überrascht.
    Hätte gedacht, er würd' sich freuen seine alten 'Kumpels' wiederzusehen.
    Aber der war so verängstigt, mit dem war den ganzen Abend nix mehr anzufangen.
    Verblüffend!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Silke :hallo: ,

    ...so wie ich den Flic Flac gestern erlebt habe, würde ich auch sagen, er ist eher furchtbar ängstlich als dass er autistisch wäre.
    Dazu hat er gestern zu interessiert geschaut, zuviel Anteil an unserem Auftauchen genommen.
    Bei unserem ersten Besuch hat er dauernd vor sich hin gestarrt und immer versucht sich so weit entfernt von allen Personen zu halten.

    Gestern war er immer dort, wo auch Leute waren, wenn auch immer durch ein 'Versteck' geschützt.
    Und wie gesagt, ich habe ihn beinahe berührt. Er hat dabei listig geguckt und ich war mir unsicher ob er gleich schnappen oder kläffen würde.
    Aber als ich mit der Hand nur Zentimeter von seinem Kopf weg war sind
    dann die beiden Kampfknutscher-Rüpel an meinem Arm gehängt und haben mich weggezerrt.
    (Unglaublich, was die beiden für eine Kraft haben. *ganzbissleverliebtbin*)

    Ich glaube auch, wie Du sagst, mit viel Zeit und Liebe und einem ruhigen 'Rudelpartner', man könnte ihn hinkriegen und sein Vertrauen gewinnen.
    (Silke, ich habe auch das listig eingefügte (Jimmy?) bemerkt. :wink: )

    Glaub mir, da habe ich schon mehrmals drüber nachgedacht.
    Was bei uns aber fehlt, ist der Faktor 'Zeit'.
    Ich Arbeite ab halb Acht und bin bis 17Uhr weg. Die Sommermonate über helfe ich meinem Kollegen noch in der Caravan-Wekstatt aus.

    Brit arbeitet Vormittags. Zwei Mal in der Woche stundenweise auch nachmittags und macht nebenher noch die Wohnung ihres alleinstehenden Onkels sauber und übernimmt im Nachbarhaus die Pflege der Aussenanlage und des Treppenhauses.

    Damit unser :runningdog: und die drei Pelzgesichter nicht zu lange alleine sind, hilft die Oma (meine Mutter) aus. Sie kommt vormittags, kocht für uns alle und betüddelt das Tiervolk.
    Ich kann ihr nicht noch einen weiteren Hund zumuten, dazu noch einen völlig unerzogenen.
    Und ich denke Zeit für Flic Flac zu haben, wäre für den Kleinen verhuschten Kerl das aller Wichtigste.

    Ich hoffe mir fällt zu der Sache noch eine vernünftige Lösung ein.

    liebe Grüsse ... Patrick