Hallo Schatzi,
Erblindung ist kein Grund einen Hund einschläfern zu lassen.
Natürlich ist er jetzt durcheinander, wie würde es denn uns ergehen, wenn
wir von Stund an nichts mehr sehen könnten.
Was er jetzt braucht ist Deine Hilfe, Deine Zuneigung und Unterstützung.
Hole Dir noch eine andere TA-Meinung ein.
Wenn die Wesensveränderung wirklich nur der Erblindung zuzuordnen ist,
braucht es nur Deiner Unterstützung und der Hund kann noch eine ganze
Zeit ein lebenswertes Leben führen.
Sollte er jedoch an Folgen des Schlaganfalles leiden, musst Du Dich ernst-
haft mit der Möglichkeit auseinandersetzen, Deinen Hund über kurz oder
lang zu verlieren.
Mit über dreizehn Jahren hat er schliesslich ein hohes Hundealter erreicht.
Dieses muss aber zweifelsfrei geklärt werden.
Unser Hund Dino war elf Jahre lang blind und ist mit unserer Hilfe sehr gut
damit zurecht gekommen. Mit zwölf Jahren wurde er taub und die ersten
zwei drei Wochen waren für ihn auch ein grosses Problem.
Doch auch daran hat er sich mit der Zeit gewöhnt und er erlernte in
seinem hohen Alter noch auf Tastsignale zu reagieren.
Als er starb war er 15 Jahre und 6 Monate alt.
Es ist schwer, Dir aus der Entfernung zu raten.
Besprich Dich mit den TÄ und überlege sorgfältig was das Richtige ist.
Wenn es nicht mehr geht, quäle ihn nicht zu lange.
Doch alleine aufgrund seiner Erblindung muss er noch lange nicht sterben.
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute.
liebe Grüsse ... Patrick