Hallo,
...da kann ich mitreden. 
Unser Dino war ein Tauchverrückter!
Am liebsten hat er im Rhein-Seitenkanal getaucht.
Da er blind war, tappste er in den Kanal, so weit er noch stehen konnte,
ohne Auftrieb zu bekommen und fing dann an rückwärts zu gehen, wobei
er den Kanalboden mit den Vorderpfoten abtastete.
Sobald er einen lohnenswerten Wackerstein erfühlt hatte, tauchte er ab.
Oftmals waren die Steine sehr gross und schwer, sodass er recht lange
unten blieb und Blubberblasen aufstiegen. :^^:
Mit einem 'wusch' tauchte er dann plötzlich auf, einen fetten Stein im Maul,
Wasserfontänen schossen ihm aus dem Rüssel und er stapfte prustend
und niessend ans Ufer.
Dort schmiss er dann den Wacker hin und wälzte sich ausgiebig, grunzend
und schnaupend auf seiner Beute.
Dann liess er den Stein einfach liegen, tappste wieder ins Wasser uns
suchte sich ein neues Opfer.
Ca. drei Jahre vor seinem Tod, kam er nach einem Tauchgang aus dem
Kanal und war vollkommen orientierungslos.
Er war schlagartig ertaubt.
Das besserte sich anfangs zwar wieder leicht, führte aber mit der Zeit
zum vollständigen Hörverlust.
Lt. dem TA, bei alten Hunden manchmal eine Folgeerscheinung nach dem
Tauchen.
Doch noch bis vor wenigen Wochen vor seinem Tod, blieb er eine totale
Wasserratte und liebte es zu Schwimmen und zu Tauchen.
Wasser und Strand, Schwimmen, Tauchen und Buddeln waren sein
Leben und wir liessen ihn gewähren, so lange er es konnte und wollte.
Ich denke hinter der Regenbogenbrücke haben einige Enten und Maul-
würfe ganz schön Konkurrenz bekommen, seit unser Dino da oben ist.
liebe Grüsse ... Patrick