Hallo Tanja,
...ich verstehe Dich so gut.
Als Dino starb, wurde Brigitte ganz durcheinander.
Wir räumten Dinos Sachen weg.
Für mich war ein Kapitel abgeschlossen.
Ein anderer Hund derzeit undenkbar.
Aber am nächsten Morgen sass Brigitte am PC (was sie sonst nie macht)
und schaute durch Tierheimseiten...
Nachmittags war Jimmy dann bei uns.
Und es war so schlimm.
Er war so lieb. So ängstlich. So hübsch.
Doch ich konnte ihn nicht annehmen.
Ja, ich wollte ihn sogar zurückbringen, hatte sogar mit dem Tierasyl
telefoniert.
Dino war für mich noch da. Überall.
Und Jimmy störte einfach.
Mein schlechtes Gewissen dem toten Dino gegenüber war grenzenlos.
Inzwischen ist Jimmy unser Schatz, der Familien-Mittelpunkt.
Ich habe auch kein schlechtes Gewissen mehr.
Jimmy hat Dino nicht ersetzt, verdrängt.
Ein Kreis hatte sich geschlossen.
Jimmy hat den nächsten geöffnet.
Jimmy ist jetzt und da.
Dino ist auch da. Aber anders.
Und er fehlt mir so sehr.
Aber ich habe es akzeptiert.
So ist das Leben.
Und es ist wohl gut, dass es so ist.
liebe Grüsse ... Patrick