Hallo,
...das kann noch lange gehen, und es zerreist einen jedes Mal auf's Neue.
Jimmy ist jetzt zehn Monate bei uns.
Und als wir ihn bekamen, hatte er vor allem Möglichen und Unmöglichen
schreckliche Angst.
Er konnte noch nicht mal richtig spazieren gehen.
Vor allem was sich bewegte, wollte er nur weg, sich verstecken.
Oder er blieb einfach sitzen und war nicht zu bewegen weiter zu gehen.
Besonders vor Kindern hatte er furchtbare Angst.
Oft haben wir ihn dann Spazieren getragen, wenn er vor Angst nicht
weiter wollte. Wir sind dann aber immer an der 'Gefahrenstelle' mit
ihm vorbeigegangen, damit er merkt, dass von da keine Gefahr droht.
Brit ist jeden Morgen mit ihm auf den Schulwegen unterwegs gewesen,
damit Kinder ihm begegnen. Viele wollten ihn streicheln.
Und mit der Zeit, begann er von selbst auf Kinder zuzugehen.
Und trotzdem, nach zehn Monaten, gibt es immer wieder Situationen,
da fällt er um wie ein Klappstuhl und hat fürchterliche Angst.
Und das, obwohl ihm bei uns noch nie ein Haar gekrümmt wurde.
(Ausser wenn der Kater ihm eine watscht :blackeye: wenn er frech war. :^^: )
Wir würden ihn auch nie anschreien, denn bei lauten Stimmen zuckt er
zusammen und legt sich flach hin.
Und unendliche Furcht hat er vor Schüssen, Knall- und Feuerwerks-
körpern.
Lass Dich nicht entmutigen. Ob Du die Furcht jemals ganz aus Fokko
rausbringst... keine Ahnung.
Wir können nur das Beste tun, um von unseren lieben, gequälten Seelen
das Vertrauen zu bekommen, dass wir uns von ihnen wünschen.
Vielleicht werden sie nie ganz angstfrei sein und uns immer ein klein
wenig Misstrauen entgegenbringen.
Grund genug für uns, immer auf sie zu achten und sie niemals zu
enttäuschen.
liebe Grüsse ... Patrick