Ich hoffe, ihr habt eine Tierkrankenversicherung oder der TS übernimmt einen Teil oder ihr habt gewisse Rücklagen.
Nein, nein und ja.
Die Kosten sind es nicht. Was uns zermürbt ist die Dauer und die Ungewissheit.
Und der Umstand, dass wir seit 1991 insgesamt fünf Hunde hatten (haben) und
jedes Mal medizinische Vollkatastrophen erwischen.
Ich für meine Person komme tatsächlich an meine Grenzen. Nach Robin und Holly,
muss Schluss sein. Mehr pack' ich nimmer.
Und es endet nicht. Heute Mittag fing der Robinson plötzlich an hinten rechts
extrem zu lahmen. Keine Ahnung warum. Ist halt wieder ein Wochenende...
Wir gehts ihr so im Alltag?
Es geht ihr augenscheinlich gut.
Sie ist rotzfrech, unglaublich verschmust und anhänglich.
Eine verfressene Hyäne, ein kleiner Raptor.
Dabei aber ganz sanft und lieb.
Draussen legt sich ein Schalter um.
Hoch konzentriert, sondiert sie ihre Umgebung, alles an ihr
schreit: 'Jagen!' Andere Hunde werden erst mal , Katzen,
Vögel oder Eichhörnchen bewirken .
Das Fraule hat alle Hände voll zu tun, zumal der Robinson,
seit Holly da ist, all ihre Unarten dankend angenommen hat.
Man merkt ihr aber an, dass sie nicht sehr ausdauernd ist. Sie
steht schwer auf, humpelt manchmal etwas. Sie kann sich nur
schwer mit den Hinterbeinen am Kopf kratzen, setzt oft nur an
und bricht dann ab. Sie scheint bei Dunkelheit schlecht zu sehen.
Alles typisch für lange LM-Verläufe.
Aber wenn man sie nicht gezielt beobachtet, würden einem die
Sachen kaum auffallen.
Hätte sich ein unerfahrener HH die Holly geholt und aus Unkenntnis ob
des LM-Verlaufes nicht weiter gekümmert und sich nur an dem neuen,
netten Hund erfreut, hätte das über kurz oder lang böse geendet.
Das ist auch etwas, was ich der Orga vorwerfen muss. Man gibt
keinen Hund ab, der medizinisch in so einem Zustand ist und
verweist lediglich auf die weitere Gabe von Allopurinol.
Egal. Wir versuchen das jetzt. Lange hält sie bei dem Blutbild eh
nicht mehr durch. Jetzt oder nie.
liebe Grüsse ... Patrick