Hallo Conny,
habe Dir die Befunde per mail geschickt.
Hallo Conny,
habe Dir die Befunde per mail geschickt.
Tja, die Holinde...
Dienstag war Blutentnahme.
Urin wurde wieder per Punktion geholt.
Holly war wieder sehr brav und hat alles klaglos über
sich ergehen lassen.
Als sie wieder zur Mamafrau zurück durfte hat sie sich allerdings
lauthals beschwert, gezwitschert und gesungen. Ist halt ein sehr
gesprächiges Mädchen. ![]()
Alle Blutwerte sind aus dem roten Bereich, bis auf Beta 2 und
Gamma Globulin. Diese jedoch in einer Spreizung, die unbedenklich
ist. Nierenwerte sind sehr gut.
Leishmanien sind weiterhin nachweisbar, der Wert aber recht stabil.
Heute dann der Anruf der Ärztin, nachdem die letzten Werte gekommen
sind.
Wir sollen das Allopurinol absetzen, die Holinde beobachten und in
vier Wochen gibt's einen neuen Bluttest.
Sollte dann alles stabil sein, dürfte sie über den Berg sein...
Da kommt ein wenig verhaltene Freude auf. Und Hoffnung.
Will nicht zu früh
, erst mal abwarten was in einem Monat
bei der Untersuchung rauskommt.
Ich glaube aber, wir sind auf dem richtigen Weg. ![]()
liebe Grüsse ... Patrick ![]()
Alles anzeigenIm Ursprungsfaden ists ein bisschen sehr OT, deswegen dachte ich, ich zieh mit meiner Frage hier her um;
bei Tieren
aus dem Auslandstierschutz, empfehle ich dringend den oftmals beschönigenden
Beschreibungen der Vereine und Orgas sehr misstrauisch gegenüber zu stehen, was
Eigenschaften und Verhalten angeht und allem Voran den Aussagen zum Gesundheits-
Status sollte man misstrauen.
Da bin ich ganz deiner Meinung. Oft steckt da gar keine Böswilligkeit dahinter
Äh ja viel blahblah... 🙈 hier die Frage:
Ende des Monats bekommt sie einen weiteren Blutcheck, der zeigen wird wie es
mit ihr weiter geht. Drei Monate nach Ende der Glucantime-Behandlung muss
sich zeigen, wie ihr Leishmaniose-Status ist und wie wir weiter verfahren müssen.
Ist dein Hund erst bei dir mit Leishmaniose diagnostiziert und vermutlich als 'negativ auf alle Mittelmeerkrankheiten getestet' vermittelt worden? Das interessiert mich gerade besonders, da ich seit kurzem ein spanisches Familienmitglied habe.
Hallo,
nein, Bösartigkeit möchte ich auch gar nicht unterstellen. Wir haben jetzt den vierten Hund aus dem Auslandstierschutz
und die Vereine bemühen sich nach Kräften.
Wir sind aber inzwischen so weit, dass wir definitiv nur noch einen Auslandshund von einer bestimten Orga holen würden,
sollten wir diesen Weg noch einmal gehen.
Im Falle von Holly sehe ich eher etwas Blauäugigkeit, keinesfalls Vorsatz.
Sie kam bereits mit der Diagnose zu uns. Die Bilder, die man von ihr sah, zeigten die aktive Leishmaniose unübersehbar.
Sie wurde in Italien behandelt und kam mit einem aktuellen Bluttest und entspechender Medikationsverordnung hier an.
Aufgrund der Bilder habe ich aber der Prognose und dem anzunehmenden Gesundungszeitraum nicht getraut und wir
haben die Holinde testen lassen. Das Ergebnis war erschreckend, Holly ist noch immer in Behandlung. Das ganze Spiel hat
uns inzwischen über 5.000 Euronen und noch mehr Nerven gekostet.
Ein erneuter Mittelmeer-Krankheiten-Test sollte bei jedem Hund aus verdächtigen Regionen nach gewisser Zeit gemacht
werden.
liebe Grüsse ... Patrick
Hallo,
Ansonsten hat glaube ich Jimmy Jazz ein Holunderchen von dem er vielleicht berichten mag?
Ja, das Holunderchen...
Ich muss sagen, alle Bretonen die ich kenne, sind ziemliche Jagdsäue.
...wird in diesem Satz perfekt beschrieben. ![]()
Wir hatten gestern unsere Trainer da.
Eindeutiges Fazit der Beiden: Eine Hexe, eine Hexe, ein Hexenbraten! ![]()
Zuhause, absolut lieb, gehorsam, viel 'Will to please', ruhig und gechillt,
aber auch ziemlich manipulativ.
Sobald wir mit ihr aus der Türe treten, legt sie den Schalter um und ist im
Jagdmodus.
Bevorzugtes Ziel: Vögel. Vorliebe: Amseln. Trotz aller Vorsicht, steht es
derzeit 4 : 0 gegen die Amseln.
Die Holinde schnappte sich zwei Jungtiere aus dem Nest. Im Vorübergehen,
direkt aus dem Gebüsch. So schnell kann man gar nicht schauen. Kopf rein,
Kopf raus. Und aus die Maus, bzw. die Amsel. ![]()
Ein Mal beim Spazierengehen, das andere Mal im Garten, durch den Zaun.
Dann ein erwachsener Vogel und den Letzten, wieder im Garten, den wollte
sie dann auch nicht mehr hergeben.
Sie lief herum, Kopf hoch erhoben, Beute im Maul, stolz und glücklich.
Ärgerlich, aber es entspricht ihrem angezüchteten Naturell. Sie tut nur dass,
wofür sie geboren wurde.
Böse auf sie zu sein, sie zu schimpfen oder gar zu bestrafen, wäre völlig deplatziert.
Wir müssen einfach versuchen ihre Anspannung und ihren Trieb umzulenken bzw.
steuerbar zu machen.
Unser Ziel -darum waren auch die Trainer da- ist, dass Holly nicht direkt, wenn
sie nach draussen kommt, das andere Ende der Leine völlig ausblendet und
ignoriert und dass sie wieder auf Ansprache reagiert.
Die Holinde wäre wohl recht intelligent, entscheidet selbst, hat eine völlig
gestörte Wahrnehmung ihrere eigenen Größe (sieht sich wohl irgendwo so
zwischen Dogge und Irischem Schäferhund) ist entsprechend unerschrocken
mit der Tendez zum Größenwahn. ![]()
Dazu kommen die besten Jagdhundanlagen. Blitzschnell, pfeilgerade und treffsicher.
Was bin ich froh, dass ich die Kleine mit aller Gewalt nicht haben wollte und das
alles auf des Fraules Mist gewachsen ist.
So bin ich fein raus und das
erspart mir viel
.
Nach fast eineinhalb Jahren mit der Holinde, würde ich niemandem einen Bretonen
als reines Haustier empfehlen. Wer so einen Hund hat, sollte ihn jagdlich führen (so
er denn jagdtauglich ist), oder ihn sonst körperlich und geistig auslasten können.
In D bekommt man vom Züchter als Nichtjäger eh keinen Bretonen und bei Tieren
aus dem Auslandstierschutz, empfehle ich dringend den oftmals beschönigenden
Beschreibungen der Vereine und Orgas sehr misstrauisch gegenüber zu stehen, was
Eigenschaften und Verhalten angeht und allem Voran den Aussagen zum Gesundheits-
Status sollte man misstrauen.
Ansonsten ist die Beschreibung von Hummel perfekt und trifft das Thema
'Bretone' voll auf den Kopf.
Die kleine Holinde wird bei uns bleiben und wir werden unser Bestes geben um sie
bei Laune und gesund zu halten, bzw. zu bekommen.
Ende des Monats bekommt sie einen weiteren Blutcheck, der zeigen wird wie es
mit ihr weiter geht. Drei Monate nach Ende der Glucantime-Behandlung muss
sich zeigen, wie ihr Leishmaniose-Status ist und wie wir weiter verfahren müssen.
liebe Grüsse ... Patrick
und schick Sternenstaub!
Nein, nein, lieber, lieber Zorro.
Tu das nicht!
Vielen lieben Dank für Eure lieben Worte und Wünsche.
Der alte Junge hat es gut hinbekommen.
Unser TA war entsetzt.
Dienstag und Donnerstag war ausser dem Taumeln, nichts Auffälliges
beim TA festzustellen.
Die unerklärliche Blutarmut natürlich. Aber das war das Einzige.
Heute stank er bestialisch. Seit gestern Nacht.
Und er hatte extrem hohes Fieber.
Die Vermutung ist ein Tumor, der geplatzt ist.
Zorro bekam eine Spritze zur allgemeinen Beruhigung. Danach die
finale Injektion.
Alles ganz ruhig und friedlich.
Jetzt liegt er im Garten, unter dem Vogelhäuschen, wo er so oft lag,
in der Sonne und die Gefiederten beobachtete.
Ein trauriger Tag, aber auch ein gutes Gefühl, dem kleinen Kerl ein
gutes Katzenleben ermöglicht zu haben. Er hatte sich ja uns ausge-
sucht und entschieden zu bleiben.
Hat er nicht schlecht gemacht.
Jetzt trift er sie alle wieder. Die gute Oma. Felini Fee, Lucy Lou, den Herrn
Ballmann, Jimmy, Verona und all die Pelzigen aus der Nachbarschaft...
Farewell Zorro Zoo!
...und bitte, schicke keinen Sternenstaub!
Ca suffit! Es reicht!
liebe Grüsse ... Patrick
Hallo,
dreizehn Jahre ist unser kleiner Zorro nun hier.
Nie krank, immer frech und fröhlich.
Seit kurzem hat es sich sehr verändert.
Taumelt, frisst nicht, scheint orientierungslos, schnurrt
sehr viel, aber nicht in dem Ton, den man von ihm kennt.
Hört sich eher verärgert an.
Schläft die ganze Zeit teilweise 24 Stunden am Stück.
Wurde untersucht, ohne Befund. Hat aber eine ausgeprägte
Blutarmut entwickelt.
Seit gestern steht er gar nimmer auf, hat zum ersten Mal
überhaupt in die Wohnung gemacht, da wo er eben gerade
lag...
Elf Uhr 15 hat er Termin beim TA und tritt seine letzte Reise
an.
Ein paar nette Gedanken an den kleinen Frechdachs und ein paar
Daumen, damit er problemlos zu seinen Kumpels kommt, wären
schön...
traurige Grüsse ... Patrick
Diese Woche bei uns im Garten:
Ich drücke mit
🍀
🍀
Eure Guten Wünsche und die gedrückten Daumen haben
tatsächlich geholfen. ![]()
Gestern bekamen wir die Ergebnisse.
Acht Kreuzchen sind es noch, die im roten Bereich sind.
Die meisten davon im Bereich knapp vor dem Normbereich.
Leishmanien noch immer nachweisbar, aber ein wesentlich
besserer Wert.
Wir sind auf dem richtigen Weg! ![]()
Hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben, aber jetzt schauen
wir mit mehr Zuversicht nach vorne.
Drei Monate bekommt sie jetzt weiter Allopurinol, dann wird
ein neues Blutbild erstellt und das weitere Vorgehen besprochen.
Nach so:
haben wir es jetzt hierhin...
...geschafft.
Jetzt noch den Rest, dann hat sie es gepackt.
Man merkt es ihr aber an, dass es ihr besser geht.
Rotzfrech, munter, lebhaft...
Heute hat sie wieder bewiesen, dass in ihr das schlummert, für
dass sie gezüchtet wurde und Sie ihr Metier beherrscht.
Fraule ist mit den beiden Pappnasen heute auf den Markt gegangen,
Eier kaufen. Auf dem Weg dahin, kamen sie an einer Hecke vorbei.
Aus dem Lauf heraus, hat die Holinde blitzschnell den Kopf in die
Hecke gesteckt und ist hocherhobenen Hauptes weitergegangen.
Fraule fiel auf, dass aus Hollys Schnauze was heraushing. Sie sah nach
und entdeckte einen schwarzen Sterz und zwei rosa Beinchen, die
aus dem Holunder-Rüssel ragten.
Fraule öffnete die Schnauze der völlig unbeteiligt dreinschauenden
Holinde und entnahm dieser eine junge Amsel, die sogleich laut zu
schimpfen begann. Die Alt-Amseln umschwirrten sie ebenfals sehr
erregt.
Eine kurze Inspektion zeigte keinerlei Schäden an dem Jungvogel auf
und so konnte Fraule den Piepmatz -nachdem sie die beiden Pelzigen
angebunden hatte- wieder in seine Hecke zurücksetzen.
Tja. Das Holunderchen. Der zärtlich Killer. Zuhause Schätzle, draussen
Jäger. Ist halt so. Sie kann nicht aus ihrer Haut. Muss sie auch nicht,
wir müssen nur noch besser aufpassen.
liebe Grüsse ... Patrick
So. Es ist vollbracht.
Die Holinde.
Nachdem sie die Maximaldosis von sechs Wochen Glucantime bekommen hatte,
ergab das Blutbild, dass zwar noch alles im roten Bereich herumschwirrt, sich das
Ganze aber in Richtung Grenzwertig verlagert.
Unsere TÄ hat daraufhin den verwegenen Plan gefasst, weitere drei Wochen Gabe
von Glucantime anzuordnen.
Neun Wochen ist tatsächlich das absolut vertretbare Maß an Glucantime, dass man
geben kann.
So hat das Holunderblütlein tapfer und unerschrocken 63 Spritzen dieses Präparats
über sich ergehen lassen. 63 Mal, die wir sie gespritzt haben, 63 Mal bei denen unser
Herz jedes mal bis zum Hals schlug und die Seele schmerzte.
Wir sind halt keine Mediziner. Nur Hundehalter und entsprechend bekloppt. ![]()
Heute gab es die letzte Spritze. ![]()
Morgen hat das Fraule ihren Geburtstag
und morgen Nachmittag, fahren wir zur
Blutentnahme nach Baden-Baden, in die Klinik.
Ich hoffe, das Ergebnis wird Fraules schönsten Geburtstagsgeschenk ever. ![]()
Wenn nicht, dann ist das halt so. Die TÄ fürchtet eh, dass es bei Holly bereits chronisch
ist. Dann sehen wir einfach weiter und tun, was noch zu tun ist.
Jedenfalls werden wir der Holinde das schönst mögliche Hundeleben ermöglichen, dass
uns möglich ist.
Und egal, wie alt sie wird, so hat sie doch erfahren, was Zuneigung ist, Liebe, ein volles
Bäuchlein und sie weiss wie es ist, nach Königin Verona, die Thronfolgerin zu sein und
ein Prinzessinnenleben zu führen. Gemeinsam mit dem Robinson, ihrem Hofnarren. ![]()
So ist heute der Stand der Dinge.
Wie es weitergeht... ich werde berichten.
liebe Grüsse ... Patrick
Ja, das Ohrentier...
Seit Holly da ist ist aus dem Clown ein Dödeldoink geworden.
Er spielt und wirft sich selbst Spielzeug und Bällchen und dotzt sich überall die Birne an.
Und..
..man merkt, dass es Frühling wird. Er schreit ja alles zusammen, wenn er jemanden trifft,
den er kennt. Leute noch eher, als Artgenossen.
Da brüllt er aus voller Kehle, als würde man ihn erschlagen.
Inzwischen beschmust er auch Fremde, Pelzige aller Art und zur Not auch Grashalme.
Völlig gaga. ![]()
Werde si alle drücken und -gerade kommen sie heim- gleich das Hollinde vorne füttern,
damit sie von hinten/seitlich den Pieks bekommt.
*seufz*
liebe Grüsse ... Patrick