Diese Woche bei uns im Garten:
Beiträge von Jimmy Jazz
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Ich drücke mit
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Eure Guten Wünsche und die gedrückten Daumen haben
tatsächlich geholfen.
Gestern bekamen wir die Ergebnisse.
Acht Kreuzchen sind es noch, die im roten Bereich sind.
Die meisten davon im Bereich knapp vor dem Normbereich.
Leishmanien noch immer nachweisbar, aber ein wesentlich
besserer Wert.
Wir sind auf dem richtigen Weg!
Hatte fast schon die Hoffnung aufgegeben, aber jetzt schauen
wir mit mehr Zuversicht nach vorne.
Drei Monate bekommt sie jetzt weiter Allopurinol, dann wird
ein neues Blutbild erstellt und das weitere Vorgehen besprochen.
Nach so:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. haben wir es jetzt hierhin...
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. ...geschafft.
Jetzt noch den Rest, dann hat sie es gepackt.
Man merkt es ihr aber an, dass es ihr besser geht.
Rotzfrech, munter, lebhaft...
Heute hat sie wieder bewiesen, dass in ihr das schlummert, für
dass sie gezüchtet wurde und Sie ihr Metier beherrscht.
Fraule ist mit den beiden Pappnasen heute auf den Markt gegangen,
Eier kaufen. Auf dem Weg dahin, kamen sie an einer Hecke vorbei.
Aus dem Lauf heraus, hat die Holinde blitzschnell den Kopf in die
Hecke gesteckt und ist hocherhobenen Hauptes weitergegangen.
Fraule fiel auf, dass aus Hollys Schnauze was heraushing. Sie sah nach
und entdeckte einen schwarzen Sterz und zwei rosa Beinchen, die
aus dem Holunder-Rüssel ragten.
Fraule öffnete die Schnauze der völlig unbeteiligt dreinschauenden
Holinde und entnahm dieser eine junge Amsel, die sogleich laut zu
schimpfen begann. Die Alt-Amseln umschwirrten sie ebenfals sehr
erregt.
Eine kurze Inspektion zeigte keinerlei Schäden an dem Jungvogel auf
und so konnte Fraule den Piepmatz -nachdem sie die beiden Pelzigen
angebunden hatte- wieder in seine Hecke zurücksetzen.
Tja. Das Holunderchen. Der zärtlich Killer. Zuhause Schätzle, draussen
Jäger. Ist halt so. Sie kann nicht aus ihrer Haut. Muss sie auch nicht,
wir müssen nur noch besser aufpassen.
liebe Grüsse ... Patrick
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So. Es ist vollbracht.
Die Holinde.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Nachdem sie die Maximaldosis von sechs Wochen Glucantime bekommen hatte,
ergab das Blutbild, dass zwar noch alles im roten Bereich herumschwirrt, sich das
Ganze aber in Richtung Grenzwertig verlagert.
Unsere TÄ hat daraufhin den verwegenen Plan gefasst, weitere drei Wochen Gabe
von Glucantime anzuordnen.
Neun Wochen ist tatsächlich das absolut vertretbare Maß an Glucantime, dass man
geben kann.
So hat das Holunderblütlein tapfer und unerschrocken 63 Spritzen dieses Präparats
über sich ergehen lassen. 63 Mal, die wir sie gespritzt haben, 63 Mal bei denen unser
Herz jedes mal bis zum Hals schlug und die Seele schmerzte.
Wir sind halt keine Mediziner. Nur Hundehalter und entsprechend bekloppt.
Heute gab es die letzte Spritze.
Morgen hat das Fraule ihren Geburtstag
und morgen Nachmittag, fahren wir zur
Blutentnahme nach Baden-Baden, in die Klinik.
Ich hoffe, das Ergebnis wird Fraules schönsten Geburtstagsgeschenk ever.
Wenn nicht, dann ist das halt so. Die TÄ fürchtet eh, dass es bei Holly bereits chronisch
ist. Dann sehen wir einfach weiter und tun, was noch zu tun ist.
Jedenfalls werden wir der Holinde das schönst mögliche Hundeleben ermöglichen, dass
uns möglich ist.
Und egal, wie alt sie wird, so hat sie doch erfahren, was Zuneigung ist, Liebe, ein volles
Bäuchlein und sie weiss wie es ist, nach Königin Verona, die Thronfolgerin zu sein und
ein Prinzessinnenleben zu führen. Gemeinsam mit dem Robinson, ihrem Hofnarren.
So ist heute der Stand der Dinge.
Wie es weitergeht... ich werde berichten.
liebe Grüsse ... Patrick
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Ja, das Ohrentier...
Seit Holly da ist ist aus dem Clown ein Dödeldoink geworden.
Er spielt und wirft sich selbst Spielzeug und Bällchen und dotzt sich überall die Birne an.
Und..
..man merkt, dass es Frühling wird. Er schreit ja alles zusammen, wenn er jemanden trifft,
den er kennt. Leute noch eher, als Artgenossen.
Da brüllt er aus voller Kehle, als würde man ihn erschlagen.
Inzwischen beschmust er auch Fremde, Pelzige aller Art und zur Not auch Grashalme.
Völlig gaga.
Werde si alle drücken und -gerade kommen sie heim- gleich das Hollinde vorne füttern,
damit sie von hinten/seitlich den Pieks bekommt.
*seufz*
liebe Grüsse ... Patrick
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Sie bekommt noch einmal Glucantime für zwei Wochen. Dann hat sie die
Maximaldosis erhalten.
Wir sind ja so froh, dass sie das Produkt so gut vertragen hat, bis auf den
einen Tag. So konnten wir ihr die schweren Nebenwirkungen des Milteforan
ersparen.
Und wenn sie Milte bekommt, darf sie einen nicht ablecken.
Undenkbar. Sie ist eine kleine Pest, was das betrifft. Besonders morgends,
wenn man noch im Halbschlaf ist und Madame meint, es sei Zeit wach zu
werden.
Sie zieht ihre Zunge schneller, als ihr Schatten.
liebe Grüsse ... Patrick
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Hallo,
Zwischenstand:
Die Hollinde hatte letzten Sonntag ihre letzte Spritze bekommen.
Dienstag, Blutentnahme.
Gestern erste Ergebnisse.
Die Blutwerte bessern sich, es sind aber nicht alle Ergebnisse da.
Trotzdem scheint die Behandlung angeschlagen zu haben.
Ab Montag bekommt das Holunderchen noch einmal Spritzen
über zwei Wochen.
Wir sind wieder etwas zuversichtlicher.
Wenn wir alle Werte haben und mehr wissen, geb ich Laut.
Danke für die guten Wünsche!
liebe Grüsse ... Patrick
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Hallo,
danke der Nachfrage.
Hatte ja letzte Woche geschrieben, wie gut die Kleine die Behandlung verpackt.
Im Laufe des Samstags, wurde sie sehr unruhig und zeigte z.T. auch Schmerzen
an.
Vor der abendlichen Fütterung, bekam sie ihre Spritze. Beim Fressen fing sie
dann an zu würgen, schwer zu atmen und legte sich flach auf den Boden, die
Vorderbeine so seltsam abgespreizt.
Wenn man sie hochnehmen wollte, schrie sie auf.
Wir sind dann in die Notaufnahme nach Baden-Baden gefahren. Unterwegs
hat sie erbrochen.
Wir befürchteten, dass bei ihr die Nebenwirkungen durchkommen, aber es
gab zum Glück dafür Entwarnung.
Anscheinend war die Spritze vom Vortag unglücklich mit einem Nerv zusammen
gekommen und Holly zeigte deutlich Schmerzen an der Stelle und eine Verdickung.
Es gab Schmerzmittel.
Ausserdem wurde die Blutentnahme vom Dienstag direkt vorgezogen, weil der TÄ
auffiel, wie blass Holly war.
Die Blutwerte waren nicht schlechter, als gewohnt (geht auch kaum) aber leider
auch kein Stück besser.
Nach zwei Wochen, wäre eine Verbesserung wünschenswert bzw. wahrscheinlich
gewesen.
Also müssen wir dranbleiben. Voraussichtlich letzte Spritze am kommenden
Sonntag. Dann erneut Blutwerte.
Danach wird entschieden, wie es weiter geht.
Wir hoffen das Beste, die Hoffnung jedoch schwindet bei mir ein wenig. Das alles
macht mir doch ein wenig Angst.
Wir werden sehen. Ich werde berichten.
liebe Grüsse ... Patrick
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Hallo,
kleiner Zwischenstand von der Holunderfront.
Morgen ist Halbzeit mit der Glucantime-Gabe.
Dienstag wird Nieren und Leberfunktion getestet.
Wenn die Werte gut sind, sind wir auf der Siegerstrasse.
Denn das Kleinteil macht das ganz klasse.
Wir haben das tägliche Spritzen zu einem Spiel mit Belohnung für
das Holunderchen gemacht.
Abends kommt Petra -Fraules Bekannte- zu uns rüber. Die beiden
gehen abends immer mit den beiden Pelzigen spazieren.
Petra ist gelernte Tierarzthelferin. Wenn sie da ist, richtet sie gleich
die Spritze. Wenn Holly das sieht, klappt sie den Hintern ein (sie
sieht dann immer aus wie eine Kugel
) und saust fiepend und
zwitschernd durch die Wohnung.
Fraule plückt sich dann die Holunderblüte, stellt sie auf den
Wohnzimmertisch (ideale 'Arbeitshöhe') und hält sie von der Seite
fest.
Ich nähere mich von vorne, erzähle ihr die schönsten Lügengeschichten
und führe eine Druckbefütterung mit Fleischwurst, Käse und anderen
Leckereien durch, derweil Petra von hinten die Spritze verabreicht.
Es gibt maximal einen kurzen 'Quiek', wohl auch, weil es sich mit vollen
Backen schlecht jammern lässt.
Danach darf Holly gleich wieder auf den Boden, wo sie wieder die Kugel
gibt und zwitschernd in die Küche saust, wo sie von Petra dann ein
Leckerli für's Bravsein bekommt.
So verknüpft sie den unangenehmen Pieks stets mit was Leckerem und
das ganze geht sehr geschmeidig ab.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Holly auf ihrem 'Arbeitstisch'.
Toll, dass es so läuft, Das Glucantime brennt nämlich nach der Gabe
und man hatte uns empfohlen, vor Gabe des Medikaments ein Depot
Kochsalzlösung unter die Haut zu spritzen, um das Brennen zu mindern.
Aber das Präparat scheint Holly nicht zu stören und das Depot Fleischwurst
bei Gabe der Spritze reicht ihr.
Ansonsten zeigt sie keine negativen Veränderungen, wie Übelkeit, Schlapp-
heit u.Ä.
Ganz im Gegenteil!
Trotz höchster Verbotsstufe hat sie letzte Woche wieder einmal ein Sichtfenster
in die Tagesdecke auf dem Bett der Elternse geknatscht.
Ein Kleines. Aber rotzfrech, sogar in Anwesenheit des Haushaltsvorstands.
Es folgte ein
, was sie nur mit Zeigen der oberen Zahnreihe und dem
Zusammenkneifen der Augen, bei gleichzeitiger, heftiger Rotation des Schwanz-
Stummelchens quittierte.
Und tags drauf, ich hatte Gouda für das Nachtessen gerieben, kam sie vom
Spaziergang nachhause, flitzte rein und sauste ohne Halt und noch in Geschirr
und Mantel an die Anrichte und mit einem 'schling' war die Hälfte des Käses in
der Tiefe des Holunders verschwunden.
Da gab es natürich wieder
und
aber sie fand es nur
.
Na ja. Erziehungstechnisch müssen wir da noch bei
, aber medizinisch
können wir nur hoffen, dass es so bleibt und es ihr weiterhin gut ergeht.
Ihren Leishmanien aber um so schlechter.
Hier ein Bild der Idylle. En lieber, braver, niedlicher Hund, der kein Wässerchen
trüben kann, im Schein der Sonne:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Klarer Fall von 'der Schein trügt'.
Man kann die 'Saubande' in den Augen klar erkennen.
Am Dienstag gilt's.
Ich werde berichten.
liebe Grüsse ... Patrick
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Danke für Eure lieben Worte und die Anteilnahme.
Das Holundertier ist heute mit dem Frauchen und deren
Freundin Petra zur Klinik gefahren.
Erste Spritze und Einweisung. Petra war Tierarzt-Helferin
und übernimmt das Spritzen für die nächsten Wochen.
Das Zeug brennt ja beim Spritzen und viele Hunde reagieren
da etwas rabiat drauf.
Die Holunderblüte nahm's ganz gelassen, die TÄ war mehr
als überrascht.
Das gibt uns Hoffnung. Und hoffentlich verträgt sie das
Teufelszeug auch gut.
Dann sind wir alles sehr glücklich.
Was sollten wir denn sonst tun?
Ohne Behandlung, verlieren wir sie. Geht die Behandlung schief,
verlieren wir sie auch.
Aber sie hatte wenigstens die Chance. Und wir auch.
Und wenn sie's packt... happy days.
Wahrscheinlich steht bei uns gerade das Elternse-Syndrom im
Vordergrund und wir machen uns zu viele Sorgen und Holly
steckt das prima weg.
Lassen wir uns überraschen.
Ich werde berichten.
hoffnungsvolle Grüsse ... Patrick
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Ja. Hmja . Und jein. In wie weit ihr aufgeklärt wurdet, weiß ich nicht. Aber es ist ja schon so, dass sie schon optisch in einem erbärmlichen Zustand war, als deine Frau ihr Herz an sie verloren hat.
Aber war doch schon irgendwo klar, dass es eine Mammutaufgabe wird oder?
Oder war es so, dass euch gesagt wurde, dass ist alles nur optisch und die LM, die ihr von Robin kennt, wurde runter gespielt?
Ich kann mich erinnern, dass ihr zuversichtlich ward, dass ihr die LM gut in den Griff bekommt, weil ihr es von Robin kennt. Dann ist es natürlich nicht in Ordnung, wenn etwas verharmlost wurde und es hieß, nur ein Leben lang eine Tbl täglich und alles ist tutti!
Nun, es war so, dass wir Holly bekamen, im Wissen dass sie LM hat.
Uns wurde gesagt, dass sie Allopurinol bekommt und dass Holly viel Zeit braucht und Ruhe,
gutes Futter und Zuneigung und dann wird das gut.
Ich hatte aber die Bilder gesehen und ich sah das Ganze nur mit den Augen und nicht wie das
Fraule, auch mit dem Herzen. Und ich hatte der Prognose angesichts des LM-bedingten Zustandes
beim Einfangen incl. dem typischen, mit LM verbundenen Pilzbefall der Haut, nicht getraut.
Daher habe ich mir die letzten Laborergebnisse aus Italien schicken und gleich hier eine weitere
Laboruntersuchung machen lassen.
Das Ergebnis war das erschreckend schlechte Blutbild. Eine kassische Anämie.
Auf befragen der Orga, bzw. des dort zuständigen TA, kam immer nur die Leier von der Zeit, die's
braucht und der guten Pflege und dem Allopurinol. Der Hund sei nicht krank, nur geschwächt. Das
würde sich alles geben...
Die mitgeschickten Laborwerte wurden offensichtlich einfach ignoriert.
Man muss auch wissen, dass Allopurinol nicht unendlich gegeben werden darf, da es die Bildung
von Nierensteinen begünstigt. Tatsächlich wurden in Baden-Baden auch schon entsprechende Kristalle
im Urin nachgewiesen.
Holly bekommt aus diesem Grund bereits seit sie da ist Purinarmes Futter.
Wir hatten regelmäßig Labortests machen lassen, um festzustellen, ob sich die LM vermindert und
die Blutwerte sich verbessern. Beides fand nicht statt.
Unser TA hatte sich informiert und wir hatten beschlossen, eine Milteforan-Behandlung zu beginnen.
Ich hätte das Präparat sogar kostenneutral von einem verstorbenen Patienten unseres TA bekommen.
Da grätschte plötzlich die mit der Orga irgendwie verbundene Heilpraktikerin dazwischen und hat
das Fraule derart beeinflusst, dass die Milteforan-Behandlung gecancelt wurde.
Ihre Behandlungsverordnung war jedoch derart hanebüchen, dass ich die Reßleine zog und nicht
zuließ, dass Holly solcherat behandelt wird.
Stattdessen gab ich der Klinik in Karlsruhe eine Chance, doch auch dort trafen wir nicht auf einen
Mediziner, der sich mit Reisekrankheiten auskennt.
SweetEmma (Sam), hier aus dem Forum hatte mal erwähnt, dass es in Baden-Baden Spezialisten
gäbe und zum Glück wurden wir da auch fündig und haben endlich ein Ergebnis, Eine Prognose
und einen Behandlungsplan. Jetzt sind wir auch sicher, die Krankheit in den Griff zu bekommen,
wenn auch etwas besorgt wg. der möglichen Nebenwirkungen.
Also, gehen wir es an. Hilft ja nix.
liebe Grüsse ... Patrick