Beiträge von HiRoEm

    Guten Morgen,

    ich zitier mich selbst, Danke für`s Daumen drücken.

    Gestern Abend kam der Anruf der TÄ aus der TK. Alle Blutwerte sind o.B. Das ist erfreulich, ändert aber nix am Geschehen.

    Die TÄ hat mein Absetzen vom Omeprazol befürwortet und gleich den Reboundeffekt bei manchen Hunden erklärt. Meine Alternative das Sucrabest zu geben ist okay. 10 Tage soll ich es geben, dann ausschleichen. Falls es nicht ausreicht bei unserem TA (an ihn hat sie gestern den Befundbrief gesendet) einen alternativen Säureblocker (H2-Blocker Cimetidin, Famotidin) holen und geben.

    Wenn das auch nicht hilft ist ihre Empfehlung Futterwechsel auf eine andere Fleischsorte, die bisher nicht gegeben wurde, z.B. Lachs, Ziege usw u./od. Speiseröhren- und Magenspiegelung.

    Mit der Sucrabest-Gabe hat sich der Kotabsatz von 16 x auf 6 x in 24 Std. verringert und ich hoffe auf weitere Besserung. Die Nachwirkung vom Omeprazol (Sonntagfrüh letzte Gabe) sollte ja aufhören.

    Wir haben das Thema mit unserer Trainerin besprochen, die uns dazu riet, dem Hund für einige Zeit keinerlei Ressourcen (außer natürlich Wasser) permanent zur Verfügung zu stellen. Spielzeug gibt es nur nach Freigabe von uns, Bett und Sofa sind bis auf weiteres tabu. Liegeplätze werden ab sofort von uns zugewiesen und wieder freigegeben. Regeln im Zusammenleben sollen von uns nun mit eisenharter Konsequenz eingefordert werden. Privilegien müssen sich erst wieder erarbeitet werden.

    Würde ich ebenfalls sofort und absolut konsequent umsetzen. Bei mir dürfte der Hund vorerst auf gar keinen Fall auf's Sofa - auch nicht nach Freigabe.

    Ebenso würde ich das liegen auf dem Teppich vor dem Sofa nicht zulassen und ihm einen ruhigen Platz am Rande des Geschehens zuweisen an dem ihr auch nicht permanent vorbeilaufen müsst.

    War die Trainerin bei euch zuhause? Ich weiß, dass das in der aktuellen Situation schwierig ist aber ich denke wirklich, dass sich das ein erfahrener Trainer vor Ort anschauen sollte um das Verhalten wirklich korrekt einschätzen zu können.

    Ich bin da absolut bei Schäfchen, wie auch vorher bei den Erklärungen von Phonhaus .

    Euer Emil ist noch jung und beginnt gerade seine eigenen Schlüsse aus manchen Abläufen in Eurem Zusammenleben zu ziehen.

    Nachdem die Corina-Zahlen deutlich sinken und es Lockerungen gibt, sollte ein HB Eurer Trainerin unter den AHA-Regeln schon möglich sein. :bindafür:

    Ich bitte heute auch mal um ein paar gute Gedanken für Manni.

    Wir waren am Mittwoch mit Termin in der TK, Termin für innere Medizin.

    Seit ca. 1/2 Jahr zeigt Manni "anfallsartig" über Stunden massives Sabbern, Schmatzen, gegen sich schlucken, körperliche Unruhe, angespannter Bauch, hinlegen ist dann sehr schwierig für ihn.

    Er hat weder Fieber, Erbrechen, noch veränderten Kotabsatz. Frisst und geht wie immer Gassi. Ich erkenne keinen Hinweis auf Fütterung bzw. fehlen andere Auslöser.

    Die Abstände dieser Phasen werden kürzer, inzwischen ca 8 bis max. 10 Tage.

    Wir waren im Akutgeschehen zweimal bei unserem TA. Es wurde beide Male ohne Befund geröntgt, BB ergab leicht erhöhte Entzündungswerte, niedriger T4, BSD unauffällig. Behandelt wurde gegen Übelkeit (Cerenia) und Schmerzmittel (Novalgin), was die Symtome binnen einiger Stunden bis max 1 Tag abklingen lässt.

    Wir haben uns entschlossen nicht länger nur Symtome zu deckeln sondern Ursachenforschung zu betreiben, daher der Termin beim Internisten. Im Vorfeld habe ich die letzten Blutbilder sowie die Röntgenaufnahmen in die Klinik geschickt.

    Die Ärztin hat nach normaler körperlicher Untersuchung den Bauchraum, alle Organe, geschallt. Magen und BSD waren nicht ganz einsehbar, es konnte nur 1 sehr kleine Nebenniere gefunden werden und im Bereich der BSD hat (der sehr gechillte Manni) dann deutlich mit Unruhe und schmatzen reagiert. Nach dem Schallen wurde Blut abgenommen. Neben den üblichen Werten wurden auch SD-Werte, gastroenterologisches Profil und Werte im Zusammenhang mit der Nebenniere (Fachausdruck weiß ich leider nicht mehr) angefordert. Am Montag sollen die Befunde da sein und ich werde angerufen.

    Behandlung basiert jetzt auf Magenschleimhautentzündung mit Omeprazol 10 Tage 2x täglich 20mg, dann auf 10mg reduzieren. In Akutphase zusätzlich zeitversetzt 2-3 x täglich Sucrabest und Novaminsulfon. Weiteres wird nach den Laborbefunden besprochen.

    Nachdem Manni seit Donnerstag das Omep bekommt hat er seit letzter Nacht leicht durchfallartigen Kotabsatz und ich glaube an die Nebenwirkung vom Omep und lass das jetzt weg bzw ersetze durch das Sucrabest.

    Vll. habt Ihr ein Däumchen frei :fear:

    Liebe Grüße aus dem Wald :winken:

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    Sally macht auf Ungeheuer xD

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    Bin mal gespannt ob sich die TE nochmal meldet.

    Zum "Befähigungsnachweis": Hier soll man dann mit dem Hund auch in ein Café gehen... Die haben wohl nicht alle Latten am Zaun! Er kannte Cafés als Welpe und Junghund. Aber wenn jetzt eine hübsche Chihuahua-Dame käme, würde sich unser Hund unter dem Tisch in voller Größe in Positur bringen - und Kaffee und Kuchen landeten sonst wo. :(

    Ich will Dich nicht angreifen, aber mir fällt bei dieser Aussage auf, daß diese Zeilen ein Widerspruch zu Deiner Aussage "er ist gut kontrollierbar" viel weiter vorn im Thema ist.

    Zu einem zwingend vorgesehenen Cafe-Besuch habe ich nichts gefunden, aber diese Erklärung im Bezug auf den Wesenstest:

    Abschnitt 2: Spaziergang durch einen mit Fußgängern belebten Innenstadtbereich; der Ort ist so zu wählen, dass die Bedingungen denen des üblichen Lebensmittelpunkts, in dem sich der Hund überwiegend aufhält, entsprechen,

    Zum Befähigungsnachweis das:

    https://hundefuehrerscheininfo.de/hundefuehrerschein-thueringen/

    Ich wünsche Euch alles Gute und hoffe Ihr kommt zu einer anderen Lösung


    Was habt ihr denn bisher unternommen um den Hund zu trainieren?

    Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut. ;) Der Hund ist leicht depriviert, Kaspar-Hauser-Syndrom.

    Er ist deutlich friedlicher als jeder zweite Westi oder JRT und in der Wohnung immer total lieb. WIR können ihm blind vertrauen. Er ist inzwischen gut kontrollierbar. Wenn einem aber die Behörden nach zwei Jahren ohne Vorfall plötzlich auf den Keks gehen, ist vielleicht eine Grenze überschritten.

    Dann werdet ihr um einen anwaltlichen Beistand nicht rumkommen. Da wird sich dann klären ob es amtl. Willkür ist (so liest sich dein Text).

    Alternativ Wesenstest wiederholen, sollte klappen wenn ihr Euren Hund inzwischen gut kontrollieren könnt.

    Nächste Option Hund abgeben, ev helfen auch rassespezifische TS-Vereine.

    Definitiv keine Option ist Euere Entscheidung für das Einschläfern.

    Ich wünsche Euch alles Gute.