Genau, genau anders herum.
Deshalb KANN eine Kastra eben auch genau das Gegenteil bewirken unsere Trainerin denkt, eine Kastra wäre bei ihr wahrscheinlich ziemlich übel ausgegangen, weil sie so schon recht "rüdig" ist.
Ansonsten weiß ich es nicht, ich habe mich damit ehrlich gesagt noch nicht auseinandersetzt, sie ist ja auch unser 1. Hund und somit war das auch insgesamt die 1. Läufigkeit die wir komplett erlebt haben und wo wir uns auch das 1. mal überhaupt mit dem Thema Läufigkeit auseinandergesetzt haben (muss man was beachten, worauf sollte man nach der Läufigkeit achten wegen Gebärmutterentzündung, Scheinschwangerschaft,...).
Da müsste man sich mal umfassend informieren und schauen ob es da eventuell spezialisierte Ärzte für gibt (Geburtsheilkunde,... oder ähnliches die viel mit dem Hormonhaushalt und Phasen zu tun haben).
Und eben diese Unsicherheit, ist das was mich abschreckt, weil das hormonelle Zusammenspiel ja sehr sensibel ist. Darüber mach ich mir dann aber mit dem TA Gedanken, falls was rauskommt. Kann ja genauso gut sein, das der Pegel völlig normal ist und es trotzdem zu diesen recht auffälligen Erscheinungen kommt.
Kann ja genauso gut ihr normales Verhalten sein und nur durch den Hormonanstieg während der Läufigkeit zeigt sich das gemäßgte Verhalten. Wenn das alles normal ist würde ich da auch ungern was dran drehen wollen, wenn überhaupt nur, wenn ein Ungleichgewicht vorliegt oder eine starke "Normabweichung".
Aber wie gesagt ich hab mich damit noch nicht beschäftigt.
So rein theoretisch ohne medizinische Kenntnisse,... müsste man ja "nur" den Pegel vom Anöstrus an den vom Metöstrus anpassen oder an einen durchschnittlichen Wert, falls es sowas überhaupt gibt. Und das wahrscheinlich auch nicht über das ganze Jahr, sonst ist sie im dann eigentlich Metöstrus ja total "hochgepuscht" von den Hormen her und während der Läufigkeit dann erst recht. Aber wahrscheinlich muss man deshalb dann in den verschiedene Phasen die Blutuntersuchung machen um davon ein besseres Bild zu erhalten.
Frage mich halt ob man das bei Hunden mit Hilfe von Blutuntersuchungen wie bei einem Diabetiker machen kann. Also anfangen mit kleiner Dosis, schauen, Blutabnehmen und dann eventuell hoch oder runterschrauben.
Wenn sollte es da schon was sicheres geben, denn sie ist 12 und da will ich nicht rumexperimentieren und sie ist dann Wochen total durch den Wind und fiebt alles an, hat deshalb Stress, weil irgendwas nicht passt.