Beiträge von SanSu

    Edit ging nicht mehr...

    Sorry ich bekomm keinen ordentlichen Satz mehr zusammen heute, kann aber nicht mehr editieren.

    Ich weiß nur was die kirgisischen Hunde zu fressen bekommen und da spielen Kohlenhydrate keine Rolle. Die Lebensweise unterscheidet sich nicht in entschiedenen Punkten von den Nomadenvölkern im Norden, außer das dort noch der Reichtum des Meeres genutzt wird, deshalb kann ich mir das dort auch nicht anders vorstellen.

    Ich habe ja nicht geschrieben NIE KHs, sondern nur selten und das ist auch bis heute bei den nomadisch lebenden Völkern mit ihren Hunden so und war schon immer so. In den letzten Jahrzehnten findet da in einigen Teilen ein Wandel statt, aber der scheint es ja noch nicht bis in das Erbgut geschafft zu haben. Das heißt nicht das keine KH oder Mischkost gefüttert werden kann, aber sowohl die Genetik, als auch die Lebensweise zeigen auf, dass dies nur einen Bruchteil ausgemacht hat oder ausmacht, jetzt besonders in Bezug auf den Siberian Husky,...

    Ich weiß du kennst dich bei den nordischen allgemein besser aus. Bin kein Definitions Ass, ich rede vom Siberan Husky weil der Husky hier angesprochen wurde.

    Ich beziehe mich auf die Studien zu den Amylase Genen bei verschiedenen Hunderassen und da scheint zumindestens der Siberan Husky dieses Gen nicht in vergleichbaren Maßen wie andere Hunderassen zu besitzen. Inwiefern sie diese Studien auf die anderen nordischen Rassen ausweiten weiß ich nicht. Dieses gentische Erbe spiegelt ja somit die unterschiedliche Ernährungsweise im Laufe der Domestikation im Zusammenleben mit dem Menschen wieder.

    Da braucht man sich nur die nomadische Ernährung in Sibirien anschauen, das zeigt ja schon ein Blick auf die Lebensweise der dort lebenden Völker. Der Hund als Kulturfolger kann folglich nur von dem leben was ihm der Mensch in seiner Nähe zur Verfügung stellt. Die Landschaft bietet kaum eine Grundlage für pflanzliche Kost (Wurzeln, Gräser, Beeren, Nüsse, Honig spiel eine große Rolle,...) jetzt mal ausgenommen. Die Hauptnahung besteht aus Fisch, Robben und Rentieren bis heute (bei den nördlich angesiedelten Völkern), schaut man sich die ethnologischen Schriften an wird dies klar, vegetative Kost spielt dort kaum eine Rolle.

    Ähnlich sieht es bei den kirgisischen Nomaden weiter im Süden aus. Milchprodukte und Fleisch spielen dort die wichtigste Rolle, Brot ist bei den Nomanden selten. Ich kenne nur die kirgisischen Nomanden und da bekommen die Hunde auch Essenreste, aber ganz sicher spielen KH da eine extrem untergeordnete Rolle. Die Hunde bekommen auch Essenreste, diese bestehen aber eher aus Milch, fetten Suppen, Fleischabschnitten, mehr gibt es da nicht. Jeder Europäer hat massive Probleme mit dieser Art der Ernährung. Getreide gibt es JETZT in dieser Zeit im Handel mit dem sesshaften Teil, vorallem als Tierfutter für das Weidevieh (den sie bilden die Lebensgrundlage für Fleisch und Milchprodukte).

    Die Kirgisen kenne ich, von den nördlichen Völkern keine Ahnung, aber wenn man sich deren Ernährungsgewohnheiten anschaut, die sich zusätzlich auf Meerestiere, Fisch,... stürzen, mag ich mir auch dort nicht vorstellen das es da anders aussieht.

    Man muss bedenken, kostbar ist immer was man nicht hat. In einer Region wo Ackerbau und Landwirtschaft selbstverständlich möglich ist, ist Fleisch natürlich kostbarer, allein anhand der Reproduktionsrate und dem Verhältnis. Gibt es aber in einer Region kaum Getreide oder andere kohlenhydratreiche Nahrungmittel (die Energie liefer) dafür aber Fisch ohne Ende "opfert" man lieber den.

    Natürlich bekommen die nicht nur Fleisch, trotzdem weißt die Genetik ebenfalls darauf hin, das sie nicht in dem Maß an die Verwertung von Stärke angepasst sind, wie andere Hunderassen.

    Mir wäre es auch zu weit hinten auch wenn ich es persönlich gern mit etwas Platz zu den Achseln mag, aber ein Tacken weiter vorne stell ich mir besser vor.

    Hast du bei der Halsung noch luft? Wenn du die Halsung verkleinerst müsste der Bauchsteg automatisch etwas vor rutschen. Anders heraum, wenn man die Halsung erweitert wird der Bauchsteg "länger" weil es dann nach hinten unten rutsch.

    Wenn du da noch rumspielen kannst würde ich also versuchen die Halsung enger zu machen, sieht aber auf den Bildern so aus, als hättest du da wenig Spielraum. Geht das nicht musst du schauen was die sagen wegen einer Größe kleiner.

    Hüteblitz, hört sich super an, bis auf die Sache mit dem Käse, das könnte ich sein. Gerade vorbei gekommen, alles gut, ich zück das Spieli :headbash:

    Ja macht wirklich Spaß, ich freu mich schon so auf das Buch konnte aber nicht so lang warten, will bei neuen Sachen am liebsten sofort anfangen. Zur Not fangen wir mit dem Aufbau nochmal an. :D Für 3 Tage bin ich ziemlich stolz, wenn ich nach vorne gehe robt sie auch nach, sieht aber nicht so athletisch aus wie bei einem Mali. :hust:

    Sollten wir neu aufbauen weiß sie zumindestens es geht darum press am Bein zu sein und zu mir zu schauen. Aber wenn ich das grad so auf dem Foto seh, lass ich sie noch ein bisschen weiter vorrutschen, dass die Schulter wirklich am Knie ist, gut das mal so zu sehen, fällt von oben gar nicht so auf.
    http://abload.de/img/dsc09644oecwm.jpg

    Vielleicht nehmen wir in 2 Jahren an der Seniorenliga teil, für dann 14 jährige halb blinde Pilzchen gibt es doch sicher Bonusmitleidspunkte. :lol:

    Der Tag ging hier super weiter, das Pilzchen hat mir bei einem ängstlichen eingefrorenen Bulli von sich aus einen Bogen angeboten, haaaaaachhhh *stolz bin*. Vielleicht wird sie aber auch nur bald läufig...

    Aber bei manchen kommt es einem schon komisch vor. Die Hunde dürfen einfach machen was sie wollen und was da raus kommt ist klar. Wir keinen keinen DW, aber man sieht den Unterschied auf den ersten Blick.

    Gibt auch DW die haben auch 12 Hund, die aber wirklich voll im Griff, da hört jeder auf's Wort, die kennen die Hunde genau, gegebenenfalls wird angeleint (wenn Bällchen bei fremden HHs fliegen und der nen Bällchenverrückten Hund dabei hat,...). Da geht es geordnet zu und alle haben Spaß.

    Bei vielen, frag ich mich eher wofür die ihr Geld kassieren, dafür das das Rudel andere Leute belästigt, im Wald jagen geht,...


    Edit: Fanwolf schnelles OT, nix spezielles Kurzfassung:

    - zergeln, das bringt echt viel, weil sie ja dann mit Kraft nach hinten ziehen
    - Dummytraining mit Dummyposition erhöht (also zwischen Astgabeln, auf Baumstümpfen, an Ast das sie springen muss um den zu bekommen)
    - Leckerlies weiter oben am Baumstamm in Baumrinde suchen lassen (das sie auf der Hinterhand steht um ranzukommen)
    - nach Tipp seitwärts an Steinmauer auf zwei Beinen langlaufen. Ähnlich wie hier, nur das sie die Vorderpfoten auf einer niedrigen Steinumgrenzung hat und wir die seitlich abgehen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    - blancieren
    - unseren Berg hochrennen oder rückwärts hoch laufen

    Also eher Sachen die die hintere Muskulatur fordern. Unsere ist aber top fit (also keine Bandscheiben,... nix). Hat der Hund es auch noch mit der Hüfte oder dem Rücken muss man sicher schauen was man da machen kann, damit es wirklich nutzt und nicht schadet.

    Alles halt so nebenbei beim Spazierengehen, keine explizite Trainingsstunde, das wird einfach täglich immer mal was davon gemacht. Sie läuft super hat keinerlei Probleme, aber man sieht das an den Muskeln wenn da länger nix gemacht wurde und im Alter ist mir das schon wichtig. Früher hatte sie auch so ein Muskelzittern (also Muskelschwäche), das ist jetzt aber weg. Stützt ja den ganzen Apperat und sie soll noch ein paar Jahre fröhlich durch die Gegend toben.

    Ah OK,
    hier in Berlin ist ja im Wald Leinenpflicht (2m vorgschrieben), es sei denn es ist als Auslaufgebiet gekennzeichnet und das sind nicht viele. Also tummeln sich da natürlich alle Dogwalker und auch sonst viele HHs.

    Die Dogwalker haben teils echt riesen Rudel, gibt gute und es gibt schlechte, ist ja überall so.

    Sone große Gruppe in so unübersichlichem Gebiet mit sovielen Fremdhunden die da rumhüpfen wäre nix für mich. Ich glaub so eine Kleine Gruppe würde Sunny auch gefallen, wenn sie die erstmal kennt, aber wie du schon sagst sind das größte Problem ja meist nicht die Hunde aus der eigenen Gruppe, sondernd die, die einfach in einen reinbrettern.

    Was man hier im Grunewald bei den DW manchmal sieht ist echt erschreckend. Da haben mache 12 Hunde dabei und alle außer Rand und Band, jagen durch das Unterholz, nicht abzufbar,... Auf das Pilzchen ist ja auch schonmal ein Rudel losgestürmt - nicht gut.

    Aber es gibt auch echt tolle, da staunt man wie die die Hunde im Griff haben und wieviel Spaß die haben, andere sind glaube ich eher auf Masse aus, wenn man sich das so anschaut.

    Da hat selbst unsere Trainerin nen Bogen drum gemacht, weil sie die Kante und wusste was für Zitat:"Kaliber" die in der Gruppe haben und keine Kontrolle über die.

    Aber ich glaub viele machen das nicht oder? Hier steht immer dabei, dass die Hunde gut sozialisiert sein sollten, weil die Dogwalker hier mit den Hunden ins Auslaufgebiet gehen und der DW ja sonst nur damit beschäftigt wäre andere Hunde von dem Unverträglichen zu blocken.

    Bzw. wenn er mehrere davon dabei hat, wird das mit dem managen ja irgendwann schwierig.

    Kennst du da speziell welche?

    grPups wenn du da einen Zusammenhang zu sehen scheinst kann man das ja einfach mal testen. Hund muss ja nicht zittern, anscheinend ist ihm ja doch etwas unwohl, das merkt man ja als Halter wenn man seinen Hund kennt. Ein Versuch ist es sicher wert.

    Unsere zittert ja wirklich richtig und der Schwanz hängt untypisch auf Halbmast, der sieht man das richtig an, mit Mantel ist dann alles supi, aber als 12jährige Rüppelomi darf man auch mal frieren, die verlieren ja im Alter auch Muskelmasse die wärmt. Das Pilzchen ist noch super in Schuß, aber wir machen auch Hinterhandtraining, weil sie da zum abbauen neigt.

    ***

    Ich freu mich immer wenn ich andere Pilzchen treffe und man mit den Haltern ins Gespräch kommt, man fühlt sich so verstanden :D , gerade auch wenn die Halter auch mit ihren Hunden trainieren. Deshalb mag ich die Raufergruppe auch so gern, man freut sich einfach mit den Leuten über die Fortschritte, tauscht sich aus, regt sich über ignorante Halter auf, hat Spaß zusammen und keine wirft einem diese komischen Blicke zu, wenn doch mal einer explodiert, weil das kennen wir ja alle. :hust:

    Zum Thema Anwesenheit der Halter, hatten wir in einer Einzelstunde einen "witzigen" Test. Im Freilaufgebiet hat sich die Trainerin mit einer anderen Trainerin abgesprochen das wir mal an deren Hund testen können. Also fröhlich langelaufen, das Pilzchen ging sofort auf den anderen Hund los, wir drehen ab, Pilzchen kommt mit, die andere Trainerin kommt uns entgegen und sagt "das wird schon", ich darauf hin "das denke ich nicht". Is nämlich egal wer die in der Hand hat, die führt sich bei jedem gleich schlimm auf.

    Beim 2. hat das wie erwartet nicht mehr funktioniert, Pilz direkt drauf, den armen Hund an den Zaun geprügelt und festgenagelt. Da hatte der Pilz noch keinen Mauli und nur durch beherztes Eingreifen der Trainerin kam der Kleine unbeschadet da raus. Das Pilzchen rauft sich nämlich in Rage. Erst findet sie nur das quieken toll und dann steigert sie sich rein.
    Die kneift also erst nur, weil das quiekt so schön und lässt den anderen Hund nicht weg, wenn sie sich dann reingesteigert hat wird es gefährlich. Und da hat sie ja auch noch nicht gedroht, da ist sie direkt rauf. :hust:

    Das ist unser Hauptproblem, die lässt von anderen Hunde einfach nicht ab und findet kein Ende, wenn sie erstmal drauf gehopst ist. Laufen lassen ist da also nicht drin, die steigert sich bis in den roten Bereich rein und lässt den anderen Hund auch nicht weg, begräbt den quasi unter sich. Deshalb muss man da schon schauen, ob sie nur ne Ansage machen will innerhalb einer Begegnung mit sozial gut aufgestellten Hunden oder ob man schon am Blick sieht, das sie den sich gleich krallen will, da muss man dann sofort eingreifen.

    ***

    expanse muss ja nicht alles sein, aber ihr habt ja Zeit, kommt jetzt auch ohne Mauli klar, da kann man ihn ja wirklich einfach mal mit ihn's Hundebett legen, neben den Fressnapf oder falls ihr Zuhause spielt oder trainiert einfach daneben, das er bei schönen Sachen einfach immer dabei ist. Gibt es Zuhause mal nen Kauknochen, Ziemer,... einfach Mauli auf den Boden, Ziemer rein und den Hund den da rausholen lassen. Dann muss er ja sogar mit der Schnute schon leicht rein,...
    Wir haben den Mauli ganz normal behandelt, nicht präsentiert,... der war einfach immer da und wurde auch liegen gelassen. Falls ihr clickert kann man den sicher auch schön clickern.

    Wir haben Anfang oft das "leckerlie Spiel" gemacht. Also wenn wir ein Leckerlie hochhalten guckt sie uns an und nicht das Leckerlie. Das dann eben Zuhause mit Mauli, Mauli auf, Leckerlie gehalten,... dann war sie abgelenkt. Mauli runter genommen und dann hat sie es bekommen.

    Und nur weil das Zuhause dann klappt ist es im Lauf dann auch nochmal was anderes.

    Euch hetzt ja nix, bei uns hat das wirklich 6 Wochen gedauert bis sie ihn draußen ein Stück mit Motivation (fange spielen),... getragen hat und dann noch mal ein ganzes Stück bis zum kompletten Freilauf. Hat lange gedauert, aber sie ist bei solchen Sachen echt sensible und soll ihn ja auch mögen. Der Mauli soll ja keine Strafe sein, bei uns heißt Mauli Freilauf oder was leckeres zu futtern.

    Aber wir treffen halt auch jeden Tag echt viele Hunde, am Anfang sind wir natürlich eher abgelegen gegangen.

    ***

    Wir hatten heute einen tollen Tag, haben 3 Hunde getroffen die wir schon kennen, mit zweien hat sie sogar ein bisschen gealbert, als es ihr zuviel wurde hat sie nett gedroht (Zähne blecken, Abschnappen) bin richtig Stolz auf sie und die anderen Hunde haben auch sofort reagiert, deshalb mögen wir die so.

    ***

    Podifreund wäre natürlich super wenn er da lernen würde das nicht jeder das "Schweinchen" fressen will. Stell ich mir total süß vor, gibt es davon eine Aufnahme? Ist natürlich wirklich problemtisch, weil man ja auch nie weiß wie fremde Hunde darauf reagieren. Die die ihn jetzt kennen, wissen ja dann, das diese Laute keine Bedeutung haben, aber bei Fremden stell ich mir das wirklich schwierig vor.

    ***

    Sunti bin schon gespannt, ich drück die Daumen, wo sie ja nun schon soviele Fortschritte mit dem Spuk gemacht hat. Der Blonde ist sicher eine Nummer zu groß für sie, aber vielleicht realitviert sich dann auch die Einstellung zu anderen Hunden, wenn sie den Blonden mal in Aktion gesehen hat. Dann ist jeder große schwarze Hund wie ein Lämmchen. Hätte auch gern eine Kamerafrau, mein Freund ist da nicht so begabt und irgendwie haben wir die Kamera dann immer nicht parat.

    Bis jetzt hab ich nur einen Stufe 1 Ausbruch. Ich hätte ja gern ein richtig gutes Foto von ihrem Kernschmelzegesicht und dann daneben das mit einem "ich bin der ärmste Hund der Welt" Blick. Will das aber auch nicht provozieren, weil sie soll das ja nicht machen und in den Situation wo es spontan passiert, hab ich keine Hand frei für die Kamera. :hust:

    Aber ein Puschelbild hab ich, fängt erst am Hals an, dann der Nacken und wenn sie richtig aggro ist, geht das Puscheln bis zum Schwanz, hier hat sie sich aber schon wieder etwas abgepuschelt.
    http://abload.de/img/imgp8826nrum2.jpg

    Aber so ohne Volumen ist sie mir lieber, heute hat sie wirklich einen sehr guten Tag, das hat sie alles richtig toll gemacht!

    Achso und wir haben jetzt daheim mit Obedience angefangen und das läuft richtig super. Macht ihr Spaß, wir sind beim Grundstellungsspiel für Anfänger. Also erstmal nur immer mal einen Schritt nach vorn. Aber sie ist voll bei der Sache, sitzt schön eng dran und guckt mich an und ist sehr Erwartungsfroh, scheint also Freude zu machen. Nächste Woche bekomm ich meine Bücher, bin schon ganz gespannt. Wahrscheinlich fang ich dann wieder von vorne an, weil wir was falsch gemacht haben, hab jetzt einfach nach dem Youtube Video angefangen. Wetter hier ist Mist, der Hund guckt wie geprügelt wenn er raus soll, da muss in der Wohnung etwas mehr Aktion sein.

    Wobei das bei den nordischen tatsächlich teils noch etwas anderes ist. Während viele Hunde schon in der Vorgeschichte Kulturfolger waren auch mit Getreidebreien ernährt wurden (weil es hier angebaut werden konnte) ist das bei den nordischen Vertretern ja nicht so gewesen. Deshalb haben Huskys weitaus seltener das Enzym Amylase, das ja bei der Verdauung von Stärke entscheidend ist. Ist auch nur logisch weil diese schon immer eher Fisch oder Reste von der Robbenjagd, Ren,... erhalten haben. Sie kamen also im Laufe ihrer Entwicklung nur selten mit KHs in Kontakt und entsprechend hat sich der Verdauungstrakt in dieser Hinsicht anders als bei vielen anderen Hunden nicht in dieser Form angepasst.

    Killerbabe ich sag immer jeder wie er gerade kann. Würden wir hier 1kg Fleisch am Tag verbrauchen gäbe es hier ganz sicher auch kein Wild,... Wobei es ja hier auch keine Filetspitzen gibt, sondern im Moment vom Elbe-Elster Shop das Wild am Stück (also nicht gewolft).

    Was die Ernährung genau kostet weiß ich nicht, wollte das schon immer mal notieren, aber ich bekomm das einfach nicht hin, weil man auch viel rausrechnen müsste. :D

    Fleisch haben wir bei 17kg Hund 200-250g am Tag (bei ca. 500g Tagesration) und das kostet mich im Monat ca. 37€. Dann wird es mit dem Rest schwierig, vielleicht 2€ für Kohlenhydrate und dann hab ich keinen Überblick mehr, weil ich das einfach von uns wegnehme.

    Gibt es Kartoffel-Paprika Gulasch zwack ich eine Paprika für den Hund ab. Kauf ich mir Hüttenkäse, bekommt der Hund eben was ab, wir essen viel Gemüsepfanne und Gemüsecurry entsprechend hab ich immer viel frisches Gemüse Zuhause (Zucchini, Möhre, Pastinake, Kartoffeln, Auberginen, Tomaten,... sind immer da) und damit wird auch der Hund verköstigt. Gab es mal wieder eine Eintopf ist natürlich auch Sellerie da und den Rest bekommt der Hund eben Stück für Stück. Hier wird abends immer frisch gekocht, ich hasse Stulle. Das Ei kauf ich ja auch nicht extra für den Hund, deshalb ist es gerade bei dem Gemüsezeug und den Zutaten (Öl ist ja auch von uns, Parmesan auch, Camembert auch,...) schwer zu sagen.

    Ich esse kein Fleisch, mein Freund vielleicht alle 2 Wochen mal, das einzige was wir wirklich im Überfluß haben ist Gemüse und Käse (Frischkäse, körnigen Käse, Hartkäse, Weichkäse,...). :hust:

    Einzig Obst kaufe ich extra für den Hund, weil ich kein Obstfreund bin (höchstens mal Erdbeeren und Melone im Sommer), aber das ist vielleicht 1 Apfel die Woche und Harzer Käse.

    Aber wenn man in der Kaufhalle nur bei den Prozenten kaufen würde, würde man wohl noch billiger wegkommen, hab letztens, als der Barfshop geplündert war für 5€ die Fleischration für eine Woche bekommen, hatte das hier auch mal notiert, ich suche mal...

    Samstag Abend macht man da richtig Schnäppchen, aber ich brauch halt am Tag auch nur max. 250g.

    Wenn ich bei meinen guten Dosen geblieben wäre hätte ich so an die 85€ Futterkosten, da komme ich jetzt günstiger weg.

    Beim Barf füttern ja viele gewolft, da ist nochmal günstiger, ist aber zum kochen nicht geeignet, das riecht irgendwie komisch wenn man es erhitzt, das lässt mich dann schon aufhorchen. Aber gewolft ist in den Shops ja meist nochmal um die Hälfte günstiger als am Stück.

    Wie gesagt bei 250g muss ich nicht sooo extrem auf den Preis schauen, aber schon, bei mehr würde ich wohl auch eher auf Geflügel, Schwein,... zurückgreifen beim kochen.

    Heute bei uns:
    Zucchini / Möhre / Tomate / Sellerie / Feldsalat
    Nudel / Pastinake
    Lunge Pferd / Harzer Käse
    Kräuter / Sesamöl

    Nachtisch Karnickelohr.

    Gestern gab es wieder ne Pellkartoffel mit Quark und Leinöl für das Hundetier als Nachtisch, wurde gierig verschlungen.

    Heute Abend gibt es Möhrenreis, da fällt sicher auch ein Nachtisch ab, dann kann ich das mit dem Reis in kleineren Mengen nochmal testen.

    Oh ich mein natürlich expanse :ops: :D

    Sunti an der Flexi find ich die auch immer besonders toll, im meinem Kopf spielt sich dann ein richtiger Comic ab, wenn der mit samt den Haltern nach vorne schnippst. Gute Besserung dem Finger, danke dir wegen der PN, ich komm selbst auch kaum zum schreiben, aber wegen Zeitmangel und nicht wegen kaputten Finger.

    Meine Muskeln sind auch wieder in Ordnung, war anscheinend nur leicht gezerrt, tut nur noch bei einigen Bewegungen weh. Das Pilzchen lehrt mich ich soll mehr für den Trizeps tun.

    Wir hatten heute auch noch eine nette Begegnung, da wir als Atompilzhalter mit allen Haltern emotionsflexibler Hunde mitfühlen können, mag ich die meisten Krawallschachteln hier sehr gern.

    Dezent ältere Dame mit Schäferhund am Halti, die mit dem leider immer sehr einsame Runden dreht. Der Schäferhund ist aber auch schon seeeeehr alt.

    Wir kennen sie schon, die beiden hassen sich wie die Pest, Komando hab ich gar nicht erst versucht. Die Frau schon peinlich berührt. Die Hunde gehen ab wie Schmitzs Katze, nachdem sie "ich guck länger und ich bin toller gespielt" haben. Ich brüll der Dame entgegen das wir immer besser werden und grinse, schließlich war der Weg "nur" 3m breit, keiner von uns musste diesmal über die niedrige Abgrenzung zum Teich krabbeln, wir treffen die komischerweise immer an der selben Stelle.

    Mei was waren wir heute gut. :D Die Frau strahlte über das ganze Gesicht und musste auch lachen und wir wünschten uns noch einen schönen Tag, während wir die Furien davon abhielten in die lokale Hackfleischproduktion einzusteigen.

    Schön, diese Solidarität untereinander, wenn man auch mal lachen kann und keinen entsetzten Blick erntet.

    Ich glaub wir haben uns in 1,5Jahren höchstens 10 Sätze zugebrüllt, aber ich mag die beiden total gerne.