Beiträge von SanSu

    Danke grPups steht auch in der Regenbogenbrücke, aber da verläuft man sich ja selten einfach so hin.

    Skuld84 das ist ja cool! :applaus: Habt ihr da schon jemanden im Kopf oder sucht ihn nun erstmal? Find ich auf jedenfall eine tolle Idee von ihm, da würde ich mich auch freuen wie Bolle!

    Und Bella bekommt natürlich 1000Gummipunkte, das hört sich ja toll an, kann mir ihren Blick richtig vorstellen, die kleine Zuckerschnute.

    Wäre toll wenn das euer Weg wäre. Aber es gibt immer solche und solche Tage, da darf man sich nicht entmutigen lassen, solange die besseren Tage oder auch nur Situationen immer mehr werden, ist alles super! Selbst wenn Sunny mal ein Ausraster hatte, haben wir immer an die ersten Tage mit ihr gedacht, dagegen war das schon eine 100% Steigerung. Das darf man nie vergessen und nicht nur mit den Situationen vergleichen wo es vielleicht mal besser ging.

    Es wird natürlich immer besser, aber weil wir beide von Zuhause aus arbeiten klebten wir ja wirklich 24Std. quasi zusammen, das macht es nun nicht leichter. Ich räum meine Zeichenblätter immer noch automatisch hoch, damit kein Hund drauftrampelt oder sich raufsetzt. Und es fehlt das Pausenspielen und kuscheln, wenn man gerade mal einen Hänger hat, vom ganzen Rest mal abgesehen. Ich habe meine fähigste Mitarbeiterin verloren:

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    Auch wenn sie meist versucht hat meinen Arbeitselan zu boykottieren und mein Sitzkissen beim kurzen verlassen des Raumes genutzt hat.

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    Irgendwann wird hier wieder ein Wauzl einziehen, aber so emotional ich bei Lebewesen bin, so rational bin ich bei den Finanzen und so muss das TA Konto erstmal wieder aufgestockt werden. Vielleicht zieht dann wieder ein Pilzchen ein, vielleicht ein Gummibärchen oder gar etwas dazwischen, man wird sehen welche Schnute den Weg zu uns finden wird und es ist für uns auch noch viel zu früh.

    Ich freue mich aber über eure Geschichten und Bilder und habe schweren Puschelentzug. Wir haben hier eine ältere Dame 70+ die hat sich einen älteren Schäferhund aus dem TH geholt. Auch ein kleines Pilzchen. Ich bin gewillt mal mit ihr zu reden, war mit Sunny kaum möglich, da die sich beide immer angegiftet haben und die Dame halt schon älter ist und ich Angst hatte sie kann sie bald nicht mehr halten, wenn ich nun auch noch stehenbleibe. Sie versucht auch mit ihr zu trainieren, ist körperlich für sie natürlich schwer. Ich überlege schon ob ich meine Hilfe anbiete, kommt mir aber komisch vor.
    Ich habe ihr heute aus Reflex schon einen auf den brüllenden Schäfi zustürmenden Rehpinscher geblockt. :ops:
    Wir gehen jetzt zwar auch spazieren (sonst würden wir ja nie vor die Tür kommen) aber mit Hund ist alles schöner und das Training und die Beschäftigung mit Hund fehlt mir. Zuhause ist es auch einfach leerer und stiller obwohl sie nur geschlafen hat, sie fehlt halt einfach, das wird uns noch eine ganze Zeit so gehen.

    Doch, das bekommst du mit dem Trofu hin, würdest du auch nur so mit Käse, Hülsenfrüchten,... hinbekommen. Wenn man sich mit den Wertigkeiten auseinandersetzt, mit Bedarfswerten und sich wirklich Gedanken macht, ist es kein Problem einen Hund vegetarisch zu ernähren.

    Es geht.

    Wäre es mein Weg, sicher nicht, wir haben uns einfach damals bei unserer Hündin für frisch gekocht mit Wild entschieden, Fisch ist ja auch wieder so einen Sache, je nach Bezugsquelle.

    Aber das kam für den TS wohl auch nicht in Frage, da gab es schon einen anderen Thread.

    Es ist aber wie gesagt absolut kein Problem einen Hund so zu ernähren, dass er mit allen versorgt wird was er braucht (auch Protein, Calcium,...), auch ganz ohne Trofu, aber dafür muss man sich einfach Gedanken machen. Es geht, aber nicht einfach aus dem Bauch heraus.

    Mein Ernährungskonzept wäre es nicht, deshalb haben wir Wild gefüttert.

    Edit: Man kann sich auch von namenhaften Ernährungsinstituten einen vegetarischen Ernährungsplan für den Hund zusammenstellen lassen, kostet dann halt etwas Geld. Da hier auch Käse, Ei,... gefüttert wird, gehe ich eher von vegeatrischer Ernährung aus.

    Viel Erfolg beim Termin, druck dir die Liste mit den Inhalten aus (kcl Angabe des Futter, Protein, Fett,...) und nimm das mit sonst kann da keiner was zu sagen, falls die überhaupt einen Plan haben.

    Wieviel bekommt er denn jetzt genau? Es wäre schon wichtig immer konkrete Angaben zu machen, sonst bringt das keinem was, weil keiner Korrigieren,... kann.

    Ich habe es für einen alten wenig aktiven Hund mit 15kg nochmal ausgerechnet (weil anfängerinAlina auch mit 15kg gerechnet hat. @anfängerinAlinahast du vielleicht auch nochmal die Werte für 14kg und 13kg oder halt 10kg damit man selbst mal so ca. schauen kann?

    Ausgang war:

    Bedarf alter wenig aktiver 15kg Hund:

    Energie: 820kcl
    Protein: 38g

    Du hast gefüttert über das Trockenfutter:

    Energie: 328kcl
    Protein: 18g

    Macht nur beim Trofu ProteinMANGEL um mehr als 50% und bei der Energie 60%. Das heißt du deckst nur 50% Protein ab und 40% bei der Energie.

    Jetzt kannst du schauen wieviel kcl und Protein der Babybrei, Käse und Leckerlies haben.

    Wenn der nicht täglich den Babybrei bekommt (die Frage ist auch welche Sorte und wieviel davon) müsstest du somit NUR um den Energiebedarf zu decken 140g Käse in den Hund stopfen, also ca. 4 Scheiben. Problem, selbst wenn dieses Futter bei den Vitaminen und Mineralien ausgewogen ist, ensteht bei der geringen Trofu Menge dann ein Mangel an diesen Sachen, einfach weil Käse eben nicht all das liefert.

    Die Mineralien und Vitamine sind wahrscheinlich gar nicht so das Problem, weil im Trofu bzw. den meisten Fertigfuttersorten viel zu viel enthalten ist, da muss man eher aufpassen, das es nicht zu einer Überversorgung kommt. Hier am Beispiel:

    Bedarf 15kg Hund braucht 1,2g Calcium am Tag, durch das Trofu sind es 0,81g (bei den 90g > die ja für den Energie- und Proteinbedarf viel zu wenig sind).

    Deshalb würde ich mir da nicht soviele Sorgen machen, es ist halt meist einfach zuviel enthalten. Problem ist einfach der der Hund vom Proteinbedarf und vom kalorischen Bedarf extrem unterversorgt ist.

    Ich persönlich würde also schauen das ich soviel Trofu fütter um den Vitamin- und Mineralstoffbedarf ca. decken zu können. Da reichen wahrscheinlich schon so ca. 140g, dann schauen wie der Protein- und Energiebedarf ist und das entsprechend durch KHs (Nudeln, Hülsenfrüchte,...) und wertvolle pflanzliche Fette gewährleisten.

    Du kannst auch nicht den Boxer als Vergleich heranziehen, jeder Hund ist anders und so wie es jetzt ist geht es offensichtlich für diesen Hund nicht, was schaut man sich nur mal die Theorie an, nicht verwunderlich ist. Ob die Theorie nun mit der Praxis übereinstimmt ist auch noch eine Frage, aber man hat einen Anhaltspunkt und kann dann entsprechend anpassen.

    Edit ging nicht mehr.

    Ich frage mich wie andere gute Trofuhersteller bei selben kcl Gehalt ihres Futters im Schnitt zwischen 200g Trofu empfehlen und die von VeggiDog100 beim selben Energiegehalt auf max. 150g kommen und warum du dann knapp 90g gibst. Also damit der Hund bei der Größe 10kg wiegen soll müsste das ja vom Körperbau in die Richtung Azawakh gehen und das kann ich mir bei einem Beagle ähnlichen Hund kaum vorstellen.

    Unsere damals in mit 23kg angereißt war 50cm und hatte mir 16kg ein Top Figur, 17kg waren OK. Da frag ich mich wieso man so einem Hund die Tagesdosis für einen 10kg Hund gibt.

    Ein "normaler" Hund mit 13kg hat einen Energiebedarf von ca. 800kcl bei normaler Bewegung.

    Dein Hund bräucht mit 13kg also 220g von dem Trockenfutter um seinen Energiebedarf zu decken.

    Wie das mit dem Proteinaussieht bekomm ich jetzt bei Trockenfutter nicht hin, müsstest du schauen.

    Aber bei zwei Handvoll wären das bei mir so ca. 80g, das hast du ja nun selbst festgestellt, selbst wenn er dazu neigt Sachen gut zu verwerten.

    Blutbild kannst du knicken, bis da ein Mangel sichtbar wird ist es 5 vor 12. Die meisten Vitamine und Mineralien sind quasi mit Depot.

    Ich würde dir raten dich mal sehr genau mit den Bedarfswerten eines Hundes auseinanderzusetzen, dann einen Blick auf deinen Hund ganz individuell werfen und schauen was dieses Futter zu bieten hat.

    Die Fütterungsempfehlung kannst du knicken, zumindestens wenn es um den Energiebedarf deines Hundes geht. Gerade bei teureren Produkten sind die auch teils sehr niedrig angesetzt, das "spricht für Qualität, gute Verwertbarkeit,..." und bei dem was oft über den Tag noch in den Hund gestopft wird, fällt das dann auch oft nicht auf.

    Dazu kommt, das die Beschreibungen eben oft wie bei Rassebschreibungen genau gelesen werden müssen und die Leute auch verstehen müssen, was das für sie im Alltag heißt. Gerade wenn es um die Hunde geht, die noch im Ausland sitzen und nicht in einer PS in D.

    Klar sind diese Mischlinge alle süß, aber "zurückhaltend", "schüchtern", "sensibel"... mag ja erstmal in Verbindung mit dem Foto süß sein, diese ängstlichen, sorgenvoll nach oben gezogenen Augen. Aber was das im Alltag heißen KANN, so weit denken viele dann doch nicht. Oder "bindet sich stark an seinen Menschen",...

    Und dann sieht man sie hier, die Hunde aus dem Auslandstierschutz, mitten in Berlin an der Bushaltestelle mit eingezogenen Schwanz und ängstlichem Blick. Sicher sind die Besitzer auch ruhig und sensibel, auch im Haushalt, aber der Hund muss ja eben auch mal vor die Tür.

    Oder der klein bebliebene HSH Mischling, der in der Familie angekommen dann in der Mietswohnung plötzlich seinen Schutz- und Wachtrieb erkennt. Oder der, der sich so stark bindet, das er enorme Verlustängste durchleidet nur weil man mal kurz den Müll wegbringen will.

    Da kommt es auf die Leute an, wie realistisch sie das einschätzen, wie genau die Orga nachfragt und auch hinterfragt und klar zum Ausdruck bringt, was das alles heißen KANN.

    Für uns käme ein Züchter nicht in Frage, weil wir einfach keine Welpen-Junghundetypen sind. Höchstens es gibt ältere Tiere, ein Grauschnauze die zum Züchter zurück gegangen ist. Aber ein Hund aus dem TS nur vom Foto her kommt auch nicht in Frage.

    Ich will den Hund sehen, mehrfach mit ihm spazieren gehen (Umweltsicherheit testen,...). Wenn überhaupt wären wir eher die Kanidaten die aus Kleinanzeigen, Pflegestellen in der direkten Umgebung oder im TH suchen gehen würden. Vorzugsweise ältere Hunde die vielleicht wegen Tod des Halters oder veränderten Lebensumständen ein neues Heim suchen. Wo sich Zeit für uns genommen wird und wir den Hund ganz genau merhfach kennenlernen dürfen, damit Bauchgefühl und rationaler Verstand zusammen zu einer Entscheidung kommen können.

    Obwohl wir beide von Zuhause aus arbeiten, wäre mein persönlicher Alptraum ein Hund der nicht allein bleiben kann. Welche Einschränkungen das mit sich bringt, selbst wenn man von Zuhause aus tätig ist, habe ich bei einer Bekannten erfahren, wo es trotz Trainings nie etwas geworden ist. Wo man dem Hund zum Müll runter bringen mitnehmen muss, eine Betreuung für einen simplen Arzttermin braucht, ein Krankenhausaufenthalt der Horror für das Tier ist und es die Nahrungsaufnahme unter Fremdbetreuung einstellt,...

    Meine Kleintiere kamen auch immer aus dem TS oder Labor (nur vom Foto angefragt), hätten wir Katzen sehe das ähnlich aus. Aber ein Hund ist eben etwas anderes, mit dem betrete ich die Umwelt und da soll er nicht vor Stress halb vergehen. Wenn der Hamster beißt und scheu ist, ist mir das ziemlich egal, da habe ich einen Hang für die ängstlichen und schüchternen. Beim Hund ist das anders, einfach weil es unsere Wohnumgebung nicht zulässt, so sehr die mir auch ans Herz gehen, wenn man sich die Bilder anschaut.

    Würde ich auf dem Land mit Haus wohnen sähe das auch wieder ganz anders aus. Also auch der Wohnort macht da finde ich einen großen Teil für die Entscheidungsfindung aus. Da wäre die totale Umweltsicherheit nicht sooo wichtig, ich könnte das langsam trainieren und wenn der mit Straßenlärm und vielen Menschen nicht klar kommt, ist es auch egal. Aber da werf ich den Hund nicht sofort in seine persönliche Hölle während der Eingewöhnung.

    Letztenendes muss man sich einfach selber überlegen, wie man selbst Tickt, mit welchen eventuellen Baustellen man leben kann, was einem wichtig ist und was nicht, was man selbst für ein Typ Mensch ist und dann ist es auch egal ob der Hund vom TS kommt, vom Züchter,... Es muss einfach passen, damit man ZUSAMMEN glücklich wird, ob man das Tier nun von selbst "formt" von klein auf oder ein älteres Tier sucht das zu einem passt, ist ja egal.