Beiträge von SanSu

    Mich wuerde mal interessieren, wie viele von denen die meinen ernsthafte Hunde passen nicht in diese Zeit/Gesellschaft, ernsthafte Hunde kennen.
    Alle ernsthaften Hunde die ich kenne, sind sowas von cool im Alltag unterwegs. Die ignorieren sehr, sehr viel und regen sich sehr selten auf. Ja, wenn sie reagieren, dann richtig. Aber das kommt eben selten vor.
    Ok alle haben entsprechende HF, aber vom Grundsatz her finde ich diese Hunde sehr angenehm..

    Aber wie sieht denn der Alltag dieser Hunde aus und wie ist der Umgang, also müssen einige von denen gemanaget werden?

    Ich habe hier in Berlin noch nie jemanden mit einer typischen Arbeitsrasse gesehen, dessen Hund sich völlig entspannt und offline durch die Menschen schlengelt, und das auch mal nicht direkt neben dem HH.

    Ist ja das eine, ob der Hund so nervenstark und selbstsicher ist und das alles auch ohne "Anleitung" hinbekommt oder ob er vom HF aktiv da durch "geführt" wird und das dann auch alles kein Problem ist, das wäre für mich dann Managment, mehr nicht.

    Da kommt es doch auf den Alltag an. Hier wäre das gemütlich durch den Park latschen (Radfahrer, Jogger, schreiende Menschen die plötzlich durch die Büsche an einem vorbei sprinten),..., Kaffee to go kaufen > Leute die einem da auf die Pelle rücken. Abends mit Freunden auch mal im Park sitzen auf der Wiese (Leute kommen und gehen im Dunkeln). Im Freilauf haufenweise Hundebegegnungen, selbst wenn man die ruhigen Strecken raussucht. Dazu die Berliner Wildschweine, die wirklich direkt neben dem Weg stehen und sich kein Stück bewegen. Man wird von ner Horde Engländer "umzingelt" die einem nach dem Weg fragen. Abends durch die Stadt mit Öffis, setzen in einen 4er Sitz im Bus, wo viele andere sind, auch mal prollende Jugendliche sind und es recht eng ist. Oder eben tagsüber während um den Hund nur Beine drum herum sind, weil die S-Bahn so voll ist.


    Das meiste wäre unserer Hündin wurscht gewesen, hätte die zugepackt, wenn ein Besoffener mich aktiv angegangen wäre? Ganz sicher, wenn ich es zugelassen hätte.

    Also würden viele dieser Hunde wirklich allein durch diesen Alltag kommen und besitzen somit wirklich die nötige Ruhe,... oder funktioniert das nur, wenn man die aktiv durchführt? Ich habe hier nur letzteres erlebt, selbst wenn die Hunde frei laufen, laufen sie meist im Fuß und somit im Kommando, die Unruhe sieht man an Ohren und Blick, ohne Kommando oder aktive Führung ginge das bei den meisten nicht.

    Für mich begleitet ein Begleithund ganz einfach, er ist dabei, ich kenne hier auch wirklich in der Umgebung nur 4 explizite Arbeitshunde und die werden alle aktiv geführt, was in einer Stadt ne Menge Arbeit bedeutet.

    Links gab es ja schon viele da hast du auch die ganzen Sorten ohne Zusatzstoffe,... dabei.

    Hauptallergene sind beim Hund: Rind, Getreide,...

    Ich persönlich würde es wohl einfach mal mit dem Futter von O'Canis probieren, um überhaupt erstmal zu sehen, ob es einer Futtermittelunverträglichkeit sein könnte.

    Nicht die 90% Fleisch Sorten, sondern die 50%. Dann müsste man relativ schnell wissen ob es das überhaupt sein könnte, weil die recht exotische Fleischsorten haben ohne lange Zutatenliste.

    Oder ob das jucken vielleicht doch nur durch den Mangel an Öl, Fett,... liegt.

    Und ich persönlich würde mich sollte sich das bestätigen eher in die andere Richtung vorarbeiten. Also bei einem Junghund der eh schon schlecht frisst und Symptome hat nicht gerade mit den Hauptallergenen anfangen, sondern von der anderen Seite her. Also lieber erstmal Ziege, Känguru, Pferd,... damit sich das wieder stabilisiert und dann kann man sich weiter an die Sachen rantasten die oft ursächlich sind, aber halt von hinten nach vorne.

    Schau mal hier Seite 118:
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j…9,d.bGg&cad=rja

    Ich würde also bei einem jungen Hund der schon leicht "angegriffen" ist nicht gleich mit Rind anfangen, sondern wie oben erwähnt, exotisches, dann Pute und sich dann vorarbeiten.

    Wie äußert sich denn der Juckreiz, also wo und wie kratz sich der Hund in welcher Häufigkeit. Konntest du schon was feststellen, bezüglich Zusammenhängen zwischen Juckreiz und bestimmter Art der Fütterung, du scheinst ja schon einiges durch zu haben.

    Ich frage deshalb bei der Cavalie Kings Charles Spaniel, ja auch die ein oder andere rassetypische Krankheit hat, bei der auch Kratzen zu einer neuronalen Ausprägung gehört (Syringomyelie), auch wenn das Tier noch sehr jung ist.

    Schieb es einfach auf Yoshie, dass sie auch immer auf den Tisch springen und da drauf rumkauen muss. :D

    Ich kenne Hunde die sich Schei*e durch den Maulkorb drücken, um die zu fressen.

    Vielleicht haben ganz wilde Gourmets auch eine Technik entwickelt, um den klassischen Fressschutz unten zu umgehen, und haben sich das Zeug in die Nase gedrückt. So kann diese kulinarische Explosion der Geschmacksknospen bequem von der Nase geschleckt werden, während Frauchen kotzend daneben steht und somit schon den Nachtisch kredenzt. :ugly:

    Anders kann ich mir diesen Vollschutz nicht erklären... xD

    Hallo Julia,
    ich finde es auf jedenfall deutlich besser gerade für die Nase und das hecheln.

    Was man noch probieren KÖNNTE :D ein bisschen mit der Winkelung des Backriemen spielen. Wenn der Winkel steiler wäre (kann man bei den Buchschrauben ja gut machen) müsste der Mauli sich vorne etwas senken, muss man einfach mal testen, ob dann nicht die Nase anditscht.

    Also quasi da wo der Backenriemen den Halsriemen trifft, den Winkel der dort entsteht verschmälern.

    Ich find ihn aber schon deutlich besser, da hat sich das "werkeln" doch gelohnt. :applaus:

    Die Prioritäten sind einfach verschoben, es kann auch Stress sein,...

    Kennt man ja teils vom TA, das dort die Hunde aufeinmal egal sind, weil Stress und Angst überwiegen.

    Viele Hunde unterscheiden ja zudem zwischen Trainingsmodus und Freizeit, weshalb in der HS (auch wenn die auf keinem Hundeplatz ist) es meist besser läuft, als dann in der Freizeit oder eben es auf Tunieren dann doch ganz gut geht, weil auch zuviele andere Reize da sind, um sich so stark fokussieren zu können.

    Das Pilzchen hat beim TA die ersten 5min auch kein Krawall gemacht, als sie sich dann beruhigt hatte, hat sie jeden Hund im Zimmer angeblöckt. Wobei unser TA Gott sei Dank zwei Eingänge hatte und wir von hinten direkt in das Behandlungszimmer gehen konnten.

    Auch wenn man Freund in die Kaufhalle gegangen ist und ich draußen gewartet habe, kein Thema, die war so damit beschäftigt auf den Menschen zu warten, da waren die anderen Hunde fast egal, wenn sie nicht den 1,5m Radius überschritten habe, falls doch war auch für sie die "Verlockung" zu groß.

    Aber so sind sogar prollende Hündinnen an uns vorbei gestiefelt und sie hatte nur Augen für die Tür. Hat blöderweise nur bei Geschäften funktioniert, wenn im Wald einer plötzlich verschwunden war, war das egal, sonst hätte man das schön ins Training miteinbauen können.

    Aber das hört sie wie immer sehr gut an, bei euch!!! :applaus:

    Mir wäre der Shar Pei nie als Begleithund in den Sinn gekommen. Das was man so ließt und hört entspricht dem finde ich nicht in vollen Zügen.

    Ein Begleithund ist für mich persönlich nicht zwingend ein Wächter und wenn man das teils so mitbekommt, muss man ja anscheinend schon sehr vorbeugend erziehen, wenn es um die Akzeptanz von Hund und Mensch geht, damit das später nicht aus dem Ruder läuft in Kombination mit dem Wachtrieb und dem verhalten Fremden gegenüber, oder einige Exemplare lesen ihren Standard auch nicht richtig.

    Ich wohne ja in Berlin, wenn man im Grunewald 2Std. rumläuft trifft man unübertrieben sicher 200 Hunde auf den entsprechenden Routen, bei uns im Park sind es ca. 60 die man regelmäßig sieht und ich kenne hier tatsächlich nur zwei Shar Peis, bei uns im Park einen.

    Mir wäre nie in den Sinn gekommen, sie in die Begleithundecke zu packen.

    Davon ab, glaube ich auch, viele wissen um den Ursprung ihrer Rasse, machen sich dazu aber wie es schon erwähnt wurde keine Gedanken. Hier führt der JRT eindeutig an, aber das sind auch die, die auffallen. Haufenweise Beagle haben wir hier auch, die sind aber auch meist auffällig. Die sind halt knuffig, haben die richtige Größe für die Stadt,... letzendlich latschen die 2x am Tag für 20min immer die selbe Strecke durch den Park und das war es, gelöst wird sonst auf der Wiese vorm Haus. Ableinen ist nicht, weil Jagdtrieb und keine Erziehung und dann wird sich über Sachen aufgeregt wo sich ein informierter Mensch nur denkt "ist halt ein Beagle".

    Ich denke die meisten Menschen sind sich da selbst gegenüber nicht ehrlich genug, oder glauben tatsächlich das wird schon, ganz automatisch, die Ergebnisse dieser Überlegung sieht man dann hier rumflitzen, außer Rand und Band.

    Den Mauli von Jamie find ich OK, schaut auf den Fotos erstmal ganz gut aus und wenn er ihn gut akzeptiert, umso besser.

    Wie du sagst es kommt auch auf den Hund, manche reißen die Schnute beim hecheln richtig auf und lassen die Zunge baumeln, andere habe die Schnute selbst bei hohen Temperaturen nur ein Spalt weit offen.

    Ich würde also erstmal sagen der geht, wenn dir der Platz für Jamie zu gering vorkommt, würde ich locker einen anderen Suchen, dieser geht ja erstmal.

    Ich könnte mir auch einen kleineren Windhundmaulkorb vorstellen, sowas wie den Ilvie, finde die Schnute aber schwer einzuschätzen, die gehen beim JRT ganz gut, vielleicht kommt das von den Propotionen hin:
    http://www.sofahund.at/maulkorb-1-fotos/ilvie_kl.jpg

    Wenn du Metall nicht abgeneigt bist, wäre auch bei Chic & Scharf eine Möglichkeit, dann halt auch eher die Modelle die unten gerade geschnitten sind.

    Hat der vorne eigentlich ein Doppelgitter, ein Bild von oben wäre noch gut.

    ***

    Der Buma von Yoshi ist nicht so meins, ich finde den an der Schnauze sehr breit (nicht an der Riemung) und nach unten wirkt es wirklich nach sehr wenig Platz. Mir wäre der auch vorne an der Nase zu geschlossen, trotz Fressschutz finde ich hätte man die oberen Riemung oder vielleicht sogar die zwei weglassen können. Der Hund dürfte dann trotzdem nichts aufnehmen können, hätte aber mehr Zirkulation an der Nase und könnte besser Schnüffeln. Die müsste man ja auch selbst entfernen können.

    Ich überlege, ob man nur den Korb (nicht die Kopfriemung) mal über Nacht ein bisschen pressen könnte, damit er schmaler wird, somit müsste es nach unten auch mehr Platz ergeben, weil der Umfang sich dann eher nach unten verteilt. Man sieht am Nasenpolser gut, dass er zu breit ist, da wäre noch Spiel das zu verschmälern um nach unten mehr Raum zu gewinnen.

    Vielleicht bin ich auch vorbelastet, mich begeistern die wenigstens Bumas vom der Passform her, zumindestens so von den Bildern im Netz, vielleicht kommt es auch durch gehäuft auftretende Messfehler,... kein Ahnung oder der Vorstellung von Menschen, zudem würden mir einige Angaben fehlen.

    Begleithundeeigenschaften sind in den meisten Rassen schon zu finden.


    Den Eindruck hatte ich irgendwie nicht, bzw. treten sie oft in Kombination mit Eigenschaften auf, die ich gar nicht gebrauchen kann oder die mir persönlich nicht liegen und nicht jeder Rassehund hat seinen Standard richtig gelesen.

    Wie definierst du denn für dich Begleithundeigenschaften, vielleicht liegt es daran? Ich denke jemand auf dem Dorf, definiert sich es auch nochmal anders, als jemand in der Stadt, das würde meine Definition ja auch verschieben (Stichwort Wachtrieb). Die Definition ist ja je nach "Einsatz" sicher sehr unterschiedlich, auch bei einem Begleithund.

    Kommt immer drauf an, wie der einzelne Hund gefördert wird, wie er motiviert wird, hat man das gefunden, was ihm Freude bereitet und auf das einzelne Individuum (Faulpelz vs. Powerpaket in einem Wurf), gibt es bei anderen Rassen auch, die haben das mit dem Arbeitswillen halt auch nicht gelesen. Es gibt auch bei den Schäferhunden genug, die für den Dienst nicht geeignet sind, genauso wie bei den Jagdhunden,...

    Also würde ich mich für einen älteren Mischling entscheiden, weil die Standards meist für mich nicht passen und ich mich nicht darauf verlassen will, ob der seinen Standard nun richtig gelesen hat oder eben auch nicht. Jetzt mal ganz davon abgesehen, dass es im TS einfach genug Auswahl gibt, an Hunden die im Kopf schon fertig sind und wo man besser einschätzen kann, ob man zusammen passt oder nicht.
    Gibt ja auch noch die Sachen, die nicht im Standard verankert sind, wie eben, dass der Collie gerne kommentiert und schon eher gesprächig ist oder viele der Klasse 9 gar nicht die körperlichen Anforderungen erfüllen können, die ich brauche.

    Aber wer will und braucht das wirklich noch: Jagdtrieb, Wachtrieb, Reizempfänglichkeit, Reserviertheit, Arbeitswille?

    Wie schon oft erwähnt kommt das sicher auf das Wohnumfeld an. Würde ich auf dem Land leben würde ich mir schon was suchen, was auch einen entsprechenden Wachtrieb hat. Hier in der Stadt bereitet das nur Probleme. Die oben aufgeführten Eigenschaften brauche ich persönlich nicht in voller Ausprägung.

    Ich will übrigens gerne nen netten alltagstauglichen Hund und die gibt es auch ohne Zombiegene.

    Desto netter und alltagstauglicher mein Hund, desto mehr Freiheiten kann ich ihm zugestehen und desto mehr kann er mich im Alltag begleiten.

    Gibt es das bei Rassehunden? Nein, tatsächlich gibt es für unsere Ansprüche an einen Hund so ziemlich keinen Rassehund der sowohl die Wesenseigenschaften und auch die optischen Ansprüche erfüllt, an die teils auch die Gesundheit gekoppelt ist. Ja das ist einfach so, zumindestens wenn die Hunde ihren Standard richtig gelesen haben, wir wollen nämlich möglichst eine Wollmilchsau. :D

    Was kommt also in Frage ein erwachsener, älterer Rassehund oder Mischling. Der Rassehund ist dann entweder einer der ein bisschen aus der "Art" geschlagen ist oder halt ein Mischling bei dem es zu einer netten Kombination an Eigenschaften gekommen ist.

    Ich will nämlich den Hund, der zu uns passt, ich will nicht damit beschäftigt sein, eine direkte genetische Anlage umpolen zu müssen, ich will, das wir uns zusammen entfalten können.

    Macht es mir Spaß Nasenarbeit, Dummyarbeit, UO zu machen und dem Hund auch den ein oder anderen Trick beizurbingen? Ja klar, ich liebe es, will es machen müssen, damit ich ihn im Wald noch einigermaßen kontrollieren kann? Nein, ich will es machen, weil es uns beiden Spaß macht, mehr nicht.

    Der TS hat ja eine seeeehr breite Facette an Hunden, da ist ja für so ziemlich jeden was dabei, denn letzendlich gibt es zu den ganzen Rasseeigenschaften auch immer noch die individuellen Charaktereigenschaften eines jeden Individuums.

    Und Rotti03, ich weiß du hast für dich den richtigen Hund gefunden und Hunde sind generell immer ein sehr emotionales Thema, trotzdem finde ich deinen Ausdruck teilweise einfach unangebracht. Meine das gar nicht böse, aber die Wirkung auf andere ist doch extrem intollerant. Zwischen Leistungszucht und Zombie gibt es noch eine seeeeeehr breite bunte Vielfalt jenseits von schwarz und weiß.