Beiträge von SanSu

    Wieder ein Rinder-Riss in Lamstedt:
    Wieder ein Wolfsangriff in Lamstedt? - Cuxhavener Nachrichten

    Der letzte Riss dort ist grad mal 4 Wochen her.


    Das assoziiert eine extreme Häufung in der Region.

    Falls es dir "nur" um den Aspekt der Rinderrisse ging, habe ich das missverstanden.

    Im Vergleich zum letzten Jahr gibt es übrigens knapp 35% weniger nachgewiesene Wolfsrisse, jeweils bis Anfang September gerechnet).

    Es geht um beides, genetische Disposition und spontanes Auftreten, wie von mir geschrieben. Anlagen treten ja auch spontan auf. Ein Epilepsie freier Hund muss keine freien Nachkommen haben, ebenso wie ein betroffener Hund nicht nur betroffenen Nachwuchs "produziert".

    Es geht um Wahrscheinlichkeiten bei beiden Möglichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit anhand der Ahnenschau möglichst gering zu halten bzw. auszuschließen UND das spontane Auftreten aufgrund eines gewissen Alters möglichst gering zu halten.

    Ein Rüde der mit 8 deckt garantiert dir keine Welpen, die mit 10 noch fit sind, denn auch mit 8 kann er plötzlich ganz schnell an Krebs versterben Aussagekräftiger finde ich, die (ältere) Verwandschaft anzuschauen, das sagt ggf. mehr aus.

    Mir erschließt sich die Logik nicht.

    Es geht doch um beides, die Verwandtschaft UND das aktuelle Individuum.

    Dein Rüde ist 2 und deckt. Wenn die Verwandtschaft OK ist, warum dann nicht warten bis er z.B. 5 ist, um die Wahrscheinlichkeit für zumindestens statistisch bis zu diesem Alter gehäuft auftretende Krankheiten gering zu halten?

    Weißt du was ich meine?

    Nur ein Beispiel, ich habe keine Plan, also bitte nicht dran aufhängen.

    Epilepsi tritt bei einigen Rassen gehäuft bis zu einem Alter von 5,5Jahren auf. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit der Statistik nach. Natürlich gibt es Linien wo es gehäuft vorkommt, kann aber auch "plötzlich" auftreten in unauffälligen Linien, wie Allergien,... auch.
    Wieso warte ich dann also bei den Rüden nicht zumindestens dieses Alter ab. Dann habe ich immer noch keine Sicherheit, weil kann er auch mit 6 Jahren bekommen.
    ABER ich nehme einen Hund für die Zucht, dessen Linien unauffällig sind UND bei dem ein viel geringeres Risiko vorliegt, das er noch "spontan" erkrankt und dies dann selbst weitervererbt.

    Edit: Witzig zufällig selbes Beispiel :D

    Dein Rüde ist 2, die Hündin ist nicht ganz 2 Jahre. Wenn da jetzt was entsteht und die Nachkommen auch wieder zur Zucht eingesetzt werden in dem Alter, dann sind es aber schon einige Nachzuchten. Hündin Wurf I mit 2 Jahren, Hündin Wurf II mit 2 Jahren. Nachzucht aus Wurf I mit erstem Wurf nach 2 Jahren, macht schon 3 Würfe.

    Weiß ja nicht ob es das bei euch gibt. Aber im Netz findet man ja durchaus Statistiken dazu, in welchen Alter durchschnittlich welche (rassetypischen) Krankheiten auftreten.

    Intern gibt es da sicher noch mehr.

    Wieso also nicht kombinieren. Nur weil ein Rüde von den Ahnen her nicht vorbelastet ist, heißt das ja nicht, das eine Krankheit bei ihm nicht auftreten kann. Klar verpaart man keine kranken oder erblich vorbelasteten Hunde nur weil sie älter sind.

    Wenn Umweltallergien statistisch bis zum 3. Lebensjahr gehäuft auftreten, epileptische Anfälle je nach Rasse im Schnitt bei 4 Jahren, Arthrose beim Retriever bei 6 Jahren, Herzerkrankungen ab 5 Jahren ebenso wie bestimmte Tumorerkrankungen.

    Wieso wartet man bei den Rüden also diese "kritischen" Zeiten nicht ab. Wieso wird dann eine junge Hündin nicht einfach mit einem älteren Rüden belegt, wenns genetisch auch passt und der jüngere Rüde wird bis zu einem gewissen Alter zurückgehalten bis er zumindestens das statistische Alter für bestimmte Krankheitsausbrüche überwunden hat.

    Aber warum?

    Also klar vielleicht nen Deckakt in jüngeren Jahren (aber auch dafür sollte meiner Meinung nach der Hund erwachsen sein) und wieso nicht dann pausieren, bis man die Entwicklung bei Nachwuchs und Rüde sieht und dann eher im Alter wieder einsetzen.

    Oder funktioniert das wegen zuwenig genetisch geeignetem Material nicht? Habe keine Ahnung, also wirklich eine ernste Frage.

    Ich finde 2 Jahre viel zu früh, warum nicht 4 Jahre für den ersten Deckakt, reicht immer noch, Kopf und Körper sind komplett fertig. Und dann erst wieder später einsetzen, wenn der Rüde wirklich älter ist.

    Mich würde das mit den Rüden nun aber tatsächlich interessieren. Warum werden so blutjunge Rüden eingesetzt?

    Wieso setzt man eine Paarung an mit einem Rüden der noch nicht einmal 2 Jahre alt ist?

    Der ist weder im Kopf noch körperlich richtig fertig.

    Bei den Hündinnen habe ich da totales Verständnis, auch wenn ich finde auch diese sollten wenigstens erwachsen und ausgereift sein.

    Bei den Rüden erschließt sich mir das nicht so richtig.

    Warum nicht warten, warum muss der sofort mit Zulassung auf ne Hündin springen, obwohl selbst noch nicht ganz erwachsen.
    Man liest ab und zu von einigen Züchtern, die bewusst ältere Zuchtrüden einsetzen, das erscheint mir irgendwie logischer.

    Edit: Ja alt, nicht gleich gesund, da muss natürlich selektiert werden. Aber wer sagt mir das der 2 jährige Rüde in 2 weiteren Jahren nicht schon irgendwelche Gebrechen bekommt und die Anlage vielleicht schon vererbt hat.

    Mein Freund schwört auf Feuertopf, aber ich weiß nicht ob man dem Hund damit einen Gefallen tut xD

    Wo wir beim Thema hundegschädigt wären:
    "du kochst 4 Stunden eine gefühlte Tonne Lebensmittel vor, damit dein Hund während deiner 2 Wochen Abwesenheit auch gut versorgt ist und lässt deinen Freund ohne alles zurück". Ich seh ihn schon 2 Wochen Feuertopf und TK Pizza mampfen, während Kami sich die liebevoll gekochten Menüs reinschaufelt. :D