Beiträge von SanSu

    Aber sachte mir den jungen Pferden :D Wie gesagt die Reihenfolge ist natürlich nicht korrekt und wie bei allem wird die Intensität langsam gesteigert.

    Bei uns war es kein Ball sondern ein "Apportzergel" = Beißkissen. Sunny fand Bälle blöde, aber sie liebte auch das Apportieren und vorallem Zergeln, auf das Zergel war sie total scharf.

    Ich habe leider noch nix gescheites gefunden, womit ich Kami richtig motivieren kann, die ist vom Typ aber da auch etwas schwierig, ich hoffe das gibt sich noch, solange ist sie ja noch nicht da.

    Wo wir beim Thema sind @Hummel wie hast du das bei Theo gemacht?

    SanSu... Das mit dem Lob, das der Hund als Auflösekommando sieht, könnte auch bei uns sein . Werd das mal genau beobachten. Wie steuere ich denn da am Besten dagegen? Würde das dann natürlich gerne richtig korrigieren.

    Ein Auflösekommando etablieren. Also du löst die Situation aktiv auf.

    Bin nun kein Profi, da gibt es sicher viele Wege die nach Rom führen.
    Schau mal hier, da steht einiges drin (2. Seite *Sascha*):
    Hund löst Kommandos selbst auf

    Kommandos auflösen

    Wenn wir in den Wald gehen, rufe ich Kami vorm Eintritt in den Wald ran und sie soll neben mir stehen und mich kurz anschauen, dann gibt es die Freigabe. Irgendwann ist sie nach dem Lob schon los. Also alles auf Anfang, Stehen Blickkontakt - Lob, als sie gezuckt hatte um loszugehen, Abbruch, für's Bleiben wieder gelobt und dann habe ich sie aktiv mit einem ruhigen "OK" (damit keine hohe Erwartungshaltung entsteht) freigegeben und das mit einer Handbewegung unterstützt.

    In den Posts ist es anders erklärt, pendeln, Belohnung herauszögern,... ich habe es einfach mit dem Abbruch gemacht, war aber intuitiv, weil ich gemerkt hatte da läuft gerade was falsch.

    Der Thread ist ja schon ziemlich alt, sonst frage dort nochmal nach, die Methoden ändern sich ja immer nochmal. Je nach Situation ist das ja auch unterschiedlich, ob es um ein Sitz, Rückruf (Hund holt sich Leckerlie ab und verschwindet dann wieder),... geht.

    ...

    Ja Fellbälle gibt es ansonsten wie erwähnt den MiniDummy mit Fell in den man vielleicht noch ein Quietschi einnähen könnte. Dann könntest du das mit dem Quietschi ankündigen oder du suchst dir halt ein Spielzeug das einen Quietschi hat, das klein ist, man es immer dabei haben kann, wo man eventuell auch ein Seil dran befestigen kann, um die künstliche Hatz noch als Belohnung einzusetzen,...

    Die Steigerung wäre nun (nicht in dieser Reihenfolge natürlich)
    Felix, Platz, Bleib - du wirfst mit Schmackes den Ball. Felix sitzt.
    Felix, Platz, Bleib - du wirfst mit Schmackes den Ball. Felix sitzt und sitzt und sitzt, du gehst auf den Ball zu, Felix sitzt immer noch,...
    Nächste Übung Felix Platz Bleib - du wirfst mit Schmackes den Ball - schickst Felxi und rufst ihn von dem fliegenden Ding ab, er wenn er gerade erst los ist, dann auf halber Strecke, dann wenige Zentimeter vor dem Ziel.
    Felix Sitz Bleib du hast den Ball in der Hand und hüpfst quietschend und hüpfend um ihn herum er bleibt sitzen.
    Felix Sitz Bleib - du läufst und schießt den Ball immer wieder über die Wiese, Felix bleibt sitzen. Du gehst hin, Auflösekommando, der Ball fliegt mit Schmackes und er darf hinterher.
    Felix Sitz Bleib - du wirfst den Ball entfernst dich in die entgegengesetzte Richtung rufst ihn zu dir, als Belohnung darf er danach den Ball holen.
    Felix sitzt du wirfst den Ball auf den Boden, das er kräftig hüpft,...

    Wahlweise auch für die anderen Kommando. Ihr lauft ganz normal den Weg lang, du wirfst überraschend den Ball STOPP/ WARTE wie auch immer und er tut das, auch in völlig überraschenden Situationen. Denn der Hund kann auch unterscheiden ob es eine "Trainingssituation" auf der Wiese ist oder das beim ganz normalen Spaziergang nebenbei passiert. Das ist natürlich auch noch kein plötzlich vorbei flitzendes Eichhörnchen, aber ein Stück weiter dran, als ein rollender Ball aus einem aktiven Kommando heraus, nämlich die Kontrolle in der freien Bewegung ohne vorheriges Kommando.

    Versteh mich nicht falsch, rollender Ball ist toll, gerade wenn ein Hund so extrem auf einen Ball abfährt, aber ein rollender Ball ist erst der Anfang.

    Also wenn er das kann, ist das doch schon super und man kann nun langsam die Dynamik steigern.

    Auch nett, für Fußübungen. Hund läuft im Fuß während man selbst den Ball beim Laufen vor sich herkickt,... Auflösekommando Ball fliegt - viel Spaß damit.

    Wir hatten ne Terriermischlingshündin mit einer ausgewachsenen Artgenossenunverträglichkeit, die auch nur nach vorne kannte. Da wird man kreativ, wenn es um die immer weitere Steigerung der Impulskontrolle.

    Nee, im Ernst, für ihn "endet" das Anzeigen mit dem Lob.


    Ist da was schief gelaufen und das Lob zu einem Auflösekommando geworden? Kann schnell mal passieren, kann man aber gegen arbeiten. Kann einem auch mit Leckerlies passieren, wenn man ein Kommando quasi mit Leckerliegabe beendet.

    Zeigt er das noch bei anderen Sachen?

    Z.B. Leine ist dran, Sitz, Leine kommt ab, Lob und er läuft los,...


    Das hört sich irgendwie alles so an, als hätte er zuviele Erfolge und die Sachen sitzen einfach noch nicht, auch mit dem "Weiter". Der Abbruch funktioniert anscheinend auch nicht. Also mag sein, das er Zuhause am Keks funktioniert, am Ball,... draußen wenn er entspannt ist, aber eben nicht in diesem Situationen, auch sowas muss ja in unterschiedlichen Erregungslagen aufgebaut werden.

    Und es wird ja nicht besser mit jedem Nichtbeachten oder Einsetzen in Situationen wo er es noch nicht kann.

    Bei Eichhörnchensichtung springt er meist aus dem "warte" auf. Wenn es gut läuft, korrigiert er sich gleich selbst wieder ins Sitz, wenn nicht, springt er in die Leine und setzt sich erst dann. Dann sitzt er und beobachtet. Ich gehe langsam näher, wenn nötig und hocke mich neben ihn. Dann warte ich ab.
    Früher oder später - wenn es gut läuft oder das Eichhörnchen eh schon verschwunden ist nach etwa einer Minute - dreht er sich kurz zu mir um.


    Ich finde das schwierig, ich habe nun zugegebenermaßen keine richtige Ahnung vom AJT. Wir sind zwar auch gerade dabei, aber ich würde Kami nun nicht als Jagdschwein bezeichnen, sind seit 4 Monaten bei den Anfängen des AJTs.

    Aber offensichtlich funktioniert doch das "Warte" schon nicht richtig. Das eine Signal ist also noch nicht gefestigt und innerhalb dieses nicht gefestigten Signals, willst du schon eine Umorientierung, die ja für die meisten Hunde sehr sehr schwierig ist, obwohl er nicht einmal das "Warte" aufgrund der Anspannung richtig ausführen kann und "aus dem Warte aufspringt".

    Bestätigst du das warten denn irgendwie, hört sich jetzt nicht so an, eher als wäre das Warte abgehakt (das es ja nicht ist) und es geht jetzt um die Umorientierung.

    Wir sind nun 4 Monate dabei das Beobachten zu verstärken, das sich daraus lösen und uns folgen wird natürlich auch bestätigt. Es gibt immer öfter Momente wo sie auch Futter nimmt, da tut sich also was. Ansonsten ist es schwierig, weil sie weder Spielzeug noch Futter draußen interessant findet (Spielzeug auch drinnen nicht), aber ich scheine zumindestens stimmlich irgendwie vorzudringen.

    Das geht wahlweise auch mit Fleischwurst und Käse :D Futter ist dann uninteressant, aber das Stehen hat sie angeboten, also verstärken wir das natürlich auch, weil es ihr sehr entgegen kommt.

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Aber alle 2 Wochen bretter die doch noch in die Schlepp. Unsere Punkte sind aber erstmal nur das Stehen weiter zu fördern und ein selbstständiges Lösen zu uns hin zu bestätigen. Völlig unabhängig davon baue ich andere Sachen auf, die dann später mit zunehmender aktiver Ansprechbarkeit dazu kommen werden.

    Wenn er Hetzen und Schütteln toll findet, könnte man dann nicht eine Hasenfelldummy an einer Schnur einsetzen zur Belohnung, den man dann rennend hinter sich herzieht oder irgendwas anderes. Ich würde dann schon ein spezifisches Spielzeug nehmen, wo er weiß, da darf er nun hinterherhetzen und das auch mit einem Kommando belegen. Damit man sich die allgemeine Impulskontrolle bei anderen Übungsobjekten nicht zerstört. Aber er ist ja eher dynamischer und irgendwie muss man die Energie dann ja in was umlenken, was ihm entgegen kommt.

    Wenn das Schwachsinn ist bitte einschreiten.

    Als Hund würde ich klirre werden beim Vorgehen wie in dem Video, es ist extrem unkontrolliert, ohne Zaun... und du untersagst ihm das stehen und gucken.

    Das Mäuschenspiel kenne ich auch nur wie Anfängerinalina es sagt. Es geht ja dabei dann mal nicht um die reine Impulskontrolle, sondern das der Hund alle Stufen durchleben kann. Das Lauern bei der Bewegung der Hand, das sofortige Verfolgen wenn das Leckerlie fliegt und das Packen des Futterbrockens.

    Wollpulli ist halt bei richtiger Nässe doof. Weil der saugt sich voll, ist schwer und nass und liegt dann so nass und kalt direkt auf dem Hund.

    Dann drück ich mal die Daumen, das die Modelle schnell kommen und ihr mal probieren könnt. Sonst bleibt dann das Internet, aber da kannst du dann in dem Thread mal fragen. Rücksendung geht ja immer, ist dann nur etwas mehr Aufwand.

    Wenn sie wach ist würde ich es nochmal probieren, vielleicht habt ihr Glück und erwischt eine kurze Regenpause. 14Std. ist ja schon ziemlich lange...

    Mir wird auch vorgeworfen, dass mein Bully zu dünn ist... Ich finde ihn perfekt, gut bemuskelt, 11kg auf 30cm mit 35cm Rückenlänge, man sieht seine Rippen, er hat eine sichtliche Taille und wirkt auf mich nicht dünn.

    Nunja Rippen sehen ist immer so eine Sache, bei den meisten Rassen sollten die Rippen unter leichten Druck ertastbar sein oder maximal in der Bewegung zu sehen sein. Klar ein Bully sollte auch eine Taille haben, aber ich kann mir nun auch nicht vorstellen wie die aussehen, wenn man die Rippen sieht.

    Und zum Abschluss des Spaziergangs spielen wir ne Runde im Hausflur. In ein paar Tagen versuch ich nochmal morgens durch die Haustür zu gehen, aber erstmal übe ich mich in Geduld

    Find ich einen guten Plan. Mit Kami und der Böllergeschichte das hat fast 3 Wochen gedauert, aber die war wirklich in der Situation richtig panisch. Bei euch wird das sicher schneller gehen.

    Wegen dem Regen, hat sie denn Unterwolle? In Spanien gibt es ja doch einige Rassen, die keine Unterwolle haben und dann kommt der Regen direkt auf die Haut durch, die sind dann gleich nass und frieren.

    Viele Hunde sind von Regen nicht sooo begeistert und ziehen eine kurze Löserunde dann einem langen Spaziergang vor.

    Ansonsten schau mal hier:
    Mantel Fotothread

    Guck dir mal ihr Fell an. Sonst würde ich mal wegen einem Regenmantel ausschau halten und wenn sie wirklich keine Unterwolle und nix hat und im Winter dann auch merklich friert, guck auch ruhig mal wegen einem Wintermantel.

    Nicht jeder Hund ist für jedes Klima ausgerüstet, die Ridgebackhalter, Halter von Windhunden,... können dir da ein Lied von singen. Aber auch sonst ist das empfinden je nach Rasse/Mischung und auch Individuum sehr unterschiedlich. Nur weil ein Hund Unterwolle,... hat muss das nicht heißen, das er nicht auch frieren kann.

    Das Handfolgen kann man natürlich auch gezielt aufbauen, aber für gewöhnlich kommt auch das mit der Zeit. Das ist einfach eine Lernerfahrung, die auch so nebenbei läuft.

    Sie ist gerade 4 Woche da, vieles macht wie gesagt die Zeit. Stell dir immer vor, du wirst plötzlich in eine Familie in China gesteckt. Sprache anders, Schrift anders, Kultur anders, nur fremde Menschen, Gebräuche- und Sitten anders.

    Das lernst du auch alles nicht in 4 Wochen, das dauert seine Zeit. Vielleicht findest du dich schnell in der neuen Umwelt zurecht, aber das mit der Verständigung dauert dann einfach auch ein bisschen.

    Fragen sind natürlich immer gut, ich mach uns da gar keinen Druck, Kami läuft im Alltag völlig problemlos mit, man kann sie überall hin mitnehmen, die legt sich hin und pennt. Die hat am Anfang Futter geklaut (einfach weil sie nicht wusste das man seinen Rüssel nicht in Tüten steckt), hat Mülltüten aufgerissen, hat sich nicht auf das Sofa oder Bett getraut, Geschirr war der Horror, hat sich platt auf den Boden gelegt, wenn wir was von ihr wollten,... Nun liegt sie gerade neben mir auf dem Bett und pennt.

    Das läuft nicht immer so, gibt auch TS Hunde, da muss man aktiv an Baustellen arbeiten, aber gerade diese Vertrauensgeschichten (das beschwichtigen,...) kommt von allein, sie scheint ja eine fröhliche Maus zu sein.

    Vielleicht schaust du ja mal in den verlinkten TS-Hunde Thread, da schildern viele ihre Erfahrungen.

    Beim Fremdhunde blocken macht es auch die Übung, gib ihr Schutz, wenn sie welchen sucht, das ist immer besser als ein Hund, der dann in seiner Verzweiflung nach vorne geht, weil er von seinen Menschen nicht den Schutz bekommt, den er sich so offensichtlich erbittet oder völlig kopflos flüchtet. Ist doch toll, das sie dir da so vertraut, das sie sich hilfesuchend an dich wendet!

    Um nochmal auf den Ausgangspost zurück zu kommen, kannst du dich an irgendwas erinnern, was vielleicht mal morgens oder im Hausflur vorgefallen sein könnte?