Beiträge von SanSu

    Dank dir, ja das sieht so einfach aus, aber für Kami sind das immer Meilensteine. Inzwischen hat sie damit natürlich nicht mehr so viele Probleme, aber so richtig sicher ist sie noch nicht.

    Unsere Hündin davor war eher übereifrig, da musste man aufpassen, das sie sich nicht übernimmt, für die war sowas gar kein Thema, zack rauf Foto, hinlegen OK, was machen wir jetzt,...

    Unser aktuelles "Projekt" sieht so aus:
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    Findet sie super gruselig, es geht um die Schräge. Laufen auf geraden Flächenbegrenzungen ist nämlich nochmal was anderes, als wenn es dann Schrägen sind. Das findet sie total unheimlich. Im Moment also eher, einmal kurz rauf, wieder runter Keks, super. Darauf zu laufen im Moment noch undenkbar.

    Ja schau mal, man findet wirklich überall Sachen. Kleine Übungen die Vertrauen stärken um dann auch mehr Vertrauen für einen kleinen "Parkour" zu haben.

    Zum Sitz, ja das braucht mehr als 20x :D Gibt auch Hunde die finden so Sachen überflüssig. Aber du sagst es, es ist nicht überlebenswichtig, das hat Zeit.

    Edit:

    Hihi Körpergefühl für Fortgeschrittene. Wir sind noch bei aufstützen, aber Endziel bei dem Teil:
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    ist auch das sie da mal ganz hochkrakselt, da reicht der Mut aber noch lange nicht. :D da ist ihr Whiskey weit vorraus, toll macht er das!

    @Aza1on

    So eine Hundeschule ist wirklich Gold wert. Die Trainerin hört sich da ziemlich vernüftig an.

    Kami war auch ein ziemlicher Körperklaus, wenig Muskeln, schlechte 4 Hacksen-Koordination, kein Balancegefühl,... Ich finde auch das gute Körpergefühl gehört zu einem selbstbewussten Wesen dazu.

    Gerade in der Natur hat man soviele Möglichkeiten, seinen Hund schon mal spielrisch an etwas heran zu führen.

    Kami macht bei Druck ziemlich schnell zu.

    Da geht es nicht darum gleich nen Baum hochzuspringen.

    Da wird mal ein Pfötchen drauf gesetzt, supi, beim nächsten mal vielleicht schon beide toll, oh einige Schritte und dann runtern, suuuper,...

    Bäume werden beschnitten und es liegen Äste auf dem Boden, Leckerlies dazwischen werfen, fertig. Ist doch toll, da muss man die Hacksen heben, sich vielleicht mal über eine Stamm laufen um an den Keks zu kommen, ganz von allein, weil es Spaß macht.

    Die kleinen 10cm hohen Beetbegrenzungen. 20cm hohe Umrandungen von einem See,... erst drauf hopsen toll, dann mal darauf laufen super. Steigerung dann eine 30cm hohe Mauer.

    Es gibt soviele tolle Sachen die man draußen machen kann, ganz nebenbei, die das Vertrauen in den Halter stärken und das selbstvertrauen fördern.

    Erst wurde nur links unten wo der Baum anfängt ein Pfötchen drauf gesetzt
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    Hinterhandtraining, Fleischwurst in Baumrinde:
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    Eben nix mit Druck, das oben sind fast alles Endprodukte. Alles fing mit dem Kletterbaum im 1. Bild an. Erst nur ein Schnuppern, dann eine Pfote. Mal nicht auf dem Weg lang, sondern durch das Unterholz, wo Pfoten gehoben werden müssen.


    So steigt das Vertrauen in sich selbst, aber auch in einen als Halter.

    Das Sitz haben wir letzendlich anders beigebracht. Sie hat es irgendwann angeboten, wenn Hunde sich halt so vor einen setzen weil sie etwas wollen,... Das hat gedauert. Immer wenn sie sitz gemacht hat, haben wird das Kommando drauf gelegt und sie belohnt. Irgendwann wusste sie das das Wort mit der Handlung zusammenhängt und man konnte "Sitz" sagen und sie hat sich gesetzt.

    Sonst wartet man halt bis sie bereit ist Sachen zu erlernen. Das sind ja keine wichtigen Sachen, erstmal Alltag lernen, alles ganz in Ruhe und der Rest kommt wirklich mit der Zeit.

    Genau, man bekommt es auch schnell wieder.

    Wie gesagt wir hatten vorher ein sehr selbstbewusste Hündin, Angst war für die ein absolutes Fremdwort, sie trägt den Kosenamen Atompilz auch nicht umsonst. Die könnten nicht unterschiedlicher sein.

    Wir haben am Anfang auch viele Fehler gemacht, man muss sich erstmal umgewöhnen, aneinander gewöhnen, lernen seinen neuen Begleiter zu lesen. Und wir machen auch jetzt noch Fehler, aber Kami verzeiht sie :D

    Wir haben sie am Anfang auch gestreichelt in diesen "Schleckisituationen", dauert beim Menschen ja auch bis es mal Klick macht. Wir mussten lernen auf Sachen zu achten, auf die wir bei unserer alten Hündin nie hätten achten müssen.

    Das wird, da mach dir mal keine Sorgen.

    Ich habe Kami versucht "Sitz" beizubringen, ganz klassisch, wie man das halt mit einem Hund macht. Man hat ein Leckerlie, steht vor dem Hund und führt den Keks über den Kopf des Hundes, damit der sein Hinterteil nach unten bewegt.

    Pustekuchen, das endete in wildem Geschlecke und das Tierchen warf sich auf den Boden :ops:

    Sitz hat das Tier "erst" nach 4 Wochen gelernt, vorher war das gar nicht möglich irgendwas frontal von ihr zu wollen.

    Ich reagiere nun nich auf jedes züngeln, das Tierchen soll ja auch lernen, das es nix Schlimmes ist. Aber ich ermutige sie.

    Wir haben halt am Anfang nix gemacht, was frontal,... ist. Dann wurden halt Leckerlies auf der Wiese gesucht, sie gelockt irgendwo drüber zu hopsen. Sachen wie "weiter", "stopp", "warte", "rüber",... also nützliche Sachen für den Alltag wo man nun nicht direkt vorm Hund steht. Das haben wir aber auch nie aktiv geübt, das passiert halt ganz nebenbei, weil es sich mit der Zeit ritualisiert.

    Natürlich wird sie immer gelobt, wenn sie zu uns kommt, zu uns schaut,...

    Ich habe da also groß nix gemacht, was soll ich auch tun, wenn Hund auf mich zukommt, aber züngelt - weggehen? :D Nee, ich habe sie halt gelobt. Verbal und mit Leckerlie, streicheln würde sie in der Situation wohl eher als Bestrafung empfinden.

    Das sie zu uns nicht mehr so unterwürfig ist, hat von ganz allein aufgehört. Sie merkt ja das wir ihr nix Böses wollen und das braucht halt Zeit und jeder Hund hat seine eigene "Geschwindigkeit".

    Das ist für uns ein ebenso großer Lernprozess wie für das Tier. Man wächst zusammen.

    Thema Hunde haben wir auch. Meist will sie keinen Kontakt, will also einfach dran vorbei. Manchmal kurz schnüffeln und dann auch weiter. So wollten wir das aber auch, also einen Hund der kaum Interesse an anderen Hunden hat.

    Sie läuft von sich aus Bögen, ich ermögliche das immer, wenn es möglich ist. Wenn sie nicht genug Raum hat, bellt sie auch mal aus Unsicherheit.

    Würde ich sie zwingen sich der Nähe ungewollt auszusetzen würde sie auch aus Unsicherheits bellen, weil sie wegen der Leine nicht weg kann.

    Ich unterstützte sie also in ihrer Körpersprache, will sie Kontakt zu einem anderen Hund und für den anderen Halter ist das OK, lasse ich es zu. Sehe ich sie beschwichtigt und will lieber einen Bogen laufen, gebe ich ihr Leine damit sie das kann oder laufe mit ihr den Bogen und blocke den anderen Hund.

    Man bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür. An der Ampel nehmen ich sie, wenn da noch ein Hund steht auf die abgewandte Seite.

    Wir können auch mit anderen Hundehalter spazieren gehen, Besuchshunde, alles kein Thema, draußen wie gesagt ist sie sehr entspannt, entweder sie geht vorbei oder sie sagt halt kurz hallo.

    Bei keifenden Hunden, will sie meist einen besonders großen Bogen laufen, geht das nicht, bellt sie auch, das kann ich aber inzwischen abbrechen und lotze sie weiter.

    Also versuch sie auch zu unterstützen, nimm sie auf die abgewandte Seite, lauft einen Bogen oder nehme sie hoch.

    Kami muss keinen Kontakt zu Hunden haben, zu denen sie keinen Kontakt will. Ich weiß auf welchen Typ Hund sie reagiert, stürmische Hunde sind ihr nix, die verunsichern sie, also lass ich die nicht an sie ran.

    Du wirst sehen, das wird sich alles von ganz alleine geben, sie scheint ja kein klassischer Angsthund zu sein. Sie muss sich eben an neue Menschen und eine neue Umgebung gewöhnen. Ihr meint es gut mit dem Hund und das merkt sie und das Vertrauen wird wachsen, auch wenn man zwischendrin halt mal einen Fehler macht. Zerdenke nicht zuviel, guck dir an worauf reagiert sie negativ, vorauf eher positiv und hör auf dein Bauchgefühl, das hat sich schon in der Hundeschule gemeldet und scheint ein gutes zu sein.

    Deine Körpersprache ist sehr wichtig und das ihr wisst, was euren Hund in gewisse Situationen überfordert (bei Kami ist es Körperkontakt).

    Wir haben das mit dem Sofa ganz intuitiv gemacht und es quasi indirekt schöngefüttert. Da gibt es sicher viele üblichere Wege.
    Unsere Hündin darf immer auf das Sofa und das Bett, auch ohne Einladung, nur wenn ich sage runter, muss sie halt runter.

    Sie hat also eine Fleecedecke auf das Sofa bekommen. Und alle Kausnack haben wir immer nur noch auf das Sofa gelegt und dem dann keine Beachtung mehr geschenkt. Anfänglich ist sie noch mit dem Snack runtergesprungen. Dann bliebt sie da und hat dort gefressen.
    Stück für Stück wurde das Sofa ein Ort auf dem es leckere Sachen gibt, sie hat das Teil positiv verknüpft und auch irgendwann angefangen dort nachts zu schlafen.

    Damit war die erste Angst besiegt, sie wusste sie darf da rauf, alles gut.

    Tagsüber war das problemtischer. Wenn sie drauf ist durfte man sie nicht beachten. Wir haben also bewusst weggeschaut, sind nie zur ihr hin und dann immer nur vorbei gelaufen. Ist sie dochmal verschreckt aufgesprungen, haben wir sie wieder eingeladen dort hoch zu gehen.

    Für uns ist das einfacher, weil wir Zuhause sind und arbeiten, also ja nicht erst Abends heim kommen und dann eigentlich auch gerne selbst auf dem Sofa sitzen wollen. :D

    Irgendwann war es so weit, das man sie auch anschauen konnte, man konnte sie auf das Sofa schicken und sie legte sich völlig entspannt hin, man konnte auch hingehen und sie streicheln,...

    Irgendwann habe ich mich einfach dazu gesetzt und habe sie nicht beachtet. Ist sie runtergesprungen (plötzlich bewegt sich das Polster ja, gruuuselig), habe ich sie aber wieder eingeladen hochzukommen.

    Jetzt liegt sie auf dem Sofa man kann sie auch streicheln,... Sitzen wir drauf, wartet sie trotzdem auf eine Einladung, hopst dann aber hoch und weiß es ist OK.

    ...

    Das mit den Kausnacks mussten wir dann irgendwann wieder abbauen und ich habe die wieder auf ihr Hundebett gelegt. Dann wollte sie damit immer auf das Sofa, das habe ich nicht zugelassen und sie gelobt wenn sie auf ihrem Bett geknuspert hat und sie danach zu mir auf das Sofa eingeladen. Also sie lag bin ich gegangen. Damit sie weiß Sofa ist nicht tabu, nur kauen wäre schöner auf dem Hundebett.

    Das ist sicher kein klassicher weg, den ein Trainer vorschlagen würde, wie gesagt wir haben das einfach so gemacht.

    Man könnte auch jede Annäherung von ihr an das Sofa bestätigen (verbal oder mit Leckerlie), man könnte auch eine Decke erstmal ins Hundebett legen (wenn sie dort schläft) und diese Decke irgendwann auf das Sofa legen und sie dann dort hin einladen und erstmal nicht beachten,... Das kommt ja immer auf den Typ Hund an.

    ...

    Zum Hausflur ist da vielleicht mal was passiert, was sie erschrocken hat? Tür zu laut zugefallen, vielleicht ist auf einer Morgenrunde mal was passiert oder der Schlüssel ist runtergefallen am Briefkasten,...

    Unsere lernt recht Zeit- und Ortsgebunden.

    Wir hatten einen blöden Zwischenfall mit einem Böller. Sie hat also bei der Abendrunde schon in der Wohnung Stress gehabt, wollte nicht mehr runter und nicht mehr in den Park (dort ist es passiert). Tagsüber alles überhaupt kein Problem.

    Dann gab es vor einigen Tagen einen Vorfall, da wurde sie Nachts von einem Hund angegriffen, wenn wir an der Stelle ankommen hat sie Stress (hechelt), auch nur nachts, tagsüber kein Thema.

    Ansonsten haben wir viel für ihr Selbstbewusstsein getan. Gruselphasen gibt es ab und an immer noch. Sie schaut auch erst, ich belohne aber auch das neugierige Kontaktaufnehmen. Also es reicht mir nicht, wenn sie einfach guckt, ich will das sie sich damit auseinandersetzt.

    Da steht Nachts plötzlich ein Spülentisch am Wegrand, oh gruselig, erstmal gucken, fängt sie an in die Richtung zu schnüffeln bestätige ich das, gehe einen Schritt vor und so weiter und wir gucken uns das Teil an, sie schnuppert das einmal ab, supi. In so Situationen habe ich immer "is OK Kami" gesagt. Nun weiß sie schon, wenn ich das sage, ist es wirklich OK.

    Jetzt bleibt sie auch noch stehen und guckt, geht aber von ganz allein auf die neuen Sachen zu um sie zu inspizieren.

    Wir haben viel für ihr Körpergefühl getan, balancieren, springen über flache Grünanlagenbegrenzungen,... Konnte sie alles nicht, hat sie sich nicht zugetraut. Beim Balancieren habe ich sie gestützt, damit sie nicht fällt. Über die Grünanlagendinger ist sie "geklettert". Kann man auch Spaziergängen immer schön einbauen. Inzwischen hopst sie 80cm einfach hoch. Das soll sie nicht ständig tun, es geht nur darum, das sie das Vertrauen in sich bekommt auch Sachen zu meistern, die am Anfang undenkbar schienen.

    Ich versuche bei neuen Geschichten nie frontal vor ihr zu stehen, eher seitlich, mich nicht zu ihr zu beugen, eher mit etwas Abstand, gucke sie nicht direkt an. Geschirr wurde am Anfang alles im sitzen, mit reichlich Käse gemacht.

    Manchmal vergesse ich das, überfordere sie, ist schwierig für mich, weil wir davor eine seeeeeeeeeehr selbstbewusste Hündin hatten. Ich muss mich dann bewusst daran erinnern.

    Ansonsten ist sie so wie deine. Sie ist kein Angsthund oder so. Sie geht fröhlich durch die Welt, man kann sie überall mithinnehmen, sie bewertet Sachen unglaublich schnell positiv für sich (3x S-Bahnfahren OK, 1x Treppen steigen OK,...). Lärm, Jogger, Radfahren, alles überhaupt kein Thema, man könnte meinen die ist in der Stadt groß geworden.

    Aber komische Phasen hat sie trotzdem manchmal. Gestern ging die Geschirrgeschichte kurzzeitig mal wieder los. Ich musste mich also wieder hinsetzen zum anziehen obwohl das nun Monate kein Thema mehr war. Heute alles wieder gut, man hat halt auch mal nen schlechten Tag oder irgendwas flackerte in ihr hoch, keine Ahnung.

    Gib ihr Geduld und Zeit, sind ja erst 4 Wochen, das ist nix.

    Kami am Anfang wenn sie auf uns zukam + züngeln schlecken, tiefes wedeln:
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    3 Monate später
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    Und das ist bis jetzt 5 Monate noch kein Standard, aber sie wird immer offener selbstbewusster und fröhlicher.


    Kami ist die Kategorie, wenn man sie zu sehr bedrängt wirft sie sich platt auf den Boden, würde man sie anfassen, würde sie auch den Bauch präsentieren. Und sie schleckt dann sehr viel, auch die Hände,... ab. Die Leute denken dann sie will gestreichelt werden und sie findet das gut, das ist aber ihre Art mit Stress umzugehen (abschlecken).
    Sie mag es gestreichelt zu werden, aber nicht in jeder Situation. Mich schleckt sie kaum noch ab und sie liegt auch auf dem Rücken, streckt aber alle Beine ab, legt den Kopf zurück, will an der Brust gekrault werden und grunzt dann wohlig. Das sieht ganz anders aus, als das Verhalten oben. Beim meinem Freund ist das ähnlich, der geht aber auch noch manchmal auf das "unterwürfige Präsentieren" ein, er merkt es nicht immer gleich, das viele Schlecken ist ein guter Indikator und nun merkt er es schon selbst.

    Macht sie das draußen bei Fremden rufe ich sie raus und nehme sie hinter mich, das nimmt sie gerne an. Halt diese typischen Begegnungen mit fremden Hundehaltern. Viele verstehen nicht, das sie das eigentlich gar nicht will, es reine Unterwürfigkeit ist.

    Bei Freunden/Bekannten ist es oft noch schwierig, weil sie sich schon freut aber doch auch sehr unterwürfig ist.

    Legt sie sich bei uns hin, wenn ich etwas von ihr will, motiviere ich sie aufzustehen und sage "is OK Kami".

    Wie gesagt das wird, das kommt ganz von allein, sie scheint ja so eine fröhliche und entspannte Maus zu sein, das bringt dann auch einfach die Zeit und das Vertrauen in euch.

    Sorry für den Roman :hust:

    Bei uns laufen auch Hunde sämtlicher Rassen frei und "jagen nicht" laut Besitzer, weil sie noch nichts erwischt haben. Jagen tun viele davon trotzdem.


    Hier das gleiche in grün. Wir haben JRTs, PRTs, Drahthaar, Münsterländer, Spaniel, Jagdhundmixe,...

    Und 90% davon jagen. Interessiert die meisten nur nicht, bzw. sehen die gar nicht.

    Die laufen halt "aufmerksam durch die Gegend und genießen ihren Freilauf".

    Der Drahthaar letzens war das Beste, der ist in einem riesen Radius durch den Park gestöbert, sowas passioniertes habe ich noch nie gesehen. Sah toll aus, der HH hat es nicht erkannt, ich fand es beeindruckend und traurig zugleich.

    Hier werden, Mäuse, Vögel, Eichhörnchen, Enten gejagt. Manche schicken ihre Hunde bewusst zu den Enten. Der Fuchsspur wird quer durch den Park nachgegangen.

    Aber nee die jagen nicht, den Leuten fällt auch nicht auf, wenn ihr Hund voll im Jagdmodus ist. Nur weil der nicht abzischt, heißt das nicht, das der nicht gerade in anderen Sphären schwebt.

    Die Hütis hüten auch nicht. Das die beim Spaziergang immer von ihren Hunden umrundet werden ist denen noch nie aufgefallen. Und das der Border auch nicht einfach nett wartet, wenn er sich flach auf den Boden wirft und seinen Menschen dann flankiert, sehen die nicht. Ist doch praktisch, der Hund entfernt sich nie weit von der "Herde", Zwangshandlung nööö.

    Die machen sich nur alle keine Gedanken drüber und wenn die mit den Hunden mal in den Wald gehen würden, würden die sehen wie sehr ihre Hunde "nicht jagen".

    Wir haben auch so eines, das für Kami ist gestern auch endlich angekommen, Farbe passte nicht ganz, also gibt es nochmal ein Neues. Sunny hatte auch so eins und das konnte nix aus der "Form" bringen.

    Ich bin von dem Schnitt immer wieder begeistert.

    Die hat auch unten so einen spitzen Brustkorb und wir sind nun 3 Monate mit einem normalen Geschirr rumgerannt, das hing quasi fast immer in den Achseln und das gerade rücken hat mich schon halb wahnsinnig gemacht.

    So eng konnte man das gar nicht schnallen, das es nicht verrutscht und bei der normalen Leine ist es schon nur wegen des geringen Gewichtes der Leine verruscht.

    Gestern also die erste Abendrunde wo ich auch mit normaler Leine nicht immer wieder an dem Hund rumzuppeln musste :applaus:

    Weiß nicht ob sie das kann, wenn sie Leckerlies fangen kann, kannst du es auch mal so probieren.

    Ich stelle mich mit Kami in den Flur, stehe vor ihr, schmeiß ihr ihre Leckerlies zu, die sie dann fängt und schluckt. Nach ein paar mal kommt die Tablette und gleich hinterher noch ein Keks. Die fängt das Teil, schluckt es um schnell den nächsten Keks hinter zu schlingen.

    Allerdings mäkelt sie auch nicht. Sammelt die Tabletten aber auch aus dem Futter.

    Wegen dem zermörsern, das geht auch gut, frage da aber vorher den Arzt ob man das mit denen machen darf.

    Es gibt Mittel die sollen explizit am Stück gefüttert werden und sich langsam im Magen auflösen und Stück für Stück wirken. Wenn man die kleinpulvert verlieren sie ihre "Depotwirkung".

    Viel Erfolg...

    Meine hält mit 250 kcal ihre 4,1 kg momentan. Das kommt aber auch sehr auf den Aktivitätslevel an, das stimmt.

    Das ist ja nur ein grober Richtwert, deine kleine Maus ist ja auch gerade eher wenig aktiv sage ich mal, wenn das noch so ist.

    Außerdem habe ich mit 5kg gerechnet, weil der Hund ja zunehmen soll. Vielleicht reichen als Endgewicht ja auch 4,5kg dann sind es natürlich entsprechend weniger Kalorien.

    Kartoffeln sollten zudem auch gekocht gefüttert werden, wegen dem enthaltenen Solanin. Klar haben Kartoffeln auch Stärke, aber im Verhältnis halt weniger, das heißt du musst Massemäßig viel mehr in den Hund stopfen.

    100g Kartoffeln = 77kcl
    100g Nudeln gekocht = 138kcl
    100g Reis gekocht = 130kcl

    Bei Nudeln kannst du etwa mit dem Faktor 2,5 rechnen. Also 40g trockene Nudeln entsprechen etwa 100g gekochten Nudeln.

    Zudem führt das kochen dazu, das bestimmte Nahrungsbestandteile besser aufgespalten werden können.

    ***

    Wegen dem Wasser, hast du irgendwie mal versucht ihr das Wasser im Napf "näher" zu bringen?

    Unsere Hündin ist auch kein Wasserfreund, keine Ahnung was die früher mit ihr gemacht haben. Aber man darf sie nicht aktiv zum Wasser locken und auch nicht mit dem Napf auf sie zu gehen, dann zeigt sie Meideverhalten und geht nicht dran. Und sie trinkt nicht in unserer direkten Nähe.

    Also Napf mit Wasser füllen hinstellen, weggehen fertig. Maximal Napf füllen, hinstellen, nen Stück zur Seite gehen und drauf zeigen.

    Wenn es zu Nahe ist, sieht es so aus, als hätte sie Angst man kippt das Teil gleich über ihr aus.

    Ist ja auch immer vom Individuum und Hundegröße,... abhängig, manche altern einfach schneller als andere Hunde vergleichbarer Größe. Kleinere Hunde sind länger agil, als größere.

    Sunny damals:

    12,5 Jahre - 50cm - 17kg

    Normaler Tag 3,5Std. > 2x 1,5Std. , 1x 0,5Std.

    Bei den 1,5Std. 1Std. laufen am Stück, 30min. gammeln und sich die Welt anschauen. Ca. 12km am Tag.

    Am WE auch oft längere Touren, auch teils 4,5,...Std. Aber halt im normalen Tempo, viele Pausen,... Kilometer daher schwer zu sagen.

    War allerdings ein Terrier mit drin, die war also wirklich noch spritzig unterwegs, die Pausen haben wir eher wegen uns gemacht. Da ist Kami mit ihren geschätzt 6 Jahren viel gemütlicher unterwegs.

    Alles klar,
    ich finde den Ballaststoffanteil ziemlich gering bei ihr im Verhältnis zur Fleischmenge.

    200g Fleisch ist schon eine Hausnummer, das bekommt unsere 22kg Hündin (ihr Bedarf liegt bei 250g, aber es gibt hier immer noch mal Dörfleisch getrocknet,...).

    Ich kenne mich mit Barf nicht so aus, vielleicht könntest du da auch mal hier nachfragen:
    BARF - Allgemeiner Talk-Thread Teil II

    Zur gaaanz groben Orientierung:

    Energiebedarf: 380kcl (vielleicht eher ein bisschen mehr, weil kleinere Hunde einen etwas größeren Umsatz haben)

    Proteinbedarf: 16,5g vRP = 90g Fleisch

    Der Proteinbedarf deines Hundes ist also mit 90g Fleisch gedeckt.

    Ich würde also die Fleischmenge reduzieren, die Gemüsemenge erhöhen und an den KH's und Fett schrauben.

    Wie sieht es mit Nudeln und Reis aus, hat es einen Grund warum du nur Kartoffeln fütterst? Die haben ja recht wenig Kalorien.

    Ist das Gemüse alles gekocht? Weil du das nur beim Kohlrabi in Klammern gesetzt hast.