Beiträge von SanSu

    Ganz ehrlich bei den Anforderungen würde ich auch nach einem Individuum aus dem TS suchen oder ihr solltet euch überlegen wo ihr Abstriche machen könnt, so von der Beschreibung sucht ihr die Wollmilchsau, vieles davon ist Erziehung, aber ihr interessiert euch für Rassen, die dem recht entgegen stehen.

    Ihr wollt:

    - normal aktiven Hund > aber keine Schlaftablette > kein Energiebündel
    - kein Jagdtrieb
    - will to please
    - kein Schutztrieb oder Wachtrieb
    - hohe Reizschwelle
    - ab 40cm
    - nicht kommentierfreudig (bellen,...)

    Alles andere ist Erziehung.

    Problem:
    - Allergie? > Stichwort Fell

    Es soll was Besonderes sein, das ist das nächste Problem, davon würde ich mich verabschieden. Es hat oft einen Grund, warum man besondere Rassen nicht so häufig sieht, sie passen eben oft nicht zu den normalen Ansprüchen an einen normalen Familienhund, denn das sucht ihr.

    Alle Rassen die euch interessieren passen eigentlich nicht zu euren Wünschen oder nicht zu eurem Leben. Ihr wollt halt die Wollmilchsau. Das ist nix Schlimmes, aber gerade wenn es um Rassehunde geht müsst ihr überlegen wo ihr Abstriche machen wollt, denn das alles gibt es nicht vereint in einer Rasse mit euren Vorgaben, es sei denn ihr sucht ein Individuum aus dem Tierschutz.

    Mir würden Collies einfallen (Kurz- oder Langhaar), aber da wäre das Problem mit den Haaren und kommentieren tun sie ganz gerne mal. Den weißen Schweizer könnte ich mir auch vorstellen, auch nen Labrador.

    Aber das sind nun keine "besonderen" Rassen, außer vielleicht der weiße Schweizer, die sieht man seltener, da wäre aber wieder das "Haarthema" Aber auch bei den Anfängerrassen muss man Abstriche machen.

    Ganz ehrlich, das wird schwierig, besonders in der Kategorie "mittelgroßer Hund".

    Wasserhunde und Pudel haben halt einfach Pfeffer, Jagdtriebt ist oft ein Thema. Gedankenverloren mit dem treuen Hund offline durch die Wälder latschen ist also nicht zwingend möglich. Da steckt wenn viel Erziehung drin und ein wachsames Auge.

    Sollte es ein Rassehund sein, lest die Beschreibung genau ohne Idealisierung. Auch im Forum gibt es diverse Threads zu den einzelnen Rassen. Da wirst du auch sehen, das der Herder kein geeigneter einfacher Familienbegleithund ist.

    Was war denn mit den Coton de Tuléars?

    Man darf nicht vergessen, auf den Ausstellungen sieht man ja auch oft Extreme, gerade wenn es um die Frisuren geht. Wenn ich mir die Bilder bei Googel ansehen, schauen die doch ganz nett aus. Wenn man den Pflegeaufwand betreiben will, auch mit längerem Fell, sonst halt geschoren.

    Aber so vom Körperbau würde ich da jetzt nix sehen, was in den Qualzuchtsektor passt, das sieht beim Pekinesen schon etwas anders aus.

    Ganz ehrlich ich würde auch noch warten. Er ist noch sehr jung, die Pupertät ist noch lange nicht überstanden. Ihr habt schon eine ziemlich große Baustelle. Normalerweise sagt man 2. Hund wenn der 1. fertig ist bzw. quasi baustellenfrei.

    Felix hat noch eine Menge Baustellen, das mit der Verträglich muss nicht so bleiben, wenn sich da jetzt schon Tendenzen abzeichnen. Bis der erwachsen ist, vergehen nochmal 1,5 Jahre.

    Und dein Kind wird mobilder. Im Moment sitzt/liegt es im Wagen, das heißt du hast im Notfall beide Hände frei und kannst dich nur auf Felix konzentrieren. Das bleibt aber nicht so, dann hast du ein mobiles Kind (und die sind verdammt schnell), einen Felix der noch richtig in die Pupertät kommt und der eine recht beobachtungsintensive Baustelle hat (das jagen). Denn das Training hört nicht auf, nur weil er an der Leine ist, dann bringt das alles nix. Und dann den 2. Hund dazu.

    Du musst auch die Zeit haben, dann mit beiden zu trainieren, vielleicht sogar getrennt. Und solange der 1. Hund kein zuverlässiger "Mitläufer" ist, würde ich mir bei einem Kleinkind das jetzt auch erst bald mehr Aufmerksamkeit braucht (beobachten, wo läuft es hin, was nimmt es in die Hand, oh hingefallen,...) mir keinen 2. Hund anschaffen, wenn der 1. nicht zuverlässig ist.

    Klar es hat noch Zeit, aber wenn eh ein Hund aus dem TS in Frage kommt, würde ich wenn du den Zweithundwunsch dann nicht aufgibst und das gestemmt bekommst eh nach einem INDIVIDUUM schauen. Die Hunde verstehen sich, ergänzen sich im Positiven, Probespaziergänge mit den beiden und Kind,...

    Hier wird auch nix püriert, wird alles gut vertragen und auch so verdaut wie gewünscht, auch damals bei unserer sehr magensensiblen Hündin.

    Dadurch das es gekocht ist, ist das nochmal was anderes, als wenn man einfach nen Stück Möhre,... roh gibt.

    Versuch es doch einfach mal, dann hast du ja den Vergleich zwischen püriert und stückig.

    Wegen den Keksen, wenn dir der Geruch nicht so wichtig ist, es gibt Pansenmehl zu kaufen. :D

    Weil das anders als Hackfleisch eine ziemlich trockene Komponente ist, braucht es gar kein bis kaum Mehl, quasi nur ein Minimum an Kleister.

    Ich glaube das könnte auch nur mit Wasser gehen. Unsere bestehen zu 100% aus Pansen ohne Zusätzen.

    Ansonsten gibt es ja einige Alternativen, die auch schon geannt wurden, die Pseudogetreide (Amaranth, Quinoa,...), Kichererbsenmehl, Kastanienmehl, Kartoffelflocken,... Ei bindet ganz gut, alternativ geht auch Apfelmus, Banane, Joghurt, Babybreigläschen,...

    Meine Hamsterkekse, bestehen quasi nur aus dem Hauptfutter, Wasser und Eiweiß. Das hält die Körner zusammen.

    Ansonsten gibt es im Netz ja eine Menge Anregungen zu getreidefreien Hundekeksen.

    Ich finde Leinenspaziergänge nicht blöd, WENN die Gesundheit es zulässt und sie die Alternative zu gar kein Spaziergang sind.

    Gefühlt 70% der Hunde hier in der Umgebung laufen ihr ganzes Leben nur an kurzer Leine, von Kleinteil bis Schäferhund ist alles dabei. Das ist sicher nicht schön, aber hier ginge es um einen Ausnahme.

    Wenn ich sehe was unsere Hündin alles auf den Spaziergängen so wahrnimmt, da geht es nicht einmal zwingend um die Bewegung. Es wird gewittert, geschnüffelt, man sitzt auf einer Bank und sie beobachtet die Umgebung,...

    Das ist durch die verschiedenen Außenreize sicher besser als nix, WENN die Gesundheit es zulässt.

    Wenn nicht ist das eben so und wenn man die Hunde keinem anderen anvertrauen kann, müssen sie da eben durch. Es gibt nur Löserunde im Garten oder draußen, sonst kann man wie gesagt auch in der Wohnung einiges machen, wobei man sich auch selbst quasi nicht bewegen muss.

    Sowohl Kami, als auch damals Sunny dürften damit keine Probleme haben. Erfahrungen sind nicht vorhanden, aber Gedanken mache ich mir da eher nicht. Kami bräuchte wohl nicht einmal eine Alternativbeschäftigung, bei Sunny hätte es mehr Nasenarbeit in der Wohnung gegeben. Bzw. mit Kami würden wir einfach länger auf einer Bank sitzen, sie findet Umgebungsglotzen einfach toll, die muss nicht zwingend Strecke machen.

    Zur Zugkraft, auch das ist von Hund zu Hund sehr unterschiedlich. Kami wiegt 22kg die kann ich bequem mit 2 Fingern halten, selbst wenn die mit vollem Willen in die 2m Leine kachelt, bei 10m Schlepp brauch ich schon die ganze Hand, aber selbst das ist kein Problem, das halt ich auch unerwartet. Die hat quasi kaum Zugkraft, selbst mit Anlauf nicht wirklich.

    Dann haben wir hier nen Rüden mit 16kg, das ist selbst an der 1,5m Leine eine ganz andere Hausnummer. Das Tier wiegt 6kg weniger als unsere Hündin und hat eine Zugkraft wie ein Ochse.

    Ich habe auch schon 40kg Hunde an der Leine gehabt, so ist es nicht, aber auch 40kg sind nicht gleich 40kg.

    Man kann da weder Hunde vergleichen, noch das individuelle Empfinden von Menschen bei Brüchen, Krankheiten,...

    Eben das ist müßig. Dann kommen andere und erzählen dir, welche Auswirkungen es bei ihrem Hund hatte,... Der Hund einer Freundin hat "Kastraplüsch" bekommen,...

    Ich finde die Verhaltensunterschiede hier bei uns im Park zwischen unkastrierten und kastrierten Hunden teils ziemlich gravierend. Klar weiß man nicht wie sie ohne Kastra wären, aber gerade bei den Frühkastrierten, fällt das doch deutlich auf.

    Beim TA saß mal eine Dame, die ihren Mini Bully kastrieren lassen wollte, weil der so aufgedreht gewesen ist. Tja sorry falsche Rassewahl oder falsche Erziehung. Ob der TA es gemacht hat keine Ahnung.

    Wir haben 60 Hunde hier, von den unkastrierten Rüden leidet nur einer bei läufigen Hündinnen und bei einem würde ich auch ne Kastra machen, weil der generell sehr sexuell motiviert ist und den das auch wirklich stresst, egal ob die Hündin läufig ist oder nicht. Die anderen sind völlig unproblematisch, auch wenn wir mit unserer intakten Hündin da durch sind, hat man das den Rüden nicht angemerkt, die sind alle sehr souverän.

    Bei vielen Hunden hätte ich mir gewünscht, die Leute hätten noch etwas gewartet, bei den unsicheren oder den nun recht infantilen. Auch bei unserer Hündin wäre eine Kastra aufgrund ihres Verhaltens (unverträglichkeit) wohl fatal gewesen, zumindestens wurde von Trainerseite da strickt von abgeraten.

    Das ich mit der Hündin in den Stehtagen oder während der Läufigkeit nun nicht ins Auslaufgebiet gehe, hat sich für mich von selbst verstanden.

    Das mit den Welpen darf nicht passieren ganz klar, da wäre es aber auch Aufgabe des Vereins gewesen, sich die Lebensumstände anzuschauen und dann im Interesse des Tieres vielleicht auch abzulehnen.
    Ich bin auch kein Kastragegner, aber ich finde man sollte sich das Individuum ganz genau anschauen und die Lebenssituation. Wo ich wirklich dagegen bin, ist Tiere die geistig und körperlich noch nicht ausgereift sind grundlos zu kastrieren. Wie gesagt im TS geht es einfach teils nicht anders, bei Privathaushalten sieht das anders aus.

    Es ist einfach wahnsinn, was für Entwicklungssprünge die Hündinnen zwischen den unterschiedlichen Läufigkeiten noch machen (kann man ja auch hier im Forum immer wieder lesen), deshalb habe ich mir 4 Jahre da als Marke gesetzt.