Kommt immer auf Hund und Situation an. Gibt welche die tragen ihn einfach so, andere haben da deutliche Probleme und manchmal ist ein richtiges auftrainieren nicht möglich, weil eine akute Giftködergefahr,... besteht.
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Wir haben es grob so gemacht, zusätzlich wurde der Mauli ganz normal. Er lag beim Fressen neben dem Napf, lag im/am Hundebett, Ziemer wurden daraus gegeben,... Er sollte nicht "dieses Ding sein", was immer nur in gewissen Situationen gezückt wird, er sollte ganz alltäglich sein, weil sie ihn wie gesagt täglich teils viele viele Stunden tragen musste.
Sunny war da aber echt extrem empfindlich und es hat einige Wochen gedauert. Es hat schon ewig gedauert überhaupt nen Mauli zu finden den sie nicht total blöde fand, nix dufte den Fang berühren, bei keiner Bewegung die Nase gegen das Gitter kommen. Mit anderen Hunden muss man teils gar nix trainieren, da setzt man das Ding auf und alles ist schick.
Ganz ehrlich bei Giftködergefahr,... wäre mir das egal, da käme das Ding einfach drauf und gut ist.
Theoretisch müsste der Backen- und Kehlriemen gekürzt werden, damit die Nase da sitzt wo sie sitzen soll, allerdings sitzt er dann zu nah an den Augen. Schade.
Aber dann drücken wir mal die Daumen für den neuen Mauli.
Bekommst du eine Auswahl geschickt oder dann nur den einen?
Ich hatte ja auch wegen so einem bunten Teil überlegt, aber ehrlich, nee. Es haben ja extra Leute ihre Hunde zu uns geschickt weil "kann ja nix passieren", na danke!
Wenn es dann noch nett und bunt aussieht, kann schnell der Anschein erweckt werden, der trägt ihn vielleicht nur als Fresschutz,... Ich fand die abschreckende Wirkung der Metallkörbe auch ganz gut, auch wenn es Leute gegeben hat, die ihre extra zu uns geschickt haben, aber die meisten haben ihre Hunde dann abgerufen.
Ja, der ist von chic und scharf bzw. hergestellt bei dem österreichischen Shop, den ich auch verlinkt habe. Ich glaube das ist der Schäferhund 4 oder 5 von chic und scharf. Die Riemung habe ich allerdings aus Biothane selbst gemacht, weil Sunny so einen komischen Schädel hatte. Habe also einfach nur einen Korb gesucht, der von den Maßen passte, die Lederiemung abgeschnitten und meine aus Biothane dran gemacht.
Sunny hat den ja immer bei möglichen Hundesichtungen im Freilauf getragen, also teils 5Std. bei Wanderungen am Stück, da war mir das besonders wichtig. Auch das genügend Platz nach oben und vorne ist, weil sie sich sonst immer über die Nase geschleckt hat.
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Die halten auch einem Ernstkampf stand, wiegen aber nur soviel wie die Standard Plastik Maulis. Die Chopos finde ich auch super, auch wenn sie etwas schwerer sind.
Ansonsten gilt ein Mauli nicht zwingend als abschreckend, gerade wenn man die bunten Teil wählt. Und bunt ist schwierig. Die aus Biothane sitzen meist nicht, also bei den BUMAS sehe ich quasi keinen der mir akzeptabel erscheinen würde, Beißschutz ist auch relativ. Die bunten Plastikteile sind auch nicht alle als Beißschutz geeignet. Ob die nen Ernstkampf aushalten keine Ahnung, einem normalen Plastikmauli habe ich bei einem Ernstkampf schon kapitulieren gesehen, die Riemung war gerissen, da haben es allerding auch beide Hunde wirklich ernst gemeint. Sowas kommt extrem selten vor.
Zu den Leuten, ich bin da ja anders gestrickt. Man kennt sich unter den Hundehaltern und auch wenn ich eigentlich lieber meine Ruhe habe und nicht so der "Hundewiesenmensch" bin, habe ich hier eigentlich alle geeigneten HHs ins Training integriert.
Wenn ich gesehen habe, die Hunde sind extrem gelassen, souverän, ignorant,... habe ich aktiv Kontakt gesucht.
Habe gefragt ob wir nochmal vorbei gehen können, habe das Gespräch gesucht (Pilzchen brüllte, akzeptierte dies dann aber auch und konnte am Ende entspannt bei einem Gespräch sitzen bleiben), die Leute gebeten nochmal an uns vorbei zu gehen oder keinen Bogen zu gehen, wenn Leute an der Wiese standen und Bällchen spielten gefragt ob es stört wenn wir da öfter mal ran- und wegpendeln oder uns da hin setzen (aushalten dynamischer Reize),...
So hatte ich verlässlich Trainingspartner, ganz normal auf den Gassirunden. Und das wirkt sich auch auf das Image aus. Die HHs hier kennen sich, man spricht nicht nur miteinander sondern auch übereinander. Wir wurden nie blöde angemacht, im Gegenteil, es gab immer ein Lächeln, es wurde sich erkundigt wie es uns geht und wie das Training läuft. Die Leute haben sich gefreut und auch positiv angemerkt, wenn Sunny mal etwas besonders gut gemacht hat und hatten Leckerlies für sie dabei (war für uns auch wieder Training, Sunny bekam ein Leckerlie, der andere Hunde auch).
Wir sind aber eben aktiv auf die Leute zugegangen, auch wenn die Kommunikation gerade am Anfang eher nett schreiend mit reichlich Entfernung von statten ging, wegen des brüllenden Pilzchens. Und die meisten empfanden das als extrem positiv und waren wirklich sehr nett und hilfsbrereit.
Alle waren tief bestürzt als sie uns so plötzlich verlassen hat und haben wirklich mitgefühlt, weil wir doch so große Fortschritte gemacht hatten und wo man sich früher auf 10m Entfernung laut unterhalten musste, standen wir am Ende beieinander, auch wenn ich immer ein waches Auge hatte.
Schwachmaten gibt es natürlich überall, aber mit denen muss ich nicht reden, die wollte ich auch nicht ins Training involvieren. Aber eine gesunde Menschenkenntnis hilft ungemein und nicht jeder meint es böse.
Wer nie einen unverträglichen Hund hatte, der weiß gar nicht, das sein Verhalten für andere HHs vielleicht unangenehm und für den eigenen Hund gefährlich sein könnte. Denn seien wir ehrlich, die meisten Hunde da draußen sind nett (vielleicht mal distanzlos aber nett) und leinelose sowie Leinenkontakte sind völlig normal.
Das merkt man oft wenn man sich mit den Leuten unterhält (natürlich nicht die ignoranten HHs) das die sich dessen gar bewusst sind (Bällchen über die Wiese in unsere Richtung werfen,...), weil das eben für den Großteil der Hunde gar kein Problem darstellt.
Und das wichtige alle hier trainieren, egal ob der Hund schon so war oder man selber ne Fehler gemacht oder er durch seine Erfahrung geprägt wurde, jeder hier will daran arbeiten das sein Hund weniger Stress hat. Es sollte einem nie unangenehm sein seinen Hund helfen zu wollen.
Mach mal ein Foto von dem Baskerville an Hecci. Er dürfte ihn eigentlich nicht abgekommen, vielleicht reicht es wenn man da am "Kehl- oder Backenriemen" modifiziert, müsste man mal sehen.
Das sind die leichten Maulis von chic und scharf, die werden bei euch produziert. Maße findest du bei chic und scharf und dann kannst du die ja mal anschreiben. Die sind recht leicht, wie die Plastikteile, halten aber bei "normalen" Hunden auch einem Ernstkampf stand. Wie das bei den Bollerköpfen ist, weiß ich nun nicht, aber man lässt es ja auch nicht ewig laufen.
Morgen das ist ganz vom Hund abhängig, wie magensensibel ist das Tierchen,... aber das bekommst du schnell raus. Im schlimmsten Fall gibt es etwas Durchfall oder breigen Kot oder es wird mal gekotzt. Das der Kot am Anfang mal nicht so ideal ist, kann auch an Stress liegen, also dann nicht gleich Angst bekommen.
Da würde ich mich einfach rantasten.
Unsere 1. Hündin hat 10 Jahre immer das gleiche Nassfutter, Trockenfutter und die gleichen Leckerlies bekommen. Die war anfänglich mit einem Stück Käse völlig überfordert (also magentechnisch). Wir haben also am Anfang öfter mal einen Nachtdienst geschoben und haben nicht gleich die Bratwurst in das Tier gestopf, sondern es gab mal Nudeln, wir haben auf ein anderes Nassfutter umgestellt,... Es hat einige Monate gedauert, bis sie Magenstabil war. Versuch macht klug.
Kami soll ja polnischer Hofhund gewesen sein, keine Ahnung was die vorher bekommen hat. Im Tierheim gab es Trockenfutter und Nassfutter, wir haben seit dem 1. Tage auf Gekochtes umgestellt. Im TH gibt es auch das was gerade da ist und nicht immer die gleiche Sorte, sie haben Stress und trotzdem hatte sie schon dort völlig normalen Output (wenn auch recht große Haufen), aber da war schon klar, sie ist nicht sonderlich empfindlich. Die hat nen Saumagen und verträgt wirklich alles vom einfachen Pizzarand zu Gemüsecurry. Die hat hier in 6 Monaten 1x gekotzt (nüchtern, weil es 12.00Uhr noch kein Frühstück gab ) und nie Durchfall gehabt und der Output ist immer super und es wandert so ziemlich alles in das Tierchen.
Auch da würde ich einfach mal die Pflegestelle fragen, die kann dir ja sicher auch sagen ob sie groß Probleme bei der Umstellung von "Straßenhundnahrung" zu dem Trockenfutter hatte. Daran kannst du schon sehen wie sensibel sie ist.
Wenn du dir unsicher bist, fütter erstmal das Trockenfutter, misch mal etwas Nassfutter unter, vielleicht mal ein paar Nudeln dazu,...
Die meisten Straßenhunde haben einen recht unsensiblen Magen, die nehmen was sie kriegen könnne. Einige haben anfänglich Probleme mit hochwertigem Futter, da haben viele Leute gute Erfahrungen mit Billigfutter oder Brot gemacht. Mit Brot werden sie im Ausland oft gefüttert.
Also frag einfach mal nach ob sie da empfindlich ist und ansonsten "Versuch macht klug".
Ja, ich habe die jetzt hier schon öfter gesehen, du wohnst im falschen Bezirk
Aber wahrscheinlich hat eine ältere Dame angerufen und das wirklich für Explosionen gehalten. Sonst wären die sicher nicht gekommen, die waren 10min. nach Knall da. Bei der Frau im Park bei der ich dachte die tut sich gleich was an, hat es 40min. gedauert - Aussage "die hat nur eine Gefahr für sich selbst und nicht für andere dargestellt"
Ich glaube fast, das sind hier immer die selben Idioten, die Böller scheinen immer die gleichen zu sein, das Knallgeräusch ist gleich, man kann nur überhaupt nicht orten wo das her kommt und es ist nicht so regelmäßig das man sich dem entziehen kann.
Aber ich muss sagen, Kami ist inzwischen deutlich ruhiger. Mehr Hoffnungen, wenn es dann richtig los geht, mache ich mir allerdings nicht.